Oumou Sangaré erhält WOMEX Künstlerpreis 2017

Die WOrld Music EXpo, kurz WOMEX, ist die weltgrößte Musikmesse für Welt-, Roots-, ethnische, traditionelle und lokale Musik und Folk und findet seit 1994 jährlich in verschiedenen großen europäischen Städten statt. Neben der Messe gibt es Konferenzen, Filmvorführungen und ein Musikfestival sowie die Auslobung von Preisen: den WOMEX Artist Award, den WOMEX Professional Excellence Award und den WOMEX Label Award. Den Künstlerpreis der diesjährigen Weltmusikmesse WOMEX erhielt die malische Sängerin Oumou Sangaré. Sangaré kommentierte: „Dieser Preis ist für alle afrikanischen Frauen und die Menschen überall in Afrika. Sie sind diejenigen, die mich ermutigt haben zu singen und Songs zu schreiben. Ich fühle mich geehrt, den Preis dieses Festivals zu erhalten, das immer an meine Musik geglaubt hat. Das ist die Kirsche auf dem Kuchen meiner Karriere!“ Sangaré hat sich während ihrer Laufbahn immer für kulturelle Projekte in Mali engagiert, in ihren Lyrics Partei für die Frauen in den afrikanischen Gesellschaften ergriffen.

(Quelle: Jazzthing)

05.12.2017

Jazz Journalists Association kürt Jazzmusikerinnen zu besten InstrumentalistInnen des Jahres

Die Jazzgitarristin Mary Halvorson (Foto) aus den USA wurde von der JJA (Jazz Journalists Association) zur Gitarristin des Jahres gewählt. Maria Schneider erhielt die Auszeichnung „Arranger of the Year“, René Marie den Titel „Female Singer of the Year“. Eine weitere Musikerin gewann in der Kategorie „Multi-reeds Player of the Year“: die israelische Jazzmusikerin Anat Cohen. Auch bei den SaxophonistInnen gewannen zwei Frauen: Claire Daly war für die Jury die „Baritone Saxophonist of the Year“ und Jane Ira Bloom die Beste am Sopran-Saxophon. „Flutist of the Year“ ging an Nicole Mitchell, den Titel „Clarinetist of the Year“ gewann wieder Anat Cohen und setzte sich damit gegen eine rein männliche Konkurrenz durch. Auch bei den Geigen gewann eine Frau: den Titel „Violinist/Violist/Cellist of the Year“ holte sich Regina Carter.

Die Jazz Journalists Association (JJA) ist eine internationale Vereinigung von JournalistInnen, AutorInnen und anderen MedienvertreterInnn zum Thema Jazz, mit dem Schwerpunkt USA und Kanada. Die JJA wurde 1986 in Chicago gegründet, dem Ort ihrer ersten jährlichen Versammlung. 2011 hatte sie ungefähr 500 Mitglieder. Sie veröffentlicht vierteljährlich die Zeitschrift Jazz Notes. Seit 1997 vergibt die JJA in den beiden Hauptkategorien Jazz Musicians und Jazz Journalism jährlich Jazzpreise (JJA Awards), die im Juni in New York City verliehen werden.

05.12.2017

Jazz@Undesigned 2018: Auftritts-Stipendium für junge NRW-MusikerInnen

Trotz der allgegenwärtigen Präsenz kommerzieller Pop- und Rockmusik ist Jazz nach wie vor ein wichtiger künstlerischer und experimenteller Gegenentwurf zum Mainstream. Seine instrumentale, kompositorische und improvisatorische Umsetzung erfordert ein hohes Maß an Kreativität. Jazz ist neben der Wahrung traditioneller Stile innovativ und nicht immer kompatibel mit dem medialen Massengeschmack. Oftmals mangelt es an öffentlicher Aufmerksamkeit, was junge enthusiastische Talente anbelangt, die mit hohem Idealismus diesen innermusikalisch motivierten Weg beschreiten. Das möchte die Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung ändern. Um den Idealismus der JazzmusikerInnen zu honorieren, durch die Schaffung von Auftrittsmöglichkeiten zu konsolidieren und ins Bewusstsein eines breiteren Publikums zu rufen, ruft sie bereits zum dritten Mal den Wettbewerb Jazz@Undesigned 2018 aus. Dieser fördert einmal im Jahr junge JazzmusikerInnen mit einem Auftritts-Stipendium. Es werden 3 Preisträgerbands ausgewählt, denen 3-4 Auftritte in renommierten Jazzclubs und Konzerthäusern vermittelt werden. Bei der Durchführung dieser Auftritte ist die Stiftung Ansprechpartner für die MusikerInnen. Jeder Auftritt wird mit 1500.- € pro Band von ihr gefördert. Ensembles ab drei MusikerInnen, die höchstens 27 Jahre alt sind und deren Lebensmittelpunkt in NRW ist, können sich noch bis 31.01.2018 für ein nicht öffentliches Vorspiel im Frühjahr 2018 anmelden. Zugelassen sind alle Stile des Jazz, Eigenkompositionen sind erwünscht.

05.12.2017

Call for Papers: Musik in Innenräumen (Workshop 13.-15.06.2018 Köln)

„Musik in Innenräumen. Genderperspektiven auf eine ästhetische und soziale Praxis im Privaten“ heißt ein Workshop an der HfMT Köln, der von 13. bis 15. Juni 2018 unter der Leitung von Prof. Dr. Sabine Meine veranstaltet wird. Hierfür werden jetzt Beiträge gesucht, die noch bis 10.01.18 eingereicht werden können. Der Workshop lädt dazu ein, das musikbezogene Agieren von Frauen, sowie ebenso das von Männern, in der Durchlässigkeit von Innen und Außen auszuloten und zu diskutieren. Musik in Innenräumen als eine ästhetische und soziale Praxis des Privaten in Geschichte und Gegenwart soll den Rahmen bilden für Diskussionen zu weiblichen und männlichen Handlungsfeldern in verschiedenen sozialen, örtlichen und zeitlichen Zusammenhängen in Geschichte und Gegenwart. Dabei sind jüngere musik- und kulturwissenschaftliche Forschungen zum vielfältigen Handlungsspektrum von Frauen und Männern einzubeziehen und Forschungen zur Relevanz musikbezogener Räumne und Objekte zu berücksichtigen. Der zeitliche, örtliche und soziologische Rahmen soll bewusst offen gehalten werden, um potenzielle Forschungsfelder zu erproben. Der Workshop richtet sich vor allem an den Nachwuchs in der musikwissenschaftlichen Genderforschung. Themennahe Beiträge aus anderen Disziplinen sind ebenso willkommen.

Interessierte Musik- und KulturwissenschaftlerInnen sind geladen, einen Themenvorschlag mit einem Aufriss von (max.) 250 Wörtern für einen ca. 20/25 minütigen Vortrag bis spätestens 10. Januar 2018 zu senden an Prof. Dr. Sabine Meine, (at).

Infos: [file:16912]

01.12.2017

„Surprising Stars“ sucht kreative Musikvideos von NachwuchsmusikerInnen

Im Rahmen des Online-Wettbewerbs „Surprising Stars“ sollen junge europäische MusikerInnen bis 26 Jahre außergewöhnliche YouTube Videos drehen. Gewünscht werden möglichst kreative musikalische Performances, die von Improvisation über Jazz bis hin zum Zusammenspiel mit DJ’s reichen können. Den Teilnehmenden sind also keine Grenzen gesetzt, nur klassisches Repertoire sollen sie nicht spielen, es sei denn sie bringen dieses in ein neues Format. Mit dem einminütigen Video können die MusikerInnen eine Soloperformance mit dem Metropole Orchester in den Niederlanden gewinnen. Nach dem ersten Auswahlprozess, der von einer Jury aus Musikexperten durchgeführt wird, können Musikinteressierte online über den European Surprising Star abstimmen.

Der Musikwettbewerb ist Teil des kleinen Kooperationsprojektes GIVE MUSIC A FUTURE, das eine Förderung durch KREATIVES EUROPA – KULTUR erhält. Unter Federführung der European Union of Music Competitions for Youth (EMCY) mit Sitz in München wollen acht Partnerorganisationen aus sieben Ländern Europas aufstrebende europäische MusikerInnen und Jugendmusikwettbewerbe stärken. Gemeinsam mit den NachwuchsmusikerInnen sollen neue Strategien erarbeitet werden, um während des zweieinhalbjährigen Kooperationsprojekts und darüber hinaus neue Publikumsschichten mit Jugendmusikwettbewerben zu erreichen.

Einreichfrist: 1. Dezember 2017

30.11.2017

Wissenschaftliche/r MitarbeiterIn Uni Würzburg gesucht

Am Institut für Musikforschung der Julius-Maximilians-Universität Würzburg ist beim Forschungsvorhaben „Richard Wagner Schriften (RWS). Historisch-kritische Gesamtausgabe“, in der Trägerschaft der Akademie der Wissenschaften und der Literatur (Mainz), zum 1. April 2018 die Stelle einer/eines wissenschaftlichen Mitarbeiterin/wissenschaftlichen Mitarbeiters (TV-L 13) zu besetzen. Die Stelle ist bis 31.12.2020 befristet. Eine Weiterbeschäftigung nach Evaluationsphasen und in Abhängigkeit vom Projektverlauf wird angestrebt. Dienstort ist Würzburg. Gegenstand dieses interdisziplinär ausgerichteten Projekts ist die philologische Erschließung und umfassende Kommentierung der Schriften Richard Wagners. Einstellungsvoraussetzung ist ein abgeschlossenes Studium (Promotion) der Musikwissenschaft und/oder der Literaturwissenschaft, Geschichtswissenschaft oder Philosophie.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen werden bis zum 05.01.2018 ausschließlich schriftlich
erbeten an den Projektleiter:
Prof. Dr. Ulrich Konrad, Institut für Musikforschung der Universität Würzburg, Domerschulstraße 13, 97070 Würzburg, (at)

Hier geht es zur vollständigen Ausschreibung: [file:16894]

30.11.2017

Neu in Frankfurt: SUNDAY JAM im Café Lucille

Am kommenden Sonntag, den 03.12. findet um 16:00 im Kaffeehaus Lucille in der Friedberger Landstraße 100 die zweite „Sunday Jam“ statt.
Nach dem Eröffnungsset mit Gabriel Gabu (git/voc) und Thore Benz (Akusitk Bass/voc) ist das Podium frei für spannende musikalische Begegnungen. Sänger und Sängerinnen können gerne im voraus Vorschläge schicken und sich anmelden, Kontakt: (at)

03.12.2017 16 Uhr Kaffeehaus Lucille, Friedberger Landstraße 100, Frankfurt/Main

30.11.2017

VirusMusikRadio Show 2017 am 16.12. im Club Das Bett, Frankfurt

20 Jahre VirusMusikRadio auf radio x! Das muss gefeiert werden. Auf zwei Bühnen und bei freiem Eintritt spielen im Programm „Wild things live im Radio“ der VirusMusikRadio Show sieben fantastische Bands, Singer & Songwriter und andere Barden/innen. Der gesamte Abend wird ab 19 Uhr auf radio x 91.8 Mhz, im Kabel 99.85 Mhz und im Internet auf www.radiox.de/live übertragen. Mit im Programm sind:
Maike Rosa Vogel – Folk-Music.
Maike Rosa Vogel wuchs in einem linken Haushalt in Frankfurt am Main auf. Ihre Eltern hörten hauptsächlich klassische Musik und Lieder der politischen Bewegung, zum Beispiel Wolf Biermann oder die Schmetterlinge. Sie selbst bezeichnet als ihre größten Einflüsse Tocotronic, Björk und Sinéad O’Connor, legt aber vor allen Dingen Wert auf die gelebte Punkattitude. 2017 erschien ihr Album Alles was ich will aus eigener Produktion und Vertrieb. www.maikerosavogel.com
Yvonne Mwale – WorldBeat mit Afro, Jazz, Blues, Soul aus Rhein-Main.
Die Integration möge gelingen! Yvonne Mwale und Band sind da schon Meilen voraus und zeigen welch große Synergien ein Miteinander der Kulturen frei setzen kann. Mit ihrem aktuellen Album „Ninkale – Let me be“ hat sie die Weltmusikszene gründlich aufgemischt. Yvonne singt überwiegend in ihrer Heimatsprache Nsenga und auch in Englisch. Mit ihren renommierten Bandkollegen Mohamed Twaba (Percussion) aus Dar el Salaam (Tanzania) und Gitarrist Tillmann Höhn (Wiesbaden) präsentiert sie die Trio-Variante. www.yvonnemwale.com

VirusMusik, eine Initiative Frankfurter Musiker und Musikerinnen, wurde gegründet um die regionale Popular-Musik-Szene zu fördern und Bedingungen zu schaffen, unter denen es sich produktiver arbeiten lässt. Der Wirkungskreis ist dabei deutlich über die Region hinaus gewachsen. Inzwischen ist VirusMusik eine wichtige Adresse für Musiker/innen aus ganz Hessen.

Samstag, 16.12.2017, 20 Uhr, DAS BETT, Frankfurt, Eintritt frei!
www.virusmusik.de

30.11.2017

Call For Application: Black History Month 2018 Berlin

Ihr seid gefragt! Feiert mit der Werkstatt der Kulturen in Berlin im Februar W.E.B. Du Bois, Schwarze Geschichte & Gegenwart mit Konzerten, Lesungen, Panels, Tanz, Ausstellungen, Filmen und mehr! Gestaltet den Black History Month Berlin 2018 mit. Wie jedes Jahr feiert die Werkstatt der Kulturen auch im Februar 2018 den international begangenen Black History Month und stellt ihre Räumlichkeiten schwarzen Organisationen und Akteur*innen kostenfrei zu Verfügung. Der BLACK HISTORY MONTH 2018 steht im Zeichen von “Happy Birthday W.E.B. Du Bois! Herzlichen Glückwunsch zum 150. Geburtstag!“ Gefeiert wird der schwarze Bürgerrechtler, Soziologe, Philosoph, Journalist und Pazifist W.E.B. Du Bois, der am 23. Februar 150 Jahre alt geworden wäre, mit Konzerten, Filmscreenings, Wortveranstaltungen und Partys. Über Kooperationspartner*innen, die zum Thema „Kolonialismus“ arbeiten, freuen sich die VeranstalterInnen ganz besonders. Schwarze Organisationen, die Konzerte, Panels, Filmscreenings und Performances zu einem anderem Fokusthema veranstalten, sind jedoch ebenfalls willkommen. Anfragen bitte an: (at).

29.11.2017

PULS Festival Podiumsdiskussion „Warum wir mehr Frauen im Musikbiz brauchen“ 02.12.2017

Im Rahmen seines PULS Festivals veranstaltet der Radiosender PULS am 02.12. eine Podiumsdiskussion zum Thema „Warum wir mehr Frauen im Musikbiz brauchen“. Bei der Veranstaltung tauschen sich Frauen aus der Branche ab 19 Uhr über die Unterrepräsentanz von Frauen im Popbusiness aus und diskutieren darüber, wie wir gemeinsam etwas verändern können. Der Radiosender hatte Ende letzten Jahres zusammen mit der GEMA die Radio-Airplays analysiert und war zum Ergebnis gekommen, dass nicht einmal ein Drittel der erfolgreichsten Songs im Radio von Frauen gesungen werden.

Es diskutieren: Ina Jedlicka (A&R Managerin bei Sony Music Entertainment/Columbia), Mirca Lotz (Veranstalterin und Bookerin, Gründerin des “We Make Waves” Musik-Festivals für Frauen, trans- und non-binäre Menschen in der Musik), Sophie Raml (Artist Management u.a. Blumentopf, Jesper Munk, Joy Denalane etc.), Katharina Adler (Konzertproduktion und Veranstaltungstechnik Landstreicher Booking, unter anderem für KIZ, Annenmaykantereit, Prinz Pi, Casper, etc.) und die Band Musikerinnen Andreya Casablanca und Laura Lee Jenkins aka Gurr.

29.11.2017

Erja Lyytinen gewinnt den European Blues Award „Best Guitarist“

Die finnische Gitarristin Erja Lyytinen hat einen European Blues Award als „Best Guitarist“ gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!
Eine Woche lang konnten Fans Anfang November online ihre Stimme in 10 Kategorien der European Blues Awards abgeben. Am vergangenen Sonntag, dem 26. November, wurden nun im Rahmen des Manchester Acoustic Blues Festivals die Gewinner verkündet. Erja Lyytinen gewann den Preis in der Kategorie „Best Guitarist“.
Erja Lyytinen kommt im Februar 2018 erstmals seit Veröffentlichung ihres neuen Albums Stolen Hearts wieder auf Tour durch Deutschland, Belgien und Österreich.

29.11.2017

Neue Plattform für Ergebnisse der Geschlechterforschung „GenderOpen“

Am Montag, dem 4. Dezember 2017 wird die neue Publikations- und Speicherplattform „GenderOpen“ im Foyer des Hauptgebäudes der Technischen Universität Berlin für die Fachwelt und die Öffentlichkeit freigeschaltet.
Mit der elektronischen Infrastruktur sollen die Ergebnisse der Geschlechterforschung nachhaltig gesichert und besser zugänglich gemacht werden. Gleichzeitig soll sie eine Plattform für freies Publizieren in einem fächerübergreifenden wissenschaftlichen Feld bieten. Das Repositorium ermöglicht einen Brückenschlag zwischen der mehrere Jahrzehnte umfassenden Forschungsgeschichte der Frauen- und Geschlechterforschung und ihrer Zukunftsfähigkeit als anerkanntes und vernetztes Forschungsgebiet. Die Einrichtung des Repositoriums ist ein Schritt auf dem Weg zu einer an Open Access, dem offenen Zugang zu wissenschaftlichen Informationen, orientierten Publikationspraxis in der Geschlechterforschung.
„GenderOpen“ ist ein gemeinsames Projekt von Freier Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin und Technischer Universität Berlin.

29.11.2017