Open Call: Jubiläumsausgabe des IF*TF 2026 zu Feministischer Demokratie

Das nächste Internationale Frauen*Theater Festival findet vom 14.–20.09.2026 in Frankfurt statt und feiert in diesem Jahr zehn Jahre intersektional-feministisches Empowerment, Sichtbarkeit und strukturelle Veränderung. Unter dem Motto „FEMINISTISCHE DEMOKRATIE: 10 Jahre die Zukunft des Theaters inszenieren“ wurde jetzt ein Open Call ausgeschrieben, bei dem Künstler*innen aus den Bereichen Theater, Performance, Tanz, öffentlicher Raum, Workshops, Musik, Video, bildende Kunst sowie Beiträge für das Symposium gesucht werden. Leitfragen können sein: Welche ästhetischen, performativen oder kollaborativen Methoden entwickeln Künstler*innen, um demokratische, feministische und antikoloniale Arbeitsprozesse zu gestalten? Welche neuen Narrative können patriarchale und koloniale Machtstrukturen hinterfragen? Welche Visionen einer gerechteren Zukunft entwerfen Künstler*innen Deadline: 15.05.2026

01.04.2026

10 Arbeitspaket-Stipendien für Brandenburger Künstler*innen

Das Kulturministerium Brandenburg schreibt auch 2026 wieder zehn Arbeitspaket-Stipendien à 10.000 € für Künstler*innen aus. Die Förderung richtet sich an Kunstschaffende aus den Bereichen Literatur, Bildende Kunst, Musik und Darstellende Kunst mit erstem Wohnsitz in Brandenburg. Die Stipendien sind bewusst nicht an ein konkretes Projekt gebunden, sondern sollen Raum für künstlerische Entwicklung schaffen – etwa für Recherchen, neue Formate, Proben, Technikanschaffungen, Coaching oder Vernetzung. Bewerbungsfrist: 12.04.2026

01.04.2026

Umfrage: Rechtsfragen aus eurer Festivalpraxis

Für einen Rechtsberatungs-Workshop von Festivals Aktuell aus dem AK Festivalkombinat der LiveKomm am 13. April werden konkrete Praxisfälle aus der Festivalarbeit gesucht. Das Ziel ist es, eure realen Fragestellungen direkt mit juristischen Expert*innen zu besprechen – praxisnah, konkret und lösungsorientiert. Interessierte können bis 3. April 2026 ihren Fall einreichen (auch anonym möglich). Auf Basis eurer Einreichungen werden passende Anwält*innen für den Workshop zusammengestellt. Hier geht es zur Umfrage.

01.04.2026

Projektfonds Popularmusik Brandenburg: Digitale Infocalls 8. & 9. April

Mit der Förderung „Projektfonds Popularmusik“ unterstützt das Kulturministerium Projekte aus dem Bereich Popularmusik, die im Jahr 2026 im Land Brandenburg realisiert werden. Mit dem Programm soll die freie popularmusikalische Szene in Brandenburg, insbesondere Projekte und Initiativen, die zur musikalischen Vielfalt und kulturellen Entwicklung beitragen, gefördert werden. Antragsberechtigt sind gemeinnützige juristische Personen des privaten Rechts (z.B. Vereine, GmbH’s oder Stiftungen). FÜber die zu fördernden Projekte sowie über die Bemessung der Fördermittel entscheidet das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur unter Einbeziehung des Impuls Brandenburg e.V. Es können Fördersummen von 2.500 – 10.000 € mit mind. 10 % Eigenanteil beantragt werden, für Projekte, die bis 31.12. in Brandenburg stattfinden und noch nicht begonnen haben. Anträge müssen bis 12.04.2026, 23:59 Uhr im Ministerium eingegangen sein. Alternativ können die Anträge per E-Mail oder postalisch eingereicht werden. ImPuls Brandenburg e.V. bietet für eure Fragen zur Antragsstellung folgende Infocalls an:

8. April 2026: 10-11 Uhr (Registrierung) und 17-18 Uhr (Registrierung)
9.⁠ ⁠April 2026: 18-19 Uhr (Registrierung)

01.04.2026

ImPuls Brandenburg e.V. macht Jahresmonitoring: jetzt mitmachen

ImPuls Brandenburg e.V. startet sein erstes digitales Jahresmonitoring – und braucht eure Unterstützung! Mit euren Angaben soll erstmals eine belastbare Datengrundlage für die Soziokultur-, Popularmusik- und Festivalszene in Brandenburg geschaffen werden, um die Szene sichtbarer zu machen, politisch besser zu argumentieren und Förderstrukturen gezielter weiterzuentwickeln. Dauer: 20–40 Minuten (Zwischenspeichern möglich), Deadline: 13. April 2026.

01.04.2026

Tabea Kind erhält Jazz-Preis Baden-Württemberg 2026

Der mit 15.000 Euro dotierte Jazz-Preis Baden-Württemberg geht in diesem Jahr an die Kontrabassistin und Komponistin Tabea Kind (Foto: Jennifer Rumbach) aus Karlsruhe. Der Preis ist einer der bestdotierten Nachwuchspreise für Jazz in Deutschland und wird seit 1985 jährlich von einer unabhängigen Jury verliehen. Tabea Kind wurde 1999 in Karlsruhe geboren. Sie ist Bassistin, Komponistin und Pädagogin. Nach dem Bachelorstudium in Musikpädagogik in Freiburg und Bern schloss sie 2024 ihren Master am Jazzcampus in Basel ab. Sie ist aktiv in der deutschen und schweizerischen Jazzszene und arbeitet mit renommierten Ensembles wie Aerie, Aino Salto, dem Bundesjazzorchester oder dem Mia Gjakonovski Quartett zusammen. Sie leitet ihr eigenes Trio (Debüt-CD „Fragments“, 2024) und tritt auf Festivals und in renommierten Veranstaltungsorten quer durch Europa auf. 

Infos

 

01.04.2026

Musikforum Rheinland-Pfalz bringt Clubs und Livespielstätten zusammen

Am 27. März 2026 trafen sich mehr als 30 Veranstalterinnen und Clubbetreibende aus Rheinland-Pfalz zu einem Branchentreffen des Musikforums Rheinland-Pfalz in Kaiserslautern. Im Mittelpunkt standen aktuelle Herausforderungen der Veranstaltungsbranche, etwa steigende Produktionskosten, verändertes Publikumsverhalten und behördliche Vorgaben. Vorgestellt wurden auch Unterstützungsmöglichkeiten, darunter der neu entwickelte Musikindex Rheinland-Pfalz, der ab April als öffentlich zugängliches Branchenverzeichnis für die Musikwirtschaft im Land dienen soll. Ziel des Treffens war es, sich zu vernetzen, Themen zu sammeln und gemeinsam zu klären, welche Anliegen gegenüber Politik und Verwaltung eingebracht werden sollen, sagte Anna Blaich, Vorständin der Bundesstiftung für Livekultur. Ein weiterer Termin zum Thema Inklusion bei Musikveranstaltungen ist bereits geplant. 

Infos 

01.04.2026

Akademie für Populäre Musik vergibt Popmusikpreis POLYTON

Die Akademie für Populäre Musik (AfPM) hat am 25. März in Berlin zum dritten Mal den Popmusikpreis POLYTON vergeben. Gewürdigt wurden Werke in acht Genres sowie in der zusätzlichen Kategorie Newcoming. Zu den Preisträger*innen gehören unter anderem Nina Chuba mit dem Remix von “RAGE GIRL”, Domiziana mit ihrer EP “Club Inferno”, CATT mit dem Album “A Different Life” sowie Ellen Allien mit dem Liveset “Berlin Beats: Ellen Allien”. 

Infos 

01.04.2026

Social Startup Pitch „Teilhabe schaffen“

Ihr seid ein Team, das gesellschaftliche Teilhabe für Menschen mit Migrationsgeschichte durch kulturelle und künstlerische Formate stärkt – und wünscht euch den nächsten strategischen Entwicklungsschritt für euer Projekt? Ihr arbeitet mit Theater, Musik, Tanz, Film oder Fotografie, initiiert interkulturelle Begegnungsformate, entwickelt kreative Bildungsangebote u.ä.? Der Social Startup Pitch „Teilhabe schaffen“ sucht Projekte, die mit kulturellen und künstlerischen Mitteln Teilhabe schaffen. Gesucht werden 8 Teams, die bis zum Pitchwettbewerb gecoacht werden. Beim finalen Pitchevent am 27. Oktober 2026 in Düsseldorf werden 3 Gewinnerteams gekürt, die gemeinsam mit dem Sieger des Community Votings insgesamt 100.000 € Förderung erhalten. Wenn ihr zudem gemeinnützig organisiert seid, dann bewerbt euch bis 19. April 2026.

01.04.2026

Nordrhein-Westfalen vergibt Kultur-Schecks zur Stärkung der Kultur im ländlichen Raum

Ab Sommer 2026 unterstützt die nordrhein-westfälische Landesregierung mit Kultur-Schecks verschiedene öffentlich zugängliche Kulturveranstaltungen und Veranstaltungsreihen, darunter Konzerte und Festivals. Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes stellt insgesamt 500.000 Euro zur Verfügung, um bis zu 1.000 Projekte zu fördern. Die Förderung erfolgt als pauschaler Zuschuss in Höhe von 500 Euro pro Veranstaltung bzw. pro Reihe. Die Rechnungen und Belege müssen spätestens vier Wochen nach Abschluss der Veranstaltungen über das Online-Portal „Kultur.Web” eingereicht werden. Antragsberechtigt sind Vereine, Organisationen und Initiativen mit Sitz oder Tätigkeitsschwerpunkt im ländlichen Raum Nordrhein-Westfalens. 

Infos 

01.04.2026

Deutscher Musikrat legt aktuelle Empfehlung zu Honoraruntergrenzen in der Kulturförderung des BKM vor

Um den langfristigen Folgen eines zu niedrigen Einkommens selbstständiger Musiker:innen entgegenzuwirken, gibt es seit Juli 2024 die Vorgabe des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), Mindesthonorare zu zahlen, die zu mindestens 50 % durch den BKM finanziert werden. Der Deutsche Musikrat berät regelmäßig über Honoraruntergrenzen für den Konzertbereich im Kontext der öffentlichen Förderung und hat nun seine aktuelle Empfehlung für das Jahr 2026 vorgelegt. Rückwirkend zum 1. März 2026 empfiehlt der Deutsche Musikrat genreübergreifend Mindesthonorare von 350 Euro pro Tag für Proben und Konzerte. 

Infos 

01.04.2026

Dritte Runde im Festivalförderfonds entschieden

In der dritten Runde des Festivalförderfonds erhalten 134 Festivals aus allen sechzehn Bundesländern eine Förderzusage. Für die aktuelle Förderrunde standen vier Millionen Euro aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien zur Verfügung. 

Besonders überzeugt war die Jury durch ihr starkes Engagement und ihre gesellschaftspolitische Relevanz, von folgenden Festivals: TIBA Festival (Köln), La Figue-Festival (Karlsruhe), Akzeptanzfestival (Potsdam) und KM28 Forstfest (Grünow). 

Infos 

01.04.2026