Bandcontest Afro Pfingsten 2026: Bands mit Afro-Background gesucht
Am 22. Mai 2026 findet auf der Marktbühne in Winterthur (CH) der Bandcontest der Afro-Pfingsten 2026 statt. Acts, welche einen Afro-Background haben, dürfen vor einer ausgewählten Jury auftreten. Erlaubt sind nur Eigenkreationen, die Performance dauert maximal 30 bis 40 Minuten pro Act. Das Festival stellt eine Backline (Drumkit, Bass / Guitar Amp, Keyboard Stands) zur Verfügung. Die Registrierung ist gratis.
Was gibt’s zu gewinnen? 1. Preis: CHF 800.- und eine Einladung auf die Hauptbühne an Afro-Pfingsten 2027 / Jury-Mentoring, 2. Preis: CHF 500.- und Studioaufnahme / Jury-Mentoring und 3. Peris: Freitickets für Festival 2026 / Jury-Mentoring. Meldet euch bis zum 31. März 2026 über dieses Online-Formular an. Es werden sechs bis sieben Acts auf die Marktbühne eingeladen.
Filmtipp: „Meredith Monk – Die Welt in ihrer Stimme“
Ein neuer Dokumentarfilm auf dem Sender ARTE beleuchtet die Arbeit der visionären Komponistin, Performerin und interdisziplinären Künstlerin Meredith Monk. Die furchtlos experimentierende Künstlerin begann ihre Karriere in der männlich dominierten New Yorker Kunstszene der 60er- und 70er Jahre – und erkämpfte sich dort Respekt gegen alle Widerstände. ARTE präsentiert mit „Meredith Monk – Die Welt in ihrer Stimme“ (USA, 2025, 59 Min.) das außergewöhnliche Porträt einer Frau, die die Kunstwelt revolutioniert und seit den 1960er Jahren eine völlig neue Sprache aus Klang und Bewegung geschaffen hat. Sie gilt als eine der großen Pionierinnen unserer Zeit. Mit ihrer Musik im Mittelpunkt und Interviews mit Wegbegleiter*innen wie Björk und David Byrne kreieren die beiden Regisseure Billy Shebar und David Roberts ein Mosaik, das die Struktur von Monks eigenem Werk widerspiegelt und ihr äußerst originelles Vokabular aus Klängen und Bildern beleuchtet.
FEE. startet Crowdfunding für neue Platte
Die Frankfurter Singer-/Songwriterin FEE. arbeitet derzeit an ihrem dritten Studioalbum „Die Wolken über uns“. Nach einer langen Zeit mit Labels oder Managements an ihrer Seite möchte sie diesmal alles komplett selbst stemmen und entscheiden und lädt Menschen, die gerne ehrlichen und handgemachten Singer/Songwriter-Pop hören, zur Unterstützung ihrer Crowdfunding-Kampagne ein. Von dem auf der Spendenplattform gesammelten Geld sollen Studiomiete, Musiker*innen, Produzenten, Mixing- und Mastering bezahlt werden. Wenn’s reicht auch noch für ein paar Videos, Fotos und eine Tour mit Band. Bis 05.04.26 könnt ihr die Aktion unterstützen und tolle Dankeschöns abstauben: von signierten Alben/Vinyl, Videogrüßen, Covern deines Lieblingsliedes und unveröffentlichtem Studiomaterial bis hin zu Tonstudio- und Wohnzimmerkonzerten (Foto: Christoph Seubert).
Open Call „mein.Block“ für Artists: 6-monatige Residenz in Meck-Pomm
Im Rahmen von Aller.Land wird 2026 die partizipative Künstler*innenresidenz „mein.Block“ in Borrentin (Mecklenburg-Vorpommern) vergeben. Gesucht werden Künstler*innen (auch Tandems) mit Interesse an partizipativer, ortsbezogener Arbeit im ländlichen Raum. Die Laufzeit geht 5-6 Monate ab Juni 2026, 2.000 € brutto/Monat (gesamt, bei Tandem nicht pro Person), kostenfreie 3-Zimmer-Wohnung (3. OG, nicht barrierefrei), organisatorische Begleitung & enge Zusammenarbeit mit Gemeinde und T30 e.V. und Residenzpflicht vor Ort. Interessierte, die gut Deutsch können und Erfahrungen in künstlerischer Praxis / Kulturvermittlung / Regionalentwicklung mit Fokus auf partizipative Prozesse mit der Dorfgemeinschaft haben, können sich bis 31.03.2026 bewerben.
Digitales Deutsches Frauenarchiv sucht Geschäftsführung (w/m/d)
Das Digitale Deutsche Frauenarchiv (DDF) ist ein bundesweit etabliertes Fachportal zur Geschichte der feministischen Bewegungen im deutschsprachigen Raum. Es macht Quellen und Wissen zur Frauen- und Lesbenbewegung in den Einrichtungen des i.d.a.-Dachverbands digital zugänglich und trägt damit zur Sichtbarkeit feministischer Geschichte in Wissenschaft, Bildung und Öffentlichkeit bei. Zusammen mit dem dazugehörenden META-Katalog bietet es eine zentrale Informationsinfrastruktur für die Forschung. Das DDF wird institutionell durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) gefördert und vom i.d.a.-Dachverband getragen. Für die Leitung der Geschäftsstelle in Berlin wird zum 1. August 2026 eine Geschäftsführung (w/m/d) in Vollzeit (39 Wochenstunden, 100%) gesucht, vergütet in Anlehnung an TVöD E15. Die Stelle ist unbefristet. Der Arbeitsort ist Berlin. Bewerbungsschluss: 22.03.2026
ZukunftsGut 2026: Preis für institutionelle Kulturvermittlung
Der Startschuss für die Bewerbungsphase von ZukunftsGut 2026 ist gefallen: bis zum 20. März 2026 können sich Kulturinstitutionen für den mit insgesamt 80.000 Euro dotierten Preis für institutionelle Kulturvermittlung in Deutschland bewerben. Zur Teilnahme eingeladen sind alle öffentlichen und privaten gemeinnützigen Kulturinstitutionen in Deutschland, die sich mit der zeitgemäßen Vermittlung des künstlerischen und kulturellen Erbes und seiner Gegenwart befassen. Dazu zählen die Bereiche Bildende Kunst, Musik, Literatur, Theater sowie Kulturgeschichte. Besonders eingeladen sind Museen, Theater, Konzert-, Opern- und Literaturhäuser, die ihre Programme konsequent partizipativ ausrichten, neue Zielgruppen sowie Communities einbinden und ihre Institutionen als offene Orte des Austauschs und der Gemeinschaft weiterentwickeln. Vergeben werden jeweils drei Preise in den Kategorien urbaner sowie ländlich-kleinstädtischer Raum. Der erste Platz ist jeweils mit 25.000 Euro dotiert, der zweite mit 10.000 Euro und der dritte mit 5.000 Euro. ZukunftsGut wird alle zwei Jahre von der Commerzbank-Stiftung vergeben.
Bundespreis „Blauer Kompass“
Das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt zeichnen mit dem Bundespreis „Blauer Kompass“ 2026 herausragende Projekte zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels aus. Gesucht werden innovative, wirksame und nachhaltige Lösungen im Umgang mit Hitze, Dürre, Starkregen oder anderen Klimarisiken. Der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert und gilt als höchste staatliche Auszeichnung für Klimafolgenanpassung. Bewerben können sich Kommunen, Unternehmen, Schulen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen sowie Vereine, Verbände und Stiftungen. Erstmals gibt es eine eigene Kategorie für Schulen und Schulprojekte. Bewerbungsschluss: 20. März 2026
Projektmitarbeiter*in Leitung des Projektfonds „Kultur und Schule“ (Hamburg)
Die LAG Kinder- und Jugendkultur e. V. in Hamburg sucht zum 18. Mai 2026 eine*n Projektmitarbeiter*in (Teilzeit 50 Prozent/19,5 Std.) als Leitung des Projektfonds „Kultur und Schule“. Die Stelle wird vergütet mit 1.964 Euro brutto monatlich, hinzu kommt eine Jahressonderzahlung. Die Stelle ist unbefristet, es gibt eine Probezeit von sechs Monaten. Bei einer veränderten Projektsituation kann sich die wöchentliche Arbeitszeit perspektivisch befristet auf bis zu 30 Wochenstunden erhöhen. Zusätzlich zur Leitung des Projektfonds „Kultur und Schule“ kommen weitere Aufgaben hinzu, z. B. redaktionelle Betreuung des Onlineportals Netzwerk Kulturelle Bildung, organisatorische Unterstützung bei Veranstaltungen, Koordination und Durchführung Versandaktionen. Bewerbungsfrist: 08. März 2026
Musikfonds: Förderprogramm Outer Ear
Outer Ear nimmt Projekte in den Fokus, die neue Wege bei der Ansprache und Beteiligung des Publikums gehen. Es sollen gezielt partizipative Projekte gefördert werden, die nicht das fertige Werk, sondern den Entstehungsprozess eines Werkes in den Mittelpunkt stellen. Experiment, Offenheit, Unfertiges und gemeinsames Erleben werden bewusst sichtbar und hörbar gemacht, um neue Zugänge zu aktueller Musik zu schaffen und Teilhabe sowie temporäre Gemeinschaften zu ermöglichen. Im Rahmen der Projekte sollen vor allem Menschen angesprochen werden, die bisher wenig Berührung mit experimentellen Musikformaten hatten. Ziel ist es, Offenheit für Neues und Anderes zu wecken und gemeinsame ästhetische Erfahrungen zu ermöglichen, die sowohl herausfordern als auch verbinden. Die Antragstellung erfolgt vom 01.-30.04.2026.
Chorverband Rheinland-Pfalz e. V.: Sila Award 2026 (jetzt nominieren)
Mit über 900 Chören und ihren rund 70.000 Mitgliedern, davon mehr als 30.000 aktiv Singende, ist der Chorverband Rheinland-Pfalz e.V. der größte Amateurmusikverband in Rheinland-Pfalz und gehört zu den fünf großen Landes-Chormusikverbänden in Deutschland. Er arbeitet eng mit politischen und öffentlich-rechtlichen Institutionen und Gremien sowie Chorverbänden und Chören zusammen. Gemeinsam mit “Singendes Land – Das Magazin zur Chorkultur” schreibt der Chorverband Rheinland-Pfalz erneut den renommierten SILA Award mit der Auszeichnung zum Chor des Jahres aus. Nominieren kann jede, auch außerhalb von Rheinland-Pfalz lebende, natürliche Person. Die Nominierungsphase für den SILA Award 2026 endet am 31. März 2026.
Themenjahr „FrauenStimmen – Geschichte(n) aus Rheinhessen“ 2027
Das aktuelle Themenjahr „Römer in Rheinhessen“ ist in vollem Gange und schon starten die Planungen für 2027: in diesem Jahr liegt der Fokus auf „FrauenStimmen – Geschichte(n) aus Rheinhessen“. Ob Frauen aus Kunst, Literatur, Musik, Theater, aus der Moderne oder Historie, ob auf oder hinter der Bühne – gesucht werden Geschichten, die sich lohnen, gehört zu werden, kreative Ansätze und inklusive Formate für Jung und Alt. Auch bereits etablierte Formate sind willkommen. Kulturschaffende im Haupt- und Ehrenamt aus den Städten Mainz und Worms sowie den Landkreisen Mainz-Bingen und Alzey-Worms können sich mit einer Veranstaltung am Themenjahr beteiligen. Diese können zwischen dem 1. Februar und 31. Dezember 2027 stattfinden. Einsendeschluss für Veranstaltungskonzepte ist der 4. Oktober 2026.
KultDING 2026 (Rheinland-Pfalz)
2026 wird zum fünften Mal der Preis für beispielhafte soziokulturelle Projekte mit Kindern und Jugendlichen in Rheinland-Pfalz durch die Lotto Rheinland-Pfalz-Stiftung verliehen. Dabei gibt es für die drei Gewinner*innen ein Preisgeld von insgesamt 7.500 € zu gewinnen. Kooperationspartner von KultDING ist der Landesverband Soziokultur & Kulturelle Bildung RLP e.V. Prämiert werden Kulturprojekte aus den Bereichen Bildende Kunst, Medien, Literatur, Musik, Tanz, Theater, Zirkus u.a., die sich an Kinder und Jugendliche bis einschließlich 19 Jahre zum Zeitpunkt des Projektes richten. Es können Projekte von freien Kulturinitiativen, Kultureinrichtungen, Jugendkunstschulen, Soziokulturellen Zentren und Kulturakteur*innen aller Sparten eingereicht werden. Nicht eingereicht werden können Projekte durch Schulen und kommunale oder staatliche Kultureinrichtungen. Diese können aber sehr wohl Projektpartner des eingereichten Projektes sein. Das Projekt kann bereits 2025 oder 2026 umgesetzt worden sein, es muss aber nicht bis zum Bewerbungsschluss (30.04.2026) abgeschlossen sein. Sichtbare Ergebnisse sollten aber bereits vorliegen.

