Wissenschaftliche Mitarbeiter*in Kunst als soziale Praxis gesucht (w/m/d) Frankfurt
Die University Of Applied Sciences besetzt zum nächstmöglichen Zeitpunkt befristet für 3 Jahre folgende Stelle: Wissenschaftliche Mitarbeiter*in im Drittmittelprojekt Kunst als soziale Praxis (w/m/d) (Beschäftigungsumfang 75% = 30 Std./Wo.). In Zusammenarbeit mit der Hessischen Theaterakademie entstehen drei künstlerisch-wissenschaftliche Forschungsprojekte in der Kulturellen Bildung, die gleichzeitig für drei Jahre im Programm „Kunst als soziale Praxis“ eingebettet sind. In diesem Weiterbildungsprogramm für andere Künstler*innen sollen sie konkrete Beiträge für dessen inhaltlichen Ausrichtung leisten. Die Frankfurt University of Applied Sciences schreibt nun zwei Stellen für diese Forschungsvorhaben aus. Bewerbungen werden bis 12.6.2026 online entgegengenommen.
Queer FLINTA* DJs für Pride in Wiesbaden
Du bist FLINTA* und DJ? – Dann ist das Klatsch in Wiesbaden dein space! Meld dich für die KLATSCH PRIDE am 20.06.2026!
Sommerwerft (24.07.-09.08.2026) sucht ehrenamtliche Helfer*innen
Teil des Sommerwerft Festivals in Frankfurt am Main (24.07.-09.08.2026) zu sein, bedeutet Mitglied einer großen internationalen Familie aus ehrenamtlichen Helfer*innen, Künstler*innen, Theatermacher*innen und Kulturarbeitenden zu sein. Um diese kollektive Atmosphäre zu kreieren und die Sommerwerft, als ein nicht-kommerzielles Kulturfestival, möglich zu machen, brauchen die Macher*innen dich! Aktuell suchen sie noch ehrenamtliche Helfer*innen aus Frankfurt und der Region. Mögliche Einsatzbereiche sind Bars, Küche, Verkauf von internationalen Speisen und Getränken, VIP-Zelt, Care-Team und Einlass.
Save the Date: 18. Juli WARM-UP Gartenparty für alle Helfer*innen, lerne das antagon Ensemble und das Team der Sommerwerft 2026 kennen!
Green Culture Festival 9.-10.6.2026
Vom 09.-10. Juni 2026 bietet das Green Culture Festival im Tollhaus in Karlsruhe unter dem Leitthema „Durchatmen. Was kommt, was bleibt, was geht?“ Akteur*innen aus allen Bereichen der Kultur‑, Kreativ- und Medienlandschaft die Gelegenheit, ihre nachhaltigkeitsbezogenen Initiativen und Aktivitäten vorzustellen, sich auszutauschen, alte Allianzen zu stärken und neue zu schmieden; 2026 liegt der Fokus auf der Einbindung von jungen Menschen, insbesondere Student*innen, die ihre ersten Schritte in Richtung einer zukunftsfähigen Kultur machen wollen. Anmeldung
Mikropop-Förderung unterstützt kleine Popmusik-Projekte in Stuttgart
Mit der Mikroförderung unterstützt das Popbüro Stuttgart schnell und unbürokratisch kleine Popmusik/-kultur-Vorhaben aus Stuttgart und der Region Stuttgart. Das können Single-/EP-Produktionen, Videoclips/Live-Sessions, Konzerte mit regionalem Bandsupport und Touren außerhalb der Region Stuttgart (Export) sowie Veranstaltungen mit popkulturellem Charakter und popinfrastrukturelle Maßnahmen sein. Es werden ausschließlich Newcomer*innen sowie semiprofessionelle Acts/Bands/Solokünstler*innen mit Wohn-/Schaffensmittelpunkt in der Region Stuttgart (bei Bands mindestens 50 %) unterstützt (mehr dazu im Förderglossar). Die Bewerbung startet am 15. Juni 2026 um 10 Uhr.
Pop Netzwerk Darmstadt gegründet: Proberaum-Bedarfsanalyse
Kürzlich haben engagierte Menschen den Verein Pop Netzwerk Darmstadt ins Leben gerufen, um die (Pop-) Kultur in Darmstadt zu fördern und Darmstadt kulturell genre-, geschlechts- und altersübergreifend voranzubringen und sichtbarer zu machen. Das Pop Netzwerk Darmstadt ist ein Zusammenschluss von Aktiven in allen Bereichen der Popkultur in Darmstadt. Das Netzwerk dient dem Austausch von Informationen, Organisieren von Veranstaltungen und der Vertretung gemeinsamer Interessen. Von Electro bis Metal, Hip Hop, Rock, Pop & Folk… Aktuell möchte das Netzwerk eine Proberaum-Bedarfsanalyse machen. Darmstädter Musiker*innen können sich per Mail melden, wenn sie einen Übungsraum suchen. Das nächste Pop Netzwerk Treffen findet am 08.06.2026 statt; meldet euch dafür gern per Mail an!
Infos
Bundesweite Onlinebefragung zu Machtmissbrauch an Musikhochschulen
Jetzt mitmachen! Musikhochschulen sind Orte künstlerischer Exzellenz und intensiver Zusammenarbeit. Gleichzeitig zeigen Erfahrungsberichte und erste Studien: Machtmissbrauch, Diskriminierung und sexualisierte Gewalt können auch im Hochschulkontext auftreten. Die Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen in der HRK (RKM) hat daher 2025 die Durchführung einer hochschulübergreifenden Studie zu Erscheinungsformen von Machtmissbrauch an den deutschen Musikhochschulen beschlossen.
Die Studie wird durch ein externes, unabhängiges Institut durchgeführt und vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert. Die Studie umfasst sowohl eine breit angelegte Onlinebefragung (Mai 2026) als auch vier vertiefende qualitative Fallstudien an ausgewählten Hochschulen (2026). Befragt werden Studierende und Lehrende an 22 deutschen Musikhochschulen. Die Ergebnisse der gesamten Studie werden voraussichtlich im Frühjahr 2027 veröffentlicht. Studierende und Lehrende aller Fachbereiche sind aufgerufen, bis zum 31. Mai 2026 an der anonymen Onlinebefragung teilzunehmen.
Wer sich über das Thema informieren will: REPORT MAINZ hat für den ARD-Beitrag „Macht_Spiel: Missbraucht vom Maestro“ mit Betroffenen gesprochen, die sexuelle, verbale oder diskriminierende Gewalt erfahren haben, und zeigt, warum die Strukturen an Musikhochschulen Machtmissbrauch begünstigen können und Täter fast unantastbar scheinen. Auch im Deutschlandfunk gibt es einen Beitrag zum Thema: „Machtmissbrauch an Musikhochschulen“.
Nächste Antragsrunde der Künstler*innenförderung
Die Künstler*innenförderung der Initiative Musik richtet sich an Solokünstler*innen und Bands, die auf dem deutschen und internationalen Musikmarkt Fuß fassen wollen. Mögliche Fördergegenstände sind Komposition und Konzeption, Produktion und Aufnahme, Tonträgerherstellung, Videos und Contentproduktion, Promotion und Marketing und Tour. Anträge für die 74. Förderrunde können von 26.6.-17.7.2026 gestellt werden. Zur Klärung offener Fragen bietet die Initiative Musik telefonische Beratungszeiten an. Ein ausführliches Video enthält viele nützliche Infos zum Förderprogramm; ein weiteres Video führt durch die Antragstellung.
Internationale Exportförderung für Musikunternehmen
Die Internationale Exportförderung für Musikunternehmen geht in die nächste Runde: Von 1.6.2026, 12 Uhr bis 22.6.2026, 12 Uhr können erneut Anträge gestellt werden. Frühestmöglicher Projektbeginn ist ab Kalenderwoche 35. Das Programm zielt darauf ab, die internationale Wettbewerbsfähigkeit von Musikunternehmen mit Sitz in Deutschland nachhaltig zu stärken – beispielsweise durch eigeninitiierte Maßnahmen oder durch die Teilnahme an internationalen Branchenveranstaltungen. Für DMV-Mitglieder (Verband Deutscher Musikverlage): Am 19.5.2026, 12 Uhr findet ein digitaler Infoworkshop statt.
Online-Infoveranstaltung: ARTplus – Musik studieren mit Behinderung (9.6.2026)
Du arbeitest mit jungen Menschen mit Behinderung, die sich für Kunst, Tanz, Musik oder Schauspiel interessieren und kurz vor dem Schulabschluss stehen? Vielleicht begleitest du als Lehrkraft, Berater*in, Sozialarbeiter*in oder Familienangehörige kreative junge Menschen auf ihrem Weg in die Zukunft? EUCREA e.V., der Verband für Behinderung und Kultur, lädt am 9. Juni von 16-17 Uhr zu einer digitalen ARTplus-Infoveranstaltung ein. Das Event richtet sich an Vertreter*innen von Institutionen aus Zivilgesellschaft, Politik und Wissenschaft. In einem kompakten Online-Format stellt EUCREA mit dem Programm ARTplus vor, wie der Einstieg in künstlerische Studiengänge jungen Menschen mit Behinderung, chronischer Erkrankung, Neurodivergenz und Gehörlosigkeit gelingen kann.
Die Veranstaltung findet online statt und dauert etwa eine Stunde. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, offene Fragen zu stellen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Teilnahme ist kostenlos und findet online statt, zum Anmeldeformular geht es hier.
Bis zum 24.05.2026 für’s Songwriting Camp in München bewerben!
Songwriter*innen, Producer*innen und Artists kommen für drei Tage im FatCat in München zusammen, um gemeinsam Songs zu schreiben, zu produzieren und sich nachhaltig zu vernetzen. Das Camp ist ein kollaboratives Projekt aus GEMA, Feierwerk Fachstelle Pop, den Mieter*innen des FatCat und der bayerischen Musikszenen und bringt regionale und überregionale Akteur*innen aus Musik, Kreativwirtschaft und Kultur zusammen. Es versteht sich als Plattform für Austausch, Zusammenarbeit und die gezielte Stärkung des Musikstandorts München. Neben intensiven Writing-Sessions steht vor allem eines im Mittelpunkt: Vernetzung. Darüber hinaus versteht sich das Projekt als Impulsgeber für die kulturelle Zwischennutzung urbaner Räume, denn durch die Nutzung des FatCat als kreativen Arbeitsort wird beispielhaft gezeigt, wie leerstehende oder temporär verfügbare Räume nachhaltig mit kultureller Produktion belebt werden können. Den Abschluss bildet das Networking-Event „Popgarten“ im Live Evil, das Akteur*innen aus Musik, Medien, Politik und Kultur zusammenbringt. Deadline 24.05.2026; 23:55 Uhr
FLINTA* GOLD Workshop – Zugang zu Förderungen und Finanzen 23. August 2026 in Frankfurt am Main
Mit dem Workshop „FLINTA* GOLD“ entsteht in Frankfurt ein Raum für Empowerment, Vernetzung und praktische Unterstützung rund um Fördermittel und finanzielle Teilhabe. Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an FLINTA*-Personen und thematisiert den Zugang zu Ressourcen, Wissen und Entscheidungsstrukturen im Förderbereich. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie gerechtere Zugänge zu Förderungen geschaffen werden können. Denn wer über finanzielle Mittel entscheide, beeinflusse maßgeblich, welche Projekte sichtbar werden und welche Ideen wachsen können, so die Veranstalter*innen. Gleichzeitig seien Netzwerke, Wissen über Fördermöglichkeiten und finanzielle Ressourcen oft ungleich verteilt. Der Workshop setzt auf einen praxisnahen Ansatz und vermittelt konkrete Fähigkeiten: Teilnehmende erhalten Informationen zu Fördermöglichkeiten, lernen Grundlagen erfolgreicher Antragstellung kennen und tauschen sich über Strategien gegenseitiger Unterstützung aus. Ziel ist es, mehr Teilhabe und finanzielle Zugänge für FLINTA*-Personen zu schaffen. Zu den Mitwirkenden zählen unter anderem Verena David, Stadtverordnete und queerpolitische Sprecherin der CDU Frankfurt, sowie Natascha Kauder, Stadtverordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Römer. Die Veranstaltung findet am 23. August 2026 von 13 bis 16 Uhr im Historisches Museum Frankfurt statt. Veranstaltungsort ist der Sonnemannsaal. Der Eintritt kostet 4 Euro, ermäßigt 2 Euro. Anmeldungen sind per E-Mail an ed.tr1781531460ufkna1781531460rfree1781531460uq@of1781531460ni1781531460 möglich. Kuratiert wird „QUEER GOLD“ von Annette Kühn. Unter dem Motto „Mehr Wissen. Mehr Zugang. Mehr Geld für FLINTA*“ soll der Workshop nachhaltige Impulse für mehr finanzielle Sichtbarkeit und Chancengleichheit setzen.

