Call for Papers: Konferenz „Women and Musical Histories, 1789-1914″

Der Call for Papers für die Konferenz „Women and Musical Histories, 1789-1914″, die vom 2. bis 3. September 2026 an der Royal Academy of Music (London) stattfindet, wurde auf den 13.02.2026 verlängert. Die Royal Academy of Music lädt herzlich zur Einreichung von Beiträgen für diese zweitägige
internationale Konferenz ein, die sich mit der Rolle von Frauen bei der Gestaltung historischer Musiknarrative im Laufe des 19. Jahrhunderts befasst. Besondere Berücksichtigung finden Beiträge, die die Aufführung als Mittel zur Dokumentation, Interpretation und Vermittlung musikalischer/historischer Narrative in den Vordergrund stellen.

02.02.2026

Die Köln-Krise – Eine psychologische Intervention von Heather O’Donnell

Wenn sich Köln als Patient in der Praxis von Heather O’Donnell, Psychologin, Musikerin & Gründungsdirektorin von TGR The Green Room vorstellen würde, würde sie eine Diagnose der Borderline-Persönlichkeitsstörung in Betracht ziehen, schreibt sie in einem Beitrag für Culture Action Europe. Mit ihrem TGR bietet O’Donnell einen Ort zum Zuhören, Nachdenken, Neuorientieren und Gestalten und psychologische Unterstützung für Menschen, die im Kunst- und Kulturbereich tätig sind. Was sie dort von Kulturschaffenden hört, hat sie dazu veranlasst, eine „Psychologische Intervention für ein kulturelles System im Zusammenbruch“ zu fordern.

„Über alle Disziplinen hinweg beschreiben Künstler*innen mit ermüdender Präzision dieselbe Landschaft. (…) Förderprogramme erscheinen auf dem Papier umfangreich, lösen sich jedoch in der Praxis in Luft auf. Entscheidungen ziehen sich über Monate oder Jahre hin; wenn sie endlich getroffen werden, lassen sie kaum eine nachvollziehbare Logik erkennen. Prioritäten verschieben sich mitten im Prozess und lassen Projekte auf der Strecke bleiben“. Das sei der Widerspruch, der die aktuelle Krise präge: Kultur würde auf der Ebene der Repräsentation, des Kulturerbes und der institutionellen Sichtbarkeit gefördert, während die unabhängigen Strukturen, die Innovation, internationalen Austausch und künstlerische Erneuerung hervorbringen, abgebaut würden. Die Folge: eine tiefgreifende Erosion des Ökosystems, das das kulturelle Leben anpassungsfähig und lebendig halte. O’Donnell bezieht sich dabei u.a. auf die Entscheidung der Bundesregierung, den Bundeskulturfonds zu halbieren und die Förderung wichtiger nationaler und internationaler Netzwerke zur Unterstützung der unabhängigen darstellenden Künste zu streichen. Strukturelle Unterstützung würde durch symbolisches Engagement ersetzt. Vor allem Migrant*innen und geflüchtete Künstler*innen würden durch unklare Verträge, unbezahlte Arbeit oder symbolische Inklusion ohne strukturelle Unterstützung ausgenutzt. 

Notwendige Maßnahmen seien: Stabilisierung und das Schaffen von langfristigen Planungshorizonten, die Wiederherstellung von vertrauensvollen Beziehungen, Identitätsarbeit durch die Stadt, die Wiederherstellung einer Exekutivfunktion und Empathie in der Politik für Künstler*innen als Arbeitnehmer*innen, die emotionale, intellektuelle und soziale Arbeit leisten. 

Seit dem Herbst 2025 hat The Green Room einen neuen Sitz in der Alten Feuerwache im Agnesviertel (Köln). Er bietet Einzelberatung und Coaching, Workshops, Residenzen und eine Ressourcenbibliothek.

02.02.2026

10. German Songwriting Award – Jubiläumsausgabe

Der German Songwriting Award feiert in diesem Jahr ein Jahrzehnt Songwriting und Musikproduktion. Interessierte können ihr Werk in einer von 12 Kategorien einreichen und von einer erfahrenen internationalen Jury aus Expert*innen der Musikbranche bewerten lassen, darunter: Universal, Armada Music, Warner, BMG, Mobilee Records, A&R Worldwide, Smash The House, Budde Talent Agency, Popakademie, TRO und viele mehr. Um die Vielfalt musikalischer Kreativität abzubilden, gibt es zahlreiche Kategorien: von Singer-Songwriter*in und Pop über Music for Motion Picture und Best Engineered Song bis hin zu Best Immersive Mix, Lyrics Only, Urban oder EDM. Gewinnen könnt ihr einen Release inkl. Marketingkampagne plus tolle Zusatzpreise. Die Einreichung des ersten Songs kostet 40 Euro, ab dem zweiten 15 Euro. Ihr könnt denselben Song in mehreren Kategorien einreichen oder verschiedene Songs in unterschiedlichen Genres platzieren. Weitere Angebote sind A&R Sessions mit Feedback gegen Gebühr u.a. Einsendeschluss: 27.02.2026

02.02.2026

FLINTA* Musicians Community Vienna: Open Call

FLINTA* Musicians Community Vienna startet 2026 eine Reihe von FLINTA*-Showcase-Konzerten und suchen Acts aller Genres, um fantastische Line-ups für verschiedene Genre-Themenabende an einem passenden Veranstaltungsort zusammenzustellen. Egal, welchem Genre du dich mit deiner Musik zugehörig fühlst, wenn deine Band hauptsächlich aus FLINTA*-Musiker*innen besteht oder du eine Solo-FLINTA*-Künstlerin bist, fülle bis zum 15. Februar 2026 das Formular aus!Wenn du Fragen hast, schreibe sie in die Kommentare unten oder sende eine DM. 

02.02.2026

Stipendium PLUS für Berliner Popmusiker*innen

Die Stipendien des Musicboards fördern Berliner Popmusiker*innen oder Bands, die sich mit einem zeitlich begrenzten musikalischen Vorhaben künstlerisch weiterentwickeln oder professionalisieren möchten. In Ergänzung zum Stipendium bietet das Musicboard das individuelle Mentoring- und Coaching-Programm PLUS an. Nächste Antragsfrist: 2.3.2026, 9:30 Uhr

30.01.2026

Musicboard-Residenzprogramm

Das Residenzprogramm des Musicboards ermöglicht Berliner Popmusiker*innen Arbeitsaufenthalte im In- und Ausland. Im Rahmen der Co-Creation-Residenzformate empfängt das Musicboard zudem internationale Musiker*innen für Residenzaufenthalte in Berlin. Die Residenzen dienen der Internationalisierung der Berliner Popmusikszene sowie der Etablierung nachhaltiger, transnationaler Ko-Produktionsstrukturen. Sie bieten Raum für interdisziplinären Austausch und künstlerische Experimente. Es gibt Residenzen in Accra, Detroit, Kampala, Salvador de Bahia, Ris-Orangis, Hellerau und Uckermark. Antragsfrist ist am 2. März 2026 um 9:30 Uhr.

30.01.2026

Interkulturelle Woche 2026 in Frankfurt: 10.000 Euro für Vereine & Initiativen

Bis Sonntag, 1. März, können sich Frankfurter Vereine und Initiativen für die Organisation und Ausrichtung der Frankfurter Interkulturellen Woche 2026 bewerben. Gesucht wird ein Veranstalter, der über das Amt für multikulturelle Angelegenheiten (AmkA) eine städtische Förderung in Höhe von 10.000 Euro erhält. Die Förderung soll für die Umsetzung eines Programms mit selbst gesetztem Themenschwerpunkt genutzt werden. Auch in diesem Jahr soll die Interkulturelle Woche (IKW) zahlreiche Aktionen, Veranstaltungen und Projekte aus allen Bereichen der Stadtgesellschaft vereinen. Die Frankfurter IKW, die von 24. September bis 4. Oktober stattfindet, bietet eine Plattform für Vielfalt, Toleranz und interkulturellen Austausch. Bei der Koordination der IKW geht es vor allem darum, bereits bestehende Angebote von lokalen Initiativen zu bündeln und stärker sichtbar zu machen. Dabei ist es besonders wichtig, weitere Vereine und Initiativen zur Mitwirkung bei der Veranstaltung zu gewinnen, ein Programm zu erstellen und zu bewerben. Bewerbt euch hier mit einem Motto und Konzept.

30.01.2026

Campusfestival sucht Bands aus Bielefeld & Ostwestfalen-Lippe

Es ist wieder so weit! Das Campusfestival Hertz 87.9 geht 2026 in eine neue Runde. Damit der Campus auch dieses Jahr wieder auf Hochfrequenz glüht, braucht das Festival euch! An alle Soundpionier*innen und Bühnen-Biester aus Bielefeld oder OWL: in diesem Jahr gibt es am 20.06. wieder Slots zu vergeben, die heißer sind als die Kaffeemaschine in der Prüfungsphase. Bewerben könnt ihr euch am besten per Mail, Bewerbungen von FLINTA-Acts sind besonders gern gesehen! Schicke einfach eine kurze Biographie und aussagekräftige Musikbeispiele bis 16. Februar 2026 um 12 Uhr.

30.01.2026

Skandaløs Bandcontest sucht Musiker*innen aus Nordfriesland & Umgebung

Du bist aus Nordfriesland und Umgebung und möchtest unbedingt auf dem Skandaløs Festival auftreten? Dann bewirb dich beim Bandcontest! In der ersten Phase könnt ihr euch per Mail bewerben. Wenn ihr von der Jury ausgewählt werdet, könnt ihr am 30.04. live im Charlottenhof beweisen, warum ihr auf die Bühne gehört. Das Skandaløs Festival hat sich schon immer der Förderung von jungen musikalischen Talenten verschrieben, weswegen es ein paar Einschränkungen festgelegt hat: mind. die Hälfte der Beteiligten sollte 25 Jahre alt oder jünger sein und ihren Wohnsitz in Sønderjylland-Schleswig (Süd-Dänemark, Nordfriesland, Schleswig-Flensburg oder Stadt Flensburg) haben. Bewerbungsschluss: 22.02.2026, mehr Infos zur Bewerbung hier.

30.01.2026

Stipendienprogramm stART.up für junge Künstler*innen aus Hamburg

Junge Kunst-, Musik- und Kulturschaffende, die in Hamburg leben und nach ihrem Studienabschluss freiberuflich arbeiten oder eine freiberufliche künstlerische Existenz aufbauen möchten, werden vom Stipendienprogramm stART.up der Claussen-Simon-Stiftung finanziell und ideell mit einjährigen Arbeitsstipendien gefördert. Erste Berufserfahrungen im künstlerischen Bereich sind dabei Voraussetzung. stART.up richtet sich an Künstler*innen aller Sparten, sei es Bildende und Darstellende Kunst, Musik, Film, Fotografie oder Literatur. Ein Stipendium beinhaltet neben der finanziellen Förderung von bis zu max. 1.400,- Euro pro Monat (ggf. zzgl. Kinderzuschlag in Höhe von 300,- Euro), die verpflichtende Teilnahme an Seminaren und Workshops, die der Professionalisierung dienen und wirtschaftliche, kommunikative und juristische Kenntnisse für eine erfolgreiche berufliche Selbstständigkeit vermitteln. Neben der gemeinsamen Arbeit in der transdisziplinären Gruppe ist die vertiefende Weiterbildung mit individuellen Coachings möglich. Die Stipendiat*innen erarbeiten während der Förderzeit einen Projektplan, in dem sie eine künstlerische Idee konkretisieren und ein Konzept zur Umsetzung entwerfen. Mit diesem Projektplan bewerben sich die Geförderten am Ende des ersten Förderjahres um eine Anschlussförderung. Bewerbungsschluss: 15.02.2026

29.01.2026

Jazz Connects Festival in Rhein-Main (24.4.-3.5.2026): Newcomer Contest

Aus einer Konzertreihe wird 2026 ein ganzes Festival: Vom 24. April bis 3. Mai 2026 verbindet der Jazz in seinen vielfältigen Ausprägungen Menschen, Bands und Spielstätten im gesamten Rhein-Main-Gebiet. Beim Jazz Connects Festival haben sich erstmals Veranstalter*innen aus der Region zusammengetan und laden an zehn Tagen zu 26 Konzerten in verschiedene Locations ein. Damit möchten die Macher*innen den Grundstein für eine bunte und aufregende Konzertreihe legen, die den Jazz – regional und international – zeigt, wie er wirklich ist: nämlich lebendiger denn je. Dabei ist ihnen Gleichstellung, Diversität und eine inklusive Atmosphäre genauso wichtig wie die Förderung junger Künstler*innen. Im Vorfeld ruft das Orgateam deshalb zu einem Nachwuchswettbewerb auf. Interessierte Jazzbands, deren Mitglieder größtenteils nicht älter als 30 Jahre alt sind, können sich ab sofort per Mail oder DM auf Insta bewerben und haben damit die Chance, das Jazz Connects Festival am 24.4. mit einem 90-minütigen Konzert im Club Voltaire zu eröffnen. Bewerbungsschluss: 01.03.2026

29.01.2026

Aventis Foundation – Klangförderung der klassischen Musik

Mit der Förderreihe „Klang“ unterstützt die Aventis Foundation gezielt professionelle freie Ensembles und Orchester der klassischen Musik in Deutschland. Dabei begrüßt die Stiftung ausdrücklich die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen, wie Nachhaltigkeit, demokratische Grundwerte oder die Steigerung von Teilhabe in den Bereichen kulturelles Leben und Bildung. Bewerbungsfrist: 01.02.-31.03.2026 

29.01.2026