Jetzt bewerben für den Deutschen Jazzpreis 2022

Die Bewerbungsphase für den Deutschen Jazzpreis 2022 ist gestartet. Ab sofort können in elf Kategorien Bewerbungen eingereicht werden, zum Beispiel für nationale wie internationale Alben des Jahres Instrumental oder Vokal sowie für Debüt-Alben. Darüber hinaus sind Einreichungen für Rundfunkproduktionen, das Festival des Jahres, die besten Kompositionen sowie Arrangements und besondere journalistische Leistungen möglich. Zur Einreichung berechtigt sind Künstler:innen, die an der Produktion beteiligt sind, genauso wie Labels, Verlage, Rundfunkanstalten, Managements und Promoter:innen sowie Komponist:innen, Arrangeur:innen und Autor:innen journalistischer Beiträge. Die Vorschläge für die weiteren Nominierungen erfolgen durch die jeweiligen Fachjurys. Eingereicht werden können künstlerische Leistungen, die im Zeitraum vom 11. Januar 2021 bis 30. November 2021 erbracht wurden bzw. noch erbracht werden.

Nach der Premiere des Deutschen Jazzpreises 2021 wurde das Konzept evaluiert und weiterentwickelt. So werden beispielsweise die Kategorien „Künstler:in des Jahres“ und „Künstler:in des Jahres international“ stärker hervorgehoben. Dazu kommen Verfahrensverbesserungen und Klarstellungen unter anderem für die Kategorien „Komposition des Jahres“, „Arrangement des Jahres“ und „Club des Jahres“. Die letztgenannte Kategorie wurde zum einen in „Spielstätte des Jahres“ umbenannt und zum anderen werden zukünftig die Nominierungen, Zu den Nominierungen für die Kategorie „Spielstätte des Jahres (bisher: „Club des Jahres“) können nun auch Jazzreihen zählen. Die Nominierungen hierfür werden auf Vorschlag der Jurymitglieder ermittelt. Im Anschluss erfolgt eine Wahl durch die Mitglieder der Deutschen Jazzunion. Auch zukünftig soll der Preis fortlaufend evaluiert werden. Darüber hinaus werden weiter Rückmeldungen und Vorschläge aus dem steten Dialog mit der Jazzszene in die kontinuierliche Weiterentwicklung des Deutschen Jazzpreises einfließen. Neu in Beirat des Preises berufen werden die Musikerin und Kulturmanagerin Lisa Tuyala und der Musikwissenschaftler und Dozent Dr. Harald Kisiedu.

11.10.2021