Aufruf zur Einreichung von Nominierungen zum Deutschen Musikautorenpreis 2014 der GEMA
Im Frühjahr 2014 wird in Berlin zum sechsten Mal der Deutsche Musikautorenpreis verliehen. Mit diesem Preis werden KomponistInnen und TextdichterInnen, die der GEMA angehören, für Ihr Werk ausgezeichnet und geehrt. Wie bereits in den vergangenen Jahren möchte die GEMA Nominierungsvorschläge ihrer Mitglieder in die Entscheidungen der Jury einfließen lassen und alle KomponistInnen, TextdichterInnen und MusikverlegerInnen dazu aufrufen, der GEMA ihre Nominierungswünsche zukommen zu lassen. Der Preis wird in insgesamt zehn Kategorien vergeben, davon sind fünf Preise für die Auszeichnung von Komponisten und zwei für die Auszeichnung von Textdichtern vorgesehen. Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch eine aus Musikautoren zusammengesetzte Jury, die dabei die Nominierungen – ergänzt um eigene Benennungen – als Grundlage nehmen wird. Da die Jury bereits im Oktober zu ihrer Auswahlsitzung zusammenkommen wird, bitten die OrganisatorInnen, Vorschläge bis spätestens 27. September 2013 einzureichen. Neben biographischen Angaben und dem musikalischen Genre, auf das der Nominierte spezialisiert ist, sollten eine kurze Begründung für die Nominierten sowie Referenzen – gerne auch in Form von Links zu Webseiten – enthalten sein. Vorschläge für die Nominierungen bitte an: GEMA – Deutscher Musikautorenpreis, Rosenheimer Str. 11, 81667 München, E-Mail: ed.si1772861616erpne1772861616rotua1772861616kisum1772861616@ofni1772861616
In zwei weiteren Kategorien (Lebenswerk, Nachwuchsförderung) des Deutschen Musikautorenpreises können GEMA-Mitglieder Nominierungsvorschläge einreichen bzw. sich selbst bewerben. In der Kategorie Erfolgreichstes Werk wird der Preisträger auf Grundlage der GEMA-Verkaufszahlen der letzten zwölf Monate ermittelt.
Mitglied beim Deutschen Rock & Pop Musikerverbandes e.V. werden
Der Deutsche Rock & Pop Musikerverband e.V. (DRMV) hat in der aktuellen Ausgabe seiner Zeitschrift „Musiker“ einen Aufruf gestartet um Mitglieder zu werben und eine stärkere Interessenvertretung zu bilden. Seit 30 Jahren bildet der Verband eine basisdemokratisch strukturierte Interessenvertretung für Rock- und PopmusikerInnen in Deutschland, „die sich um die fachlichen, wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Interessen der zahllosen Rock- und Popmusiker in diesem Land wirkungsvoll kümmert und sich für sie unbestechlich (!) einsetzt“ (Info). Eine wichtige Rolle kommt dem Verband und seinem Vorsitzenden Ole Seelenmeyer beim Kampf um Reformen inner- und außerhalb der GEMA zu; u.a. seinem unermüdlichen Einsatz ist zu verdanken, dass das umstrittene PRO-Verfahren abgeschafft wurde und die Verteilung der Tantiemen nunmehr gerechter zugeht. Außerdem setzt sich der Verband für die gleichwertige Behandlung von populärer und klassischer Musik, für Chancengleichheit und verbesserte Arbeitsbedingungen unter deutschen Rock-, PopmusikerInnen, KomponistInnen und TexterInnen ein. Als kostenlose Leistungen bietet der Verband seinen Mitgliedern ständig aktualisierte Spezialadressen, die per Mail angefordert werden können, eine Rechts- und Fachberatung über alle Bereiche des Musikbusiness (GEMA, GVL, Künstlersozialversicherung, Steuer & Finanzen, usw.), Empfehlungen von Fachanwälten und zuverlässigen und preiswerten CD-Herstellern für CD-Produktionen, und nicht zuletzt natürlich die Zusendung der informativen Zeitschrift „Musiker“ viermal im Jahr. Kostenpflichtige Zusatzleistungen sind die Bereitstellung von digitalen Vertragsvorlagen, Vertragsüberprüfungen, eine Copyright-Bibliothek, diverse Vergünstigungen bei der GEMA, einen Labelcode, u.v.m. Eine Mitgliedschaft kostet bei Eintritt einmalig 50.-€, dann jährlich 76.-€ für Einzelmitglieder, für Bands 100.-€. „Fördernde Mitglieder“ zahlen 55.-€, haben aber nur eingeschränkte Leistungen, kein Wahlrecht und keine Rechtsberatung. Der Leistungskatalog kann per Mail angefordert werden: ed.vm1772861616rd@of1772861616ni1772861616.
Weitere Infos & Kontakt: http://www.musiker-online.de/drmv_informationen.html
female:pressure: Appell für mehr Raum für Frauen in E-Musik
female:pressure, ein internationales Netzwerk von Künstlerinnen in der elektronischen Musik bemängelt die niedrige Zahl von Künstlerinnen bei Label-Veröffentlichungen und Festival-Line-Ups in der elektronischen Musik und ruft daher zu mehr Vielfalt und verstärkter Förderung von weiblichen Künstlern auf, vor allem, wenn öffentliche Fördermittel im Spiel sind. Die Macherinnen über ihre Untersuchung: „Wir haben Line-Ups von Festivals untersucht, Veröffentlichungen von Plattenlabels, Frauenquoten in diversen Top 100 Listen. Die Ergebnisse sind erschütternd – selbst für uns, die wir mitten in der Szene zuhause sind. Die meisten Festivals, ob mit öffentlichen Geldern gefördert oder nicht, legen offensichtlich so gut wie keinen Wert auf einen adäquaten Frauenanteil und Diversität. Ähnliches gilt für Labelveröffentlichungen – in Deutschland, einem Epizentrum elektronischer Musik und ihren Künstlerinnen, genauso wie in vielen anderen Ländern. Ein Frauenanteil von 10 % kann heutzutage bereits als überdurchschnittlich gelten. Es ist inakzeptabel, dass wir uns im 21. Jahrhundert immer noch oft als einzige Künstlerin auf einem Festival wiederfinden. Kolleginnen bei der Arbeit zuzusehen, inspiriert uns und wir glauben, dass ihnen auch das Publikum gerne zuhören würde.(…) Wir wollen der Öffentlichkeit diese Problematik bewusst machen und fordern eine größere Vielfalt im Line-Up von Festivals und bei Plattenlabels – Vielfalt im Hinblick auf Geschlecht, Alter, kulturelle Identität und (Nicht)Behinderung. Wir unterstellen nicht, dass Veranstalter und Kuratoren aus purer Misogynie fast ausschließlich männliche, weiße Künstler buchen, sondern weil es den sozialen Gepflogenheiten entspricht, die Peer-Group gepflegt werden will und sie über die gesellschaftspolitischen Aspekte ihrer Auswahl nicht nachdenken. Die Frage nach Verantwortung und Chancengleichheit stellt sich noch dringlicher, wenn Mittel der öffentlichen Hand ins Spiel kommen, also indirekt von einem breiten Querschnitt der Bevölkerung stammen.(…)Festivalkurator_innen – besonders jene, die in den Genuss öffentlicher Gelder kommen – müssen in ihren Line-Ups ein repräsentativeres Geschlechterverhältnis erzielen und so auch die Bevölkerung besser widerspiegeln, die sie ansprechen“.
female:pressure ist eine internationale Datenbank und ein Netzwerk von Frauen, die im Bereich elektronischer Musik und Computerkunst arbeiten: DJs, Musikerinnen und Produzentinnen, Vokalistinnen, bildende Künstlerinnen, Bookerinnen, Labelmacherinnen, Wissenschaftlerinnen und Akademikerinnen, die sich mit der Materie beschäftigen. Wir haben über 1100 Mitglieder in 56 Ländern, viele von ihnen sind professionell und international tätig. Die female:pressure Künstlerinnen gehören zu der als fortschrittlich eingestuften Szene der elektronischen Musik und ihren Subkulturen. Die detaillierte Auswertung der Recherchen ist hier zu finden: http://www.femalepressure.net/PDFs/fempressreport-03-2013.pdf.
Weitere Infos & Kontakt: www.femalepressure.net
Spielbetrieb des KosmosTheaters in Wien bedroht
Der Spielbetrieb des KosmosTheaters in Wien ist bedroht, denn die Stadt Wien kürzt das Budget des laufenden Jahres(!) um 50.000 Euro, das sind 10 % des aktuellen Jahresbudgets. Damit nötigt sie zu Verschuldung und Streichung fix geplanter Produktionen. Das KosmosTheater steht nicht nur für ein europaweit einzigartiges Gender-Konzept, sondern bietet zudem ein vielfältiges Programm, das vom Publikum seit Jahren äußerst positiv aufgenommen wird und jährlich 10.000 BesucherInnen Ur- und Erstaufführungen von selten gespielten, künstlerisch herausragenden Autorinnen und Komponistinnen sowie das Tanz-, Clownfrauen- und Kabarettistinnenfestival bietet.
Die MacherInnen appellieren jetzt an Eure Unterstützung! Bitte überzeugt Kulturstadtrat Mailath-Pokorny von der Wichtigkeit ihrer Arbeit, ein kurzer Satz genügt: ta.vg1772861616.neiw1772861616.ukg@1772861616htali1772861616am.id1772861616na1772861616. Mit der Bitte um Weiterleitung und Kopie an ta.re1772861616taeht1772861616somso1772861616k@eci1772861616ffo1772861616.
Kulturrat NRW Aufruf gegen geplante Kürzungen: jetzt unterstützen
„Kunst und Kultur sind kein Luxus – und dürfen es gerade in schwierigen Zeiten nicht sein“, hatte die Ministerpräsidentin des Landes NRW, Hannelore Kraft, in ihrer Regierungserklärung gesagt und im Koalitionsvertrag vereinbart, dass die Kulturförderung des Landes erhalten oder sogar ausgebaut wird. Jetzt geschieht jedoch das Gegenteil: der Kulturhaushalt soll jetzt von 196 Mill. Euro auf 180 Mill. Euro gekürzt werden. Ein Etat, der nur 0,33% des Landeshaushalts ausmacht, soll damit um 8,3% gekürzt werden und würde auf das Niveau von 2010 zurückfallen. Gerade die Bereiche individuelle Künstlerförderung, regionale Kulturförderung und der Kultur im ländlichen Raum, die Jugendkulturförderung und Unterstützung der freien Kunstszenen durch Projektförderungen wären bedroht und es besteht die Gefahr, dass Strukturen, die durch das Engagement einzelner aufgebaut worden sind, unwiederbringlich zerstört werden. Deswegen fordert der Kulturrat NRW die Landtagsabgeordneten in einem Aufruf auf, den von der Landesregierung vorgeschlagenen Kürzungen im Kulturhaushalt 2013 nicht zuzustimmen. Der Aufruf kann online unterstützt werden: http://kulturrat-gegen-kuerzungen.de/#unterzeichner.

