01.10. – 30.11.2023 Culturescapes Schweiz
Culturescapes ist ein spartenübergreifendes, alle zwei Jahre stattfindendes Kunstfestival, das im Jahr 2023 sein 20-jähriges Bestehen feiert. Seit 2003 widmet sich das Festival Kulturlandschaften von Ländern und Regionen. Es hat seinen Sitz in Basel, Schweiz, und ist mit einem Netzwerk von mehr als 40 Partnerinstitutionen in der ganzen Schweiz, in Belgien und im Dreiländereck zwischen der Schweiz, Deutschland und Frankreich weit über eine Stadt oder ein Land hinaus präsent. Mit jeder Ausgabe versucht Culturescapes den grenzüberschreitenden Dialog und das gegenseitige Lernen zwischen den Kulturen sowie die Zusammenarbeit und Vernetzung zu fördern. Die Gründer*innen des Festivals sind überzeugt, dass kulturelle Beziehungen und Verständigung eine Grundvoraussetzung für integrativere, offenere und gerechtere Gesellschaften sind. Im Jahr 2023 wird der Schwerpunkt der 17. Ausgabe von Culturescapes auf der Sahara liegen. Durch die Verbindung der Meere und Ozeane auf den gegenüberliegenden Seiten des Kontinents war die Sahara einst ein Netz von Wegen und Reiserouten, das Völker und Kulturen beförderte und verband. Gemeinsam mit Künstler*innen und Kurator*innen aus der Sahara und ihrer Umgebung möchte Culturescapes über die heutige Sahara sprechen. Das Festival bringt fast 80 bildende Künstler*innen, Performer*innen, Tänzer*innen, Theatergruppen, Musiker*innen, Filmemacher*innen, Schriftsteller*innen und Denker*innen in einem zweimonatigen Programm zusammen, das über Basel hinaus in andere Kantone der Schweiz ausstrahlt. Zu den Programmhighlights gehören: Das Tanzstück „Prophétique (on est déjà né.es)“ der Choreografin Nadia Beugré (Foto: Antoine Tempé) von Côte d’Ivoire, das im November in der Kaserne Basel zu sehen sein wird, thematisiert die Transgender-Community in Abidjan. Für den Digital Space von Culturescapes wurde die preisgekrönte ghanaische Dokumentarfilmerin Anita Afonu beauftragt, eine Reihe von Videoporträts der teilnehmenden Künstler*innen zu erstellen für die Reihe The Drummers and Their Drumbeats. Infos
02. – 04.10.2023 Enjoy Jazz
Enjoy Jazz, das „Festival for Jazz and More“, findet von 02. Oktober bis zum 04. November 2023 zum 25. Mal statt. Freuen Sie sich auf ein hochkarätig besetztes, und äußerst vielseitiges Jubiläumsprogramm mit dem Schwerpunkt auf Jazz, aber auch angrenzenden Genres wie Klassik, Pop, Rock, Hip-Hop oder Elektro. Enjoy Jazz ist aus der Festivallandschaft nicht mehr weg zu denken. Weltweit hat es sich als eines der wichtigsten Jazzfestivals etabliert. Es ist ein lebendiges Festival, das sich in erster Linie der Freude an großartigen Darbietungen und dem Musikgenuss verpflichtet fühlt. Die Freude am Jazz ist das Motto des Festivals – zu genießen bedeutet ebenfalls, sich für die einzelnen Künstler*innen Zeit zu nehmen, so dass Enjoy Jazz meist nur ein Konzert pro Abend und pro Stadt ausrichtet. Dieses Jahr könnt ihr euch unter anderem auf die Konzerte von Lucia Cadotsch, Lakecia Benjamin, Lucrecia Dalt und Nicole Johänntgen (Foto) freuen! Infos
06. – 08.10.2023 PENG Festival Essen
Das PENG Festival soll mehr sein, als eine Vorstellung herausragender, regionaler und internationaler Künstler*innen. Der Ursprungs-Gedanke war es Frauen zu fördern, die noch immer, trotz der großen Fortschritte der Gleichberechtigung im Jazz, unterrepräsentiert sind. PENG arbeitet in einem Teilbereich der Gesellschaft an der Überwindung patriarchaler Herrschaft. Das klingt vielleicht etwas brutal. Passt dann wohl gut zur Brutalität in Geschichte und Gegenwart der Ausbeutung und Ausgrenzung von Frauen. Freut euch auf das Johanna Schneider Quartet, das Sheen Trio, MAIKA (Foto), Olga Reznichenko und Theresia Philipp, Barbara Barth, Sun-Mi Hong und Athina Kontou. Infos
06.10. – 05.11.2023 Münsterland Festival
Das Münsterland Festival präsentiert alle zwei Jahre Musik und Kunst an tollen Veranstaltungsorten im Münsterland. Dabei ist das umfangreiche Angebot nicht nur in den großen Veranstaltungshallen der Region zu finden, sondern auch an besonderen, oftmals etwas kleineren Orten – beispielsweise an Burgen und Schlössern, Bauten mit moderner Architektur sowie Orten mit Geschichte. Der musikalische Fokus liegt auf Jazz, Pop, Traditional und Klassik und wird ergänzt durch Ausstellungen, Dialogveranstaltungen und Exkursionen. Zur zwölften Ausgabe kommen die Gäste aus dem europäischen Norden: Finnland steht im Mittelpunkt des Münsterland Festivals part 12 und bringt im Herbst 2023 Musik, Kunst und Kultur ins Münsterland. Die finnischen Künstler*innen touren durch die gesamte Region und laden die Besucher*innen dazu ein, ihre Musik und Kunst an besonderen Orten im Münsterland zu entdecken. Mit dabei ist Linda Fredriksson mit ihrem herausragendem Saxophonspiel, Laura Ryhänen mit ihrem Ensemble Uusikuu, die Ein-Frau-Band Maija Kauhanen, die außergewöhnliche Pianistin Terhi Dostal, die Powerstimme Tuija Komi, Maja Mannila aus Helsinki, mit einer Mischung aus Jazz, R’n’B, Soul und Gospel und viele mehr! Neben den musikalischen Höhepunkten sind viele weitere Formate geplant, die die Kultur und Lebensart der finnischen Gäste ins Zentrum rücken. Des Münsterland Festival bietet also auch in diesem Jahr die Gelegenheit, nicht nur das kulturelle Finnland zu erleben, sondern auch das Münsterland neu oder anders kennenzulernen. Infos
07. – 08.10.2023 beatcon Duisburg
Erlebe die Top-Producer*innen des Deutschrap hautnah: Connecte dich, zeig deine Beats, stell Fragen und lerne von den Besten! Die beatcon ist der Event speziell für alle, die Hiphop-Musik produzieren. Auf verschiedenen Stages zeigen die Top-Producer*innen der Szene ihre Skills und Workflows – vom Beat-Producing über Vocal-Recording bis hin zu Mixingund Live-Performance. Daneben könnt ihr von den Profis lernen, wie man heute mit Hiphop-Musik Geld verdienen kann, euch mit anderen Producer*innen connecten, Feedback zu euren Beats bekommen und vieles mehr. Und schließlich präsentieren alle wichtigen Brands hier ihre neuesten Plug-ins und Studio-Tools für euch zum ausprobieren. Mit dabei sind Annelie Schwarz, Finna, Jane Arnison, LIA, MELBEATZ, PHEA und viele mehr! Infos
07. – 15.10.2023 IMPULS Festival Leipzig/Halle/Magdeburg
Nachdem das IMPULS Festival 2022 mit Futur2 die Welt aus der Zukunft beschrieben hat, fordern uns die aktuellen Herausforderungen im Hier und Jetzt zu handeln. Insbesondere das Zeitfenster für eine klimaresiliente Welt schließt sich. Doch während die Klimakrise auch hierzulande zunehmend spürbar wird, sind die drastischsten Auswirkungen entlang des kolonialen Machtgefälles ungleich verteilt. Mit dem Motto No Time Like the Present reagiert das Festival 2023 auf die unmittelbare Gegenwart und ihre drängenden Fragestellungen. Dabei stehen sozial engagierte und kollektive Kunstpraktiken im Fokus, die ganz direkt in gesellschaftliche Prozesse eingreifen. Mit dabei sind unter anderem Martha Hincapié Charry (Foto), Stella Nyanzi, Rebecca Lane, Annette Schlünz, Anke Storch und Susanne Stock. Infos
14. – 21.10.2023 Leipziger Jazztage
Die Leipziger Jazztage finden dieses Jahr vom 14. bis zum 21. Oktober 2023 in ihrer 47. Ausgabe statt. Unter dem Motto „Stell die Verbindung her“ kommen an acht Festivaltagen über 100 Künstler*innen aus allen Himmelsrichtungen an verschiedensten Spielorten der Stadt zusammen, um sich dem gemeinsamen Musikerleben zu widmen. Eingeladen sind Künstler*innen aus so verschiedenen Ländern wie den USA, Japan, Armenien, Großbritannien, Polen, Frankreich, dem Kongo, der Schweiz, Griechenland, Korea, der Ukraine, Schweden, dem Iran, Brasilien und vielen mehr. Gerade nach den Einschränkungen der letzten Jahre und angesichts aktueller regionaler wie globaler politischer Entwicklungen ist es von immenser Wichtigkeit, den Blick zu heben und die Verbindungen ‚nach außen‘ (wieder) aufzunehmen. In vielen der präsentierten Bands arbeiten Künstler*innen unterschiedlicher Herkunft zusammen, die aus dem Reichtum ihrer verschiedenartigen kulturellen Bezüge schöpfen. Freut euch auf die all-female Super-Group Marilyn Mazur’s Shamania (Foto: Hanne Hvattum), das ukrainische Programm Songs of Wounding feat. Trio Kurbasy, die U.S.afro-karibische Musikerin und Schauspielerin Sera Kalo und viele mehr! Infos
18.10.2023 OPERATION TON Hamburg
OPERATION TON ist Denktank, Gegenstrombecken und Netzwerkknotenpunkt zugleich. Visionäre Convention und handfeste Werkstatt in einem. Hier werden brennende Fragen und spannende Entwicklungen aus Musik und Popkultur präsentiert, gefeiert, kritisiert, diskutiert und weitergedacht. Wir freuen uns auf ein reichhaltiges Programm aus prominent besetzten Artist Talks, Networking-Tables mit Meet The Professionals, DJ-Set, Performances, Feedback-Sessions, Pop-Manufaktur, Pink Carpet uvm. Für Musiker*innen, für Musikschaffende, für all diejenigen, die Musik erfinden, performen, entwickeln, vertreiben oder einfach lieben. Freut euch auf Beiträge von Kleo Tümmler, Mariybu (Foto:Katja Ruge), Sara-Lena Probst und Viktoria Renner. Bei OPERATION TON treffen sich Musiker*innen, Freund*innen und Fans, Popkultur-Aktivist*innen, Labels, Verlage, Hörfunker*innen, Journalist*innen und Sympathisant*innen, Geeks, Utopist*innen, Morgige und vor allem: IHR. Infos
19. – 22.10.2023 Jazz&TheCity Salzburg
Die Vorfreude kann beginnen – das Jazz&TheCity Festival Salzburg wird in diesem Jahr vom 19.-22. Oktober 2023 die Menschen in der Salzburger Altstadt mit freiem Geist und viel guter Musik begeistern. Seit seinen Anfängen vor über 20 Jahren, als sich das Festival noch „Jazz in der Altstadt“ nannte, sind diese Tage im Oktober eine Einladung an alle Salzburger*innen und Gäste, sich bei freiem Eintritt durch die Stadt treiben zu lassen und neue Musik zu entdecken. Mit dabei sind: Suonno d’Ajere, Autochrom, Obradovic Tixier Duo,Yumi Ito (Foto: Maria Jarzyna), Anja Lechner, Ètè Large, Clara Haberkamp, Kadri Voorand, Louise Jallu Quartet, Nout und viele mehr! Infos
29.10.2023 2. Inklusives Herzschlag Festival Langen
Nach dem Erfolg des ersten Langener Herzschlag-Festivals 2018 gibt es nun endlich die langerwartete Fortsetzung. Drei inklusive Bands bringen gemeinsam mit den „Wonderfrolleins“ eine außergewöhnliche Festivalstimmung auf die Bühne der Neuen Stadthalle. Drei Stunden voller Musik mit mehr als 40 Musiker*innen, von denen viele mit einem körperlichen Handicap leben. Die Band Hand To Hand, das Urgestein aus Langen, wird mit 25 Trommler*innen das Festival mit Percussionklängen eröffnen. Für einen unvergesslichen Abend sorgt die Gruppe Ruhestörung (Foto), ein Projekt der EVIM Behindertenhilfe aus Wiesbaden. Auch die 5 Bandmitglieder der Gruppe Blumenstrauß bringen eine Menge Power auf die Bretter, die die Welt bedeuten. Sie sind ein Projekt der Behindertenhilfe Offenbach. Als weiteres Highlight entführen die charmanten Wonderfrolleins in ihren Petticoatkleidern das Publikum mit Witz und Temperament in die 50er und frühen 60er Jahre. Es darf getanzt werden! Zum Abschluss werden alle Bands gemeinsam ein einzigartiges Finale auf die Bühne bringen. Infos
25. – 29.10.2023 Deutsches Jazzfestival Frankfurt
Am 25. Oktober eröffnet die hr-Bigband feat. LIUN + The Science Fiction Band das Deutsche Jazzfestival Frankfurt im hr-Sendesaal. Das Projekt LIUN sind die Sängerin Lucia Cadotsch und der Saxofonist und Keyboarder Wanja Slavin, die avantgardistischem Bigband-Synthpop auf die Bühne bringen. Weiter geht der Abend mit dem Rebecca Trescher Quartett. Die Klarinettistin und Komponistin Trescher kombiniert ungewöhnliche Klänge und Konstellationen mit Freiräumen für Improvisation. Am Donnerstag beginnt der zweite Abend mit der Pianistin Anke Helfrich (Foto: Petra Arnold). Ihr Programm „We’ll rise“ feiert Frauen, die Großes geleistet haben und dafür oft nicht ausreichend gewürdigt wurden. Am Samstag wird Terri Lyne Carrington auf der Bühne stehen. Jim McNeely wird Stücke aus dem von ihr zusammengestellten Songbook „New Standards – 101 Lead Sheets by Women Composers“ für die hr-Bigband arrangieren. Danach wird die Trompeterin Heidi Bayer mit ihrem Quartett Virtual Leak erwartet. Zur Clubnacht lädt Jazz Montez u.a. J. Lamotta in den Kunstverein Familie Montez ein, eine beeindruckende Künstlerin, die 2014 nach ihrem Jazzstudium in Tel Aviv nach Berlin zog. Dort formt sie seitdem aus selbst produzierten Beats und ihrem ausdrucksstarken Gesang spontane DJ-Sets, die eine eigene Handschrift zwischen Jazz, Hip-Hop und Songwriting erkennen lassen. Infos
(Beitragsbild: 2023 Dribbble)


Ein Sommer voller Musik: Die neue Festivalreihe Sonic Pluriverse im Haus der Kulturen der Welt in Berlin startet mit Congorama, einer musikalischen Reise mit drei Orten als Klangkompass: Sie alle tragen das Wort „Kongo“ im Namen. Congorama vereint Konzerte, DJ-Sets, Workshops, Listening Sessions und ein Festival. Dabei trifft das kolumbianische Frauentrio La Perla mit dem peruanischen DJ Rafael Pereira von Dengue Dengue Dengue auf der Bühne zusammen, außerdem sind die ägyptische Damen-Combo Mazaher, die malische Sängerin Fatoumata Diawara (Foto: Alun Be), Edna Martinez, Oumou Sangaré, Katerinha & Njeri, Florence Adooni, Laura Robles u.v.w. zu Gast.
The Sound – Sonic Art in Public Spaces
In fünfzehn Ausgaben hat sich das Festival als beispielhaft erwiesen, als einzige deutsch-französische Veranstaltung, die dem Jazz in Deutschland gewidmet ist.
Am
Mit insgesamt 146 Musikacts an 53 Orten taucht 48h Wilhelmsburg die Elbinseln vom 09. Bis 11. Juni erneut in ein Meer aus Musik und Klängen. Freut euch auf einige Angebote für FLINTA* Personen und tolle Acts wie JOIA & TONJA, Soleika, Sabine May, lonalih, Violeta Rebeldía, Anne-Christine Heinrich Trio, JaKaNa (
Am 17. Juni gehört die Bühne & das Podium im Volksbad Buckau den FLINTA*-Personen – und das LineUp hat es in sich:
Die 19. Ausgabe des Morgenlandfestivals in Osnabrück findet dieses Jahr vom
JazzBaltica verwandelt jedes Jahr im Juni den Festsaal des Maritim Seehotel Timmendorfer Strand und den umliegenden Strandpark in eine maritime Kulisse für Jazzmusik direkt am MeerZum Konzept von JazzBaltica gehört es, einmalige Projekte anzustoßen und Musikerinnen und Musiker zusammenbringen. An einem verlängerten Wochenende treten auf fünf Bühnen in rund 30 Konzerten sowohl Stars als auch Nachwuchstalente auf. Hier treffen internationale Jazzgrößen auf junge Talente der baltischen und regionalen Musikszene. Ilaria Capalbo (Foto: Paolo Soriani),
Kurdistan ist ein grob definiertes geokulturelles Territorium, in dem die kurdische Sprache und nationale Identität eine deutliche Mehrheit bilden. Allerdings sind die Kurden weltweit die größte ethnische Gruppe ohne anerkannten Staat. FEMALE VOICE OF KURDISTAN präsentiert acht Sängerinnen, vorgestellt durch filmische Porträtfilme, live auf der Bühne in Berlin und virtuell online für Konzerte, die 2023 an Orten in ganz Kurdistan gefilmt werden.
Das 16. Afrikanische Kulturfest,
03. – 18.05.2023 Women in Jazz Halle, Magdeburg und im Saalekreis
04. – 14.05.2023 Salaam Orient Wien (A)
05. – 31.05.2023 Queer Festival Heidelberg
06. – 14.05.2023 folkBALTICA Flensburg
06. – 29.05.2023 Bodenseefestival
11. – 13.05.2023 Schaffhauser Jazzfestival
11. – 14.05.2023 CLINCH Festival Hannover
12. – 21.05.2023 Maiwoche Osnabrück
12. – 14.05.2023 Magnet Festival Wiesbaden
13.05.2023 Nacht der Museen Frankfurt
20. – 21.05.2023 Femconcerts Festival Berlin

26. – 29.05.2023 Africa Festival Würzburg
26. – 28.05.2023 Jazz Rally Düsseldorf
26. – 28.05.2023 Idar-Oberstein Jazztage
.06.2023 HildenerJazztage
Nach einer gemeinsamen Begrüßung von Antje (Brotfabrik), Linda (Frauenreferat Frankfurt) und Mane (MELODIVA) ging es gleich mit dem ersten Talk in der gut gefüllten Brotfabrik los (Foto: Barbara Walzer). Auf dem Podium saßen die auftretenden Musikerinnen des Abends – Lena & Johanna von LUAH, Jamila von GG VYBE und BELQIS – sowie Mane von MELODIVA. Mit der Moderatorin Christina Mohr sprachen sie über ihre musikalischen Biografien, strukturelle Hürden und was es braucht, um Frauen* und Mädchen* beim Musikmachen und im Musikbusiness besser zu unterstützen (vor allem Räume und safe spaces!). Sascha Wild, der neue Referent für Popularmusik in Frankfurt und Vater einer kleinen Tochter, war ebenfalls Teil des Panels und vor allem da, um zuzuhören, wie er selbst sagte.
Der zweite Talk m

























WOMEN IN JAZZ ist ein Festival in Halle für den zeitgenössischen Jazz. Das Augenmerk liegt auf Jazzprojekten, deren künstlerische Leitung in der Verantwortung einer Jazzmusikerin liegt, eine Ausrichtung, die das Festival in Europa einzigartig macht. In den vergangenen Jahren ist es ihm gelungen, herausragende Vertreterinnen des Jazz aus allen Kontinenten auf die Bühnen der Saalestadt zu holen. Zu dem internationalen Programm gehören in diesem Jahr u.a. die Sheroes aus den USA um die Jazzpianistin Monika Herzig, die nigerianische, in London lebende Saxofonistin Camilla George (Foto: Steve Funkyfeet), Sona Jobarteh an der Kora-Harfe, Barbara Dennerlein an der Orgel und Anna Gréta.
Ida Nielsen (Foto) spielt Oldschool Funk gemischt mit Hip-hop und Nu-soul. Dazu soulinspirierte Balladen. Josefine Lindstrand ist eine hochgelobte Jazzsängerin, Komponistin und Pianistin, die in Stockholm lebt und seit mehr als 15 Jahren zu den führenden Sängerinnen der Jazzszene in Skandinavien gehört. Die niederländische Saxophonistin Tineke Postma präsentiert nach acht Jahren ihr Comeback-Album. Nach einer hochkarätigen internationalen Karriere, einschließlich der Arbeit mit Legenden Herbie Hancock und Wayne Shorter, repräsentiert „Freya“ einen Neuanfang mit einem neuen Label, wiederbelebte Energie und eine aufregende Band. “Thirsty Ghost” von Sara Gazarek erforscht eine Reihe neuer Instrumentalfarben und bietet einige ganz besondere Gäste (Kurt Elling, Larry Goldings) und neues Originalmaterial.
15 Acts, 5 Bühnen – Indoor und Open Air. Entdeckungen, Lieblingsacts & Newcomer, sowie regionale Acts. Dank dem Unter einem Dach Festival könnt ihr sagen: „Ich kannte die schon bevor sie berühmt waren!“ Wie jedes Jahr liegt das Hauptaugenmerk dabei auf jungen Acts. Wie jedes Jahr wird es ein bunter Haufen an unterschiedlichen Musiker*innen, die unter dem Dach des E-Werks spielen werden. Die abwechslungsreichen Acts laden zum Gewusel von Bühne zu Bühne, von innen nach außen und von oben nach unten ein. Garten, Etage1, Kellerbühne, Saal und Kino im E-Werk, Erlangen werden bespielt. Mit Ellie Benn, Mola, Umme Block (Foto).
Als eine Besonderheit diesen Jahres sei die Musikperformance grenzgänger:innen – Eine sinnliche Performance jenseits abendländischer Musik genannt, in der die Sängerin Kornelia Bruggmann in den Dialog mit der elektronischen Musikerin Joana Aderi (Foto) tritt und ihre natürliche Stimme auf elektronische Klangsynthese treffen lässt. Zu entdecken gibt es die Poesie eines einzelnen Tones, der sich entfaltet, entwickelt, unterbrochen und zerstört wird, vergeht, sich wandelt. Mit einer Choreografie der Schaffhauserin Angie Müller.
Nach dem ersten Konzert des internationalen Bündnisses SOUND OF PEACE aus Kunst- und Kulturschaffenden verschiedener Länder, das im März in Berlin stattgefunden hat, gibt es nun die zweite Ausgabe und es verspricht ein Mega-Event zu werden. Sound of Peace ruft gemeinsam mit den Initiativen Mannheim sagt Ja!, Mannheim Hilft Ohne Grenzen, Studierenden und Mitarbeitenden der Popakademie Baden-Württemberg und zahlreichen, namhaften Musiker*innen, Menschen des öffentlichen Lebens und der Zivilgesellschaft auf, aus Mannheim ein Zeichen für den Frieden zu setzen. Sie laden Menschen aus aller Welt dazu ein, gemeinsam mit ihnen ihre Stimme für die Demokratie, Menschenrechte und den Frieden weltweit zu erheben. Ab 17 Uhr gibt es viel Livemusik im Schloss Ehrenhof mit Alina, Diane Weigmann, Lori, Maidline Aurie, der ukrainischen Sängerin Navka (Foto: Harald Likus), der Rapperin Nora OG, u.v.a., es sprechen u.a. Larissa Bogacheva, eine in der Ukraine aufgewachsene russische Friedensaktivistin, die deutsch-syrische Friedenaktivistin Alia El Atassi sowie Marina Horst, aktiv in der Geflüchtetenhilfe und aus der Ukraine stammend. Mit den Spenden wird Mannheim sagt Ja! e.V. in enger Abstimmung mit der Stadtverwaltung Czernowitz die Beschaffung notwendiger Hilfsmaterialien organisieren und auch Hilfe für die in Mannheim ankommenden Geflüchteten aus der Ukraine leisten (mehr Infos
Das
Nun findet auch erstmals die W-Festival-Konferenz „Frau x Macht x Zukunft“ (25.05.09.) statt: Viele starke, richtungsweisende Frauen, wie u.a. Musikjournalistin und Podcasterin Miriam Davoudvandi, Tina Funk, Managing Director von Concord Music Publishing, Fridays for Future-Aktivistin Pauline Brünger und Astronautin Dr. Suzanna Randall diskutieren auf insgesamt zwei Panels über die Rolle der Frau – bezogen auf Gesellschaft und Musikindustrie. Der Konferenztag ist sowohl persönlich vor Ort als auch per Streaming überregional mitzuverfolgen.
Jeweils zwei Bands bestreiten die „Evening Concerts“. Den Anfang machen die beiden Sängerinnen Awa Ly und Angelique Kidjo (Foto), gefolgt von den Guinea Music All Stars und Lira, Lura und Habib Koité sowie Nkulee Dube und Patrice an den folgenden drei Abenden. Spannend dürfte auch das Rahmenprogramm sein. Der Basar mit seinen Essensständen hat täglich bis 23 Uhr geöffnet, zudem werden dort soziale und innovative afrikabasierte Projekte vorgestellt. Außerdem gibt es noch „Fashion Shows“, in denen Mode aus verschiedenen Teilen Afrikas vorgestellt wird, und Mitmachkonzerte für Kinder. Nach Konzerten mit hierzulande noch unbekannten Acts und einem abendlichen ARTE-Filmprogramm stehen ab 21:30 Uhr verschiedene DJs an den Plattenspielern.
Immergutrocken e.V. meldet sich aus der kreativen Winterruhe und fährt vom 26. bis 28. Mai inmitten der mecklenburgischen Seenplatte die Bühnen hoch, um Musik und Popkultur zu feiern. In 2022 heißt das Motto “In die Puschen” kommen: So schön es ist, die Füße hochzulegen, ist jetzt die Zeit zum Anpacken, zum Anstoßen und ins Rollen bringen. „Lasst uns als Gemeinschaft, als Verein, als Festival die Chucks wieder im rebellischen Zickzack und ein bisschen fester schnüren, um den nächsten (Tanz-)Schritt anzugehen“, rufen die Macher*innen und laden genreübergreifend zu Konzerten, Lesungen und mehr mit 35 Künstler*innen wie Mine, My Ugly Clementine, Christin Nichols, Lucy Kruger & The Lost Boys, Meskerem Mees (Foto), Sophia Kennedy, Noga Erez, Ilina Hartmann, Jessy Lanza, Crack Cloud, Keke, Mattiel, IAMKINGKONG, Power Plush u.v.m. National und international anerkannte Künstler*innen spielen Seite an Seite mit noch unbekannteren Talenten, wodurch sich ein Line-up ergibt, das den intimen Charakter des Festivals widerspiegelt. Und allem unterliegt eine positive Atmosphäre, für die das Immergut so bekannt ist. Die Hingabe zu Kreativität und die aufrichtige Authentizität bilden den Grundstein des Festivals. Zum Popkulturkosmos gehört neben der Musik auch Kunst, Literatur, der Diskoschwof, das traditionelle Fußballturnier oder auch der Bummel durch die Stadt und das Anbaden im See. Neustrelitz befindet sich inmitten der Mecklenburgischen Seenplatte und nur 10 Minuten Fahrt von den Seen entfernt. Die Region eignet sich auch perfekt zum Fahrrad- und Kanufahren.
„Irish Heartbeat“ ist eine Tour, die die Hand am Puls der irischen Musikszene hat. Es bringt seit 31 Jahren sowohl ihre traditionellen als auch innovativen Elemente auf Tour. Insbesondere rund um den St. Patrick’s Day steigt das Zusammengehörigkeitsgefühl der Ir*innen und ihrer Freunde – egal wo sie sein mögen – ganz besonders stark an. Man spürt die unsichtbaren Bande, wie sie nur Kultur über den Erdball spannen kann. Dieses Jahr kann man sich auf Grainne Holland (Foto: RTE Presspack) freuen, die auf Gälisch singt und unter anderem für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert wurde. Weiterhin wird auch die Gruppe The Outside Track zu hören sein, die bei den Live Ireland Music Awards als beste Gruppe geehrt wurde.
Seit über 30 Jahren bietet das „Women in (e)motion“-Festival aufregenden internationalen Musiker*innen eine Bühne. Immer wieder treten noch unbekannte oder kaum bekannte Künstler*innen auf. Dabei handelt es sich nicht selten um Europa-Debüts der Musiker*innen. Einige erfuhren danach großen Erfolg, wie Ani DiFranco oder Holly Cole. So treten am diesjährigen Eröffnungsabend gleich zwei Newcomer*innen auf die Bühne, das Celeigh Cardinal Trio und Becky Langan. Der Eröffnungsabend findet traditionell am Internationalen Frauentag statt. Mit dabei sind unter anderem: Lynne Hanson & The Good Intention (Foto: Jen Squires), Kyla Brox Band, Mari Kalkun, Kadri Voorand und Josienne Clarke.
Jährlich kommen verschiedene Veranstalter*innen, unter anderem die Musikschule Unteres Remstal und das Kulturamt Weinstadt, zusammen, um dem Publikum die Welt des Jazz näher zu bringen. Das Programm setzt sich aus erfahrenen Musiker*innen, sowie Newcomern und Amateuren zusammen. Man kann gespannt sein auf die Pianistin Kasia Pietrzko, die im Trio auftritt und auf Marialy Pacheco, die bislang als einzige Frau den Montreux Jazz Nachwuchspreis gewonnen hat.
„Songs from her[e]!“ ist eines der ersten Mini-Festivals seiner Art und geht im März 2020 auf Tour (Foto: Liesa Peterson)! Die fünf Musikerinnen, Cosma Joy aus München, Elena Steri aus Nürnberg, Ala Cya aus Augsburg und Die Nowak aus Regensburg präsentieren bei sieben Shows wie facettenreich, unterhaltsam und authentisch die weibliche Singer-Songwriterszene sein kann. Ob deutsch- oder englischsprachig, traurig, nachdenklich oder lustig, folkig oder poppig, mit Soul oder Jazz – in fünf kurzweiligen Sets präsentieren sie jeweils ihre ganz persönliche Musik. Das Festival wird von musicBYwomen, BY_on und der Musikzentrale Nürnberg präsentiert.
Die nunmehr 51. Internationale Jazzwoche Burghausen startet gleich mit dem Finale des zwölften „Burghauser Europäischen Nachwuchs Jazzpreises“, dessen Gewinner*innen am 18. März in der Wackerhalle als Opener für das Konzert des Michel Camilo Quartet spielen werden. An den darauffolgenden Abenden gibt es einen breiten Stilmix zu hören. Von clubbigen Acts über Jazz-Fusion bis hin zu Modern Jazz mit dem Quartett der Schweizer Harfinistin Julie Campiche oder orchestraler Improvisationsmusik mit dem Andromeda Mega Express Orchestra. Zur gleichen Zeit treten in einem Doppelkonzert im Wackersaal die Sängerin Lisa Simone (Foto: Edilson Boz) und das Ola Onabulé Septet auf. Der letzte Tag steht unter dem Motto „Next in Jazz“ und stellt dem Publikum mit Alma Naidu, Melusine und Ikarus drei aufstrebende Bands und Musiker*innen vor.
Das Music Diversity Festival wird nun schon fünf Jahre alt. Engagement für Integration, Verständigung zwischen Nationen und Religionen, Bekämpfung von Rassismus, eine konsequente Haltung im Klimaschutz sind aktueller denn je. Die Erkenntnis und das Verständnis, dass viele Menschen in mehreren Kulturen aufwachsen und diese gleichberechtigt in ihren Herzen tragen dürfen, ist auch 2020 noch längst keine Selbstverständlichkeit geworden. Mit dabei ist daher die berühmte Yasmin Levy. Die israelische Singer/Songwriterin gehört zu den populärsten Sängerinnen der Worldmusic-Szene. Viele ihrer Songs singt sie auf Ladino, einer gefährdeten Sprache, laut der UNESCO. Neben ihr tritt auch die großartige Noemi Waysfeld auf. Die Sängerin spielt Violincello und spielt auch auf der Theaterbühne. Doch den Schwerpunkt legt sie auf ihre musikalische Arbeit mit dem von ihr gegründeten Quartett Blik. Die Suche nach unentdeckten Facetten der traditionellen Musik bringt sie zurück zu ihren eigenen jiddischen, portugiesischen, französischen und russischen Wurzeln und zu deren Sprachen. Als Special Guest ist an dem Abend noch die portugiesische Fado-Sängerin Suzana Pais zu hören.
Auch wenn Sindelfingen nicht der erste Ortsname ist, der einem in Verbindung mit Jazz in den Sinn kommt, haben sich die alljährlichen Jazztage Sindelfingen mittlerweile zu einer festen Instanz der Szene etabliert. Vor allem das Augenmerk auf regionale Größen und vielversprechende Newcomer*innen aus der Umgebung machen die Jazztage zu einem absoluten Hotspot für Jazz-Interessierte aus Baden-Württemberg und über die Grenzen hinaus. Auch die sechste Ausgabe des Formats macht da keine Ausnahme. Das Publikum kann sich auf das Olivia Trummer Quartett freuen. Olivia, Jazzpreisträgerin des Landes Baden-Württemberg, begeistert als Sängerin, Pianistin und Komponistin zugleich und gilt mit ihrer komplexen und zugleich eingängigen Musik als eine der interessantesten Jazzmusikerinnen ihrer Generation. Im Rahmen der Jazztage Sindelfingen findet am Sonntag, den 22. März die „Ladies Jazz Night“ statt. Diese Formation hat sich exklusiv zu den Jazztagen zusammengefunden: Sie besteht aus sechs hochkarätigen, international renommierten Musikerinnen verschiedener Generationen, die teils bereits zusammengearbeitet haben, teils treffen sie zum ersten Mal aufeinander. In verschiedenen Besetzungen stellen sie die Musikerinnen mit ihren Kompositionen oder eigenen Arrangements bekannter Songs auch solistisch vor. Verschiedene stilistische Schwerpunkte kommen dabei zum Zuge, kammermusikalischer zeitgenössischer Modernjazz, Anleihen aus Folk, Jazzrock oder Blues, mal swingt und groovt es ordentlich. Mit dabei sind: Isolde Werner, Barbara Jungfer, Kristina Brodersen, Clara Vetter, Karoline Höfler und Carola Grey.
Das Festival findet nun schon seit 2011 statt und bietet Künstler*innen aus unterschiedlichen globalen Subkulturen einen Raum. Musik soll dabei an ihre Grenzen kommen. Klangexperimente sowie die Dekonstruktion von Parametern der Pop, alternativen Musik und Klassik lassen Spannendes erwarten. Der Eintritt ist frei. Am ersten Abend treten Katie Gately (Foto: Steve Gullick) und ACTRESS auf. Am zweiten Abend steht die australische Künstlerin Penelope Trappes mit einer Mischung aus repetetiver Elektronik und minimalistischen Arrangements auf der Bühne. 
Ein Festival muss nicht immer groß und laut sein. Das JazzArt Festival wird nun schon seit 2007 organisiert und gilt als schöne Abwechslung. Wer sich für Jazz interessiert und in kleiner, familiärer Runde die Musik genießen möchte, ist hier genau richtig. Am Freitagabend tritt die Band Der weiße Panda (Foto: Rebecca Ter Braak) um die Frontsängerin Maika Küster auf und verspricht das Publikum in bislang unbekannte Gefilde mitzunehmen. Spannend wird es auch nochmal am Samstagabend, wenn die Sängerin Anne Czichowsky mit ihrem Duo-Partner auf die Bühne kommt und mit eher unüblichen Duett-Kompositionen auftritt.
Unter dem Motto „JAZZ Isch“ finden auch dieses Jahr wieder die Mindelheimer Jazztage statt. Die Besucher aus der Region erwartet ein ganzes Wochenende lang ein buntes Programm von Jazzkünstler*innen aus der ganzen Welt. Zudem wird ein Frühshopping mit musikalischer Begleitung veranstaltet. Mit dem Programm sollen sowohl Jazz-Insider als auch Neueinsteiger aller Altersstufen angesprochen werden. Das Publikum kann sich ganz besonders auf die Künstlerin Awa Ly mit ihrer unverwechselbaren Stimme freuen, sowie Cristina Branco (Foto: Vera Marmelo), die über Portugal hinaus berühmt für ihre Interpretationen ist.
„Ahoi, werte Musik-Aficionados, herzlich willkommen zu Sturm und Drang – und zur 9. Ausgabe von Ahoi! Pop im Posthof. (…) eine Luxusreise zwischen den Polen anspruchsvoller Popmusik“ verspricht das Festival im freundlichen Zeitkulturhaus am Linzer Hafen. Einiges haben wir schon verpasst, z.B. standen im Oktober bereits AVEC und die MC Fiva auf der Bühne. Aber ihr könnt euch noch Tickets für den 30.10. mit Wallis Bird, Black Sea Dahu u.a. sichern oder am 01.11. nicht nur Alice Phoebe Lou, sondern auch 5K HD, My Ugly Clementine – die Wiener „Supergroup“ (Foto rechts: bymanifroh) u.a. erleben. Mitte November spielt das Wiener Indiepop-Duo Cari Cari auf.
Im November und Dezember dreht sich in Ludwigsburg alles um den Jazz. An verschiedenen Spielorten – Scala, Podium, Fetzerei, Luke, Karlskaserne und Tonstudio Bauer – gibt es wieder ein vielfältiges Programm, aus dem wir für euch die weiblichen Highlights rauspicken: Fola Dada schafft mit Joo Kraus und Christoph Neuhaus einen homogenen Klangkörper, bei dem Popsongs zu Jazz werden, sich in funky rhythms verdichten und schließlich zu schwebenden Soundscapes auflösen. Die aus Georgien stammende Sängerin & Jazzmusikerin Natia Dikhtyar kommt im Duo mit dem Bassisten und Produzenten Patrick Paco Müller nach Ludwigsburg, und die amerikanische Sängerin Deborah Carter ist mit dem Davide Petrocca Trio am Start. Die Kölner Jazzsängerin, Komponistin und Textdichterin Anne Hartkamp zeigt mit ihrem Quartett eine ungewöhnliche und lebensfrohe Variante des zeitgenössischen Jazz. Die rein weibliche Hornsection Jazzabella (Foto links: Anna Logue) bietet eine reizvolle Mischung zwischen hitzig-expressiven Jazzimprovisationen und kühl konstruierter, klassisch geprägter Kammermusik.
Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr kommt Danish Vibes – New music from the North, das beliebte Minifestival mit Branchentreff erneut nach Köln und Hamburg. Am 7. November 2019 steht der Konzertsaal des Stadtgartens einen Abend lang musikalisch ganz im Zeichen des hohen Nordens, eine Woche später die Hamburger Location Häkken & kukuun. Gleich vier außergewöhnliche Formationen, ausgewählt von einer Fachjury, repräsentieren die enorme Bandbreite zwischen Jazz, Worldmusic und Pop made in Denmark. Nanna Bech gilt als Skandinaviens aufregendste neue Stimme und verbindet nordische Melancholie und dunkle Americana zu geheimnisvollem Folk Noir. Die Pianistin Kathrine Windfeld (Foto rechts) kommt mir ihrer 15köpfigen Big Band: „a youthful, charismatic team of razor-sharp ensemble musicians and star quality soloists“.
Im Jahr 1978 schlossen sich Mitglieder eines Volkshochschulkurses über die Geschichte des Jazz zusammen und gründeten den ersten Jazzclub in Leverkusen mit dem Ziel, die Jazzmusik zu fördern, und als festen Bestandteil in der Kulturszene von Leverkusen zu etablieren. Im Jahr 1980 feierte die Stadt Leverkusen ihren 50. Geburtstag und forderte alle Vereine auf, sich an dem Fest zu beteiligen. So entstand das erste Jazzfestival in Leverkusen mit finanzieller Unterstützung der Stadt und des Kultusministeriums NRW. Inzwischen sind die Jazztage 40 Jahre alt und zählen zu den größten Jazzereignissen im deutschsprachigen Raum. 2019 kann sich das Publikum auf Kinga Glyk, Candy Dulfer, Jenniffer Kae, Tina Dico (Foto), Ida Nielsen, Lydie Auvray, Kimberose, On Air und viele weitere Acts freuen.
Seanaps ist ein transdisziplinäres Musikfestival, das neugieriges Publikum und neugierige Künstler*innen zusammenbringt. Mit Improvisationen, minimalistischen Kompositionen und ekstatischen Parties will das Festival abenteuerliche Sounds in neuen und aufregenden Formaten erkunden. Neben Konzerten mit Autochrom (Foto), Contagious, Nina Guo und Auguste Vickunaite, Staxl & Höäh, Mieko Suzuki, FOOL, Marylou, JD Zazie, Global Warming & Ahabzutun, Jealousy Party, Stella Chiweshe, u.v.m. bietet es Performances, Workshops und Gespräche, die die Verbindung von musikalischen und politischen Perspektiven beleuchten und z.B. danach fragen, was die Transparenz ökonomischer Strukturen mit unsichtbaren Sounds zu tun hat: „Seanaps is using the gaps between the art of sound and the living world“. Das Festival nutzt sein eigenes bargeldloses Bezahlsystem, das auf Blockchain-Technologie basiert, um größtmögliche Transparenz zwischen Künstler*innen, Publikum und Veranstalter*innen herzustellen.
Beim Akut-Festival findet ein frei und sperrig gedachter Jazz sein Zuhause, hier werden Grenzgebiete ausgelotet, Neues und Traditionsreiches kombiniert. In diesem Jahr wird der Frankfurter Hof z.B. von der Band „Fly Or Die“ der Trompeterin Jaimie Branch (Foto: Frank Schindelbeck) bespielt, die sich nicht zuletzt als ideenreiche Improvisatorin vom Geheimtipp zum Shootingstar der zeitgenössischen Jazzszene entwickelt hat. Ursprünglich im Punk und Grunge verwurzelt, fand sie durch Ornette Coleman und den Trompeter Don Cherry ihren Zugang zum Jazz. Mit der unkonventionellen Besetzung Trompete, Cello, Bass und Schlagzeug trumpft ihr Quartett nun mit einem exquisiten, akustisch geprägten Klangbild auf. Mit dem Mia Dyberg Trio kommt eine junge, aufregende Altsaxophonistin nach Mainz, die mit ihren zwei Begleitern einen unvergesslichen und zum Nachdenken anregenden freien Jazz erschafft. Beeinflusst vom Beatautor William S. Burroughs, dem schonungsloser Erzähler, bringt das Trio seine Inspiration auf den Punkt und ist in Bezug auf Klarheit eindeutig.
Das Festival in der Berliner Kulturbrauerei hat sich über die vergangenen Jahre hinweg als ein zwar kleines, dafür aber umso erlesener zusammengestelltes Festival etabliert, das alle Fans um das Genre „Psychedelic“ begeistert. An zwei Abenden auf dem Gelände der Kulturbrauerei im Prenzlauer Berg hat das Team der „8MM“-Bar, auch ohne Festival schon ein ziemlich legendärer Ort am unteren Ende der Schönhauser Allee, ein Programm mit Laura Carbone, der Post-Punk-Band Priests aus Washington D.C., der reisenden Musiker*innen-Family Tengger aus Seoul, und jeder Menge Berliner Bands & Solomusiker*innen wie Sofia Portanent, Saba Lou, Jealous (Foto: Joe Dilworth), Shybits, u.v.a. vorbereitet.
Der legendäre „Banjo-Bus“ kehrt im November-Dezember zur 11. Tournee des Kult-Festivals zurück in die Konzerthallen der Republik. An Bord sind neben Banjos auch wieder Mandolinen, Geigen, Gitarren und ein Kontrabass. Meisterlich gespielt begleiten sie die vielfältigen Sänger*innen, die den drei Top-Ensembles aus den USA den jeweiligen unvergleichlichen Original-Sound geben: Das Duo Hoot and Holler (Foto: Andy Wickstrom) aus North Carolina – bestehend aus Amy Albey und Mark Kilianksi – repräsentiert mit Clawhammer Banjo, Flatpicking Gitarre und Oldtime Fiddle perfekt die authentischen Folk-Klänge der Appalachen des amerikanischen Südostens. Die Price Sisters aus Ohio singen Traditional Bluegrass, gewürzt mit Mandolinen- Banjo- und Geigensoli der Extraklasse. Traditionell versammeln sich zum großen Finale alle Musiker*innen auf der Bühne zur gemeinsamen Begegnung mit dem Publikum, ein würdiger und traditioneller Abschluss jedes Jamborees. 


An 9 Tagen bietet das Schweizer Jazzfestival Unerhört 28 Konzerte an 12 Spielstätten, „lebende Legenden wie auch junge Positionen aus der weiten stilistischen Bandbreite des heutigen Jazz“. Das Line-Up kann sich in Sachen Vielfalt sehen lassen: die E-Bassistin Martina Berther, deren konsequent eingeschlagener Weg des Musizierens ohne Scheuklappen sie in musikalische Gefilde zwischen Jazz, Experimental, Alternative Pop, Improvisation und Noise führt, tritt solo auf. Außerdem finden sich Sarah Buechi, Mary Halvorson, Angelika Niescier, Almut Kühne, Kaja Draksler, Jaimie Branch, Vera Kappeler, das Duo Fleeb der Basler Vokalistin Anna Hirsch und des deutschen Schlagzeugers Dominik Fürstberger, u.v.a. im Programm. Einige Acts wurde eigens für das Festival auf den Weg gebracht. Die Schriftstellerin und Sängerin Melinda Nadj Abonji und Pianistin Simone Keller aus Zürich (Foto links: Lothar Opilik) haben sich mit dem Posaunisten Michael Flury zusammen getan, um Texte von Abonji über Rosa Luxemburg und Musik der russischen Komponistin Galina Ustwolskaja in Szene zu setzen und das Wirken der großartigen Frauen wieder in unser heutiges Bewusstsein zu bringen. Die französische Jazzsängerin Leïla Martial hat mit dem Vokalensemble der Hochschule Luzern ein exklusiv für das Festival konzipiertes Repertoire an komponierter und improvisierter Vokalmusik erarbeitet. Die US-Cellistin und Komponistin Tomeka Reid leitet die diesjährige Festival-Workshop-Band der Zürcher Hochschule und präsentiert zusammen mit den Zürcher Jazz-Studierenden und später auch solo ihre schillernden Kompositionen.
Der Genrebegriff Singer/Songwriter ist, wie langjährige Besucher*innen des Blue Bird Festivals wissen, lediglich ein Hilfsausdruck für das, was sich jährlich Ende November im Porgy & Bess abspielt. Da werden Laptops ausgepackt und Synthesizer zum Flirren gebracht, und „es tummeln sich mehr Schlagzeugerinnen als Mundharmonikaspieler“. Doch natürlich lässt die Vienna Songwriting Association, die das dreitägige Clubfestival veranstaltet, auch die einzelne Frau mit Gitarre oder den Mann am Klavier auf die Bühne. Experimentierfreudigkeit und das Spielen – wenn auch nicht der komplette Bruch – mit Genrekonventionen ist das, was das Lineup des Blue Bird auszeichnet. Das Line-Up wartet irgendwo zwischen Folk-Noir, Lo-Fi-Pop, Singer/Songwriter und Indierock mit Eivør, Highest Sea, Liz Metta, Kathryn Joseph, u.a. auf.
Auf dem Puls-Festival – PULS ist der Jugendsender des Bayrischen Rundfunks – „könnt ihr die neuen Hypes live und nah erleben, noch bevor sie die großen Hallen füllen“. Ins Funkhaus München und das E-Werk Erlangen eingeladen wurde z.B. die junge Südafrikanerin und mittlerweile Oscar-Gewinnerin (!) Alice Phoebe Lou, die ihre „jazzy Indie-Rock-Arrangements im ausgecheckten avant-garde-Style“ auf die Bühne bringen wird. Lisa Morgenstern kredenzt Lieder zwischen barockem Synth Pop und expressiven Piano-Linien, die sie live mit dem Münchner Rundfunkorchester präsentiert. SEDA (Foto links), die ein Tontechnikstudium absolviert hat, entwickelt mit Schlagzeug, Bass und Keyboard und nicht zuletzt ihrer souligen Stimme ihren eigenen poppigen Drive. Das Münchner Duo Umme Block hat sich vom Singer-/Songwriter-Duo mittels alter Synthesizer zum Electropop-Act gemausert.
Die 43. Leipziger Jazztage werden sich vom 10. bis 19. Oktober 2019 der „Zukunftsmusik“ widmen – zwischen heutigen Jazzutopist*innen und Pionier*innen der Jazzgeschichte, zwischen Tradition und Innovation, Fortschrittsglauben und Science-Fiction, der Landung auf dem Mond und anderen Utopien. Die Leipziger Jazztage wollen in diesem Jahr zeigen, dass vieles im Jazz noch Zukunftsmusik ist – und dass Jazz nach wie vor eine Musik der Zukunft ist, obwohl er nun schon seit über 100 Jahren nach vorn strebt, raus aus der Gegenwart, rein in die Zukunft. Darüber hinaus fragt das Festival, was die globalen Veränderungen unserer Zeit für diese Musik bedeuten. Mit dabei sind z.B. die Band der Pianistin Kaja Draksler Punkt.Vrt.Plastik und Lucia Cadotsch mit ihrem neuen Projekt LIUN + The Science Fiction Band (Foto). Hilde Marie Holsen (tp, elec) und Samuel Rohrer (dr, elec) mischen Trompete und Schlagzeug mit elektronischen Elementen und „mäandern an ausgefransten Genregrenzen“. Gänsehautmusik, inspiriert vom Nordlicht, von der Stille und den Naturgewalten einer Vulkaninsel im Atlantik bieten die isländische Geigerin Gerður Gunnarsdóttir und der Schweizer Klarinettist und Komponist Claudio Puntin bei essence of north. Außerdem könnt ihr die diesjährige Preisträgerin des BMW Welt Young Artist Jazz Award Hannah Weiss, Oh Y!, SALOMEA, Mette Henriette und Stucky con Carne feat. FM Einheit erleben.
Das größte deutsche A-Cappella-Festival „Vokal Total“ präsentiert ab Oktober wieder jede Menge Vokalkunst unterschiedlichster Genres. Bei vielen Konzerten stehen gleich zwei Acts auf der Bühne, mit dabei sind die italienische Formation Elephant Claps (Foto links), Sixte ajoutée, don camillo Chor, OstBahnGroove, baff, der Jazzchor Freiburg, VoicesInTime, u.v.a.
Als die 7 Macherinnen – Barbara Barth, Marie Daniels, Rosa Kremp, Maika Küster, Mara Minjoli, Christina Schamei und Johanna Schneider – ihr PENG Kollektiv gegründet haben, war der Ursprungs-Gedanke Frauen zu fördern, die noch immer, trotz der großen Fortschritte der Gleichberechtigung im Jazz, unterrepräsentiert sind. Inzwischen betrachten sie die Benachteiligung von Frauen als ein Beispiel. Ob patriarchale, rassistische, ökonomische oder andere Strukturen der Herrschaft: Sie schränken uns alle in unserer Freiheit ein und sabotieren eine soziale, eine demokratische Zukunft. Das Team des PENG Festivals möchte einen Rahmen schaffen, der frei ist von jeglichen Strukturen der Unterdrückung, Macht und Dominanz, ein Ort, in dem die Werte eines respektvollen Umgangs hochgehalten werden, solidarisch, und gleichberechtigt kommuniziert und behandelt wird. Das Festival soll also mehr sein, als eine Vorstellung herausragender, regionaler und internationaler Künstler*innen. Und das Programm kann sich sehen lassen: Hanne Hukkelberg (Foto unten: Trine Hisdal), Angelika Niescier mit ihrem Sublim Trio, das Mareike Wiening Quintett, Barbara Barth & Manuel Krass mit In Spheres, das Allison Philips Trio feat. Dario Trapani, das Romy Camerun Quartett feat. Ryan Carniaux sowie Wir hatten was mit Björn, die von den Sängerinnen des Peng-Kollektivs als Chor verstärkt werden. Am Sonntag schließt die Talkrunde „Musik. Macht. Markt. – Gender und Gerechtigkeit im Jazz“ ab 13 Uhr das Festival ab (Eintritt frei). 
vornehmen – die Rede ist von Flüstertunneln, mobilen Konzerten und Klangspaziergängen („Walking Concerts“) (Foto: Helmut Prochart). Internationale Künstler*innen treten mit heimischen Musiker*innen in den Dialog und zeigen auch abseits des Programms in sogenannten Blind Dates, dass Musik keine Grenzen oder Sprachbarrieren kennt. Mit dabei sind Maja Osojnik, Almut Kühne, das Hejira Trio, Elina Duni & Rob Luft, LIUN & The Science Fiction Band, Mykia Jovan, das Duo Lume der Akkordeon-Virtuosin Merima Ključo und der Sängerin Jelena Milušić, 5K HD, Marie Kruttli Trio, SOMI, u.a. Workshops, DJing, Filme und ein interessantes Kinderprogramm kommen noch dazu.
Schon seit dem Jahr 2003 gibt es in Gelsenkirchen die klezmer.welten. Im Line-Up stehen das Caravan Chamber Orchestra mit jiddischer und arabischer Musik aus Haifa und Weimar, das Trio Lebedik, das Duo Fran & Flora (Foto: Ilme-Vysniauskaite) – zwei Virtuosinnen an Violine und Cello – sowie Sveta Kundish & Alan Bern u.v.a. In diesem Jahr kann sich das Publikum außerdem auf einen Klezmer-Tanz-Abend mit Live-Musik freuen und an einer Schabbat-Feier teilnehmen. Vom 20.-27.10. findet ein Klezmer-Workshop für Kinder, Jugendliche und Erwachsene statt, der die Teilnehmer*innen zu einer Entdeckungsreise in jiddische und orientalische Musikwelten einlädt. Das Abschlusskonzert zeigt die Ergebnisse dieses KlezOrient Orchestras am letzten Festivaltag. 
Das vielfältigste und längste Jazzfestival Deutschlands mit mehr als 80 Konzerten, knapp 40.000 Besucher*innen und 500 Künstler*innen aus 30 Nationen an 23 Spielstätten – so locken die Jazztage auf ihrer Homepage. In diesem Jahr wurden Nina Hagen, Barbara Dennerlein (Foto rechts), Maria Mareksini feat. Klazz Brothers, Youn Sun Nah, Sheila E., Cleo & The Lagniappes, Cristina Branco, Laila Biali, Rebekka Bakken, die Dresdner Philharmonie mit Angélique Kidjo, Tuck & Patti, Stefanie Heinzmann, Ute Lemper, Tina Tandler, Lizz Wright, The Bulgarian Voices-Angelite, Kimberose, Kinga Glyk, Teresa Bergman, Jocelyn B. Smith, Lily Dahab, The Fitzgeralds u.v.m. Bei der „Nacht der Gitarren“ ist Yuliya Lonskaya mit von der Partie. Beim Swing Band Ball könnt ihr 5 Stunden das Tanzbein schwingen.
Im November letzten Jahres wurde beim ersten Further* Festival die Argumentation Lügen gestraft, es gäbe einfach zu wenig gute Frauen, die sich für Bühne, Podium, Liste und Pulte eignen würden und die man buchen könne. Im Uebel & Gefährlich in Hamburg stellten die Macher*innen ein Line-Up auf, das zu 100 Prozent aus Frauen*, nichtbinären Personen und Transgender bestand. Keine Kompromisse mehr, kein Annähern, kein Ding: Es einfach mal machen. Sie wollen zeigen, „dass ein kulturelles und politisches Angebot sehr gut auch ohne die Dominanz von Cismännern auskommt, selbstverständlich auch funktioniert, Qualität besitzt, vielseitig ist und neue Dynamiken freisetzt“. So könnt ihr euch am Wochenende auf MS Nina, Gianni Mae, KeKe, Melissa Audrey,
Zusammen mit über 100 Künstler*innen, Ausstellenden und gemeinnützigen Organisationen feiert das Festival das “synergetisch multipolare Spektrum” der Künste, Menschen und Netzwerke in der Hamburger Fabrik. Ein Highlight des diesjährigen Festivals sind die “Art-Clashes”: Die mitwirkenden Künstler*innen werden in verschiedensten Kollaborationen exklusive Performances auf die Bühne zaubern, die so noch nie so gesehen, gehört und erlebt worden sind. Mit Shirley Holmes (Foto: Oliver Beige), Fani & Bouba, Souzan Alavi u.v.a. Dazu gibt es vor Ort Kunstausstellungen sowie eine Network-Area. Übrigens: Die Fabrik ist für “Wheelers” barrierefrei gestaltet! Gebärdensprach- & Schriftdolmetscher werden vor Ort sein.
Die Festivalleiterin Kathrin Müller-Beck hat für den 10jährigen Geburtstag ein interessantes Programm aus internationalen und heimischen Musiker*innen wie dem Landes-Akkordeon-Ensemble Sachsen-Anhalt zusammengestellt: die Norwegerin Rebekka Bakken kommt mit einer Formation, die sie eigens für das global music festival – akkordeon akut! zusammengestellt hat. Die finnische Akkordeonistin Johanna Juhola (Foto: Sami Perttilä) tritt mit ihrem neusten Soloprojekt „Imaginary Friends“ auf, Bobo und Herzfeld werden mit dem weißrussischen Akkordeonvirtuosen Yegor Zabelov erwartet. Anne Niepold hat mit ihrem Projekt „Musette is not dead“ 2014 die Nostalgiker der Tanzschuppen, die Liebhaber des diatonischen Akkordeons und die Aficionados des Jazz versöhnt. Nun bringt sie mit ihrer ‘Lieblings-Rythmsection’ im Trio erstmals die Lieder der neuen CD „Vita Brevis“ zu Gehör.
Als Berliner Jazztage 1964 gegründet, zählt das Jazzfest Berlin zu Europas ältesten und renommiertesten Festivals seiner Art. Mit einem Fokus auf Communities, kollektive und internationale Begegnungen, aber auch auf Improvisation als Kultur und Sprache solcher Gemeinschaften, setzt das Jazzfest unter der Leitung von Nadine Deventer seine im letzten Jahr begonnene Ausrichtung fort. Vom 31. Oktober bis zum 3. November präsentiert ein pickepackevolles Programm rund 200 Musiker*innen aus 15 Ländern in verschiedensten Formationen, darunter die Multiinstrumentalistin, Komponistin und Sängerin Angel Bat Dawid mit ihrer Chicagoer Band The Brothahood und die Pianistin Eve Risser, die beide beim Jazzfest Berlin ihre Deutschlandpremiere feiern. Auch das chilenische Melissa Aldana Quartet (Foto links oben: Harrison Weinstein), das Trio Melez der türkischen Vokalistin Cansu Tanrıkulu, Leïla Martial, Sinikka Langeland, das Australian Art Orchestra mit Kompositionen von Julia Reidy u.a. stehen im Line-
Up. Zwei spannende Kollektive gibt es auch noch zu erleben: das 2013 gegründete KIM Collective (Foto rechts: Liz Kosack), bestehend aus 13 Improvisator*innen und Komponist*innen aus den unterschiedlichsten Communities der Berliner Musikszene wie Laura Winkler, Liz Kosack, Julia Reidy und Dora Osterloh, die sich allesamt jeglichen stilistischen und hierarchischen Einschränkungen verweigern – und die europäische Kooperationsinitiative melting pot, die seit 2013 junge Improvisationsmusiker*innen wie Signe Emmeluth, Katharina Ernst und Mia Dyberg zusammenbringt. Die „Kiezkonzerte“ u.a. mit Isabelle Klemt, Dora Osterloh, Julia Reidy und Fabiana Striffler tragen das Festival hinein in die Nachbarschaft: in ein Wohnzimmer, eine kleine Galerie, eine Weinhandlung und einen Friseurladen rund um den Fasanenplatz in unmittelbarer Festspielhausnähe. Künstler*innengespräche nehmen die Themen „Back to the future? – Musik und soziale Utopie“ und „Beyond Individualism? – Communities & Kollektive in Jazz und improvisierter Musik“ in den Blick. 
„Jaming the Swing” faszinierende, begeisternde heiße Live Musik! Swing der zum Mitwippen und Tanzen verführt. Bei den Sessions jeden Montag lassen die Macher*innen den großartigen Spirit und Glanz, die unsterblichen Songs und die mitreißenden Rhythmen der großartigen Swingära wieder aufleben, vor allem der legendäre Harlem- und Kansas City-Swing der 30er/40er Jahre. Von einer professionellen Rhythmusgruppe begleitet treffen sich hier dem Swingfieber erlegene Musiker*innen und Vocalist*innen, Gastmusiker sind willkommen! Ablauf: ab 20 Uhr – Tanzkurs („Taster“), ab 20:30Uhr – Live Swing Musik
It’s stagetime people! Die Jam Session in der halle02 ist zurück und es wird wieder wild. Ölt nochmal eure Stimmbänder, zieht neue Saiten auf und wagt euch mit eurem Talent ins Rampenlicht. So läufts ab: Den Anfang machen (diesmal) die Funkloch Allstars mit einem groovigen Set aus Funk, Rock’n’Roll & Soul, bevor unser Heidelberger Rapper und Host Puls MC die Musiker*innen für die Jam-Runden zufällig auslost. So ist garantiert, dass ihr auch mal mit Fremden musiziert und nicht immer mit den gleichen Nasen. Jede Konstellation spielt 2-3 Nummern und dann wird die nächste Runde gelost. So einfach, so gut! Backline (Schlagzeug, Verstärker für Gitarre und Bass, Keyboard und Mikrofone) wird gestellt! Eintritt frei für teilnehmende Musiker*innen und mit Clubkarte.
Klezmer trifft bayrische Volksmusik, Balkan auf Skandinavien, irische auf arabische Musik – bei der monatlich stattfindenden internationalen Folkjamsession sollen sich Musik und Musiker*innen unterschiedlichster Stile in einer offenen Session begegnen, sodass sich das kreative Potential der musikalischen Vielfalt entfalten kann: Stile und Stücke können kennengelernt und gemischt werden, Neues und neue Aspekte im Bekannten, Unterschiede und Gemeinsamkeiten entdeckt werden, es darf und soll experimentiert werden, innerhalb und über Genregrenzen hinaus. Alle Stile und Instrumente sind willkommen. Stadtteiltreff: 17:00 Uhr, Essen: 19:00 Uhr, Session: 20:00 Uhr. Eintritt frei.
Mit neuer Website und einem großartigen Programm startet das Zelt-Musik-Festival Freiburg in diesem Jahr. Das diesjährige Leitmotiv lautet: „Zuhause – wenn du jeden Sommer wiederkommst“. Passend dazu verwenden die Macher*innen Störche als Leitbild, da als Zugvögel auch jeden Sommer wieder nach Hause kommen. Das Programm kann sich sehen und hören lassen und nennt Musik von Madeleine Peyroux, Loreena McKennitt, Carrousel, Metronomy, lucky_the_girl, Laing, Tamara Weber (Foto: Kelly Jacob), LEA, Little Chevy, Catastrophe Waitress, Silver Linings, Bella and The Sidewalkers, Doop Down Drifters, Sophie Hunger, Mine, Finkbass, Triaz, Namika, Pure Life, zweatlana u.v.m. Auch an Kinder und Jugendliche wird mit einem einmaligen Nachwuchsprogramm gedacht: es gibt eine Jugendkulturnacht, ein Kinder- und Jugendzirkusfestival und Konzerte und Theater von und für Kinder und Jugendliche, an denen z.B. Schüler*innenbands eine Bühne bekommen.
Bereits zur Hälfte rum, aber noch könnt ihr einige tolle Konzerte erleben! Der Hafensommer bringt Weltmusik, Jazz und Neuentdeckungen mit spannenden Themenabenden wie „Latina Beatz: Somos Guerreras & La Yegros“ nach Würzburg. Außerdem wird Nneka (Foto: Patrice Bart-Williams) erwartet, die komplexe Themen dank spannender Arrangements und ohne jemals banal zu werden, in einem „
31.07.-25.08.2019 Merck Sommerperlen Darmstadt
Das Festival ist bereits ausverkauft, aber es gibt sicher Mittel und Wege, noch ein Ticket für das Festival unter Apfelbäumen zu ergattern. Die Mühe lohnt sich: in Diepholz stehen nicht nur die wunderbaren Duos Ibeyi (Foto) und Hundreds auf der Bühne, sondern auch Alli Neumann, Ameli Paul, Ätna, Blond, Cari Cari, Children, Joan As Police Woman, Kate Tempest, Lisa Morgenstern, Ronja von Rönne, My Baby, Pip Blom, u.a. Workshops zu Yoga, Swing Dance, Tanzimprovisation gibt es oben drauf. 
Bereits seit 1998 vom Fleiß und Herzblut einer enthusiastischen Crew getragen, ist die Nachtdigital bis heute ein mit viel Liebe betriebenes Festival, das im Laufe der Jahre Freund*innen in aller Welt gefunden hat. Mit seiner überschaubaren Größe, der damit verbundenen familiären Atmosphäre und einem stets handverlesenem Programm bietet es eine Alternative zu lieblosem Namedropping und kommerzieller Massenabfertigung. Musikalisch widmet sich die Nachtdigital dabei sowohl klassischen als auch modernen Ausprägungen elektronischer Tanz- und Listening-Musik. Mit dem hauseigenen Label sowie Musikveranstaltungen außerhalb des Bungalowdorfes versucht die Nachtdigital Crew außerdem ihren besonderen Charakter weiter hinaus zu tragen. Im Line-Up stehen Sonja Moonear (Foto: Davide Gostoli) seit zwei Jahrzehnten eine der zuverlässigsten Konstanten der globalen Dance Musik Szene, und viele weitere Acts wie Dasha Rush, Deena, Elli, Helena Hauff, Lux, Marie Davidson, Olivia, Paquita Gordon, Powder und Vlada.
Was heute ein extrem angesagtes Open Air Festival am Niederrhein ist, begann laut Wikipedia 1984 als Party von Ministranten des Ortes, finanziert wurde das Festival anfangs durch Leihgaben aus dem Bekanntenkreis („Aktionäre“). Nach und nach wurde das Line-Up immer länger, 2019 können sich die Festivalbesucher*innen z.B. auf die Band 5K HD (Foto) aus Österreich freuen, in der sich die großartige Sängerin und Gitarristin Mira Lu Kovacs (Schmieds Puls) mit der vierköpfigen Jazzband Kompost 3 zusammengetan hat. Außerdem stehen die ukrainische Rapperin Alyona Alyona, Gurr, Haiku Hands, Kat Frankie, Lisa Morgenstern, Another Sky, Gewalt, Khruangbin, Maarja Nuut & Ruum, Sophie Hunger, Shida Shahabi, Soap&Skin with stargaze, Stella Donnelly, Tereza, Whenyoung, u.a. auf dem Programm.
Musik ist mehrdimensional. Sie kann uns unterhalten, emotional herausfordern und verzaubern. Da, wo sich improvisierte, komponierte und populäre Spielweisen treffen, entsteht eine neue, aktuelle Musik. Das Ziel von Bezau Beatz ist der kollektive Genuss von Live-Musik jenseits des musikalischen Mainstreams. Versprochen wird nämlich eine musikalische Achterbahnfahrt mit schwindelerregenden Berg- und schwungvollen Talfahrten, rasanten Kurven und überraschenden Wendungen. Dazu haben die Macher*innen z.B. die grandiose Trixie Whitley (Foto: Kylie Coutts) eingeladen, die ihre neue CD „Lacuna“ vorstellt; außerdem wird Leni Stern mit ihrer New Yorker Band und dem argentinischen Piano-Wizard Leo Genovese erwartet, die ihr wunderbares Album im Spannungsfeld von senegalesischer, afrikanischer Traditionen, Blues und Jazz präsentiert. Und die Spielorte sind schon allein eine Reise wert: es gibt „JäzzSpätzle“ im Panorama-Restaurant auf 1650 m Höhe, desweiteren werden eine historische Remise, eine ehemalige Werkstatt, eine Pfarrkirche, ein Café und eine 300 Jahre alte Hütte bespielt.
Königs Wusterhausen heißt ein Ort in Brandenburg, zu dem sich auch in diesem Jahr eine Reise lohnt: das Bergfunk Open Air lockt mit einem unwiderstehlichen Line-Up und bringt Lina Maly, Steiner&Madleina, Charlotte Brandi (Foto: Sophie Neudert), Gurr, Sookee, Alex Mayr, Inge & Heinz u.v.w. auf die Bühne. Die Veranstalter*innen, der Verein Stubenrausch – Kultur, Musik, Leben e.V., stellen den Freitag ins Zeichen von großer Singer-/Songwriterkunst, für den Samstag haben sie ein buntes Programm aus Rock, Pop und Hip-Hop sowie jede Menge Spaß und Tanz für Groß und Klein vorbereitet. Dieses Jahr wird am Samstag auch wieder das Zwergfunk mit dabei sein. Das Programm könnte von uns sein… 
Seit je – genauer: seit der Eröffnung des Gotthardsaumpfades – ist der Kanton Uri ein Durchgangsort. Menschen unterschiedlicher Kulturen treffen hier seit Jahrhunderten aufeinander, durch hohe Berge voneinander abgeschnitten, durch Pässe miteinander verbunden. Wo Händler*innen und Waren, Sprachen und Kulturen vorbeiziehen, findet alle zwei Jahre das internationale Musikfestival „Alpentöne“ statt. Das Festival zwischen Vierwaldstätter See und Gotthard-Pass lädt Musiker*innen aus allen Ländern des Alpenbogens von Slowenien bis Okzitanien ein, aber auch aus den Pyrenäen oder aus Skandinavien, denn: alpine Kultur ist nicht nur ein geografisches Phänomen, sie ist ein kulturelles. Das 1999 gegründete Festival ist keinem musikalischen Stil verpflichtet, am ehesten fasst man es im paradoxen Begriff der Neuen Volksmusik zusammen. Die konzertanten Darbietungen finden im Theater Uri, Cinéma Leuzinger und der Kirche St. Martin auf der einen, die Gratiskonzerte im Festivalzelt auf dem Lehn sowie alle Specials im Haus für Kunst Uri und den Getreidesilos Werkmatt statt. Auch 2019 gibt es den Klangspaziergang, das Happening im Reussdelta, das erstmals das Festival beschließt. Erstmals gibt es auch ein Kinderkonzert zum Mitmachen. Die Festivaleröffnung bestreitet The European Love Tree Ensemble feat. Adrian Würsch, außerdem spielt Racine’s StimmFolk Lieder aus der Schweiz, das all female Ensemble Madame Baheux „alpinen Agitprop mit Kunstanspruch“ (Foto oben). Building Bridges, Bella Ciao, Scheiny’s All Star Yiddish Revue, Young Nordic Folk Masters, Farandi, u.a. sind auch mit von der Partie.
Das Zehnjahresjubiläum des Alpen-KlangRausch (Foto: Andreas Seyfang) vom 16. bis 18. August 2019 in Ternberg im Ennstal südlich von Steyr ist die Gelegenheit zum gemeinsamen Feiern, Tanzen und Musizieren, Essen und miteinander Ausspannen: „Bringt gute Laune mit, Tanzschuhe, Instrumente und Freunde, mit denen Ihr gerne wieder einmal zusammen sein wollt“, heißt es in der freundlichen Einladung. Erwartet werden Leute aus ganz Europa und darüber hinaus. Das Besondere: Beim Alpen-KlangRausch ist jeder willkommen aufzutreten (zum Tanz aufzuspielen oder ein Konzert zu geben), meldet euch einfach vorab per
Das Zürich Openair ist ein Festival verschiedenster Genres, das in der größten Stadt der Schweiz stattfindet und ein Line-Up mit den gefeiertsten Acts aus Rock, Indie, Hip-Hop, Elektro und Pop präsentiert. Geschickterweise ist der Zeitplan auf den drei Bühnen so ausgetüftelt, dass keine der größten Acts zeitgleich auftreten und so besteht die Gelegenheit, alle Facetten der angebotenen Musik von Billie Eilish, Nina Kraviz, Sophie Hunger (Foto: Marikel Lahana), Jorja Smith, Charli XCX, Alli Neumann, Lola Marsh, Me + Marie, Möwe, Eclair Fifi, Helena Hauff, Mavi Phoenix, Black Sea Dahu, Tommy Genesis u.a. zu erleben. Mit Zirkusacts und Performer*innen sowie einem riesigen Angebot an internationaler Küche gibt es hier einiges mehr als nur die Musik zu erleben. Übrigens: es gibt eigens für die Anreise geschaltete „Sparbilletten“, die auf verschiedenen Strecken bis zu 70% Ermäßigung auf den Normaltarif anbieten. 
Produktions-, Arbeits- und Aufführungspraktiken im Hinblick auf performative Ansätze zu arbeiten. In seinem Nachwuchsprogramm bringt es in rund 40 Workshops & Netzwerkformaten 250 junge Talente aus der ganzen Welt mit Künstler*innen des Live-Programms sowie Macher*innen aus Wirtschaft, Politik und der Musikbranche zusammen. Es gibt unzählige Talks zu Feminismus und feministischen Kollektiven, Verantwortung im Pop, postmigrantischer Identität (Pop-Hayat Talk), unabhängigem Musikjournalismus, inklusiven Kulturformate, u.a. Unmöglich, alle auftretenden Musiker*innen zu nennen, dabei sind Adelle Nqeto, Ah! Kosmos, Anna Calvi, AWA Khiwe, Anna Aaron, Ätna, Blu Samu, Camilla Sparkuss, CocoRosie (Foto links), Dacid Go8lin, Die Heiterkeit, Haszcara, Iotaphi, Jenny Wilson, Jessica Einaudi, Juicy, Lali Puna, Léonie Pernet, Maarja Nuut & Ruum, Malonda, Michelles Blades, Mona Mur, One Mother, Núria Graham, Perel, Planningtorock, Shari Vari, Teresa Rotschopf, Voodoo Beach, Nerima Groove (Foto oben rechts: Frank Egel) und megaviele weitere. Mehr kann frau nicht in ein Festival packen! 
Die Geschichte des Jazz Festivals reicht weit zurück: der ehemalige Leiter Niklaus Troxler hatte Ende der 60er mit regelmäßigen Jazz-Anlässen im Hotel Mohren und im Restaurant Kreuz begonnen. Nach Hunderten von Jahreskonzerten und 35 Festivals übergab er 2010 die Leitung an seinen Neffen, der jedes Jahr neue Schwerpunkte setzt. Das diesjährige Festival zeigt etablierte und junge Talente, mit dabei ist z.B. das unkonventionelle, von Afro-Beat, Steve Reich-Jazz und Post-Punk befeuerte Trio Vula Viel (Foto) aus Großbritannien. Im Zentrum der Musik stehen die asymmetrisch-repetitiven Rhythmen des Gyil: Ein mächtiges Xylophon aus heiligem Holz, dass bei der community der Dagaare im Nordwesten Ghanas gespielt wird und ähnlich wie ein Balafon klingt. Die ausgebildete klassische Perkussionistin Bex Burch hat drei Jahre dort gelebt und sich ausgiebig dem Gyil, dem Dorfleben und der Feldarbeit gewidmet. Zurück in London gründete sie Vula Viel, was in der Sprache der Dagaare „gut ist gut“ bedeutet. Außerdem stehen Bibi Vaplan, Black Sea Dahu, Co Streiff, Die Drei, Ester Poly (Foto), Camille Émaille, Gabriela Friedli Trio u.a. auf der Bühne.
Komm in den Norden! Auf die überwältigende Resonanz des ersten Norden-Festivals folgt auf den Königswiesen in Schleswig vom 29.8. – 15.09.19 die 2. Ausgabe! Im Grünen direkt am Strand der Schlei gelegen, könnt ihr aktuelle Musik, Kurzfilme, Lesungen und Straßentheater aus Schleswig-Holstein, Hamburg und den europäischen Ostsee-Anrainerstaaten erleben. Darüber hinaus könnt ihr euch aktiv einbringen und an Workshops und Vorträgen teilnehmen oder euch bei Stand-up-Paddling, Yoga, Klettern uvm. betätigen. Das Thema Nachhaltigkeit findet sich auch auf dem Festival wieder. Musikalisch bewegt sich alles von Pop über Rock bis Folk zu Singer-Songwriter-Kunst, aber auch DJs sind am Start. Mit dabei ist z.B. die Band Fluru (Foto: Olof Grind Photography) mit ihrem „schwedischen Exil-Country mit organic flavour“. Freut euch auch auf Agata Karczewska, Cats and Dinosaur, Darling West, Die schrägen Vögel, Gleich da, Harbour Violet, Hollow Hearts, Ingajah, Jhonna, Vivie Ann, Town of Saints u.v.m. 