„Mein Leben ist zu kurz und meine musikalische Inspirationswelt zu bunt, um mich allein der Klassik oder dem Pop zu widmen. Ich mache und liebe beides!“
Julie ist eine klassisch ausgebildete Mezzosopranistin und Singer-Songwriterin. Sie studierte Operngesang in Freiburg, Barcelona und Berlin, dabei spezialisierte sie sich auf den Lied-Gesang und die Barock Oper. In den letzten Jahren war sie festes Mitglied des RIAS Kammerchores Berlin, trat in diversen Konzerten als Solistin auf und gastierte an namentlichen Theatern und Opern. Zudem schrieb sie in den vergangenen Jahren zahlreiche Songs und trat meist mit der Gitarre und dem Klavier als Solokünstlerin auf. Das Genre lässt sich als deutscher Soul-Pop mit Einflüssen aus Hip-Hop, Rap und Jazz bezeichnen. Ihre Lieder handeln von der Weisheit der Kinder, vom tiefen Respekt füreinander, von den kleinen Momenten, in denen Großes ruht… Nach ihrer 2025 veröffentlichten Debüt-Single „Sprich mal Afrikanisch“ fokussiert sich die junge Künstlerin 2026 auf die Veröffentlichung ihres ersten Albums.
Du bist Mutter eines Kindes und weiter als Musikerin tätig. Warst Du mit Deinem Kind bereits on tour? Wie ist es Euch ergangen?
Genau, ich bin Mutter eines fast dreijährigen Jungen. Außerdem erwarte ich im Mai 2026 mein zweites Kind – wieder ein Junge. 🙂
Ja, ich habe meinen Sohn einmal mit auf Tour genommen und muss ehrlich sagen: Ich habe das als sehr anstrengend erlebt. Zu der Zeit habe ich noch viel gestillt, vor allem nachts, und dadurch sehr wenig Schlaf bekommen. Tagsüber trotzdem Leistung zu bringen, stundenlang zu proben und gleichzeitig zu stillen oder abzupumpen, war eine große Herausforderung. Ich war gedanklich oft zerrissen – ein Teil von mir immer beim Kind, mit der Frage, ob es ihm gut geht, während ich arbeite. Und abends dann noch bis spät auf der Bühne zu stehen, hat zusätzlich Kraft gekostet. Insgesamt war das eine sehr kräftezehrende Erfahrung.
Die nächste Tour habe ich dann allein gemacht, da war mein Kleiner aber auch schon älter. Dafür habe ich ihn dann sehr vermisst. Zum Glück spiele ich recht viele Konzerte in Berlin, meinem Wohnort, zu denen mich mein Partner und mein Sohn oft begleiten. Mir ist es nämlich total wichtig, dass mein Sohn meine Welt möglichst gut kennen und verstehen lernt.
Haben sich Veranstaltende bereits darauf eingestellt, dass manche Musiker*innen mit Kindern anreisen?
Bisher habe ich das nur vereinzelt erlebt. Eine besonders schöne Erfahrung war mein letztes Konzert im Rahmen der Mom’s Got Talent Academy – einem Coaching-Programm vom Music Family Hub Berlin für Musikerinnen mit Kindern, an dem ich die letzten sechs Monate teilnehmen durfte. Dieses Konzert war bewusst als Familienkonzert konzipiert, und die gesamte Infrastruktur war auf Familien mit (Klein-)Kindern ausgerichtet – wunderbar.
Die Vision von Nanja Oedi und Pamela Bürger, den Gründerinnen des Music Family Hub, finde ich unglaublich inspirierend: Sie setzen sich für mehr Familienfreundlichkeit und Chancengleichheit in der Kultur- und Arbeitswelt ein. Genau solche Ansätze braucht es meiner Meinung nach viel öfter – das ist absolut zeitgemäß und wichtig.
Würdest Du es wieder machen oder lieber eine längere Auszeit in Kauf nehmen?
Das kommt ein bisschen darauf an, wie lange die Tour geht und wie alt das Kind ist. Grundsätzlich habe ich aber gemerkt, dass ich ohne Kind auf Tour einfach fokussierter bin und mich besser auf die Arbeit konzentrieren kann. So kann ich beiden Seiten gerechter werden – der Arbeit und der Familie – nur eben zu unterschiedlichen Zeiten.
In der Regel arbeiten Schwangere in den letzten Wochen vor der Geburt nicht mehr und gehen in den Mutterschutz. Viele Musikerinnen* können sich das gar nicht leisten oder fühlen sich so fit, dass sie weiter auf der Bühne stehen. Wie war das bei Dir?
Ha, tatsächlich war das bei meinen beiden Schwangerschaften komplett unterschiedlich 😀 In meiner ersten Schwangerschaft habe ich noch im ersten Trimenon eine komplette Carmen-Produktion gesungen – also die Titelpartie aus Bizets Oper. Danach hat die Corona-Welle meine restliche Konzerttätigkeit bis zur Geburt leider weitgehend stillgelegt. Somit konnte ich mich wunderbar mit viel Zeit auf die erste Geburt vorbereiten.
In dieser Schwangerschaft ist es tatsächlich ganz anders – ich arbeite gerade bis zum Anschlag. Noch im siebten Monat, im Februar, war ich mit Herbert Grönemeyer auf großer Konzerttournee unterwegs, und auch danach spielte und spiele ich weiterhin viele Konzerte. Ich genieße das im Moment sehr und möchte es bewusst auskosten, dass ich gerade so viele schöne Anfragen bekomme.
Nebenbei produziere ich noch „schnell“ mein Debütalbum, weil ich mir denke: Mit zwei kleinen Kindern wird das in den kommenden Jahren sicher nicht einfacher… Aktuell bin ich in der 36. Woche. Es steht zwar nur noch ein Konzert an, aber die Arbeit und Postproduktion am Album werden mich wahrscheinlich noch bis zur ersten Wehe begleiten. 😀 Aber das mache ich auch sehr gern – ich liebe meinen Job und habe das große Glück, dass auch meine zweite Schwangerschaft ohne Komplikationen verläuft und ich mich fit und wohl fühle.
Konntest Du Deine Projekte so planen, dass Du beruhigt eine Auszeit nehmen konntest? Und wie hast Du das finanziell hinbekommen, Du bekommst ja wahrscheinlich kein Gehalt?
Finanziell hatte ich nach meinem ersten Kind großes Glück: Nach sieben Monaten Elternzeit konnte ich in ein festes Angestelltenverhältnis zurückkehren – damals als Altistin beim RIAS Kammerchor Berlin. Das hat mir auf jeden Fall viel Sicherheit gegeben. Rückblickend würde ich aber sagen, dass ich zu früh und mit einem zu hohen Pensum wieder eingestiegen bin – das war teilweise ziemlich überfordernd.
Beim zweiten Kind möchte ich es deshalb etwas anders machen und mir bewusst mehr Zeit und Raum nehmen. Nun bin ich aber auch selbständig und kann flexibler planen. Über den Sommer habe ich mehrere Monate ganz bewusst keine Konzerte geplant oder zugesagt und freue mich sehr darauf, mich voll und ganz auf meine Familie konzentrieren zu können. Natürlich schwingt auch mit: Jedes abgesagtes Konzert bedeutet einen verlorenen Veranstalter oder Vertragspartner – kommt die nächste Anfrage dann noch? Mit jedem nicht gespielten Konzert entgehen einem Fans und Einnahmen. Aber so ist es eben, und das ist vollkommen in Ordnung. Das Familienleben hat nun mal in dieser Phase Priorität.
Ich freue mich riesig über unseren Familienzuwachs, und zum Glück gibt es das Elterngeld, das mir ein wenig Sicherheit gibt. Außerdem muss ich unsere Familie glücklicherweise nicht allein finanzieren – das nimmt eine Menge Druck raus und erlaubt mir, diese besondere Zeit hoffentlich genießen zu können.
Ist der Beruf als selbstständige Musikerin manchmal auch ein Vorteil, wenn frau eine Familie gründen will?
Ich denke schon. Als selbstständige Musikerin bin ich sehr flexibel und nicht von einem festen Arbeitgeber abhängig, was ich als großen Vorteil empfinde. Ich kann meine Arbeitszeiten, Proben und Konzerte oft frei planen. Mein Kind jeden Tag acht bis zehn Stunden nicht zu sehen und nur am Abend ins Bett zu bringen, weil ich arbeiten muss, wäre für mich undenkbar. Ich genieße es, im Alltag präsent sein zu können und ab und zu gebündelt unterwegs zu sein.
Stichwort Kinderbetreuung: viele Kitas haben zu, wenn Musikerinnen* arbeiten, nämlich abends und am Wochenende. Wie hast Du das geregelt?
Dazu muss ich sagen, dass ich in einem sehr privilegierten Setting lebe: Mein Partner übernimmt ebenfalls viel Kinderbetreuung, und auch meine Mutter, meine Schwiegereltern und Freunde springen öfter ein. Ein unterstützendes Netzwerk drumherum macht einfach einen riesigen Unterschied. Ohne das würde es nicht funktionieren.
Wo sind die kritischen Knackpunkte, wo es schwierig wird? Was braucht es, um den Spagat gut hinzukriegen? Was müsste sich verändern?
Die Herausforderungen des Spagats zwischen Beruf und Familie habe ich ja schon weiter oben angesprochen. Für mich persönlich ist vor allem das lange Wegbleiben von zu Hause eine große Challenge. Die Grönemeyer-Tour dauerte insgesamt drei Wochen – drei Wochen, in denen ich nicht miterleben konnte, wie sich mein Sohn entwickelt oder welche neuen Dinge er lernt. Ich liebe meine Mutterrolle und möchte jeden noch so kleinen Entwicklungsschritt miterleben.
Politisch gesehen sehe ich große Defizite für selbstständige Musikerinnen. Die Regelungen für Mutterschafts- und Elterngeld sind für uns schlicht nicht fair. Wir haben nicht ganz denselben Mutterschaftsgeld-Anspruch wie Angestellte. Auch beim Elterngeld haben es Selbstständige schwerer: die Höhe bemisst sich nämlich nach dem Gewinn des letzten Kalenderjahres. Wenn das Jahr eher schlecht war, bekommt man auch dementsprechend weniger Elterngeld. Abgesehen davon ist es schwierig, während des Elterngeldbezugs Konzerte zu spielen, ohne dass man Rückzahlungen leisten müsste oder praktisch umsonst arbeitet, weil man in dieser Zeit nur begrenzt Einkommen erzielen darf. Gleichzeitig ist es existenziell, dass wir Musikerinnen unser Netzwerk und unsere Kontakte auch in dieser Zeit aufrechterhalten. Es ist ein Teufelskreis. Hier bräuchte es dringend spezielle Sonderregelungen, die die Realität selbstständiger Künstlerinnen widerspiegeln.
Was musstest Du an Deiner Lebens- und Arbeitsweise ändern, um alles unter einen Hut zu bekommen?
Ich musste mir auf jeden Fall ein dickeres Fell zulegen. In Sachen Stressresistenz, Zeitmanagement und Produktivität wird man als Mama in kürzester Zeit gezwungenermaßen zur Meisterin. 😛 Ich versuche, Stress so gut es geht zu vermeiden, aber in der Praxis gelingt das natürlich nicht immer. Dann sage ich mir: Niemand ist perfekt, und ich probiere, gutmütig zu sein, mir selbst Druck zu nehmen und dankbar zu sein für die ganzen Dinge, die ich gewuppt bekomme.
Arbeitsblöcke am späten Abend oder Songwriting in der Nacht, wenn ich nicht schlafen kann, sind mit dem Mama-Sein dazugekommen. Und der Kaffekonsum ist ordentlich gestiegen. Aber insgesamt muss ich sagen, dass mich das Familienleben und das Mama-Sein extrem beflügelt, inspiriert und bereichert. Ich liebe Kinder: Ihre Lebens- und Weltanschauung, ihr Humor und ihre Leichtigkeit geben mir unglaublich viel zurück. Seit ich Mama bin, fällt mir auch vieles leichter – beispielsweise mit einem kindlichen Blick auf manche Dinge zu schauen, Momente bewusster zu genießen, daraus neue Energie zu schöpfen und manchmal die Ernsthaftigkeit einfach wegzulassen. 😀
Viele meiner Freunde und Bekannten sagen oft: „Julie, wie machst du das alles? Woher nimmst du diese Energie?“ Ich glaube, einen Großteil schöpfe ich wirklich aus dem Familienalltag mit meinem Mann und meinem Sohn und den kleinen Momenten und Lehren, die sie mir jeden Tag schenken. Gepaart mit der Musik, die ich über alles liebe, habe ich glücklicherweise noch jede Menge Energie und Lebensfreude übrig, um meinen Job mit Herz auszuführen.
Wie sind Deine Pläne für die nahe Zukunft?
In den nächsten Wochen hoffe ich, vor der Geburt noch die Vocal-Aufnahmen für mein Debütalbum abzuschließen. Die Bandaufnahmen sind zum Glück schon im Kasten und richtig toll geworden. Das Album heißt „Worauf es ankommt“ und wird ab Sommer zu hören sein.
Ansonsten werde ich mich bis zum Herbst eher zurückziehen und mich auf Nachtschichten, Stillen, Wickeln, Haushalt und Kochen konzentrieren. Ein größerer Urlaub ist zwar geplant, aber mit zwei kleinen Kindern bedeutet das ja nicht unbedingt Entspannung. 😀 Natürlich wünsche ich mir, dass ich nach der Pause und der Elternzeit wieder gut ins Konzertleben einsteigen kann. Wie genau sich das alles gestalten lässt und wie ich das balancieren werde, wird sich dann zeigen.
Gibt es Tipps & Tricks, die Du weitergeben möchtest?
Tipps weiterzugeben ist immer schwierig, weil jede Person in einer anderen Situation steckt. Ich versuche generell möglichst gelassen zu bleiben und die Leichtigkeit nicht zu verlieren. Viel Lachen, gutes Essen, Sonnenschein und gute Leute um mich herum sind für mich zusätzlich unerlässlich.
Vielen Dank, liebe Julie, für dieses Gespräch, und alles Gute für die zweite Geburt!
Titel- und Pressefotos: Christian Schneider


In vielen Beziehungen in der Musikbranche gibt es ein Machtgefälle, das missbräuchliches Verhalten begünstigt. Die Regeln, nach denen „gespielt“ wird, sind oft nicht klar. Manche glauben gar, dass für sie gar keine Regeln gelten, wie es sich jetzt beim Fall Till Lindemann aufdrängt. Klar, das ist Sex, Drugs ’n Rock’n’Roll, da wird so manches Auge zugedrückt, weil es eben Stars mit Allüren sind. Und die Groupies sind selbst dran schuld, weil sie ja angeblich Bescheid wissen müssten!
Genauso schockierend ist, wie in der Gesellschaft damit umgegangen wird. Es kommt wie zu erwarten zu massivem Victim Blaming und Beschuldigungen gegen die Betroffenen. Eine Sensibilisierung den Betroffenen gegenüber sollte wirklich allerspätestens seit der #metoo-Bewegung und Debatte vorauszusetzen sein. Fehlanzeige: viele Stimmen im Netz suchen die Schuld lieber bei den Opfern. Es kommt zu tätlichen Angriffen von Rammstein Fans gegenüber Demonstrantinnen* vor den aktuellen Konzerten, die Anwälte von Rammstein verschicken Unterlassungsklagen an die Betroffenen, um nur ein paar Konsequenzen für die Betroffenen zu nennen. Das alles vor dem Hintergrund, dass es Shelby Lynn nicht gelang, am Tag nach dem Geschehen eine Anzeige bei der Polizei in Vilnius zu erstatten und die Behörden ihr auch sonst erst helfen wollten, nachdem sie sich auf Social Media geäußert hat.
Ein weiteres Projekt der Beteiligten ist
Auch Sarah Bergmann hat sich dem Thema Nachhaltigkeit verschrieben. Sie arbeitet seit 2018 als Guest Relation Manager im Bereich Awareness und Sustainability für Goodlive GmbH, die unter anderem die Festivals Melt, splash!, Full Force und Lollapalooza organisiert. Ihr Schlüsselmoment war, als sie über den Campingplatz von Ferropolis lief, nachdem alle Besucher*innen abgereist waren. Ihr bot sich ein Bild der Zerstörung: abgeknickte Pavillons, umherflatternde Zeltplanen und Müllberge, so weit das Auge reichte. „Da dachte ich mir: Das geht so nicht. Wir müssen unsere Verantwortung anders wahrnehmen“. Mit
Auch das Futur 2 Festival auf der Elbinsel Entenwerder ist Vorreiter in Sachen Klimaneutralität. Verschiedene Bands und DJs bespielen zwei Bühnen – der Strom dafür kommt aus Solarenergie oder wird von den Besucher*innen selbst erzeugt: Naturstrom sozusagen (Foto: Malte Metag). Der Eintritt ist kostenlos.
d ein Handbuch für die beiden Hauptthemen des Projekts zur Verbesserung der Festival- und Eventbranche erstellen. Das Konzept gruppiert sich um 7 Rs: Rethink, Reduce, Repair, Reuse, Refurbish, Recycle und Recover.
Die Autor*innen setzen auf die Tatsache, dass Musiker*innen für viele Menschen eine große Vorbildwirkung haben oder zumindest Aufmerksamkeit erzeugen. Wenn eine bekannte Band ihre Shirts fair und ökologisch herstellen lässt, achten ihre Fans beim nächsten Shopping vielleicht auch auf die Herkunft der Klamotten. „Wir glauben vielmehr daran, dass die am Tourgeschehen beteiligten Personen und Firmen erfahren genug sind, das grüne Thema in einer zum jeweiligen Künstler passenden Weise zu kommunizieren. Dabei können dezente Botschaften, wie Eintragungen im Tourtagebuch zum leckeren regionalen Öko‐Bier aus der Uckermark genauso zu einem Umdenken in der Gesellschaft beitragen wie große Ankündigungen, dass nur noch in Clubs mit Grünem Strom gespielt wird“, heißt es im Guide. Er umfasst außerdem Tipps zum Sprit sparen über Bio-Essen hin zur klimafreundlichen Übernachtung und nachhaltigem, fair produziertem Merchandising. Nachhaltig produzierte T-Shirts & mehr bekommt ihr im Ubrigen u.a. bei
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chern (Rückgabequote 2019: 95 Prozent) jährlich reduzieren konnte. Auf dem ganzen Gelände wird ausschließlich Schweizer Fleisch angeboten und bei der Anreise mit dem Zug erhalten Festivalbesucher*innen 50% Rabatt auf die Hin- und Rückfahrt. Außerdem wird nur noch eine reduzierte Anzahl Parkplätze angeboten. 2019 sind rund 83% der Besucher*innen mit der Bahn, dem Rad oder zu Fuß zum Festival gereist – bis vor 12 Jahren waren es erst 47%. Seit 2019 kompensiert das Open Air St. Gallen seine CO2-Restemissionen in Klimaschutzprojekte. Damit ist es als erstes der großen Schweizer Openair Festivals klimaneutral. (Foto: Marius Joe Pohl)