Dokumentarfilm über FLINTA*-Artists sucht Unterstützung

Das Dokumentarfilm-Projekt über die FLINTA*-Artists Bush.Ida, Liser und Eleo “Für immer falsch” (R: Miriam Schlünkes) erzählt, wie es sich aktuell in Deutschland anfühlt, als FLINTA*-Person Musik zu machen. Dabei entstanden ist ein 30-minütiger einfühlsamer Dokumentarfilm zwischen Studiosessions, privaten Momenten und Konzerten – inklusive übergriffiger Männer, Struggle mit dem eigenen Aussehen und dem Bild, das man nach Außen gibt. Am Ende geht es um die Kraft, die alle drei aus ihrer Kunst schöpfen und die Energie, die sie an ihre Hörer*innen weitergeben. Denn sie schreiben Songs, die wütend machen, Zusammenhalt schaffen, sowie Sichtbarkeit für queere und FLINTA*-Perspektiven schaffen. Der Film befindet sich aktuell in der Fertigstellung. Wer jetzt Lust bekommen hat, zu mehr Sichtbarkeit und Anerkennung für FLINTA*-Artists beizutragen und den Film im Kino sehen möchte, kann dabei helfen: Für die Kosten der Festivalauswertung sucht das studentische Team nach finanzieller Unterstützung, dabei hilft jeder Euro! Schreibt einfach eine Mail; das Team freut sich neben Geld auch über generelles Interesse an dem Film sowie Austausch zu dem Thema.

10.07.2026

Initiative Musik stellt Förderprogramme vor: 1.9.2026 Saarbrücken

Bei ihrem Tourformat stellt die Initiative Musik Förderprogramme vor, gibt praktische Tipps zur Antragstellung und tauscht sich mit der lokalen Musikszene über Fördermöglichkeiten aus. Der nächste Tourstopp ist am 1.9.2026 im Dock11 in Saarbrücken im Saarland und beantwortet eure Fragen: Wie kommen Künstler*innen im Saarland an Förderung? Wie baut man nachhaltige Netzwerke auf? Und welche Strukturen braucht es, damit die Musikszene vor Ort langfristig gestärkt wird? Expert*innen und von der Initiative Musik geförderte Künstler*innen aus der Region teilen ihre Erfahrungen und geben Einblicke, wie Förderung wirken kann. Im Anschluss gibt es eine offene Q&A-Runde sowie Zeit für Austausch. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten.

10.07.2026

German Music Export: SXSW (Texas)

Musiker*innen und Bands aufgepasst! Ihr könnt euer Talent auf den Bühnen der SXSW in Austin, Texas präsentieren. Bewerbt euch bei der Initiative Musik für einen Showcase-Slot bei einem der weltweit wichtigsten Festivals für Musik, Kreativität und Innovation. Voraussetzungen hierfür sind ein professionelles Umfeld, bestehende Geschäftskontakte in den USA und eine kurze Begründung, was mit dem SXSW-Auftritt konkret erreicht werden soll. Die Initiative Musik hat die Möglichkeit, professionelle Künstler*innen aus Deutschland bei der Showcase-Bewerbung für das SXSW 2027 zu unterstützen und vergibt ein begrenztes Kontingent an Coupons für eine kostenlose Bewerbung. Wichtig: Die Bewerbung für einen Coupon muss VOR der offiziellen SXSW-Bewerbung erfolgen. Bewerbungsschluss: 2.September 2026 

10.07.2026

SoundTrack_Cologne lädt die Filmmusikbranche nach Köln (14.-17.7.2026)

Auch in diesem Jahr beleuchtet SoundTrack_Cologne vom 14.-17.7.2026 die Schnittstellen zwischen Musik und Film und richtet sich an Fachleute aus der Branche, Musikstudierende und alle, die sich für Film und Musik interessieren. Im Vordergrund stehen rechtliche, wirtschaftliche und ästhetische Arbeitsbedingungen von Filmkomponist*innen auf einem globalen Markt, während in Workshops, Workshop-Gesprächen, Fallstudien und Podiumsdiskussionen ein Dialog zwischen den verschiedenen Filmbranchen hergestellt wird, bei dem erfahrene und etablierte Filmkomponist*innen ihr Wissen an die nächste Generation weitergeben. Auf dem Panel „Film Scoring in Europe – Production Practices Compared“ geben am 17.7. die deutsche Filmmusikkomponistin Freya Arde, die französische Komponistin Clémentine Charuel, die Music Supervisorin Milena Fessmann und die Postproduction Supervisorin Anne Urban aus unterschiedlichen Perspektiven entlang des Produktionsprozesses Einblicke in ihre Arbeit. Darüber hinaus gibt es im Rahmen der Women* Film Composer Class 2026 Workshops und Mentorings sowie den Auf- und Ausbau von Strukturen und Netzwerken. Mit Wettbewerben wie dem European Talent Competition und dem Peer Raben Music Award möchte SoundTrack_Cologne die jüngere Generation von Komponist*innen und Sounddesigner*innen ansprechen. Die Konferenz richtet sich an Fachleute aus der Branche, Musikstudierende und alle, die sich für Film und Musik interessieren.

10.07.2026

Spielstättenprogrammprämie NRW

Die programmatische Kreativität und das Ermöglichen von Kultur zu fördern und zu unterstützen, das haben sich das Nordrhein-Westfalens Ministerium für Kultur und Wissenschaft und der Landesmusikrat NRW mit der Spielstättenprogrammprämie NRW zur Aufgabe gemacht, um herausragende Musikprogramme von Spielstätten und Clubs und deren besondere Rolle als Foren der musikalischen Innovation für das Musikleben in NRW zu würdigen. Die Prämien betragen 5. bis 25.000 Euro. Antragsberechtigt sind Spielstätten und Clubs, die in kreisfreien Städten mindestens 24 Livemusik-Veranstaltungen pro Jahr nachweisen können, in kreisgebundenen Gemeinden 12 Veranstaltungen. Die Kapazitätsobergrenze beträgt 1.500 Plätze, zudem muss Nachwuchskünstler*innen und regionalen Bands ein Forum geboten werden. Bewerbungsschluss: 15. Oktober 2026

10.07.2026

Lila Downs bekommt einen Grammy für ihr Lebenswerk

Der „Lifetime Achievement Award“ wird in der kommenden Verleihung der Grammys an die 57jährige mexikanische Singer-/Songwriterin Lila Downs verliehen. Downs wurde mit ihrem Album „La Sandunga“ (1998) weltweit bekannt und veröffentlichte seitdem Meilensteine wie „La Linea“ (2001), „Una Sangre“ (2004) oder „Pecados Y Milagros“ (2011). Die in der Provinz Oaxaca geborene Mixtec-Musikerin verarbeitet in ihrer Musik und in ihren Texten Einflüsse der indigenen Kulturen, berücksichtigt dabei nicht nur ihr eigenes Volk, sondern auch das der Nahuatl, Zapotecs und der Mayas. Die indigenen Anliegen thematisiert sie auch immer wieder auf politischer und ökologischer Ebene. Downs‘ Arbeit zeichnet sich auch durch viele internationale Teamworks und Duette aus, etwa mit der Flamencosängerin Niña Pastori, der Argentinierin Soledad oder der Katalanin Sílvia Pérez Cruz. Mit Shakira und Burna Boy hat sie kürzlich die Fußballweltmeisterschaft musikalisch eröffnet. Der Preis wird ihr von der Latin Recording Academy in Miami im kommenden Winter verliehen (Foto: Johnny Castellanos).

10.07.2026

44. Deutscher Rock und Pop Preis 2026

Der Deutsche Rock & Pop Preis wurde Anfang der 1980er Jahre als Initiative zur Förderung der Popularmusik gestartet und hat sich bis heute erhalten. Organisiert, finanziert und beworben wird der 44. Deutsche Rock und Pop Preis 2026 durch unabhängige und selbst organisierte musikalische Institutionen, Musikfirmen und Kommune, den Deutschen Rock und Pop Musikerverband e.V., die Deutsche Popstiftung und die teilnehmenden Musikgruppen bzw. Musiker*innen in Form von Teilnahme- und Bewerbungsgebühren (20 € DRMV-Mitglieder/30 € DRMV-Nichtmitglieder). In den 127 (!) Kategorien können sich Solokünstler*innen, Bands, Singer-Songwriter*innen, Komponist*innen, Textautor*innen, Produzent*innen und Instrumentalist*innen aus ganz Deutschland sowie aus dem europäischen Ausland bewerben. Für viele Bands war eine Auszeichnung ein Türöffner. Bewerbungsschluss: 1.8.2026

10.07.2026

Preis der deutschen Schallplattenkritik veröffentlicht neue Longlist

Der Preis der deutschen Schallplattenkritik stellt die aktuelle Longlist 3/2026 vor. Wieder haben die 155 Kritiker-Juror*innen in 32 Kategorien aus insgesamt 289 Neuerscheinungen des letzten Quartals ihre Favoriten herausgepickt und es sind einige tolle Alben aus unserem Netzwerk dabei wie z.B. „Elektrolyte“ (CD-Tipp April) von Flute’n’Bass (Stephanie Wagner & Norbert Dömling) im Genre Grenzgänge sowie das neue Werk des Fuchsthone Orchestras „Peaks And Plots“, das Gefallen bei einer der Jazz-Jurys fand (Foto: Volker Beushausen). In der Kategorie Weltmusik sind u.a. Fatoumata Diawaras CD „Massa“ und Naïssam Jalals „Landscapes of Eternity“ vertreten. Die Jury Filmmusik wählte u.a. Hildur Guðnadóttirs Arbeit für die rebellische Parodie „The Bride!“ und das eindrucksvolle Filmmusik-Debüt „Rose“ von Tara Nome Doyle aus, die ihr Werk für den gleichnamigen Film vollständig a cappella eingespielt hat. In der Traditionellen ethnischen Musik konnten die Ukrainierin Mariana Sadovska & Vesna überzeugen, die sich auf „You should live! ЖИВИ!“ (CD-Tipp April) collagenartig damit auseinandersetzen, wie aus Krieg und Gewalt Resilienz und Heilung entstehen kann. Im Liedermacher-Genre wurden Katja Werkers CD „An seidenen Fäden“ und „Poesie & Widerstand“ von Sarah Lesch (CD-Tipp April) auserwählt. Auch die neuen Alben von The Burnett Sisters Band (CD-Review), Paula Carolina, Namoli Brennet, Arlo Parks, Tori Amos, Christin Nichols, Courtney Barnett, Johanna Borchert & Miles Perkin (CD-Review), Ikkimel u.v.a. haben die Chance auf eine Aufnahme in die nächste Bestenliste, die am 14.8.2026 erscheint. Wir drücken allen die Daumen!

10.07.2026

Hamburger Inklusionspreis Kultur 2026

Hamburgs Kulturlandschaft lebt von Vielfalt und den Menschen, Initiativen und Einrichtungen, die sich mit großem Engagement für die Vielfalt und Teilhabe in der Kulturstadt einsetzen. Genau dieses Engagement würdigt der Hamburger Inklusionspreis Kultur 2026, der sich ausdrücklich auch an staatliche und staatlich geförderte Kultureinrichtungen richtet. Gesucht werden Projekte, Vermittlungsformate oder nachhaltige Maßnahmen, die Barrieren abbauen und kulturelle Teilhabe für Menschen mit Behinderungen verbessern. Ziel ist es, gute Beispiele sichtbar zu machen und das Engagement für eine inklusive Kulturlandschaft in Hamburg zu stärken. Bewerbungen und Vorschläge sind bis zum 31. August 2026 möglich.Die Preisverleihung findet am 9. Dezember 2026 im Rahmen eines Senatsempfangs im Hamburger Rathaus statt.

07.07.2026

Call for papers: „Caring (for/about) Voices“

Für die zweite Season der Online Lecture Series „Artsong and Gender in Dialogue“ ist jetzt ein Call for papers ausgeschrieben. Die Reihe wurde 2025 ins Leben gerufen, um eine internationale Gemeinschaft von Wissenschaftler*innen und Praktiker*innen aus verschiedenen Disziplinen zu fördern, die sich alle der Erforschung des Kunstliedes aus der Gender-Perspektive verschrieben haben. Die zweite Saison geht von Oktober 2026 bis Februar 2027, die Vorlesungen finden immer montags um 18 Uhr CET statt. Die neue Reihe hat das Thema „Caring (for/about) Voices“ (mehr dazu hier), es sind jedoch auch freie Einreichungen an den Schnittstellen von Liedforschung und Gender Studies möglich. Die Konferenzsprache ist Englisch. Einreichungsfrist: 15. August 2026
07.07.2026

Verwaltungskraft in Teilzeit & Studentische Hilfskraft gesucht (Bonn)

Die Kulturpolitische Gesellschaft ist eine bundesweite Vereinigung von ca. 1.400 Mitgliedern aus unterschiedlichen Bereichen der Kulturpolitik mit Sitz in Bonn. Zum nächstmöglichen Zeitpunkt sucht die Gesellschaft eine Verwaltungskraft (m/w/d) in Teilzeit 50 %.  Gesucht wird eine motivierte Person mit Verwaltungs- und Buchhaltungserfahrung, die ihre Aufgaben verantwortungsbewusst, zuverlässig und eigeninitiativ angeht und dabei Freude daran hat, Teil eines engagierten Teams zu sein.

Außerdem wird eine studentische Hilfskraft (w/m/d) zum 1. September 2026 gesucht. Wenn du Lust hast, in einem kreativen Umfeld zu arbeiten und spannende Einblicke in die Kulturpolitik zu gewinnen, dann bist du bei uns genau richtig!

Bewerbungsschluss für beide Ausschreibungen: 15.07.2026 

03.07.2026

HELVETIAROCKT startet Umfrage: Wer macht eigentlich die Musik in der Schweiz?

Helvetiarockt ist ein schweizweit aktiver Verein, der sich seit 2009 für die Gleichstellung aller Geschlechter in der aktuellen Musik einsetzt. Im Rahmen einer Branchenanalyse sammeln die Macher*innen jetzt Perspektiven aus der aktuellen Musikszene (alle Genres außer Klassik & Neue Musik) und fragen: Wer macht eigentlich die Musik in der Schweiz? Nicht nur auf der Bühne, sondern in den Entscheidungsgremien, in den Produktionsstudios, in den Festivalbüros. Was tun Organisationen bereits für Gleichstellung und Sicherheit? Wo liegen die Hürden? Und wie kann Helvetiarockt künftig wirksamer unterstützen? Dafür brauchen sie deine Stimme oder die deiner Kolleg*innen, auch wenn du noch nicht mit ihnen in Kontakt warst. Ob du in einem Club arbeitest, ein Festival leitest, ein Label führst oder eine Musikschule betreibst: Breite Erfahrungen sind entscheidend. Zur Umfrage geht es hier entlang. Die Ergebnisse werden in einem Bericht ausgewertet, der aufzeigt, wo die Branche in Bezug auf Gleichstellung steht und welche Herausforderungen und Chancen bestehen.

03.07.2026