Projektstudie: „Erfahrungen mit sexueller Belästigung und Gewalt in der deutschen Kultur- und Medienbranche“

Noch bis 30.10.2020 können Interessierte bei der aktuellen Projektstudie „Erfahrungen mit sexueller Belästigung und Gewalt in der deutschen Kultur- und Medienbranche“ mitmachen. Die Studie wird im Auftrag der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durchgeführt und ist die erste spartenübergreifende Befragung zu diesem Thema in Deutschland. Durch die Befragung soll ein belastbares Bild der Häufigkeit und Hintergründe von sexueller Belästigung und Gewalt in der deutschen Kultur- und Medienbranche entstehen, so dass Betroffene besser unterstützt werden können. Die Teilnahme dauert erfahrungsgemäß 10 bis 20 Minuten, es werden keine personenbezogenen Daten erhoben und alle Angaben werden streng vertraulich behandelt. Hier geht es zur Studie.

19.10.2020

Umfrage #2 Corona-Resumée: Welche Hilfen kamen bei Euch an?

Liebe Musikerinnen*,
 
wir senden Euch mutmachende Grüße durch den Äther und hoffen, dass Ihr bisher gesund durch die Coronakrise gekommen seid! Wir haben in den letzten Wochen und Monaten versucht, Euch auf MELODIVA unter die Arme zu greifen und mit den wichtigsten Infos zu versorgen. Schickt uns gern weiterhin Eure Infos zu Livestreams, Videos u.ä. per Mail und wir veröffentlichen es bei uns unter #artistathome. In unserem ersten Corona-Sondernewsletter hatten wir Euch zu Eurer Lage befragt und daraus eine Pressemitteilung geschrieben, die auch vom MIZ aufgegriffen wurde (zum Nachlesen klickt bitte hier). Die Politik hat viel versprochen – aber wie viel kam wirklich bei der freien Kulturszene an? Zeit, ein Resumée zu ziehen! Im Folgenden laden wir Euch ein, uns zu berichten, wie es euch geht. Konntet Ihr von Sofort-/ Nothilfeprogrammen/Stipendien profitieren? Welche? Habt Ihr über Spendensammlungen (z.B. Orchesterstiftung, Initiative Musik, Fanbase) Gelder ausgeschüttet bekommen? Welche? Habt Ihr Grundsicherung beantragt? Konntet Ihr Einnahmen über digitale Angebote wie Livestreams & Online-Unterricht generieren? Wie ist Eure weitere Planung: könnt Ihr demnächst wieder Konzerte geben, müsst Ihr viel Unterricht nachholen, habt Ihr neue Ideen? Wir freuen uns auf Eure Mails an ed.avidolem@kisum!
 
Alles Gute, Euer MELODIVA-Team
10.06.2020

Britische Studie zeigt: Depression kommen bei MusikerInnen häufig vor

Die Studie „Can Music Make You Sick?“ des britischen Wohlfahrtsverbands „Help Musicians UK“ hat ergeben, dass Depressionen und Panikattacken bei MusikerInnen und Beschäftigten der Musikindustrie dreimal höher als beim Durchschnitt der Bevölkerung vorkommen. Danach gaben von insgesamt 2211 befragten MusikerInnen aus Großbritannien 71% an, bereits Panikattacken erlebt zu haben, 65% der TeilnehmerInnen litten schon mal unter Depressionen. Obwohl die StudienteilnehmerInnen angaben, glücklich mit ihrer Beschäftigung zu sein bzw. auch Trost darin zu finden, legt die Studie von Help Musicians UK nahe, dass das Musikindustrie-Milieu durchaus auch eine Mitschuld an den erwähnten Erkrankungen trägt. Inbesondere verantwortlich gemacht werden in der Studie die schlechten Arbeitsbedingungen (Arbeitszeiten, Stress, Existenzängste); eine fehlende Anerkennung der eigenen Leistungen bei gleichzeitiger, starker Verbindung der musikalischen Tätigkeiten mit der eigenen Identität; körperliche Beschwerden; Schwierigkeiten, den Beruf mit Familie zu vereinbaren; Sexismus u.a. Gleichzeitig gaben die Befragten an, dass es nicht einfach sei, sich Hilfe zu holen und vorgeschlagene Therapien sich oftmals auf medikamentöse Behandlungen beschränkten. Help Musicians UK möchte daher noch in diesem Jahr einen nationalen „mental-health service“ für in der Musikindustrie Beschäftigte auf die Beine stellen.

Eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse der Studie gibt es hier:
https://www.helpmusicians.org.uk/assets/publications/files/can_music_make_you_sick_summary.pdf, den vollständigen Report hier: https://www.helpmusicians.org.uk/news/publications.

21.06.2017

Erhebung des Netzwerks Jazz in Hessen sucht MusikerInnen die in Schulprojekten aktiv sind

Das Netzwerk Jazz in Hessen hat Anfang Dezember 2016 ein Netzwerktreffen zum Thema „Vierte Stunde: ,Jazz’ – Wie sich Jazz in die Schule bringen lässt …“ veranstaltet. Ein Ergebnis dieser gut besuchten Veranstaltung war der Plan, eine Übersicht über diejenigen MusikerInnen in Hessen zu erstellen, die punktuell oder regelmäßig Schulprojekte durchführen (oder gar hauptamtlich an einer Grund- oder weiterführenden Schule aktiv sind). Das Ziel ist es dabei, einen Überblick über den Erfahrungsstand auf diesem Gebiet zu erhalten, schulische Aktionen bei Bedarf bündeln und Fortbildungs- bzw. Fördermaßnahmen besser koordinieren zu können. Für die Erhebung solcher Aktivitäten hat das Netzwerk einen Online-Fragebogen erstellt. Die Antworten werden im Netzwerk Jazz in Hessen und im Jazzinstitut Darmstadt ausgewertet; daraus resultierende Aktivitäten voraussichtlich bei einem späteren Netzwerktreffen thematisiert.

Das Netzwerk bittet alle MusikerInnen, die in Schulprojekten tätig sind, an der Umfrage teilzunehmen und diese Info außerdem breit in MusikerInnen- und LehrerInnen-Kreisen zu streuen. Hier geht es zur Erhebung: http://www.netzwerk-jazz-hessen.de/jazz-der-schule

13.02.2017

Befragung des Pavillon Publikums

Aaron Schmidt führt in Kooperation mit dem Pavillon Hannover eine Publikumsbefragung für seine Masterarbeit im Bereich Kulturmarketing an der Universität Hildesheim durch. Wer schon mal im Pavillon war, kann sich hier an der Befragung beteiligen: https://www.soscisurvey.de/BefragungPavillon/. Unter allen Teilnehmenden werden 20 Eintrittskarten für Veranstaltungen im Pavillon Hannover verlost. Alle Daten werden selbstverständlich anonym ausgewertet.

10.06.2015