CfP: „Women in Music: Narrating and Resounding (Auto)Biographies“

Das Forschungszentrum für darstellende Künste (PARC) der Litauischen Akademie für Musik und Theater freut sich, eine Konferenz zum Thema (Auto-)Biografien von Frauen in der Musikwissenschaft und Klangkunst anzukündigen (Vilnius, 14.-16.04.2027). Die Konferenz wird in Zusammenarbeit mit der Universität der Künste Helsinki, dem Forschungsverband Suoni und der IMS-Studiengruppe „Musik- und Kulturwissenschaften“ organisiert und ist Teil einer Reihe von laufenden Symposien, die Forschergruppen aus Nord-, Ost- und Mitteleuropa zusammenbringen, die an verwandten Themen arbeiten. Interessierte können bis 1.10.2026 ihre Vorschläge einreichen.

20.04.2026

Einladung zum Austausch: Jazzförderung in Hessen 26.4.2026

Im letzten Newsletter berichtete der Jazzverband Hessen e.V., dass der Landeshaushalt endlich verabschiedet sei, und folgerten daraus, dass Antragsteller*innen in Kürze benachrichtigt würden, ob ihre im Oktober 2025 gestellten Projektanträge bearbeitet worden sind. Doch das ist bisher anscheinend nicht geschehen. Vieles sei momentan unklar: z.B. ob es das Hessische Jazzpodium und den Hessischen Jazzpreis weiterhin geben wird und warum die Förderung in Hessen so intransparent vergeben würde. Man wisse nicht, wie hoch das Förderbudget überhaupt sei und warum die Vergabe der Mittel an die hessische Freie Szene so spät erfolge. Deshalb lädt der Jazzverband Hessen e.V. Mitglieder und Nicht-Mitglieder zu einem Austausch per Videokonferenz am Sonntag, 26.4. um 19 Uhr ein. Der Einwahllink wird per Newsletter bekannt gegeben – hier könnt ihr ihn kostenlos abonnieren.

20.04.2026

Aki Takase erhält den Deutschen Jazzpreis für ihr Lebenswerk

Der Deutsche Jazzpreis würdigt 2026 eine der prägenden Persönlichkeiten des zeitgenössischen Jazz: Aki Takase erhält den Deutschen Jazzpreis für ihr Lebenswerk. Seit Jahrzehnten steht die japanische Jazzmusikerin für eine eigenständige musikalische Sprache, die sich zwischen Komposition und Improvisation, zwischen verschiedenen kulturellen Kontexten und ästhetischen Traditionen bewegt. Mit der Auszeichnung würdigt die Jury des Deutschen Jazzpreises eine Künstlerin, die Jazz nicht als starre und unflexible, sondern als offene, sich stets verändernde Praxis versteht. Ihr Einfluss zeigt sich vor allem in ihrer partizipativen Arbeitsweise und in den vielen musikalischen Querverbindungen, die daraus entstanden sind. Aki Takase begann im Alter von drei mit dem Klavierspiel, studierte klassisches Piano in Japan, entdeckte dann den Jazz und ging nach ersten Konzerten in Japan in die USA. Die mehrfach preisgekrönte Musikerin lebt seit 1987 in Berlin. Die Verleihung findet am 25. April 2026 im Congress Centrum Bremen statt – im Rahmen des 20-jährigen Jubiläums der jazzahead!. Tickets und weitere Informationen gibt es hier.

20.04.2026

Werde Teil des Protagon-Teams (Frankfurt)

Der Verein Protagon e.V. sucht regionale Verstärkung für die Koordination der ehrenamtlichen Helfer*innen auf der Sommerwerft – internationales Theaterfestival am Fluss: eine motivierte Personen, die im Team die rund 300 ehrenamtlichen Helfer*innen vor dem Festival akquiriert und auf dem Festival einführt und koordiniert. Als Hauptverantwortliche*r im Team der Sommerwerft wird gebraucht: Kommunikationsfreude, Freundlichkeit im Umgang, Kontaktpflege, Organisationsvermögen, Zeitmanagment, Umgang mit Excel. Die selbständige Tätigkeit wird von Mai in der Vorbereitung (Teilzeit) und von Mitte Juli bis Mitte August (Vollzeit) vergütet. Meldet euch per Mail. Bewerbungen von Menschen mit Einwanderungsgeschichte sind ausdrücklich erwünscht.

20.04.2026

Jazzpianistin Anke Helfrich bekommt Verdienstorden

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann zeichnete in einer der letzten Amtshandlungen seiner Regierungszeit 27 Bürger*innen mit dem Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg aus. Eine davon war die Jazzpianistin Anke Helfrich aus Weinheim, die die einzige Auszeichnung im Bereich Jazz bekam (normalerweise werden Staatssekretäre, ehemalige (Ober-)Bürgermeister*innen, Botschafter*innen o.ä. ausgewählt). Winfried Kretschmann begründete die Ehrung für Anke Helfrich wie folgt: „Anke Helfrich ist eine der bedeutendsten Jazz-Pianistinnen und -Komponistinnen Europas. (…) ihre Kunst begeistert und inspiriert Menschen auf der ganzen Welt“. Sie setze sich vor Ort gegen Diskriminierung und Rassismus und für eine offene Stadtgesellschaft ein und leiste als langjährige Dozentin an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Mannheim und an Dr. Hochs Konservatorium in Frankfurt am Main einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft (Foto: Petra Arnold). Quelle

20.04.2026

SWR-Jazzpreis 2026 geht an Olga Reznichenko

Seit 1981 ehrt der SWR-Jazzpreis besonders kreative, innovative, experimentierfreudige Musiker*innen, die den Jazz in Deutschland prägen. Der Preis wird vom Südwestrundfunk jährlich zusammen mit dem Bundesland Rheinland-Pfalz vergeben und ist mit 15.000 Euro dotiert. Die diesjährige siebenköpfige Jury entschied sich in diesem Jahr für die in Berlin und Leipzig lebende Pianistin Olga Reznichenko. Diese wurde 1989 im südrussischen Taganrog geboren, bekam zuerst eine klassische Klavierausbildung, entdeckte dann aber den Jazz als Musik der Freiheit & Rebellion für sich. 2012 kam sie nach Deutschland, um in Leipzig bei Richie Beirach und Michael Wollny Jazzklavier zu studieren. 2018 gründete sie mit Lorenz Heigenhuber (Bass) und Max Stadtfeld (Drums) ihr Trio O.R.T., ist aber auch eine gefragte Mitmusikerin in anderen Bands (Pauline Réage, Jelena Kuljić Fundamental Interactions, Space Schädel u.a.). „Stilistisch agiert sie agil zwischen Modern Jazz bis Punk-Jazz; ihr künstlerisches Wirken orientiert sich dabei konsequent an einem der Grundpfeiler des Jazz: dem Bekenntnis zur Offenheit. (…) Ihr Spiel an Klavier, Keyboard und Keytar ist pianistisch souverän und intensiv; furios ist ihr Umgang mit hochkomplexen Rhythmen und eindrücklich ihre klangliche Gestaltungsfantasie“, heißt es in der Jury-Begründung. Preisträgerkonzert und Preisverleihung finden am 31. Oktober im Rahmen von Enjoy Jazz im BASF Gesellschaftshaus in Ludwigshafen statt. (Foto: Brigita Kaspereite)

20.04.2026

Supporttourförderung für Berliner Nachwuchsacts

Ihr seid Nachwuchsmusiker*in aus Berlin und plant als Vorband für einen etablierten Act auf Tour zu gehen? Dann ist die Supporttourförderung des Musicboards genau das Richtige für euch! Die Förderung ermöglicht Musiker*innen, Live-Erfahrung zu sammeln und ihre Fanbase zu vergrößern. Außerdem gleicht sie den finanziellen Aufwand von Tourvorhaben aus. Die Supporttourförderung wird als zweckgebundenes Stipendium vergeben. Pro Antragsteller*in und geplantem Tourvorhaben können maximal 3.500 € beantragt werden. Diese Summe kann nicht pauschal beantragt werden, sondern muss mit den tatsächlich anfallenden Kosten kalkuliert werden. Bewerbungen sind laufend und bis 30.11.2026 (18 Uhr) möglich. Der Antrag muss mindestens drei Wochen vor dem geplanten Tourbeginn gestellt werden.

15.04.2026

PRO Musik Konferenz 16.4.2026

Im Rahmen der c/o Pop Convention in Köln (16.-17.4.2026) findet eine Konferenz von PRO MUSIK statt. Der Verband hat ein tolles Programm zusammengestellt, das ihr am 16.4. ab 12 Uhr (Einlass: 11:30 Uhr) im Herbrand’s in Köln-Ehrenfeld erleben könnt.

12:00–13:00 Uhr: Musikstreaming 2026: Neueste Entwicklungen und Änderungen, die du kennen solltest! (Panel)
13:15–14:15 Uhr: Deal or No Deal: im Musikbusiness besser verhandeln! (Panel)
14:15–15:15 Uhr: 10 psychologische Kernkompetenzen für mentale Gesundheit und kreativen Erfolg in der Musikindustrie (Session)
15:15–16:15 Uhr: Gig, Care, Repeat: Elternsein in der freien Musikszene (Talk)
Beim „Gig, Care, Repeat: Elternsein in der Freien Musikszene“ sprechen Johanna Eicker, Ella Rohwer, Nanja Oedi und Janina Klabes darüber, was es braucht, um Familie, Care-Arbeit und Karriere in der Musikbranche zu verbinden. Es werden Erkenntnisse aus der Umfrage „Care works in music?“ präsentiert, strukturelle, mentale und finanzielle Herausforderungen beleuchtet sowie Lösungsansätze formuliert wie flexible Modelle, familienfreundliche Strukturen und starke Netzwerke Hand in Hand gehen.
16:30–17:30 Uhr: Art, Cash & Security: basic income and the future of artistic work (Panel)
17:30–19:00 Uhr: Beats, Bingo & Business // PRO MUSIK x BV POP (Networking)

Als PRO MUSIK Mitglied könnt ihr euch 1 Freiticket für die Konferenz per Mail sichern (solange der Vorrat reicht!). Übrigens: im Rahmen der c/o pop bietet der Verband psychologische Beratungstermine für seine Mitglieder an.

13.04.2026

Open Call: Sommerlounge am Andreas-Hermes-Platz (Hannover)

Für freischaffende Künstler*innen, Soziale Träger, kreative Kollektive, Vereine oder Kultureinrichtungen besteht die Möglichkeit, ein innovatives kulturelles und / oder soziales Angebot auf der Sommerlounge in Hannover zu realisieren. Die Sommerlounge bietet mit dem Open-Call-Format eine Plattform, um spannende Ideen und Projekte vorzustellen. Teilnehmende sind herzlich eingeladen, ihre Konzepte in einem Pitch um das Preisgeld in Höhe von 4.500 € vorzustellen. Die öffentliche Veranstaltung fördert den Austausch und die Zusammenarbeit kreativer Köpfe und ermöglicht es, Visionen gemeinsam zu verwirklichen. 

Wann? Am 25. Juni 2026 von 18-20 Uhr
Wo? Kulturzentrum Pavillon, Lister Meile 4, 30161 Hannover

Interessierte haben die Chance, aktiv an der kulturellen und sozialen Entwicklung der Sommerlounge mitzuwirken. Anmeldungen sind ab sofort möglich. Für alle, die mehr Informationen zum Ablauf und den Kriterien möchten, sind diese auf Anfrage erhältlich. Bewerbungsfrist: 28. April 2026

09.04.2026

FLINTA* in DIY music Stammtisch in Hannover

Women* in music lädt jeden 2. Mittwoch im Monat FLINTA* der DIY Musikszene in die Musikkneipe Pinte Poing in Hannover ein. Der Stammtisch bietet eine unkomplizierte Möglichkeit andere FLINTA* kennenzulernen und sich auszutauschen. Nächste Termine: 13.05.26 & 10.06.26, jeweils 20 Uhr

09.04.2026

c/o pop 2026 – Panels & Networking in Köln (15.-19.4.26)

Vom 15. bis 19. April 2026 wird die c/o pop wieder zum zentralen Treffpunkt der Musikbranche in Köln. Als Schnittstelle zwischen Festival, Convention und Szene bringt sie Artists, Branchenakteur*innen und Newcomer*innen zusammen, um aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Trends zu diskutieren. Auch Music Women* Germany ist erneut mit eigenen Formaten vor Ort vertreten und setzt gezielt Impulse für mehr Diversität, Sichtbarkeit und strukturellen Wandel in der Branche.

Beim “FLINTA* & Friends” Networking Event am 16. April (14:15-15:15 Uhr) im Biergarten Herbrand’s erwartet die Teilnehmenden neben einem Raum für persönliche Gespräche eine inspirierende Keynote, die aktuelle Perspektiven aus der Kreativwirtschaft aufgreift und Impulse für Austausch und Vernetzung setzt. Eingeladen sind Partner*innen, Alumni, Freund*innen und Allies von MEWEM, fæmm, Female Voice (BDKV), GEMA frauennetzwerk, Keychange, music is her passion, musicNRWwomen* und MusicWomen*Germany – und alle, die Lust auf Austausch, Solidarität und neue Verbindungen haben. Für die Teilnahme benötigt ihr ein c/o pop Convention Ticket. Bitte meldet euch vorab hier an, damit das Team besser planen kann. 

Danach diskutieren Lina Burghausen, Julia Gröschel und Die P beim Panel „Breaking the Barrier“ um 15:15–16:15 Uhr im Herbrand’s (Stage 7) über Machtstrukturen, Sichtbarkeit und Perspektiven im deutschen Rap und in der Musikindustrie. Im Fokus stehen Fragen wie: Wer bekommt Zugang zur Bühne – und warum? Welche Rolle spielen neue Plattformen und Narrative? Verändert sich die Branche wirklich in Richtung mehr Diversität? Am 17. April ergründet das Panel „DE&I unter Druck“, was der Rechtsruck für die Musikbranche bedeutet. Was heißt das für Förderstrukturen, Strategien und kulturelle Praxis? Muss DE&I verteidigt, neu begründet oder strategisch weiterentwickelt werden?

09.04.2026

Rettet die ALTONALE: Crowdfunding bis 21.6.26

Zusammenhalt braucht kulturelle Vielfalt! Seit über 25 Jahren bringt die altonale als frei zugängliches, nicht-kommerzielles Festival Menschen zusammen. 2025 erreichte sie über 150.000 Besucher*innen mit 244 Veranstaltungen. Doch weil die Veranstalter*innen 80 % ihrer Mittel jedes Jahr selbst einwerben und erwirtschaften müssen, bringen sie die stark gestiegenen Kosten und ein massiver Einbruch bei Sponsorengeldern – die Hauptfinanzierungssäule der altonale – in eine existenzbedrohende Schieflage. Deshalb hat die altonale eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, die ihr noch bis 21.6. hier unterstützen könnt. Das Geld fließt direkt in die Umsetzung der altonale 2026 & der Folgejahre. Es hilft, den aktuellen finanziellen Fehlbetrag zu schließen & zentrale Kosten wie Logistik, Technik, Sicherheitsauflagen, Honorare & Gagen zu tragen. Es gibt tolle Dankeschön-Geschenke!

09.04.2026