Pro Helvetia bietet Förderprogramme für Musiker*innen

Bist du als Musiker*in mit Bezug zur Schweiz tätig? Im Bereich Musik bietet Pro Helvetia sowohl ganzjährig offene Förderformate als auch Ausschreibungen mit festen Fristen an. Vier Ausschreibungen sind bis zum 1. September 2026 offen:

  • Fast Forward ist ein zweijähriges Förderformat für Musikschaffende in der Mitte ihrer Karriere, die ihre internationale Karriere vorantreiben möchten.
  • Creation and production for new musical works: contemporary music richtet sich an landesweit etablierte Musikschaffende und Ensembles aus den Bereichen zeitgenössische Musik, Musiktheater, Klangkunst und neue Volksmusik.
  • Creation and production for new musical works: pop, jazz, global richtet sich an landesweit etablierte Musikprofis und Bands aus den Genres Pop, Rock, Jazz, Elektronik, Experimental, Global Sounds und Hip-Hop.
  • Feat. unterstützt eine erstmalige Zusammenarbeit (Featuring) zwischen Künstler*innen aus der Hip-Hop- und/oder Clubbing-Szene mit dem Ziel einer gemeinsamen Veröffentlichung.
27.07.2026

Open Call: Rock- und Metalfestival in Ostfriesland

Ab sofort können sich Rock- und Metalbands für das Free For All Festival in Ostfriesland bewerben. Schickt eine Mail mit kurzer Bio und einem Link zu eurer Musik. Bewerbungsschluss: 25.8.26

27.07.2026

Open Call: Performative events @ Studio dB Berlin

Das Studio dB Berlin lädt Veranstalter*innen und Kollektive ein, in Zusammenarbeit mit Studio dB interdisziplinäre Veranstaltungen zu entwickeln. Gesucht werden Konzepte, die Mode, Musik, Kunst, Design, Performance und andere kreative Disziplinen miteinander verbinden. Bitte beachtet: Diese Ausschreibung richtet sich an Veranstalter*innen, Kollektive und fertige Veranstaltungskonzepte, an denen mehrere Künstler*innen beteiligt sind. Einreichungen von einzelnen Künstler*innen werden nicht berücksichtigt. Bewerbungsschluss: 5.8.2026

27.07.2026

Open Call: BLECH. in Halle

Ihr habt eine Idee für eine Ausstellung, ein Konzert, eine Performance, einen Workshop, eine Lesung, ein Gespräch, Screening o.ä.? Für die Jahresplanung 2027 lädt der BLECH. Raum für Kunst Halle e. V. dazu ein, bis 9.8.2026 Projektvorschläge einzureichen. Interessierte schicken das ausgefüllte Bewerbungsformular nebst 2-3 Bildern per Mail. BLECH ist ein Offspace for Contemporary Artin Halle (Saale). 

27.07.2026

Preis „Feminism Now!“: jetzt Vorschläge einreichen

Die Heinrich Böll Stiftung hat den Preis für feministisches Engagement „Feminism Now!“ ausgeschrieben. Damit sollen Feminist*innen geehrt werden, „die mutig, beharrlich und oft unter persönlichen Risiken für Sichtbarkeit und Teilhabe, für sexuelle Rechte und Selbstbestimmung eintreten. Die andere mitreißen und stärken. Die oft selber unsichtbar bleiben. Ihnen geben wir Aufmerksamkeit und einen Ort, an dem sie ihre Geschichte erzählen können und an dem wir sie feiern. Mit einem neuen und mit 10.000 Euro dotierten Preis, mit einer Gala und dem Versprechen, ihren Kampf sichtbar zu machen, wo auch immer er stattfindet. Feminism Now! versteht sich als politische Stellungnahme der Heinrich-Böll-Stiftung: Öffentliche Aufmerksamkeit kann Schutz bieten, internationale Anerkennung kann politische Handlungsspielräume eröffnen und finanzielle Unterstützung kann konkrete Veränderungen ermöglichen“. Vorschläge können bis 31. August 2026 eingereicht werden. Eigenbewerbungen sind ausgeschlossen.

27.07.2026

Open Call: Circus Potoo Berlin

Ab September wird ein neuer Underground-Veranstaltungsort in Berlin-Mitte ein vielfältiges Programm aus Zirkus, Kabarett, Live-Performance, Musik, Comedy, experimentellen Formaten und allem, was dazwischen liegt, bieten: der Circus Potoo. Für seine erste Saison suchen die Macher*innen ab sofort Bewerbungen für Auftritte, Produktionen und künstlerische Kooperationen. Interessierte können sich hier bewerben. 

27.07.2026

NBG Pop Festival & Konferenz 8.-10.10.2026

Vom 8. – 10. Oktober 2026 wird Nürnberg erneut zum Zentrum von Süddeutschlands größtem Club- & Showcasefestival, wenn das Nürnberg Pop Festival beginnt. Begleitend findet eine Konferenz statt, bei der viele Programmpunkte ganz konkrete Hilfestellungen für deine Musikkarriere bieten: Am 9.10. geht es ab 18 Uhr ans PLÄNE SCHMIEDEN, denn dann laden musicBYwomen*Musikzentrale Nürnberg (MUZ), POP! ROT WEISS und Luise FLINTA+ Musiker*innen, Veranstalter*innen, Techniker*innen, Booker*innen, Popförder*innen und andere Interessierte ein, gemeinsam zu brainstormen und über konkrete Projekte zu sprechen. Bei YOUR HIT! – SONG LISTENING kommen junge, talentierte Künstler*innen mit wichtigen Akteur*innen der Musikbranche in Kontakt und erhalten direktes Feedback zu einem selbstkomponierten Song, der vor Ort live angehört und besprochen wird. Interessierte können im Vorfeld einen Song per Mail einreichen. Beim interaktiven Workshop SHARING IS CARING  geht es um eine neue Equipment-Sharing-Plattform für Festivals, die in Zusammenarbeit mit Hoeme für Nachhaltigkeit in der Festivalbranche sorgen soll. Gemeinsam soll der Anforderungskatalog erarbeitet werden. Für den SOCIAL MEDIA CHECK kannst du einen eigenen Slot buchen. Bei vielen Angeboten wird um eine Anmeldung ab Ende Juli gebeten, da die Kapazitäten begrenzt sind.

27.07.2026

„Downbeat Critics Poll“ kürt Silke Eberhard, Angelika Niescier & Potsa Lotsa XL

Seit 74 Jahren ruft das amerikanische Downbeat Magazine Kritiker*innen dazu auf, ihre Wahl für den jedes Jahr im Sommer publizierten „Downbeat Critics Poll“ zu treffen. Selten werden dabei deutsche Musiker*innen geehrt, aber in diesem Jahr haben sich die 236 Jazzjournalist*innen u.a. für zwei einheimische Künstlerinnen entschieden: zum einen wurde die Berliner Altsaxofonistin Silke Eberhard (Foto: Dovile Sermokas) zum „Rising Star Alto Saxophonist of the Year“ gekürt und erreichte mit ihrer Band Potra Lotsa XL in „Rising Star Large Ensemble of the Year“ den dritten Platz. Ebenfalls als aufstrebende Altsaxofonistin konnte die Kölner Altsaxofonistin Angelika Niescier auf Platz 4 punkten.

Die Gitarristin Mary Halvorson machte das Rennen gleich in drei Kategorien („Artist of the Year“, „Group of the Year“ und „Guitarist of the Year“). Auch die Vibrafonistin Patricia Brennan wurde zweimal prämiert. Erneut wurde die Komponistin und Bandleaderin Maria Schneider mit ihrem Orchester bestes „Large Ensemble of the Year“ und sie selbst „Composer of the Year“. Außerdem wurde die im August 2025 gestorbene Sängerin Sheila Jordan in die „Downbeat Hall of Fame“ gewählt. Beste Sänger*in wurde Cécile McLorin Salvant, während Kris Davis beste Pianistin, Linda May Han Oh beste Bassistin und Nicole Mitchell beste Flötistin des Jahres geworden sind. Als „Beyond Instrumentalist of the Year“ wurde die Cellistin Tomeka Reed und „Beyond Artist of the Year” Rhiannon Giddens ausgezeichnet.

22.07.2026

Stadt Frankfurt stellt Jazzstipendium neu auf

Das Frankfurter Jazzstipendium wird seit 1991 vergeben, um die künstlerische Weiterentwicklung der lokalen Jazzszene zu fördern. Gesucht werden professionelle Jazzmusiker*innen mit Arbeitsschwerpunkt in Frankfurt, die mit ihren Projekten neue Impulse für die Szene setzen. In diesem Jahr soll der „Jazzstandort Frankfurt“ für größere Besetzungen attraktiver werden. Deshalb sucht der neu eingerichtete Projektbeirat insbesondere Bewerbungen mit Projektvorschlägen, die sich auf die künstlerische Weiterentwicklung größerer Ensembles konzentrieren. Neben dem klassischen Bigband-Format können Projekte eingereicht werden, die sich als gemischtes Ensemble mit mind. 8 Mitwirkenden verstehen. Hierbei legt die Jury wie immer ein offenes, an den aktuellen Strömungen und Tendenzen der Gattung Jazz orientiertes Verständnis zu Grunde.

Für das Jahr 2026 gelten folgende Schwerpunktkriterien:
● Großensembles mit mindestens acht Mitwirkenden in gemischter Besetzung
● das eingereichte Projekt vermittelt hohe künstlerische Qualität auf der Basis von Eigenkompositionen und Eigenarrangements, und bringt künstlerische Individualität in Form von Besetzung, Interaktion, Interpretation und der Arbeitsweise im Ensemble zum Ausdruck
● um die Vernetzung innerhalb der Szene zu stärken, sind Projekte besonders erwünscht, die eine hohe Einbindung lokaler Akteure nachweisen können
● ebenso erwünscht sind Bewerbungen von divers besetzten Gruppen, sowie Projekte, die einen hohen Anteil junger Mitwirkender (unter 35 Jahre) und/oder eine generationenübergreifende Besetzungen nachweisen

Bewerbungsschluss: 18. September 2026

22.07.2026

Goethe-Institut: Internationaler Koproduktionsfonds

Mit dem IKF fördert das Goethe Institut die Entwicklung neuer Produktionen sowie die Weiterentwicklung bereits bestehender Produktionen in Musik, Theater, Tanz, und Performance, die künstlerisch hochwertig sind und öffentlich wirken. Eine gemeinsame künstlerische Entwicklung des Projektes zwischen den Koproduktionspartner*innen ist unabdingbar. Aus der Bewerbung muss klar hervorgehen, dass ein echtes beidseitiges Interesse an der dialogorientierten Produktion vorliegt. Das Arbeitsergebnis soll im Ausland in einem professionellen Umfeld präsentiert werden, wenn möglich auch in Deutschland. Neben reinen Musik-, Tanz- oder Theaterproduktionen sind interdisziplinäre, hybride Vorhaben oder Projekte mit sinnvollem Einsatz digitaler Medien möglich.

Sämtliche Projektkosten, wie z.B. Künstler*innenhonorare, Reise- und Produktionskosten können berücksichtigt werden. Die beantragte Fördersumme sollte 30.000 € nicht über- und 15.000 € nicht unterschreiten. Von der Förderung ausgeschlossen sind rein kommerzielle Projekte, Auftragsarbeiten, reine Gastspiele oder Tourneen, Vorhaben mit reinem Residenzcharakter, Musikaufnahmen, Film- oder Ausstellungsvorhaben ohne performativen Ansatz, sowie laufende Betriebskosten. Bewerbungsschluss: 1.10.2026

20.07.2026

Monom Akuthilfefonds

Die MONOM Stiftung unterstützt mit dem Akuthilfefonds selbstverwaltete Zentren, Wohnprojekte, queere Cafés und ähnliche Räume bei plötzlich entstehenden finanziellen Belastungen. Gefördert werden u.a. Maßnahmen nach Angriffen, rechtliche Unterstützung oder sicherheitsrelevante Anschaffungen. Die Förderung beträgt in der Regel bis zu 2.000 Euro und richtet sich an gemeinnützige, selbstorganisierte Träger mit kollektivem und diskriminierungssensiblem Anspruch.

20.07.2026

Amateurmusikfonds: vierte Runde (bis 30.9.)

Der Amateurmusikfonds geht in die vierte Runde: Ab sofort können Chöre, Orchester, Bands, Musikvereine und -verbände Förderanträge stellen. Die Präsidentin des Bundesmusikverbands Chor & Orchester (BMCO), Derya Türk-Nachbaur MdB, ruft zur Bewerbung auf: „Unter dem Motto ‚Teilhabe leben, Vielfalt stärken‘ möchten wir die Amateurmusik in ihrer ganzen Breite weiterentwickeln. Der Amateurmusikfonds ermöglicht engagierten Ensembles und Vereinen in ganz Deutschland, ihre innovativen Ideen umzusetzen und neue Wege zu gehen. Wer sich zukunftssicher aufstellen und besondere Projekte realisieren möchte, sollte diese Chance nutzen und sich jetzt bewerben.“ Bewerbungsschluss: 30.9.2026

20.07.2026