ChorLAB „The Body that Sings – Chorpraxis aus feministischer Perspektive“ 26.02. (digital)

Am 26. Februar 2026 lädt das Goethe Institut Schweden von 13–14:15 Uhr herzlich zum digitalen ChorLAB „The Body that Sings – Chorpraxis aus feministischer Perspektive“ ein. Wer singt? Was singen wir? Wie singen wir und vor allem in welchen Strukturen und unter welchen Voraussetzungen? Darüber soll es in einem digitalen Gespräch zusammen mit der Musikerin und Philosophin Rosa Klee (DE) sowie der Komponistin und Klangkünstlerin Brenda El Rayes(SE) gehen. Ausgehend von ihren künstlerischen und praktischen Erfahrungen werden die sozialen Dimensionen gemeinschaftlichen Singens diskutiert, Hierarchien und Traditionen hinterfragt und erkundet, wie feministische Perspektiven das Arbeiten im Chor verändern kann.

Das ChorLAB versteht sich als digitales Denk- und Austauschformat: eine Art „Think Tank“ rund um Fragen zu Musik und Gesellschaft. Es bringt Akteur*innen aus Chorpraxis, Kunst und Wissenschaft zusammen und schafft einen offenen und zugleich geschützten Raum für Impulse, Diskussion und Vernetzung. Die Veranstaltung findet online und in englischer Sprache statt, die Teilnahme ist kostenlos. 

20.02.2026

Reeperbahn Festival sucht innovative Stimmen & mutige Formate

Hast du einen Trend, eine Kontroverse oder eine Entwicklung in der Musik- und Kreativbranche entdeckt, die kritische Aufmerksamkeit, eine eingehende Analyse oder neue Sichtbarkeit erfordert? Das Reeperbahnfestival sucht nach innovativen Stimmen und mutigen Formaten, die komplexe Themen angehen und sinnvolle Gespräche anregen. Reiche deine Vorschläge für Sessions und Referent*innen bis zum 15. April 2026 ein. Begrüßt werden ausdrücklich Einreichungen von Personen mit unterrepräsentierten Hintergründen und Perspektiven.

Auch für das Arts & Word Programm werden Beiträge gesucht, wie z.B. Lesungen, Stand-Up, Live-Podcast oder Talkrunde. Einreichfrist: 15. April 2026

20.02.2026

Bericht „Live Music Has A Baseline“ zur CO2 Bilanz in USA/UK

Es ist kein Geheimnis, dass die Musikbranche mit ihrem Publikumsverkehr und ihren Veranstaltungen zur Klimakrise beiträgt. Gleichzeitig hat sie das Potential, Trends zu setzen, Menschen mit gemeinsamen Zielen zusammenzubringen und so Dinge anzustoßen. Dazu braucht es jedoch ein Wissen über die Ursachen und das Ausmaß des Problems sowie Antworten auf die Frage, wie die Branche zur Lösung beitragen kann. Der Bericht „Live Music Has A Baseline“ des MIT, mitfinanziert von Coldplay, Live Nation, Hope Solutions und Warner Music – liefert jetzt eine robuste und qualitativ hochwertige Analyse der Treibhausgasemissionen von Live-Musikveranstaltungen in den USA und Großbritannien für das Jahr 2023. Das nicht verwunderliche Hauptergebnis: die größe Emissionsquelle ist die Anreise der Fans (77,2% UK, 62,2% USA), gefolgt von Essen & Getränken bei Veranstaltungen. Der Bericht hat 33 Maßnahmen zur wirkungsvollen Emissionsreduktion identifiziert. Die erhobenen Daten sind als Orientierungsinstrument für strategisches Handeln gedacht. Sie sollen zeigen, wo die Branche ihre Nachhaltigkeitsbemühungen konzentrieren kann, von der Optimierung der Logistik und des Transports bis hin zur Verbesserung der Energieeffizienz in Veranstaltungsorten. Eine Zusammenfassung findet ihr hier.

19.02.2026

Gemeinsam für einfachere ÖPNV-Kombitickets: Umfrage für Veranstalter*innen

Nachhaltiger Publikumsverkehr – aber wie? Um dem Publikum ÖPNV-Kombitickets für Live-Veranstaltungen bieten zu können, müssen Veranstaltende aktuell je nach Region und Verkehrsverbund eigene Lösungen entwickeln. Oft mit hohem Kosten- und Abstimmungsaufwand, individuellen Verhandlungen und bürokratischen Hürden. The Changency, die Agentur für nachhaltigen Wandel, möchte das jetzt ändern. Gemeinsam mit dem BDKV will sie mit der Machbarkeitsstudie „Kombiticket ohne Limit“untersuchen, wie die nachhaltige Publikumsanreise durch ein Deutschland-Kombiticket kostengünstig und niedrigschwellig ermöglicht werden kann. Mit der Studie wird erstmals öffentlich zugängliches Wissen rund um das ÖPNV-Kombiticket geschaffen und auf dieser Basis konkrete Lösungsvorschläge entwickelt. Um ein repräsentatives Ergebnis zu erzielen, ruft The Changency Veranstaltende auf, bis 11.03.2026 an einer anonymen Umfrage teilzunehmen (Dauer: 10-15 Minuten). Die Ergebnisse werden kostenlos veröffentlicht und stehen der gesamten Branche zur Verfügung.

Für die ersten 500 Teilnehmer*innen spendet The Changency jeweils 1 € an BIKEYGEES: Eine Organisation, die Frauen und Mädchen mit Flucht- und Migrationserfahrung das Fahrradfahren ermöglicht und damit Mobilität, Selbstständigkeit und Teilhabe stärkt.

19.02.2026

3 Vollzeit-Doktorand*innenstellen für Musikwissenschaften (Schweden)

An den Universitäten Uppsala und Göteborg sind derzeit drei Vollzeit-Doktorandenstellen ausgeschrieben, auf die sich Musikwissenschaftler*innen bewerben können. Bewerbungsschluss: 26.03.2026
19.02.2026

Umstiegsmasterstudiengänge Lehramt Musik @ Musikhochschule Lübeck (Infocall 25.02.)

Die Musikhochschule Lübeck (MHL) bietet mit den Studiengängen „Musik Vermitteln“ & „MusikPlus“ zukunftsweisende Studienmöglichkeiten für Menschen, die ihre berufliche Leidenschaft in der musikpädagogischen Arbeit mit anderen sehen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf unseren innovativen Umstiegsmasterstudiengängen (Master of Education) für die Schulformen Gymnasium/Gemeinschaftsschule und Grundschule. Diese Studiengänge ermöglichen Absolvent*innen künstlerischer oder künstlerisch-pädagogischer Musikstudiengänge den gezielten Einstieg in die zweite Phase der Lehrkräftebildung (Referendariat/Vorbereitungsdienst). Um Studieninteressierten umfassende Informationen über Inhalte, Voraussetzungen und Möglichkeiten dieser Masterstudiengänge zu bieten, gibt es eine digitale Informationsveranstaltung am Mittwoch, den 25.02.2026 ab 18 Uhr.
Für den erfolgreichen Start ins Studium unterstützen sie Interessierte außerdem mit kostenfreien Vorbereitungsangeboten zur Eignungsprüfung.

17.02.2026

Online-Lernplattform von Better Live

Das von einem europaweiten Konsortium aus elf Partnern der Jazz- und Improvisationsmusikszene geleitete Projekt Better Live unterstützt aktiv die ökologische Transformation des europäischen Live-Musiksektors. Seit neustem ist jetzt eine kostenlose Lernplattform zugänglich. Sie vermittelt Musiker*innen und Musikfachleuten das nötige Rüstzeug, um den ökologischen Wandel in der Live-Musik voranzutreiben. Diese können in ihrem eigenen Tempo mit Fachinhalten von 18 europäischen Spezialist*innen lernen: es gibt 12 thematische Pfade (Mobilität, Energie, Ernährung, Abfall, CO2-Fußabdruck, Politik…), praktische Fälle aus aktuellen Studien und Erfahrungen aus der Praxis sowie Ressourcen und Umsetzungsleitfäden für konkrete Maßnahmen. Die Inhalte sind in Englisch, Deutsch, Französisch und Spanisch verfügbar.

16.02.2026

Green Pilot Tours bietet Tourförderung

Die Green Pilot Tours gehen in die sechste Runde! Dabei handelt es sich um eine Tournee eines künstlerischen Projekts/einer Band zwischen mindestens vier verschiedenen Veranstaltungsorten oder Festivals, an der mindestens zwei Mitglieder des Europe Jazz Networks aus zwei verschiedenen Ländern beteiligt sind. Sie muss sich auf innovative Tourneemodelle konzentrieren, die auf den Grundsätzen der ökologischen Nachhaltigkeit, Zusammenarbeit, fairer Vergütung, Inklusion und Geschlechtergleichgewicht basieren. Es wurden bereits fünf Green Pilot Tour-Aufrufe veröffentlicht, und bisher wurden 30 Tourneen bewilligt. Bewerbungsfrist: 30.04.2026 bewerben. 

Zusätzlich zu den regulären Green Pilot Tours-Ausschreibungen startet EJN 2026 eine spezielle „Beyond Europe”-Ausschreibung für Green Pilot Tours, um Tourneen von Projekten aus Afrika und dem Nahen Osten innerhalb des EJN-Mitgliedskreises zu unterstützen. Bewerbungsfrist: 10.05.2026

16.02.2026

Experimentalfonds Brandenburg fördert kleine, lokale Kulturideen  

Der Experimentalfonds Brandenburg fördert ab 2026 kleine, lokale Kulturideen mit bis zu 5.500 Euro – unkompliziert und offen auch für Privatpersonen, lose Initiativen und Vereine. Gesucht werden Projekte, die Menschen vor Ort zusammenbringen, neue Begegnungen schaffen oder einfach Lust am gemeinsamen Ausprobieren haben. Bewerbungsfrist: 15.03.2026
16.02.2026

Jetzt handeln: Ab 2026 korrekt als Musikspielstätte erfassen lassen

Ein wichtiger Meilenstein für die Livekultur entsteht 2026 durch eine Neuerung. Bisher tauchen Musikclubs in der Statistik unter Theater, Diskotheken oder Gastronomie auf – mit der Folge: fehlende Sichtbarkeit und verzerrte Zahlen führen zu schwächeren Argumenten in Förder- und kulturpolitischen Debatten. Abhilfe schafft jetzt die neue WZ-Klasse 90.31.3 – Live-Musikspielstätten, Musikclubs und ähnliche soziokulturelle Zentren. Musikspielstätten und Clubs haben danach erstmals eine eigene Wirtschaftszweigklassifikation. Damit das nicht nur auf dem Papier passiert, braucht es euer Zutun, sofern ihr Veranstalter*in seid. Damit eure Spielstätte ab 2026 korrekt gezählt wird: 

  • Kontaktiert eure Steuerberatung aktiv
  • Lasst eure DATEV-Stammdaten auf die WZ-Klasse 90.31.3 umstellen
  • Sagt ausdrücklich: „Live-Musikspielstätte / Musikclub“

Ohne diese Umstellung bleibt eure Spielstätte statistisch unsichtbar – mit ihr stärkt ihr die gesamte Branche.

16.02.2026

laut@Lausitz: Bühne frei für junge DJs & Producer*innen

Die Lausitz dreht wieder auf: Der Wettbewerb laut@Lausitz startet 2026 in die nächste Runde und sucht Nachwuchs-DJs und Producer*innen (16–25 Jahre) aus der Region, die elektronische Musik lieben und Lust haben, ihr Talent nach vorne zu bringen. Nach der Premiere in 2025 mit Coachings, Networking und gefeierten Auftritten beim Wilde-Möhre-Festival geht’s jetzt weiter – mit noch mehr Support und Sichtbarkeit. Das erneute Ziel: junge elektronische Acts aus der Lausitz fördern, vernetzen und auf echte Bühnen bringen. Einsendeschluss: 22. März 2026

16.02.2026

Webinar für GEMA-Mitglieder 25.02.2026

Am 25.2.2026 um 16 Uhr geben Förderexpertin Rosita Kürbis und die Leitungen der Teams Künstler*innenförderung, German Music Export, Deutscher Jazzpreis und PR/Öffentlichkeitsarbeit einen kompakten Überblick über die Aktivitäten und Förderbereiche der Initiative Musik. Sie erklären die Ziele der Programme, zeigen, wie typische Fehler bei Anträgen vermieden werden, und geben Tipps, was eine gute Bewerbung ausmacht – unter anderem auch für den Deutschen Jazzpreis.

16.02.2026