Hamburg Music Award KRACH+GETÖSE 2024

Poliert die Demos, macht spektakuläre Bandfotos, filmt eure Live-Auftritte, denn es geht wieder los: Der Hamburg Music Award KRACH+GETÖSE startet in eine neuen Runde! Vom 12. März bis 07. April 2024 können sich Bands, Musiker*innen und DJs aus Hamburg für den Award von RockCity Hamburg e.V. und der Haspa Musik Stiftung bewerben. Gesucht werden die fünf spannendsten Newcomer-Acts der Stadt. Den Preisträger*innen winken ein Preisgeld in Höhe von jeweils 1.200 Euro, Auftrittsmöglichkeiten auf dem Reeperbahn Festival, Dockville & Co sowie ein individuelles, zwölfmonatiges Supportprogramm aus dem RockCity Partner*innen-Netzwerk. Die Preisverleihung findet im Rahmen einer abendlichen Award Show am 11. Juni 2024 im Imperial Theater mit prominenter Fachjury sowie glamourösen Stars und Sternchen aus Kultur und Branche statt. Early Bird Tickets für die Award Show gibt es online hier oder an der Kasse des Imperial Theaters! 

12.02.2024

Jazz in the Park Festival in Rumänien sucht junge Jazzbands

Ab sofort sind Anmeldungen für die 7. Ausgabe des Jazz in the Park-Wettbewerbs möglich, der vom 5. bis 7. Juli 2024 in Cluj-Napoca in Rumänien stattfindet. Der Wettbewerb will junge Bands aus der ganzen Welt fördern und ihnen die Möglichkeit bieten, die Energie eines Festivals zu erleben. Am Wettbewerb können junge Bands mit mindestens zwei Instrumentalist*innen teilnehmen, die ihre Musik einem Jazzgenre zuordnen. Die Mitglieder der eingetragenen Bands müssen zum Zeitpunkt des Jazz in the Park Competition (5. Juli 2024) zwischen 16 und 35 Jahre alt sein (ausnahmsweise darf nur ein Mitglied der Band über 35 Jahre alt sein). Die Anmeldung ist kostenlos, jede*r Finalist*in erhält eine Gage für den Auftritt, außerdem werden die Kosten für Übernachtung/Essen und ein festgelegtes Reisebudget (1.000 Euro pro Band für Bands aus dem Ausland) übernommen. Nach der Vorauswahl werden die ersten 12 Bands in der Rangliste eingeladen, am Finale teilzunehmen. Es winken Preise im Gesamtwert von 25.500 Euro. Bewerbungsfrist: 10.03.2024

12.02.2024

Grammys 2024 verliehen

Am 4. Februar wurden in Los Angeles zum 66. Mal die „Grammys“ verliehen. Nominiert waren Veröffentlichungen vom 1. Oktober 2022 bis zum 15. September 2023. Neben den üblichen Gewinnerinnen wie Miley Cyrus, Taylor Swift, Billie Eilish und Kylie Minogue sind viele weitere Künstlerinnen dabei: als Beste Jazz-Darbietung wurde der Song „Tight“ der Sängerin Samara Joy, für das beste Gesangsalbum wurde Nicole Zuraitis für „How Love Begins“ geehrt. Als beste neue Künstlerin wurde die R’n’B-Sängerin Victoria Monét ausgezeichnet. Mit dem Preis für die beste Rockperformance, den besten Rocksong und das beste Alternative Music Album wurde die Indierockband Boygenius (Foto: New York Times) gleich dreifach ausgezeichnet. Auch das Album „This Is Why“ der Alternative-Band Paramore um die Sängerin Hayley Williams bekam zwei Grammys: den Preis für das beste Rockalbum und in der Kategorie Best Alternative Music Performance. Beim Best Traditional Pop Vocal Album setzte sich die isländisch-chinesische Musikerin Laufey mit ihrem Album „Bewitched“ durch. Den Grammy für das beste Countryalbum gewann Lainey Wilson, die beste American Roots Performance Allison Russell für ihren Song „Eve Was Black“. Bestes Bluegrass Album wurde „City Of Gold“ von Molly Tuttle & Golden Highway, auch Larkin Poe konnten für „Blood Harmony“ einen Grammy für das beste Contemporary Blues Album mit nach Hause nehmen. Joni Mitchell wurde für ihr Livealbum prämiert (Best Folk Album), Gaby Moreno bekam den Grammy für das beste Latin Pop Album mit „X Mí (Vol. 1)“. Als Kategorie hinzugekommen ist in diesem Jahr „Best Alternative Jazz Album“, womit Meshell Ndegeocello für ihr Album „The Omnichord Real Book“ ausgezeichnet wurde. 

12.02.2024

Deutscher Musikautor*innenpreis ehrt Annette Humpe & Dariya Maminova

Beim 15. Deutschen Musikautor*innenpreis (DMAP) werden erstmalig zwei Sonderpreise verliehen: „Inspiration“ und „Musik & Engagement“. Mit diesen Auszeichnungen ehrt die GEMA anerkannte Persönlichkeiten, die durch ihre künstlerische Brillanz und ihr Engagement in der Musikbranche außerordentliche Maßstäbe gesetzt und zu einer vielfältigen Musikkultur beigetragen haben. Eine der Preisträger*innen ist die Komponistin, Produzentin, Textautorin und Interpretin Annette Humpe (Ideal, Ich+Ich) (Foto: Jim Rakete). „In einer Zeit, als Musikautorinnen und insbesondere Produzentinnen noch keine Lobby hatten und in der Öffentlichkeit praktisch nicht vorkamen, war sie Vorbotin, Wegbereiterin und Vorbild. Das ist sie bis heute! Annette Humpe hat mindestens drei Generationen von Musikschaffenden geprägt und beeinflusst. Sie hat die qualitative Marke für Pop Made in Germany gesetzt und sich in über 40 Jahren an der Spitze nie verbogen. Der erste DMAP-Sonderpreis für Inspiration könnte keine bessere Trägerin finden,“ heißt es in der Begründung der Jury.

Der Preis „Musik & Engagement“ ging an Rolf Zuckowski. Außerdem wurden die Gewinner*innen in der Kategorie „Nachwuchs“ bekannt gegeben: u.a. wird die Komponistin Dariya Maminova (MAMI NOVA, #dariyasongs, centers_circles) mit einem Preisgeld von 10.000 Euro in ihrem kreativen Schaffen unterstützt. Die Preisverleihung findet am 8. Februar 2024 in Berlin statt.

29.01.2024

Hamburger Clubaward verliehen

Zum 13. Mal würdigte der Clubkombinat Hamburg e. V. Hamburgs Club- und Veranstaltungsszene in elf Kategorien. In einer kurzweiligen Award-Verleihung wurden am 25.01.2024 die Sieger*innen geehrt, die durch eine über 90-köpfige, fachkundige Jury aus Vertreter*innen der Hamburger Club- und Musikszene gewählt wurden. Zudem konnte in einem Public Voting über den Lieblingsclub abgestimmt werden. Neben Locations wie das Molotow, Astra Stube, Millerntor Gallery und Blurred Edges Festival wurden die besten Clubnächte und Konzert geehrt, aber auch ein Nachhaltigkeits-Award, der an das Uebel & Gefährlich vergeben wurde. Der Preisträger-Club von der Feldstraße darf sich über ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro von Green Planet Energy freuen. Der Vorstand des Clubkombinats Hamburg e. V. verlieh den diesjährigen Ehrenpreis an CrewCrew für ihr wegweisendes Unternehmen einer feministisch geprägten Sicherheits- und Türpolitik. Auch löblich: Dieses Jahr verfolgten die Organisator*innen erstmals ein Nachhaltigkeitskonzept für den Abend der Verleihung.

29.01.2024

Jazzpreis Biberach: jetzt bewerben!

Am Samstag, 20. April 2024 wird der Biberacher Jazzpreis in der Stadthalle Biberach zum 15. Mal vergeben. Der Jazzpreis ist einer der wenigen international ausgeschriebenen Preise für den Jazznachwuchs und nach über 30 Jahren zu einer festen Einrichtung geworden. Gerade jüngeren Jazzmusiker*innen bietet er eine herausragende Plattform, sich zu präsentieren. Die fünf besten Formationen stellen sich am 20. April einer renommierten Jury und dem Publikum und spielen um knapp 5000 Euro Preisgeld. Bewerben können sich Ensembles mit zwei bis sieben Musizierenden – optional auch mit Gesang, die Teilnahme am Wettbewerb ist für alle offen. Die Jury bestimmt ihre Favoriten, die dann im Finale „gegeneinander“ antreten und sich dem Publikum und der Jury präsentieren. Das Publikum stimmt ebenfalls ab und prämiert seine*n Favorit*in, dem der Publikumspreis verliehen wird. Bewerbungsschluss: 05.02.2024

25.01.2024

WDR Jazzpreis 2024 geht an Caris Hermes

Mit dem WDR Jazzpreis 2024 wird die 1991 in Lippstadt geborene Bassistin Caris Hermes ausgezeichnet. Hermes überzeugte die Jury durch ihre stilistische Unvoreingenommenheit, rhythmische Beweglichkeit sowie die Freude am Zusammenspiel. Der WDR Jazzpreis für Caris Hermes ist mit 10.000 Euro dotiert und verbunden mit einer Produktion mit der WDR Big Band. Die Verleihung des WDR Jazzpreises findet am 14. März 2024 um 19 Uhr im Bonner Pantheon Theater statt. Anschließend gehen die WDR Big Band und Caris Hermes mit der Sängerin Maika Küster erstmals gemeinsam auf NRW-Tour: Am 15. März spielen sie auf der INSEL in Wuppertal, am 16. März im Haus der Stadt in Düren und am 17. März beim MercatorJazz im Theater am Marientor in Duisburg. Der Nachwuchspreis des WDR Jazzpreis 2024 geht an das Jugend Jazz Orchester Bonn, das sein Preisträgerkonzert ebenfalls am 14. März im Bonner Pantheon Theater spielen wird.

Das Kulturradio WDR 3 überträgt den WDR Jazzpreis am 14. März 2024, ab 20 Uhr live in der Sendung WDR 3 Konzert, in der WDR 3 App sowie im Livestream der WDR Big Band auf wdr-bigband.de, facebook und YouTube.

25.01.2024

Flötistin Clémence Manachère mit Musikpreis ausgezeichnet

Die in Südwestfrankreich geborene, seit geraumer Zeit in Hamburg lebende Flötistin Clémence Manachère bekommt den diesjährigen „Werner Burkhardt Musikpreis. Die mit 7.500 Euro dotierte Auszeichnung für herausragende Hamburger Jazzmusiker*innen bis 40 Jahre wird alle zwei Jahre verliehen. Preisstifter ist der 2008 verstorbene Journalist Werner Burkhardt. „Clémence Manachère erschafft in ihren innovativen, komplexen Kompositionen und in ihrer klaren Spielweise an der Flöte und am Sopransaxofon so kraftvolle wie feinstrukturierte Tonwelten“, heißt es in der Begründung der unter anderem mit der Journalistin Sarah Seidel und der Bassistin Lisa Wulff besetzten Jury. „Ihre Herangehensweise ist international geprägt und vom Mainstream unbeirrt, ihr Klangbild ist reich und selbst in seinen abstrakten Zonen beseelt. Ihre Musik ist farbenprächtig, in ihrer Eigenheit unverwechselbar.“ Manachère lernte klassisches Klavier und brachte sich als Teenager die Querflöte autodidaktisch bei. Von 2017 bis 2022 studierte sie Flöte und Sopransaxofon an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Mit ihrer Band Unterwasser kann sie ihre eigenen Kompositionen zwischen Avantgarde-Jazz und Neuer Musik auf die Bühne brinen. 2024 wird bei JazzHausMusik das dritte Album „Serpents et Échelles“ im Septett mit dem norwegischen Posaunisten Helge Sunde erscheinen, ab 21.03. geht es auf Releasetour. Die Preisverleihung mit dem Konzert der Unterwasser Electric Band findet am 25. Januar um 19 Uhr in der JazzHall in Hamburg statt. Interessierte können sich bei der Hamburgischen Kulturstiftung per Mail für die Preisverleihung anmelden. Der Eintritt ist frei.

23.01.2024

Neue Akademie für Populäre Musik vergibt POLYTON Preis

Am 17.11.2023 ist es soweit: Der POLYTON wird im Berliner Atelier Gardens verliehen. Die vorab gegründete Akademie für Populäre Musik – mit aktuell 50 Mitgliedern aus verschiedenen Genres und Tätigkeitsfeldern des Pop-Kosmos – entwickelte die Auszeichnung aus der Perspektive von Kreativen heraus und rückt damit künstlerische Leistung und die sozialpolitische Relevanz heutiger Musik aus einer intersektionellen Perspektive in den Vordergrund. Damit steht die Wertschätzung unter Kolleg*innen im Zentrum: Entstanden ist ein Preis von Musikschaffenden für Musikschaffende. Neben der Preisverleihung werden vom 15. bis 18.11. weitere Formate wie Think Tanks, Roundtables, Lesungen und eine multidisziplinäre Ausstellung rund um die Nominierten initiiert.

25.10.2023

APPLAUS-Award vergeben

Am 23.10.2023 gab es Grund zu feiern: Bereits zum zehnten Mal rückte der APPLAUS-Award die Clubszene in den Mittelpunkt. Kulturstaatsministerin Claudia Roth verlieh im Rahmen einer kurzweiligen Jubiläums-Preisverleihung insgesamt 96 Auszeichnungen – und erinnerte zugleich an die angespannte Lage sowie die vielen Opfer im eskalierenden Nahost-Konflikt. Musikclubs und Veranstalter*innen in ganz Deutschland wurden für ihre wichtigen Beiträge für die Kulturlandschaft ausgezeichnet und gefeiert. Besonderer Applaus galt den Haupt- und Sonderpreisträger*innen:

  • Gretchen (Berlin) hat das „Beste Livemusikprogramm“
  • Peter-Weiss-Haus (Rostock) ist die „Beste Livemusikspielstätte“
  • Grenzüberschreitungen (Chemnitz) hat die „Beste Konzertreihe“
  • Sonderpreise für Artheater (Köln) in der Kategorie Nachhaltigkeit, Institut fuer Zukunft (Leipzig) und SubstAnZ (Osnabrück) in der Kategorie Awareness, Inklusion rockt! Musik für Alle. (Berlin) in der Kategorie Inklusion 

Wir gratulieren den Preisträger*innen herzlich!

25.10.2023

Listen to Berlin: Awards 2023

Am 14. November 2023 werden die Listen to Berlin: Awards im Kesselhaus der Kulturbrauerei vor geladenem Publikum verliehen. Die Nominierten für den durch das Netzwerk der Berliner Musikwirtschaft Berlin Music Commission vergebenen Preise werden jetzt nach und nach hier bekannt gegeben. Für den Künstler*innenpreis wurde u.a. die Multiinstrumentalistin, Sängerin und Komponistin King Josephine (Foto) nominiert. Sie wird gemeinsam mit Alex Rapp, Lio J, WR51, Laura Mailan, babelfis, Johannes Motschmann & Ipek Ipekcioglu, Zazuka, kusa, Maque, Donata, Ellice u.a. auf der diesjährigen Compilation zu hören sein. Die Newcomerband WR51 und Lio J sind für den Jugendpreis nominiert. In der Kategorie „Nachhaltiges Wirtschaften“ wurden Parenthood in Music, Hanna Mauksch und die Max-Schmeling Halle nominiert. Für den Preis für Förderung und Entwicklung der Berliner Musikszene wurden der MusicPoolBerlin, das Festival für neue anatolische Musik İÇ İÇE sowie das wundervolle Vocal-Ensemble A Song For You ausgewählt, das aus ca. 50 Sänger*innen und einer wechselnden Band besteht. Die Mission von ASFY ist es, die florierende und vielfältige Live-Soulful-Musikszene in Berlin ins Rampenlicht zu rücken und gleichzeitig ihre Möglichkeiten auf das absolut Unbekannte auszuweiten. Auf einen Preis für Musikjournalismus können Miriam Davoudvandi, Melanie Gollin u.a. hoffen. Die Awards wurden 2017 ins Leben gerufen, um diejenigen Akteur*innen sichtbar zu machen, die oft fernab des Rampenlicht die Musikbranche der Hauptstadt gestalten. Sie werden unabhängig von kommerziellen Gesichtspunkten verliehen. Die Preisverleihung versteht sich auch als Plattform für Austausch, Vernetzung und Kooperation zwischen erfahrenen Branchenvertreter*innen und engagiertem Nachwuchs. 

11.10.2023

Listen to Berlin Awards: jetzt nominieren!

Am 14. November 2023 werden zum achten Mal die Listen to Berlin: Awards an herausragende Persönlichkeiten, Initiativen und Kreativschaffende mit Musik- und Berlinbezug verliehen. Bis zum 1. September 2023 kannst du dein*e Favorit*innen in den folgenden 5 Kategorien vorschlagen: Preis für Förderung und Entwicklung der Berliner Musikszene | Preis für nachhaltiges Wirtschaften | Preis für Musikjournalismus | Preis für kreativstes Musikvideo | Rolf Budde Preis für Haltung in der Musikwirtschaft. Du kannst Nominierungen in einer oder mehreren Kategorien einreichen. Die Nominierung für die Künstler*innenpreise erfolgt über die Listen to Berlin: Compilation. Die Nominierung für den Ehrenpreis obliegt der Jury.

28.08.2023