ImPuls Brandenburg e.V. macht Jahresmonitoring: jetzt mitmachen
ImPuls Brandenburg e.V. startet sein erstes digitales Jahresmonitoring – und braucht eure Unterstützung! Mit euren Angaben soll erstmals eine belastbare Datengrundlage für die Soziokultur-, Popularmusik- und Festivalszene in Brandenburg geschaffen werden, um die Szene sichtbarer zu machen, politisch besser zu argumentieren und Förderstrukturen gezielter weiterzuentwickeln. Dauer: 20–40 Minuten (Zwischenspeichern möglich), Deadline: 13. April 2026.
Tabea Kind erhält Jazz-Preis Baden-Württemberg 2026

Der mit 15.000 Euro dotierte Jazz-Preis Baden-Württemberg geht in diesem Jahr an die Kontrabassistin und Komponistin Tabea Kind (Foto: Jennifer Rumbach) aus Karlsruhe. Der Preis ist einer der bestdotierten Nachwuchspreise für Jazz in Deutschland und wird seit 1985 jährlich von einer unabhängigen Jury verliehen. Tabea Kind wurde 1999 in Karlsruhe geboren. Sie ist Bassistin, Komponistin und Pädagogin. Nach dem Bachelorstudium in Musikpädagogik in Freiburg und Bern schloss sie 2024 ihren Master am Jazzcampus in Basel ab. Sie ist aktiv in der deutschen und schweizerischen Jazzszene und arbeitet mit renommierten Ensembles wie Aerie, Aino Salto, dem Bundesjazzorchester oder dem Mia Gjakonovski Quartett zusammen. Sie leitet ihr eigenes Trio (Debüt-CD „Fragments“, 2024) und tritt auf Festivals und in renommierten Veranstaltungsorten quer durch Europa auf.
Musikforum Rheinland-Pfalz bringt Clubs und Livespielstätten zusammen
Am 27. März 2026 trafen sich mehr als 30 Veranstalterinnen und Clubbetreibende aus Rheinland-Pfalz zu einem Branchentreffen des Musikforums Rheinland-Pfalz in Kaiserslautern. Im Mittelpunkt standen aktuelle Herausforderungen der Veranstaltungsbranche, etwa steigende Produktionskosten, verändertes Publikumsverhalten und behördliche Vorgaben. Vorgestellt wurden auch Unterstützungsmöglichkeiten, darunter der neu entwickelte Musikindex Rheinland-Pfalz, der ab April als öffentlich zugängliches Branchenverzeichnis für die Musikwirtschaft im Land dienen soll. Ziel des Treffens war es, sich zu vernetzen, Themen zu sammeln und gemeinsam zu klären, welche Anliegen gegenüber Politik und Verwaltung eingebracht werden sollen, sagte Anna Blaich, Vorständin der Bundesstiftung für Livekultur. Ein weiterer Termin zum Thema Inklusion bei Musikveranstaltungen ist bereits geplant.
Akademie für Populäre Musik vergibt Popmusikpreis POLYTON
Die Akademie für Populäre Musik (AfPM) hat am 25. März in Berlin zum dritten Mal den Popmusikpreis POLYTON vergeben. Gewürdigt wurden Werke in acht Genres sowie in der zusätzlichen Kategorie Newcoming. Zu den Preisträger*innen gehören unter anderem Nina Chuba mit dem Remix von “RAGE GIRL”, Domiziana mit ihrer EP “Club Inferno”, CATT mit dem Album “A Different Life” sowie Ellen Allien mit dem Liveset “Berlin Beats: Ellen Allien”.
Social Startup Pitch „Teilhabe schaffen“
Ihr seid ein Team, das gesellschaftliche Teilhabe für Menschen mit Migrationsgeschichte durch kulturelle und künstlerische Formate stärkt – und wünscht euch den nächsten strategischen Entwicklungsschritt für euer Projekt? Ihr arbeitet mit Theater, Musik, Tanz, Film oder Fotografie, initiiert interkulturelle Begegnungsformate, entwickelt kreative Bildungsangebote u.ä.? Der Social Startup Pitch „Teilhabe schaffen“ sucht Projekte, die mit kulturellen und künstlerischen Mitteln Teilhabe schaffen. Gesucht werden 8 Teams, die bis zum Pitchwettbewerb gecoacht werden. Beim finalen Pitchevent am 27. Oktober 2026 in Düsseldorf werden 3 Gewinnerteams gekürt, die gemeinsam mit dem Sieger des Community Votings insgesamt 100.000 € Förderung erhalten. Wenn ihr zudem gemeinnützig organisiert seid, dann bewerbt euch bis 19. April 2026.
Nordrhein-Westfalen vergibt Kultur-Schecks zur Stärkung der Kultur im ländlichen Raum
Ab Sommer 2026 unterstützt die nordrhein-westfälische Landesregierung mit Kultur-Schecks verschiedene öffentlich zugängliche Kulturveranstaltungen und Veranstaltungsreihen, darunter Konzerte und Festivals. Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes stellt insgesamt 500.000 Euro zur Verfügung, um bis zu 1.000 Projekte zu fördern. Die Förderung erfolgt als pauschaler Zuschuss in Höhe von 500 Euro pro Veranstaltung bzw. pro Reihe. Die Rechnungen und Belege müssen spätestens vier Wochen nach Abschluss der Veranstaltungen über das Online-Portal „Kultur.Web” eingereicht werden. Antragsberechtigt sind Vereine, Organisationen und Initiativen mit Sitz oder Tätigkeitsschwerpunkt im ländlichen Raum Nordrhein-Westfalens.
Deutscher Musikrat legt aktuelle Empfehlung zu Honoraruntergrenzen in der Kulturförderung des BKM vor
Um den langfristigen Folgen eines zu niedrigen Einkommens selbstständiger Musiker:innen entgegenzuwirken, gibt es seit Juli 2024 die Vorgabe des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), Mindesthonorare zu zahlen, die zu mindestens 50 % durch den BKM finanziert werden. Der Deutsche Musikrat berät regelmäßig über Honoraruntergrenzen für den Konzertbereich im Kontext der öffentlichen Förderung und hat nun seine aktuelle Empfehlung für das Jahr 2026 vorgelegt. Rückwirkend zum 1. März 2026 empfiehlt der Deutsche Musikrat genreübergreifend Mindesthonorare von 350 Euro pro Tag für Proben und Konzerte.
Dritte Runde im Festivalförderfonds entschieden
In der dritten Runde des Festivalförderfonds erhalten 134 Festivals aus allen sechzehn Bundesländern eine Förderzusage. Für die aktuelle Förderrunde standen vier Millionen Euro aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien zur Verfügung.
Besonders überzeugt war die Jury durch ihr starkes Engagement und ihre gesellschaftspolitische Relevanz, von folgenden Festivals: TIBA Festival (Köln), La Figue-Festival (Karlsruhe), Akzeptanzfestival (Potsdam) und KM28 Forstfest (Grünow).
Dieter Baacke Preis 2026: Sonderpreis „Von Pick-Me-Girls und Alphamales“
Die Bewerbungsphase für den bundesweiten Dieter Baacke Preis 2026 hat begonnen. Mit dem Preis zeichnen die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) sowie das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend jährlich in sechs Kategorien herausragende medienpädagogische Projekte aus, die junge Menschen in ihrer Medienkompetenz stärken. Der diesjährige Sonderpreis wird zum Thema „Von Pick-Me-Girls und Alphamales – geschlechtersensible Medienbildung in digital geprägten Lebenswelten“ verliehen. Ob Tradwives, Incels, Pick-Me-Girls oder Alphamales – online begegnen junge Menschen häufig Phänomenen aus der Anti-Gender-Bewegung und toxischen Männlichkeitskulturen. Auf Social-Media-Plattformen werden starre Geschlechterrollenbilder, antifeministische Erzählungen und digitalisierter Hass verbreitet, was Identität, Beziehungen und Selbstwert beeinflussen kann. Der Sonderpreis 2026 sucht daher medienpädagogische Projekte, die dabei unterstützen, solche Ideologien und Narrative zu erkennen, kritisch einzuordnen und ihnen selbstbewusst entgegenzutreten. Ausgezeichnet werden u.a. Ansätze aus der Kinder-, Jugend-, Jungen*- und Mädchen*-Arbeit, die alternative Vorbilder sichtbar machen, Empathie fördern, demokratische Werte stärken und gemeinsam mit jungen Menschen Wege für einen respektvollen, geschlechterreflektierten und solidarischen Umgang in digitalen Räumen entwickeln. Bewerbungsschluss: 31. Juli 2026
Bundeswettbewerb: Treffen junge Musikszene 2026
Schreibst oder produzierst du eigene Songs? Möchtest du ein Konzert in Berlin spielen? Hast du Lust, andere junge Musiker*innen kennenzulernen und dich in Workshops mit Profis auszuprobieren? Wenn du zwischen 11-21 Jahre alt bist und vertraglich nicht gebunden bist, kannst du dich als Solokünstler*in, im Duo oder deiner Band für das Treffen junge Musikszene 2026 bewerben. Bis zu drei selbst geschriebene Songs können in allen Sprachen eingereicht werden. Der Wettbewerb ist offen für alle modernen Stile: Pop, Singer-Songwriter, Rap, Rock sowie elektronische Musik, Klangexperimente, Sounddesign, Video-, Hörspiel- oder Gamemusik. Die Gewinner*innen reisen zum sechstägigen Festival nach Berlin. Bewerbungsschluss: 31. Juli 2026
Hans Sauer Preis 2026: Gemeinwohlräume statt Leerstand
Leerstand prägt nicht nur das Stadtbild vieler Gemeinden und Städte. In brachliegenden Grundstücken, verlassenen Ladenlokalen oder ungenutzten Räumen liegt auch ein großes Potenzial, sofern diese Räume geöffnet und gemeinschaftlich weitergedacht werden. Unter dem Motto „Commoning Spaces! – Räume fürs Gemeinwohl aktivieren“ würdigt der Hans Sauer Preis Initiativen und Projekte, die diese Räume mit kreativen Ansätzen öffnen und im Sinne des Gemeinwohls umdeuten. Bewerber*innen haben die Möglichkeit auf ein Preisgeld von bis zu 20.000 Euro. Die Preisverleihung, um die Projekte sowie die Zusammenarbeit zwischen Zivilgesellschaft, städtischen Akteur*innen, Eigentümer*innen und vielen weiteren Personen, Institutionen und Gruppen zu würdigen, findet im Herbst 2026 im Rahmen einer dreitägigen Konferenz in München statt. Bewerbungsschluss: 28. April 2026
Bildungsreferent*in im Förderprogramm SCHULE:KULTUR! (Hannover)
Die Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung (LKJ) Niedersachsen e. V. sucht zum 01. Juni 2026 eine*n Bildungsreferent*in (m/w/d) für das Programm SCHULE:KULTUR! im Arbeitsbereich „Kultur macht Schule und Förderprogramme“. Die Stelle im Umfang von 20 Stunden/Woche ist befristet bis zum 31.12.2028, mit Aussicht auf Verlängerun. Bewerbungsfrist: 19. April 2026

