Composer in Residence Arbeitsstipendium

Das Archiv Frau und Musik vergibt in Kooperation mit dem Institut für zeitgenössische Musik (IzM) an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (HfMDK) ein 3-monatiges Arbeitsstipendium für Komponistinnen. Im zwei- bis dreijährigem Turnus sind Komponistinnen aller Altersstufen und Nationalitäten zur Bewerbung aufgefordert. Es werden sowohl Eigenbewerbungen als auch Vorschläge von Fachexpertinnen und Fachexperten und Institutionen akzeptiert. Bewerben können sich Komponistinnen aller Altersstufen und Nationalitäten. Umfang und Art der künstlerischen Arbeit, die während des Aufenthalts in Frankfurt am Main gewährleistet sein sollen, werden nicht vorgegeben. Die Stipendiatin ist in der Gestaltung ihrer Arbeit frei. Bewerbungsschluss: 15.03.2019

05.02.2019

PinchBlack suchen Drummer*in & Bassist*in

Die Band PinchBlack sucht Musiker*innen, um ihre Band zu vervollständigen: eine*n Drummer*in und ein*e Bassist*in.  Die Band spielt Death Metal mit Einflüssen verschiedenster Genre und kommt aus Mainz und Umgebung. Gesucht werden Musiker*innen, die „Engagement zeigen und das Ziel haben, Leute zu begeistern“.

05.02.2019

Filmtipp: „Die Carmen von St. Pauli“ mit Livemusik

Im Hafenbahnhof in Hamburg können Filmfans in Kürze einen ganz besonderen Abend erleben: am 20.02.2019 läuft im dortigen SpelunkenKino der Stummfilm „Die Carmen von St.Pauli“ (D 1928, 96 Min. mit deutschen Zwischentiteln), live vertont von der Akkordeonistin Nathalia Böttcher. Der Film zeigt die UfA-Stars Jenny Jugo und Willy Fritsch vor dem kontrastreichen Hintergrund der realen Arbeitswelt im Hamburger Hafen der 1920er Jahre sowie den spätexpressionistischen Kulissen der UfA-Studios in Babelsberg. Die großartigen Außenaufnahmen und Kamerafahrten im Hamburger Hafen verleihen dem Film geradezu neorealistische Züge. Dabei lebt die Geschichte vom leichten Mädchen unter schweren Jungs natürlich gerade von jener Romantik, die der Film mit Blick auf Hamburgs berühmtes Vergnügungsviertel zu entlarven vorgibt. Nach der ersten Zensurvorlage, die aufgrund von als sexuell anstößig empfundenen Szenen mit Verbot endete, wurde „Die Carmen von St. Pauli“ schließlich mit Jugendverbot belegt, ansonsten aber zugelassen. Die Uraufführung fand am 10. Oktober 1928 in Berlin statt.

Für’s SpelunkenKino verwandelt sich der Hafenbahnhof an jedem 3. Mittwoch zu einem liebevoll organisierten, kleinen Verzehr-Kino mit lokaler SpelunkenKino-Werbung, -Vorschau, -Snackangebot und einem eigens hierfür zusammengestellten Einlass-Soundtrack.

Einlass: 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr. Eintritt frei – Spenden willkommen! Verbindliche Reservierung per Mail an moc.f1746793065ohnha1746793065bnefa1746793065h@oni1746793065knekn1746793065uleps1746793065.

Veranstaltungsort: Hafenbahnhof, Große Elbstr. 276, Eintritt frei, Spende erwünscht
05.02.2019

Musikrat fordert schnelle Einigung zu EU-Urheberrechtsrichtlinie

Der deutsche Musikrat bedauert die Aussetzung der Trilog-Verhandlungen zwischen Europa-Parlament, EU-Kommission und Europäischem Rat über den Entwurf für die geplante EU-Richtlinie zum Urheberrecht. Nachdem elf von 28 EU-Ländern, darunter auch Deutschland, sich gegen den Kompromissvorschlag der rumänischen Ratspräsidentschaft ausgesprochen haben, wurde die für den 21. Januar angesetzte letzte Verhandlungsrunde abgesagt. Somit gilt es als eher unwahrscheinlich, dass die Richtlinie noch vor der Wahl des Europaparlamentes im Mai verabschiedet wird.

Ein Scheitern des Vorhabens wäre für die Musikschaffenden und die Musikwirtschaft nicht nachvollziehbar, so Prof. Christian Höppner, Generalsekretär des Deutschen Musikrates. Insbesondere die Regelungen zur Verlegerbeteiligung, zum Urhebervertragsrecht und zur Verantwortlichkeit von Plattformen seien im Hinblick auf die verfassungsrechtlich gebotene Vergütung für Musikschaffende und ihre Partner von existentieller Bedeutung.

Vor allem die Artikel 11 und 13 des Entwurfes sind umstritten: Mit letzterem sollen Plattformen in die Pflicht genommen werden, damit urheberrechtlich geschützte Werke nicht ohne Erlaubnis ihrer Urheberinnen und Urheber hochgeladen und verwertet werden können. Artikel 11 sieht die Einführung eines EU-weiten Leistungsschutzrechtes für Presseverleger vor. Im September 2018 hatten die Abgeordneten des EU-Parlamentes für die geplante EU-Richtlinie zum Urheberrecht im digitalen Binnenmarkt gestimmt. Der Abstimmung gingen mehrjährige Verhandlungen voraus.

Quelle: musikrat.de

31.01.2019

Landgericht Hannover entscheidet gegen Ticketzweitmarkt

Der Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft (BDKV) hat ein Urteil gegen die Ticket-Zweitmarkt-Plattform Ticketbande erwirkt. Am 21. Januar 2019 stufte der Kartellsenat des Landgerichts Hannover das Bereitstellen von Verkaufsangeboten für Konzerttickets zu einem Preis von mehr als 25 % über dem Normalpreis als wettbewerbswidrig ein. Dies gelte jedenfalls dann, wenn die Eintrittskarten mit einer Weiterverkaufsverbotsklausel und einer Leerzeile für die Eintragung des Namens des Kartenerwerbers versehen seien.

Rechtsanwalt Dr. Johannes Ulbricht von der Kanzlei Michow und Ulbricht, der das Verfahren für den Veranstalterverband geführt hat: „Das Urteil beseitigt endlich eine entscheidende Grauzone beim Ticketverkauf. Es bringt die Veranstalter ein großes Stück weiter beim Kampf gegen den kommerziellen Ticketzweitmarkt-Handel.“ Das Weiterverkaufsverbot entfalte unabhängig davon seine Wirkung, ob der Name tatsächlich in die Leerzeile eingetragen wurde oder der Namensaufdruck beim Einlass kontrolliert und durchgesetzt wird.

Auch die sonstigen Einwände der Ticket-Zweitmarkt-Plattform gegen die Wirksamkeit des Weiterverkaufsverbots habe das Gericht zurückgewiesen. „Entscheidend sei auch“ so Ulbricht, „dass die Ticket-Zweitmarkt-Plattform im Falle einer Verletzung des Weiterverkaufsverbots selbst voll haftbar sei und sich nicht etwa auf ein Verschulden des Verkäufers berufen kann.“

Dem Urteil käme zudem besondere Bedeutung zu, da es sich nicht lediglich um ein Verfahren des einstweiligen Rechtschutzes, sondern um ein Hauptsacheverfahren handele. „Der Senat hat die kartellrechtlichen Argumente sowie das Vorbringen der Gegenseite äußerst sorgfältig geprüft und im Ergebnis ein sehr zufriedenstellendes Urteil gefällt.“

Der BDKV kämpft seit Jahren mit umfassende Maßnahmen für die Unterbindung des gewerblichen Weiterverkaufs von Eintrittskarten und kündigte an, sein Ziel entschlossen weiterzuverfolgen. Der zunehmend ausufernde Handel sei nicht nur illegal sondern schädige gleichermaßen Künstler, Veranstalter und auch den Kartenkäufer.

Quelle: miz.org bdkv.de

31.01.2019

Projektstart: Chancengleichheit für Komponistinnen*

Anfang Januar 2019 startete am Archiv Frau und Musik Frankfurt/Main das von der Mariann Steegmann Foundation geförderte Projekt „Chancengleichheit für Komponistinnen*“. Das auf drei Jahre angelegte Projekt startet 2019 mit dem Sammlungsschwerpunkt Chorwerke von Komponistinnen*. In den kommenden zwei Jahren liegen die Schwerpunkte auf Werken für Kinder und Jugendliche sowie pädagogische Unterlagen für Schule und Musikunterricht (2020) und auf Werken für Holz- sowie Blechblasinstrumente (2021).

Werke von Komponistinnen* zu sammeln, aufzubewahren und an die musikinteressierte Öffentlichkeit zu vermitteln, ist seit seiner Gründung im Jahr 1979 das Hauptziel des Archivs Frau und Musik. Hier liegen zahlreiche Vor- und Nachlässe, u. a. von Barbara Heller (geb. 1936), Tsippi Fleischer (geb. 1946), Violeta Dinescu (geb. 1953) und Felicitas Kukuck (1914–2001), die im Rahmen des Projekts für die Wissenschaft und Öffentlichkeit aufbereitet werden sollen. Zentral hierbei ist eine klare Positionierung des Archivs in der Kultur- und Bildungslandschaft der Stadt Frankfurt sowie der Austausch mit anderen Einrichtungen im Bereich der musikwissenschaftlichen Frauen- und Geschlechterforschung bundesweit sowie international.

Der bisherige Bestand des Archivs soll durch nutzungsfreundliche, informative Repertoirelisten aufbereitet und durch neue Anschaffungen erweitert werden. Im ersten Jahr werden Chorwerke von Komponistinnen* in jeglicher Besetzung (min. 2-stimmig) und von jeglichem Umfang, d. h. für gemischte Chöre, Frauen-, Männer- und Kinderchöre, a cappella und mit Instrumentalbegleitung, insbesondere auch Chor- und Orchesterwerke gesammelt. Dazu soll weiteres Begleitmaterial, z. B. Plakate und Programmhefte von Chorkonzerten mit überwiegendem Anteil an Chormusik von Frauen, aber auch  Publikationen zur Geschichte von Mädchen- und Frauenchören, Frauen in Singbewegungen sowie Chorleiterinnen gesammelt werden. Darüber hinaus wird es Austauschtreffen mit Multiplikator*innen – 2019 mit Chorleiter*innen – geben. Es wird angestrebt, dass ausgewählte Werke durch Konzerte hörbar gemacht werden.  Einzelne Fundstücke aus den Vor- und Nachlässen des Archivs werden in wissenschaftlichen Fachzeitschriften und auf Konferenzen präsentiert. Darüber hinaus werden musikwissenschaftliche Essays, 2019 zum Thema Chorwerke von Komponistinnen*, für die Website des Archivs erarbeitet.

Das Projekt richtet sich insbesondere auch an die junge Generation (Nachwuchsforscher*innen, junge Komponistinnen*, Schüler*innen), die dazu angeregt werden soll, sich mit der Musik von Frauen zu beschäftigen, diese zunächst wahrzunehmen und kennenzulernen und schließlich auch zu musizieren und zu erforschen. Letztendlich können und sollen Nutzer*innen auf lange Sicht als Multiplikator*innen wirken und zur Chancengleichheit für Komponistinnen* beitragen.

30.01.2019

Musikbusiness-Mentoring Programm „Doppelkopf“: jetzt bewerben!

RockCitys Musik-Mentoring-Programm „Doppelkopf“ möchte auch 2019 wieder Branchenneulinge mit Profis zusammenbringen und bietet neben dem persönlichen Support ausgewählter Mentor*innen für die Mentees Workshops, Meet-Ups und Vernetzungs-Treffen. Erfahrene Musikprofis stehen bereit, um ihre Kenntnisse, Strategien und Kontakte an den Nachwuchs weiterzugeben. Bewerben können sich Berufsstarter*innen aus den Bereichen Booking, Komposition von Werbe- & Filmmusik, Label, Live, Management, Produktion, PR & Marketing, Selbstvermarktung, professionelles Songwriting, Verlag, Vertrieb, u.a. Der Verein vergibt 15 Plätze unter allen Bewerber*innen und wählt Mentor*innen aus, die den Mentees bei ihren konkreten Zielsetzungen über acht Monate mit Rat und Expertise unter die Arme greifen. Die Teilnahme am Programm kostet für Mentees 149.-€. Bewerbungsschluss: 15. März 2019

 

28.01.2019

106Hz lädt zur Diskussion über die „Männerdomäne Musikbusiness“

Kalender gezückt und weitersagen! Heute am Montag, den 28. Januar, findet in den 106Hz Studios von 18-22 Uhr eine Diskussion zur „Männerdomäne Musikbusiness“ statt. Eingeladen sind Andrea Rothaug (Geschäftsführerin RockCity Hamburg) und Nina Graf aka Miu (Vorstand RC), die vor allem die Frage diskutieren werden, wie die Musikbranche weiblicher werden kann.

Veranstaltungsort: 106Hz, Heinrich-Hertz-Straße 106, 22083 Hamburg

28.01.2019

Filmmusiktipp: „Die Schule auf dem Zauberberg“

Wie sich Schüler*innen einer Schweizer Eliteschule fühlen, die im Überfluss aufwachsen und zu globalen Führungskräften ausgebildet werden sollen, vermittelt der Dokumentarfilm „Die Schule auf dem Zauberberg“ von Radek Wegrzyn (D 2018, 90 Min.), der ab 28.02.2019 in deutschen Kinos zu sehen ist. Der Film ermöglicht uns den Blick auf eine Welt, von der wir selten etwas erfahren: Die Welt der extrem überprivilegierten Jugend. „Wir haben vielleicht viel Geld, aber am Ende sehnen wir uns doch alle nach dem Gleichen: Anerkennung unserer Eltern“. Die Filmmusik dieses berührenden Films stammt zum großen Teil von der Komponistin und Produzentin Octavia Gloggengießer und ist schon allein deshalb empfehlenswert.

28.01.2019

CfP Music and Media

Das 11. Treffen der International Musicological Society’s (IMS) Study Group Music and Media (MaM) wird vom 07.-09.06.2019 in Växjö, Schweden stattfinden und hat das Thema „Sounds of Mass Media: Music in Journalism and Propaganda“. Bis zum 15.03.2019 können noch Vorschläge für Beiträge eingereicht werden.

28.01.2019

Soulsängerinnen suchen Band im Ruhrgebiet

„Zwei ambitionierte erfahrene Soul-Sängerinnen (Janet und Aurora) suchen zwecks Bandneugründung Musiker*innen im Ruhrgebiet: E-Gitarre, Rhythmus-Gitarre, Bass, Schlagzeug, Keyboard, Saxophon, gerne auch Bläser. Musikalisch soll es in die Richtung rockiger Soul mit modernen R&B-, Pop- und Blues-Einflüssen gehen. Wir wollen nah am Original covern (kein Mainstream) und auch unsere eigenen Songs spielen, die in dieselbe Richtung gehen. Eine Setliste mit bereits 20 Stücken steht fest. Ein Songbeispiel wäre von Joss Stone „The High Road“.

Bei Interesse bitte PN an Janet Singer.

28.01.2019

29. Frankfurter Jazzstipendium an Jazztalent zu vergeben

In diesem Jahr vergibt das Dezernat Kultur und Wissenschaft das 29. Frankfurter Jazzstipendium. Musiker*innen aus Frankfurt und näherer Umgebung können sich ab sofort für das mit 10 000.-€ dotierte Stipendium bewerben. Es gibt keine Altersbegrenzung. Bewerber*innen sollten sich erkennbar den verschiedenen stilistischen Formen des Jazz, einschließlich experimenteller Richtungen, zuordnen lassen. Sie sollten in der Lage sein, ein Programm von mindestens dreißig Minuten live vor Publikum präsentieren zu können. Das Jazzstipendium kann für jegliche Art der künstlerischen Weiterentwicklung im Bereich Jazz, wie beispielsweise die Teilnahme an einem Workshop oder Meisterkurs beantragt werden.

Bewerbungen sind sowohl von Einzelpersonen wie von Gruppen möglich. Musiker*innen können das Stipendium bis zu dreimal erhalten, davon nur einmal als Solist*in. Voraussetzung für eine Bewerbung sind eine musikalische Ausbildung oder Qualifikationen mit Schwerpunkt Jazz sowie der Nachweis einer entsprechenden Praxis. Dazu muss ein ausgefüllter Bewerbungsbogen und eine CD, mit maximal drei Musikstücken vorgelegt werden. Eine unabhängige Jury entscheidet aus den eingesandten Beiträgen über die Vergabe des Frankfurter Jazzstipendiums. Nicht bewerben können sich Mitarbeiter*innen des Kulturdezernats der Stadt Frankfurt, Jury-Mitglieder und nahe Verwandte beider Gruppen. Die Bewerbungen müssen bis zum 1. März 2019 eingegangen sein. Die Vergabe erfolgt voraussichtlich am 15. Mai 2019.

Bewerbungsunterlagen können beim Kulturamt Frankfurt am Main, Brückenstraße 3-7, 60594 Frankfurt am Main angefordert werden. Mehr Informationen gibt es bei Irmgard Tennagels unter der Telefonnummer 069 – 212 3 84 24 oder per E-Mail unter: ed.tr1746793065ufkna1746793065rf-td1746793065ats@z1746793065zaj.m1746793065uidne1746793065pitss1746793065tiebr1746793065a1746793065.

24.01.2019