Open Call: Beteiligungsprozess für neue Open Air-Fläche in Halle
Für eine geplante Pilotveranstaltung auf einer neuen Open Air- Fläche startet das Netzwerk Musikveranstaltende Halle einen offenen Beteiligungsprozess. Gesucht werden Kollektive, die das Programm der Pilotveranstaltung gestalten – mit einem soziokulturellen Angebot am Tag sowie Konzert und/oder Party am Abend. Parallel führen die Macher*innen eine Umfrage zur bei Open-Air-Veranstaltungen tatsächlich genutzten Veranstaltungstechnik durch. Ziel ist es, die Fläche unter realen Bedingungen zu testen und gemeinsam mit der Verwaltung Erkenntnisse zur Nutzung und Schallausbreitung zu gewinnen. Die Veranstaltung wird kooperativ vorbereitet, inklusive Workshop zur Flächennutzung. Mittel für Gagen, Technik und Infrastruktur sind beantragt (Umfang aktuell noch offen). Bewerbungsschluss: 2. März 2026
Initiative Musik startet ab 2027 Filmmusik-Residency in Los Angeles
Ab 2027 startet die Initiative Musik gemeinsam mit der renommierten Villa Aurora in Los Angeles ein neues Filmmusik-Residenzprogramm, in dem Musiker*innen und Komponist*innen aus Deutschland bei einem dreimonatigen Arbeitsaufenthalt neue Klangwelten für Film und Medien entwickeln können. Die Villa Aurora, ehemaliges Exilhaus von Lion und Marta Feuchtwanger, ist seit 1995 ein kreativer Treffpunkt für Künstler*innen aus aller Welt. Die erste Stipendiatin wird die mehrfach ausgezeichnete Komponistin Freya Arde sein, bekannt für Musik zu Filmen wie Das fliegende Klassenzimmer und Das geheime Leben der Bäume, oder Riefenstahl von Andres Veiel und der Produzentin Sandra Maischberger. Auch für den Coming-of-Age-Film Everyone’s Sorry Nowadays von Frederike Migom komponierte sie die Musik – der Film feierte am 14. Februar 2026 erfolgreich seine Weltpremiere auf der Berlinale.
Die Residency bietet Raum für die Entwicklung neuer Projekte, kreative Vertiefung und die Vernetzung mit der internationalen Musik- und Filmszene, um die nächste Generation international vernetzter Musiker*innen aus Deutschland zu fördern. Aufbauend auf dieser ersten Edition soll das Programm künftig jährlich stattfinden und über ein Bewerbungsverfahren in der Exportförderung der Initiative Musik zugänglich sein.
m2act Ausschreibung: Good Practices gesucht (Schweiz)
Sharing is Caring – unter diesem Motto startet m2act 2026 in ein neues Kapitel: Das Förder- und Netzwerkprojekt des Migros-Kulturprozent m2act für faire Praxis und nachhaltige Strukturen im Kulturschaffen erweitert seinen Förderbereich und öffnet sich neu für noch mehr Sparten. Neben den Darstellenden Künsten sind nun auch Musik, Bildende Kunst, Film, Games, Digitale Kultur, Literatur & Comic, Spoken Word sowie spartenübergreifende Künste dabei.
m2act ruft Kulturinstitutionen, Festivals, Initiativen, Produktionsbüros, Compagnien, Bands, Kollektive, Vereine und andere feste Strukturen dazu auf, kreative und innovative Ideen einzureichen, die zu einer gerechteren und nachhaltigeren Kulturlandschaft in der Schweiz beitragen. Gesucht werden Good Practices aus der Praxis: Getestetes Wissen, Prozesse, Methoden oder Tools, die zu mehr Fairness, Nachhaltigkeit und strukturellem Wandel im Kulturbereich beitragen – und die ihr mit anderen teilen oder weiterentwickeln möchtet.
5–8 Vorhaben werden für ein Jahr finanziell unterstützt und inhaltlich begleitet. Es ist nicht nötig, alles neu zu erfinden. Gefördert werden Projekte, die bereits Ansätze, Prozesse oder Tools/Methoden entwickelt und in der Praxis erprobt haben und mit mindestens einer anderen Gruppe, Organisation oder Institution angewendet, geteilt und/oder weiterentwickelt werden. Ebenso ist es möglich im Rahmen der Förderung einen vielversprechenden Ansatz oder Prozess in ein konkretes Tool weiterzuentwickeln, bevor es mit anderen geteilt und angewendet wird. Noch bis 2. März 2026 können Projekte eingereicht werden.
Musikerinnen*-Stammtisch in Dresden (jeden 1. Dienstag von Okt-Mai)
Frauen* im Musikbusiness – Musikerinnen*, Musikstudierende, Frauen* aus der Veranstaltungs-, Ton-, Kultur- oder Musikwirtschaft, Sängerinnen*, Komponistinnen*, Produzentinnen* usw. – sind herzlich zum nächsten Stammtisch eingeladen: jeweils am 1. Dienstag im Monat und von Oktober bis Mai treffen sich Interessierte im Drinnen & Draußen in Dresden für Austausch, Solidarität und ein starkes Miteinander.
Wann? Di, 03.03.2026, 19:30 Uhr
Wo? Drinnen & Draußen, Kamenzerstr. 62, 01099 Dresden
Projektreferent*in (w/m/d) als Elternzeitvertretung in Frankfurt gesucht
Der Trägerverein des Frankfurter Jugendrings führt das Projekt Vielfalt am Main 2026-2027 durch. Das Projekt richtet sich an junge Menschen mit vielfältigen Lebensrealitäten und rückt sie in den Fokus. Mit dem Schwerpunkt Inklusion werden im aktuellen Projektzeitraum die verschiedenen Intersektionen, die junge Menschen mit körperlicher, geistiger oder seelischer Behinderung, neurodivergente und chronisch kranke junge Menschen betreffen, in den Blick genommen. Hierfür sucht der Frankfurter Jugendring zum 09.04.2026 eine*n Projektreferent*in (w/m/d) als Elternzeitvertretung in Teilzeit (50% = 19,5h Wochenarbeitszeit) befristet bis zum 22.06.2027.
Aufgabengebiet: Steuerung und Durchführung des Projekts inklusive Planung einer Großveranstaltung für 2027 / Vernetzung an der Schnittstelle Eingliederungs- und Jugendhilfe / Durchführung inkl. Vor- und Nachbereitung von Planungstreffen / Kommunikation mit städtischen Ämtern und Gremien / Öffentlichkeitsarbeit / Förderung inklusiver Jugendangebote in Frankfurt
Vergütung in Anlehnung an TVöD VKA in der Entgeltgruppe 10. Schickt eure Bewerbungen bitte bis zum 09.03.2026 als pdf-Datei per Mail. Bei Fragen zur Stelle könnt ihr euch wenden an: Gizem Gülcivan, Telefon: 0155 600 652 04. Der Zugang zu den Büroräumen ist barrierearm. Der Träger begrüßt Bewerbungen von Menschen mit Behinderung und mit vielfältiger Lebensrealität, um gesellschaftliche Diversität im Team abzubilden.
Ensembleförderung des Landes NRW (Bewerbungsschluss: 28.02.26!)
Bands ab drei Mitgliedern aus NRW können bei der „Ensembleförderung“ bis zu 50.000€/Jahr (auf max. 3 Jahre) beantragen. Entscheidend sind die künstlerische Qualität, die mit der Maßnahme verbundene Professionalisierung und die regionale Bedeutung. Konkrete Projektziele müssen mit messbaren Kriterien benannt werden. Antragsschluss ist bereits der 28. Februar 2026!!! Wichtig! Der Antrag muss bei der zuständigen Bezirksregierung eingereicht werden. In NRW gibt es fünf Bezirksregierungen, die für verschiedene Regionen zuständig sind: Arnsberg, Detmold, Düsseldorf, Köln und Münster. Schaut nach, wer für euch zuständig ist.
365 Fe*male MCs sucht Verstärkung
365 Fe*male MCs begann 2018 als Ein-Frau-Projekt von Lina Burghausen aka Mona Lina und hat sich seitdem zu einem Gemeinschaftsprojekt entwickelt, das im Laufe der Jahre von Menschen aus verschiedenen Orten, mit unterschiedlichen Hintergründen und Perspektiven geprägt wurde. So entstanden Porträts von mehr als 1.400 FLINTA*-Rap-Künstlerinnen aus aller Welt. Dieses Projekt lebt von der Energie von Freiwilligen, die Hip-Hop lieben und daran glauben, Raum für Stimmen und Geschichten zu schaffen, die allzu oft übersehen werden. Derzeit sucht das Team deutschsprachige Autor*innen (unabhängig von ihrer Erfahrung) und Illustrator*innen (alle Stile willkommen), die sich anschließen und Teil des Teams werden möchten.
Bands aus Schwaben (Bayern) gesucht
Festival-Gigs für Newcomerinnen und Newcomer: Du willst solo oder mit deiner Band auf den schönsten Festivalbühnen in Schwaben auftreten? Bewirb dich jetzt: Bis zu 50 Slots auf 11 außergewöhnlichen Festivals warten auf euch. Bewerbungsschluss für das MODULAR Festival ist der 16.3.2025, für alle anderen Festivals der 30.3.2025. Bewerben können sich ausschließlich Acts aus dem Bezirk Schwaben (Bayern).
Club Voltaire in Frankfurt vor dem Aus: jetzt Petition unterzeichnen!
Nach fast 65 Jahren steht der Club Voltaire in Frankfurt am Main vor dem Aus. Die Verhandlungen über eine Verlängerung des Mietvertrags sind gescheitert. Nun wird händeringend nach Lösungen gesucht, um den legendären Ort zu erhalten. Eine Option wäre, dass die Stadt Frankfurt das Haus als günstige Kapitalanlage erwirbt und den Club Voltaire als Mieter behält. Genau für solche Fälle hält die Stadt einen Liegenschaftsfonds vor, um Immobilien in den öffentlichen Besitz zu überführen. Hier könnt ihr eine Petition unterschreiben, die genau das fordert. Alternativ müsste das Haus gekauft werden. Dazu müssten private Kreditgeber*innen bereit sein, ein Darlehen mit 2,5 Prozent Zinsen zu gewähren.
Der Club Voltaire war und ist seit fast 65 Jahren Ausgangspunkt für viele sich neu zusammenfindende gesellschaftspolitische Gruppen, die sich hier treffen und austauschen. In den Gruppenräumen und in der Kneipe bietet der Club regelmäßig politische Veranstaltungen und ein attraktives Musikprogramm. Die Eintrittspreise sind niedrig, teilweise frei. Die Kneipe des Clubs ist mit ihren moderaten Preisen und ihrer sehr speziellen Atmosphäre eine willkommene Alternative zu den „gehobenen“ Lokalitäten rund um die Fressgass’. Für die Stadt Frankfurt wäre die Schließung des Clubs Voltaire nicht nur der Verlust eines weiteren historischen Orts, sie würde eine Verarmung des städtischen Lebens mit sich bringen.
Open Call: International Women’s Day – FLINTA* Voices Wanted
Die Alte Münze, ein Kulturquartier für progressive Kunst mitten in Berlin hat einen Open Call zum Frauen*kampftag veröffentlicht: gesucht werden Beiträge von FLINTA* Autor*innen und Kreativen, die ihre Perspektiven auf Weiblichkeit, Empowerment, Widerstand, Solidarität, Intersektionalität und die Realitäten im Patriarchat teilen wollen. Sende deine kurzen Texte oder Gedichte mit einer kurzen Bio und deinen Social Media Links bis 2.3.2026 per Mail. Begrüßt werden insbesondere Beiträge aus vielfältigen, marginalisierten und unterrepräsentierten FLINTA*-Perspektiven. Die Beiträge werden im Onlinemagazin, Social Media und in einer jährlichen Printausgabe publiziert.
Förderprogramme Karrieresprungbrett Berlin & Pop im Kiez (Infocall 12.03.)
Ab sofort könnt ihr euch für die Musicboard-Förderprogramme Karrieresprungbrett Berlin und Pop im Kiez bewerben. Karrieresprungbrett Berlin fördert Projekte und Plattformen, die den Popmusik-Nachwuchs – von Musiker*innen bis Musikwirtschaft – bei ihrem nationalen und internationalen Karrieresprung unterstützen. Gefördert werden zum Beispiel Konzertreihen, Workshop-Programme oder interdisziplinäre Formate. Bei Pop im Kiez werden Projekte gefördert, die die Akzeptanz von Live-Musik in verschiedenen Kiezen in Berlin anhand von Modellprojekten, Kampagnen oder anderer Maßnahmen erhöhen. Die Umsetzung der Projekte muss im Jahr 2026 stattfinden. Fragen zur Antragsstellung könnt ihr in einem Online Infocall am 12. März 2026 um 15 Uhr via Zoom loswerden. Antragsfrist: 1. April 2026, 18 Uhr
Call for artists: Stuttgart Pride 24.-26.07.2026
Von Freitag, 24. bis Sonntag, 26. Juli wird Stuttgart wieder zur queeren Kulturhauptstadt! Unter dem Motto „Ohne Uns kein Wir“ feiert die Stadt gemeinsam Vielfalt, Sichtbarkeit und Zusammenhalt. Auf den großen Bühnen am Stuttgarter Markt- und Schillerplatz steigt – im Anschluss an die CSD-Demo – dieses Jahr erstmals 3 Tage lang die CSD-Hocketse. Und dafür wirst du gebraucht! Du hast eine Band, bist DJ oder Solo-Artist? Du machst Musik und bringst deine ganz eigene Kunst auf die Bühne? Dann werde Teil des Pride-Wochenendes und bewirb dich hier.

