POLYTON: Nominierungen stehen fest
Die Akademie für Populäre Musik richtet am 25.3.2026 die dritte Vergabe des Musikpreises POLYTON in Berlin aus. Der Preis feiert nicht nur die Artists im Rampenlicht, sondern auch die Menschen und Teams im Hintergrund, die diese Werke möglich machen. Jetzt wurden die Nominierungen bekannt gegeben: unter anderem haben Shirin David, ZAH1DE, Ikkimel, blond, CATT und die Kölner Band The Red Flags (Foto: Lisa Ordemann) eine Chance auf den begehrten Preis. Eine Übersicht über alle Nominierungen findet ihr auf Instagram. Eingebettet ist die Preisverleihung erneut in ein mehrtägiges Programm, das vom 23. bis 25.3. auch Diskussionsrunden und Think Tanks umfasst.
Erste Bestenliste erschienen
Mit einem Platz auf der Bestenliste des Preises der Deutschen Schallplattenkritik werden vierteljährlich die besten und interessantesten Neuveröffentlichungen der vorangegangenen drei Monate ausgezeichnet. Bewertungskriterien sind künstlerische Qualität, Repertoirewert, Präsentation und Klangqualität. Die erste Bestenliste diesen Jahres liegt jetzt vor. Bemerkenswert ist, dass bei beiden Alben, die von den Jazz-Jurys ausgewählt wurden, Musikerinnen beteiligt waren, und in beiden kommt eine Trompete vor. Da ist zum einen „Trumpet Tales“ von Klaus Wienerroither und der Barbara Bruckmüller Big Band. Das andere geehrte Jazzalbum heißt „Angel Falls“ und stammt Duo der Pianistin Sylvie Courvoisier und dem Trompeter Wadada Leo Smith. Auch im Blues-Bereich wurde eine Musikerin gewürdigt, nämlich die Kanadierin Miss Emily („The Medicine“), die auf eine mittlerweile 21jährige Karriere zurückblickt. In der Kategorie Weltmusik konnte Yasmine Hamdan mit „I Remember I Forget“ punkten, die auf ihrem Album das paradoxe Leben in der Diaspora auslotet (s. Foto). Im Bereich Traditionelle Ethnische Musik entschied sich die Jury für LINA_ & Marco Mezquida und ihr Album „O Fado“, im Alternative-Genre für FKA Twigs‘ CD „Eusexua Afterglow“.
Sophie von La Roche-Preis: jetzt bewerben
Die Stadt Offenbach am Main verleiht seit 2009 den „Sophie von La Roche-Preis“ zur Förderung und Anerkennung hervorragender und innovativer Leistungen, die der Verwirklichung der Gleichberechtigung bzw. der Gleichstellung von Frauen dienen. Die Auszeichnung wird alle zwei Jahre verliehen und ist mit einem Preisgeld von 1.500 Euro dotiert. Bewerben können sich natürliche und juristische Personen, Frauenprojekte, Vereine, Institutionen und Verbände, die sich mit ihrer Arbeit für Gleichberechtigung und Gleichstellung einsetzen. Abgabeschluss: 12. April 2026
BPM Sachsen nimmt sächsische Musikschaffende mit zur Music Week Poland (jetzt bewerben)
Das Büro für Popkultur und Musik Sachsen nimmt euch mit zur Music Week Poland vom 6.-9. Mai 2026! Gesucht werden sächsische Musikschaffende (Management, Labels, Booking, Musiker*innen & more), die Lust haben, sich mit der polnischen und osteuropäischen Szene zu vernetzen. Freut euch auf Panels, Receptions, Speed Meetings und rund 70 Konzerte in sieben Venues! Interesse? Meldet euch bis 5. März 2026 hier an. Die verbindliche Anmeldung kommt danach separat. Mehr Infos zu Ablauf & Kosten folgen bald.
Bunter Sommer Neustadt 19.-21.06.2026 sucht Mitwirkende
Das ehrenamtlich organisierte Festival Bunter Sommer Neustadt im Juni sucht Musiker*innen, DJ, Künstler*innen, Workshopleiter*innen oder Performer*innen, die beim Festival mitwirken wollen, egal ob Flohmarktstand, Band, Streetfood, Kreativworkshops oder andere Beiträge. Anmeldungen von lokalen Akteur*innen werden bevorzugt. Hier könnt ihr euch für einen Bühnenauftritt bewerben. Außerdem werden freiwillige Helfer*innen gesucht, die Anmeldung ist ab März offen.
Support Acts gesucht
Das amerikanische Folkduo Dugworld sucht Support Acts für seine Europatour vom 8.-20.03.2026: 8.3. Köln, 9.3. Hamburg, 10.3. Berlin, 16.3. München, 17.3. Zürich u.a.
Auch die Alternative-Band Freude aus Österreich sucht Support Acts für die Album Release Shows in Wien (14.5.), München (16.5.), Hamburg (22.5.) und Berlin (23.5.).
Psychologische Einzelfallhilfe für Musikschaffende 24.02.2026 (jetzt anmelden)
Am 24. Februar startet die neue Kooperation von PROMUSIK mit dem Verband MiM – Mental Health in Music. Ab sofort bietet diese in regelmäßigen Abständen (ca. alle 6 Wochen) psychologische Beratung speziell für Musikschaffende an – professionell, vertraulich und mit Branchenverständnis. Die Einzelberatung ist exklusiv für PRO MUSIK-Mitglieder und kostenfrei im Rahmen der Mitgliedschaft. Für den ersten Termin am 24.02.2026 stehen drei Slots zur Verfügung: 10:00-10:50 Uhr | 11:00-11:50 Uhr | 12:00-12:50 Uhr. Interessierte können sich per Mail anmelden und ihren gewünschten Zeitslot und eine mögliche Alternative angeben! Anmeldeschluss: 17.02.2026
Open Call: GIRL, SHOW ME THAT BODY (OF WORK) 2028–2029 (Berlin)
FLINTA* Literatur lädt FLINTA*-Künstler*innen ein, sich für die Ausgaben 2028–2029 der interdisziplinären Performance- und Literaturreihe „Girl, Show Me That Body (of Work)“ in Berlin zu bewerben. Die Reihe ist eine Plattform für FLINTA*-Künstlerinnen mit Migrations- und Vertreibungserfahrungen, um experimentelle, verkörperte und sozial engagierte Arbeiten zu präsentieren. Sie vereint künstlerische Praktiken aus den Bereichen Literatur, Performance, Klang und kollektive Erfahrung in vier kuratierten Abenden pro Jahr, darunter:
– Poesie, Spoken Word, literarische Lesungen
– Performance-Literatur und Lecture-Performance
– Theater und Tanz-basiertes Storytelling
– Musik in Verbindung mit Text oder Erzählung
– experimentelle hybride Performance
– partizipative und publikumsorientierte Formate
Eingereicht werden können auch Vorschläge für Workshops, kollektives Schreiben, bewegungsbasiertes Storytelling, feministische und queere Moderationsmethoden sowie Mentoring, Beratung oder fachliche Beiträge von Kulturschaffenden, Sprachaktivist*innen, Außenpolitiker*innen und Expert*innen für Bewusstseinsbildung/Zugänglichkeit.
Wer kann sich bewerben: FLINTA*-Praktiker*innen (Frauen, Lesben, Intersexuelle, Nicht-Binäre, Transgender, Agender) mit Wohnsitz in Berlin. Besonders willkommen sind Bewerbungen von Migrant*innen, Diaspora- oder Vertriebenen-Communities, BIPoC-Praktiker*innen, queeren, transgender, nicht-binären oder geschlechtsdiversen Praktiker*innen, Praktiker*innen mit Behinderung, chronischer Erkrankung oder Neurodiversität sowie Kulturschaffenden der ersten Generation. Bewerbungsfrist: 01.03.2026, 12 Uhr
Ideenfonds fördert Projekte in Ostdeutschland
Neue Förderrunde: bis zu 2.000 € für eure Idee! Du hast eine Projektidee und willst etwas in Ostdeutschland bewegen? Dann bewirb dich jetzt beim IDEENFONDS – alleine oder gemeinsam mit deiner Gruppe! Gesucht werden Projekte, die die (p)ostmigrantische Community in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen stärken, vor allem im ländlichen Raum. Bewerben könnt ihr euch jeweils bis zum dritten Donnerstag des Monats (also 19.2., 19.3. usw.).
Sommer-Residenz im LOT Wien (AT)
Sommer-Residencies im LOT bieten transdisziplinären Kollektiven vom 01.-31.08.2026 eine einzigartige Gelegenheit, in einem freien, gut ausgestatteten Raum zu arbeiten, der der künstlerischen Erforschung und dem Experimentieren gewidmet ist. Diese Residencies sind für Gruppen ohne eigenen Arbeitsraum gedacht und bieten Zeit, Raum, technische Ressourcen und optionale Mentor*innen, um innovative künstlerische Forschung zu unterstützen. Das Programm betont die Bedeutung der Zusammenarbeit und des interdisziplinären Austauschs und gipfelt in einer offenen Präsentation des aktuellen „Stands der Kunst“ der einzelnen Gruppen. Bewerbungsschluss: 22.02.2026
Open Call: VORBRENNER 2027 sucht interdisziplinäre Projekte (Innsbruck)
VORBRENNER ist eine Plattform für zeitgenössische Kunstformate, die über Sparten- und Genregrenzen hinweg prozessorientiertes Arbeiten fördert. Sowohl für Kollektive als auch für Einzelkünstler*innen, die sich auf Basis eines interdisziplinären Kunst- und Wissenschaftsbegriffes auf die Suche nach neuen Erkenntnissen und zeitgenössischen Ausdrucksformen begeben wollen, werden hier Möglichkeiten temporärer Zusammenarbeit geboten. Im Fokus steht eine tastende, versuchende, forschende und entwickelnde Bewegung, mit einer gewissen Gelassenheit dem Unvollendeten, Paradoxen, Fragmentarischen gegenüber. Für Probebohrungen einer solchen Art stellt VORBRENNER die Räumlichkeiten des BRUX samt Infrastruktur sowie finanzielle Mittel zur Verfügung. Die ausgewählten Projekträger*innen werden bei Umsetzung, Budgetierung, Koordination, Verwaltung und Dokumentation unterstützt. Gesucht werden interdisziplinäre Projekte mit einem experimentellen Ansatz, die an den Schnittstellen von Architektur, Bildender Kunst, Film, Fotografie, Literatur, Musik, Performance, Theater, Virtual/Extended Reality uvm. arbeiten. Die Formate können sowohl performativ, installativ oder partizipatorisch sein. Es gibt keine inhaltlichen Vorgaben. Das Zitat darf als assoziativer Impuls verstanden werden.
Die VORBRENNER-Projekte stellen gemeinsam ein Jahresprogramm dar, das in den Monaten April, Juni, September und Oktober umgesetzt wird. In diesem Zeitraum stehen die Räume des BRUX für Projektarbeiten und Veranstaltungen zur Verfügung. Die Projekte können alternativ auch im öffentlichen Raum (Innsbruck/Tirol) umgesetzt werden. Bewerbungsfrist: 03.05.2026
Open Call: Lange Nacht der ungeförderten Projekte 21.05.2026
Alle paar Minuten scheitert eine fantastische Idee an einem gnadenlosen Antragsformular. Bei der zweiten Langen Nacht der ungeförderten Projekte bekommen diese für 15 Minuten Aufmerksamkeit! Künstler*innen aus Bremen, Niedersachsen und Hamburg können sich mit ihren unrealisierten Ideen bei der zweiten langen Nacht der ungeförderten Projekte am 21.5. bewerben: „Bewerbt euch jetzt mit euren Schnipseln, euren ersten Takten, euren guten Anfängen und Rough Cuts(…) und verschafft eurer Idee die Aufmerksamkeit, die sie verdient“, heißt es in der Ausschreibung. Unter allen Einsendungen werden 8 Projekte ausgelost. Bewerbungsfrist: 16.03.2026

