Filmtipp: „Meta-Morphose“ im Frankfurter Mal Seh’n Kino

„Meta-Morphose. Leicht verstimmt ins Rampenlicht“ heißt ein Dokumentarfilm von Daniel Siebert (Buch: Daniel Siebert und Tim Karasch, D 2012, 100 Min.), der am 23. März 2013 um 17.45 Uhr im Mal Seh’n Kino in Frankfurt zu sehen ist; die Weltpremiere findet in Anwesenheit des Filmteams und der Mitwirkenden statt. Der Film erzählt die Geschichte der Frankfurter META BAND und deren psychisch kranken Mitgliedern, die tiefe Einblicke in eine sonst sehr verschlossene Welt gewähren: Das Leben im Sog der Psychose. Der Film lebt durch die besondere Nähe zu seinen herausragenden Protagonisten, die schonungslos offen von einem Dasein jenseits der Norm berichten, die dem Betrachter schnell ans Herz wachsen und mit ihrem feinfühligen Wesen die Grenzen zwischen Normalität und Wahnsinn verschwimmen lassen. Er ist eine Ode an liebenswert-kauzige und eigenwillig-geniale Charaktere, die sich im Laufe der Handlung allen Widrigkeiten zum Trotz auf eine spannende Heldenreise begeben – nach 15 Jahren Psychiatrie-Bandgeschichte fiebern sie ihrem ersten öffentlichen Auftritt entgegen.

Veranstaltungsort: Mal Seh’n Kino, Adlerflychtstr. 6, 60318 Frankfurt, Tel. 069 / 597 08 45, ed.on1718822631iknhe1718822631slam@1718822631ofni1718822631, www.malsehnkino.de

16.03.2013