Reporter ohne Grenzen: Traueranzeige

Im Jahr 2018 wurden mindestens 81 Journalistinnen und Journalisten aufgrund Ihrer Arbeit getötet. Die „Reporter ohne Grenzen“ trauern um all diese Kollegen und Kolleginnen und möchten die Öffentlichkeit darauf aufmerksam machen, unter welchen Bedingungen viele Medienschaffende arbeiten, damit uns täglich Informationen aus aller Welt erreichen.

18.12.2018

2. Schweizerisches Symposium für PopRockJazz-Pädagogik

Das Konservatorium Bern hält am Samstag, 19.01.2019 das zweite Schweizerische Symposium PopRockJazz-Pädagogik.

In einem Come-Together-Format tauschen sich die Teilnehmer*innen zu den neusten Entwicklungen im Bereich Musikpädagogik aus. Themen sind zum Beispiel heterogene Gruppen, informelles und wildes Lernen. Die Teilnehmenden tauschen sich mehrfach miteinander aus und bringen ihre Ergebnisse und Erfahrungen aktiv mit ein. Als Referentin ist unter anderem Natalia Ardila-Mantilla geladen. Sie ist Leiterin der Studiengänge Instrumental- und Gesangspädagogik am Institut für musikpädagogische Forschung der Hochschule Köln.

18.12.2018

Überall Musikmachen – neue App findet Proberäume

Das Problem kennt jede*r Musiker*in: Auf Tour in Städten und Ländern, die man nicht so gut kennt, ist es oft schwer bis unmöglich, kurzfristig geeignete Proberäume zu finden. Die Lösung bietet die App „Music Traveler“ unter dem Motto: „Search.Book.Play“. Es nutzt das Prinzip von Anbietern wie AirBnB: Jede*r (auch Nichtmusiker*innen) kann sich als Host registrieren und einen Raum zum Proben anbieten. Vom einfachen Zimmer bis zum Konzertsaal mit Flügel wird alles gebraucht. Die Miete legt der Anbieter fest, dazu kommt ein kleiner Beitrag, mit dem die vorhandenen Instrumente versichert werden.

Erdacht und gestartet wurde das Projekt „Music Traveler“ im Jahr 2015 von den Wiener Musiker*innen Aleksey​ ​Igudesman​ ​und​ ​Julia​ ​Rhee. Seitdem hat es bereits viele Prominente Unterstützer gefunden.

In Deutschland muss die Community noch wachsen, damit die App tatsächlich zuverlässig Ergebnisse liefern kann – in Wien gibt es aber bereits eine gute Auswahl an verfügbaren Proberäumen.

18.12.2018

44. Förderrunde der Initiative Musik entschieden

51 Künstler*innen und zwei Infrastrukturprojekte fördert die Initiative Musik in der vierten und letzten Runde ihrer Künstler- und Infrastrukturförderunges 2018. Jahres. Damit werden in diesem Jahr insgesamt 219 Projekte unterstützt.

Gefördert werden Künstler*innen und Bands wie Akua Naru, Harleighblu, Black Vulpine, Deine Cousine, Ilgen-Nur, Julia Ehninger, Kissin Dynamite, Lesie Clio, Louka, Mary Ocher, Nosoyo, Rhonda, Safi, Sookee und anderen.

Als neues Mitglied der Jury freut sich die Labelmanagerin Anne Haffmans über das internationale Potential von Bands wie der Berliner Indiepop-Band Gurr: „Schon das Debütalbum hat über Deutschland hinaus Wellen geschlagen, was durchaus nicht die Regel ist bei Indiepop aus Deutschland. Mit Gurr unterstützt die Initiative Musik meiner Meinung nach zwei Musikerinnen die klare Vorstellungen zu ihrer gerade beginnenden Karriere haben und diese durch die Förderung für ihr zweites Album unabhängig umsetzen können. Zudem freut es mich, dass die Initiative Musik mit der Förderung auch der wachsenden Bedeutung der Musik von Frauen Rechnung trägt, von denen in letzter Zeit die deutlich interessanteren musikalischen Impulse ausgehen.“

In der Kategorie Infrastruktur geht die Förderung an

„Aufbau Immergut – Für Musik und Haltung von morgen“ und an den Balance-Club.
 

Der Abgabeschluss für Anträge zur 45. Förderrunde ist der 15. Januar 2019.

18.12.2018

Landesmusikrat zeichnet 11 Spielstätten in NRW aus

Für ihr herausragendes Programm hat der Landesmusikrat in diesem Jahr zum 10. Mal die Spielstättenprogrammprämie vergeben. Im Rahmen der Stärkungsinitiative Kultur würdigen der Landesmusikrat und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW kleine und mittlere Häuser, die sich besonders der Nachwuchsförderung im Bereich Jazz/Rock und der regionalen Musikszene verschrieben haben.

Mit 25.000 € erhält das domicil (Dortmund) die höchste Prämie, gefolgt von 20.000 € für das Loft/2nd Floor (Köln), den Bunker Ulmenwall (Bielefeld) und das Loch (Wuppertal).

Jeweils 10.000 Euro erhalten das Schauspielhaus (Bergneustadt), die Jazzschmiede (Düsseldorf), die Black Box im Cuba (Münster), das ZAKK (Düsseldorf), der ort/Peter Kowald Gesellschaft e.V. (Wuppertal), die Klangbrücke (Aachen) und die Altstadtschmiede (Recklinghausen).

In der Jury waren Christina Fuchs (Musikerin), Thomas Baerens (Referatsleiter Musik, Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW), Kornelia Vossebein (Zeche Carl Essen), David Möllmann (Initiative muensterbandnetz.de) und Annette Maye (Musikerin) vertreten.

Die Prämien werden in einer öffentlichen Veranstaltung im Januar übergeben.

18.12.2018

Filmtipp: „Pure Love – The Voice of Ella Fitzgerald“ 26.01.2019 @ Club Berlin Köln

Ella Fitzgeralds Stimme ist ein Phänomen und bis heute unerreicht. Sie hatte eine perfekte Intonation, ihre Stimme umfasste drei Oktaven, sie hatte eine scheinbare Mühelosigkeit in der Phrasierung. Es gab nahezu keinen Musik-Stil, in dem sie nicht brillieren konnte und ihre zahlreichen, heute legendären Einspielungen von US-amerikanischen Komponisten wie den
Gershwin-Brüdern, Cole Porter oder Duke Ellington haben für Generationen Maßstäbe bezüglich der richtigen Interpretation gebracht. Der Frauenmusikclub Köln präsentiert am Samstag, 26.1.19 um 20 Uhr einen Dokumentarfilm über diese außergewöhnlich Frau. Die ca. einstündige Dokumentation „Pure Love – The Voice of Ella Fitzgerald“ der Regisseurin Katja Duregger entführt in die Welt der großen Sängerin und vielleicht lüftet sie auch das Geheimnis von Ella Fitzgeralds legendärer Stimme, wenn sie Sängerinnen wie Dianne Reeves, Dee Dee Bridgewater u.a. sowie ihre Biografin Judith Tick zu Wort kommen lässt. Im Anschluss steht die Regisseurin Katja Duregger für ein Gespräch mit dem Publikum zur Verfügung.
Außerdem gibt es „Musik/Tanz zu 100% von Sängerinnen zum Abchillen“.

Eintritt: 7.- €, Veranstaltungsort: Club Berlin, Keplerstr. 4-6, 50823 Köln-Ehrenfeld

17.12.2018

Frauenmusikclub Köln lädt auch 2019 wieder zur LadyJam

Auch im neuen Jahr lädt der Frauenmusikclub in Köln wieder zur LadyJam in der wunderbaren FIFFI Bar!

Am 7. Januar 2019 eröffnen Abends mit Beleuchtung den Abend: „Honey, Angel und Baby starten direkt frisch ins Neue Jahr! Sie sind gekommen um den Weihnachtsspeck abzuschütteln. Haltet euch bereit für neue und alte Lichtmomente“.

Am 4. Februar kommt die Solokünstlerin Iris Lamouyette in die Bar in der Kölner Südstadt: „Iris Lamouyette begleitet sich selbst am Piano mit weißen Handschuhen: Klavierkabarettstistin oder Killerpianistin?“ Die ausgebildete Sängerin, Pianistin und Komponistin bietet Musikkabarett und Entertainment der Extraklasse.

Der nächste erste Montag im Monat März (04.) entfällt aus Rosenmontagsgründen.

Beginn 20 Uhr, der Eintritt ist frei (um Spenden für den Opener wird gebeten). Nach dem Opener ist die Bühne frei für Musikerinnen. Anmeldungen bitte unter: (at).

Veranstaltungsort: www.fiffibar.de, Severinswall 35, 50678 Köln

17.12.2018

Music Moves Europe Talent Award – die Zukunft ist weiblich

Die Gewinner*innen für 2019 stehen fest: Die Jury des Europäischen Preises für Popmusik „Music Moves Europe Talent Awards“ (bis letztes Jahr „European Border Breakers Award“) hat sich entschieden und 12 Künstler*innen in sechs Kategorien ausgewählt. Der Preis, der am 16. Januar im Rahmen des Festivals EuroSonic Noorderslag im niederländischen Groningen übergeben wird, zeichnet junge, aufstrebende Musiker*innen aus, die für den „europäischen Sound von heute und morgen” stehen und die bereits erste Erfolge in der Musikbranche verzeichnen konnten. Den Preisträger*innen soll damit der Sprung auf die internationale Bühne geebnet werden. Und Europas Musikszene hat viel zu bieten, von Elektro aus Norwegen über Pop aus Großbritannien bis RnB aus Frankreich und Spanien. Dabei sind dieses Jahr drei Viertel der Gewinner*innen Frauen: In der Kategorie Pop wurden Bishop Briggs aus Großbritannien und Lxandra aus Finnland ausgezeichnet, in der Kategorie Rock Pale Waves (UK), für Elektro Smerz aus Norwegen; in der Kategorie RnB/Urban gewannen die Spanierin Rosalía und die Französin Aya Nakamura, bei Hip Hop/Rap die Isländerinnen von Reykjavíkurdætur. Ein Preis der Kategorie Singer/Songwriterin ging an Avec aus Österreich.

Eine Nominierung steht aber noch aus: Der Publikumspreis wird per Onlineabstimmung vergeben. Jede*r kann hier für bis zu drei Künstler*innen stimmen.

13.12.2018

Call for Papers: Musicology Today

Ein Call for Papers für die „17th Annual Plenary Conference of the Society for Musicology in Ireland“ vom 28.-30.06.2019 an der Maynooth University in Irland hat das Thema „Musicology Today“. Bis zum 03.03.2019 können Beiträge eingereicht werden.

12.12.2018

Europäischer SchulmusikPreis 2019

Welche Schule macht den besten Musikunterricht? Das möchte der Europäische SchulmusikPreis herausfinden. Seit fast einem Jahrzehnt setzt sich der Branchenverband SOMM – Society Of Music Merchants e. V. zielgerichtet für die Schulmusik-Förderung ein und zeichnet jedes Jahr die besten Schulen und deren Schulmusiklehrer*innen mit einem mit insgesamt 21.000.-€ dotierten Preis aus. Ziel des ESP ist es, methodisch-kreatives Arbeiten mit Musikinstrumenten an Schulen nachhaltig zu dokumentieren, zu honorieren und der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Bewerbungen für den Europäischen SchulmusikPreis 2019 können vom 02.01.- 28.02.2019 hier eingereicht werden. Kern der Bewerbung ist eine Videodokumentation der im Unterricht angewendeten Methoden und Konzepte. Direkt im Anschluss an die Abgabefrist ermittelt eine unabhängige, vierköpfige Fachjury die Preisträger 2019. Traditionell findet die feierliche Preisverleihung auf der Musikmesse in Frankfurt (02.04.2019 – 05.04.2019) statt.

12.12.2018

Stellenanzeige: Wissenschaftliche Mitarbeiter*in Musikwissenschaft

An der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart ist im Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik zum 1. April 2019, befristet für zunächst drei Jahre, die Stelle einer/eines teilzeitbeschäftigten (50 v.H.) wissenschaftlichen Mitarbeiterin /wissenschaftlichen Mitarbeiters zu besetzen. Die Aufgaben liegen in Lehre und Forschung, angestrebt wird eine Promotion im Bereich Historische Musikwissenschaft.

Infos, Bewerbungsschluss: 07.01.2019, Kontakt: (at)

11.12.2018

Videotipp: Yael Deckelbaum & The Mothers

(Foto: Gil Shani)

Die israelisch-kanadische Singer-Songwriterin Yael Deckelbaum ist seit 2015 auch als Friedensaktivistin unterwegs. Zusammen mit der Aktivistin Daphni Leef initiierte sie das Projekt „The Road Home“. Sie schloss sich mit dreizehn Musikerinnen aus verschiedenen Ländern und mit unterschiedlichen kulturellen und religiösen Wurzeln zusammen, die unter dem Namen „The Mothers“ in verschiedenen Formationen auftreten.

Deckelbaums Song “Prayer of The Mothers” aus dem Jahr 2016 wurde millionenfach angesehen und etablierte sich als Hymne der Bewegung Women Wage Peace.
Am 04.12.2018 streikten zehntausende arabischer und jüdischer Frauen in Israel, um gegen Gewalt an Frauen zu protestieren. „The Mothers“ sangen bei dieser Gelegenheit den neuen Song „Women Of The World Unite„, der auf ihrem Album im Frühjahr 2019 erscheinen wird.

11.12.2018