Für eine neue Symmetrie in der Musikgeschichte

Das Gender-Forschungsprojekt „History / Herstory“ hat sich zum Ziel gesetzt, eine neue Symmetrie in der Musikgeschichte zu Gunsten von Musikerinnen herzustellen, (siehe die neue Internetpräsenz www.historyherstory.de ). Frauen, die Musikgeschichte schrieben und noch schreiben, sei es in der Musikpraxis, -ausbildung, -förderung oder

-erfindung, sollen aus dem Schatten herausgeholt und gewürdigt werden, sodass Musikgeschichte als das komplexe Ganze wahrgenommen wird, was es ist. Damit sollen die „toten Winkel“ und Ausschlussmechanismen des Erinnerns und Würdigens entlarvt und Musikerinnen „ins rechte Licht gerückt“ werden.

Ebenfalls um eine neue Würdigung von Musikerinnen geht es der Autorin Meike Spitzner. Sie hat sich zur Aufgabe gemacht, Musikerinnen aus der Sparte Jazz und Improvisation bekannter zu machen und eine androzentrische Wahrnehmung in diesem Bereich zu überwinden. Dafür hat sie eine umfang- und aufschlussreiche Liste von Jazz- und Improvisationsmusikerinnen auf Wikipedia veröffentlicht:

http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Jazz-_und_Improvisationsmusikerinnen. Kontakt: annamarie_ursula@online.de

26.05.2008