Preis für Popkultur – Shortlist 2026
Seit 2016 steht der Preis für Popkultur für Vielfalt, Haltung und frische Stimmen der Musikszene. Jenseits von Charts und Verkaufszahlen würdigt der Preis Künstler*innen, gesellschaftlich relevante Initiativen und außergewöhnliches Engagement. Im Fokus stehen Kreativität, Haltung und Innovation – und vor allem Newcomer*innen, die hier Sichtbarkeit bekommen und den nächsten Schritt gehen können. Kürzlich wurden die Nominierten für den Preis für Popkultur 2026 bekanntgegeben – ausgewählt von einer unabhängigen, prominenten Fachjury aus Musik, Medien und Popkultur. Jetzt ist die Community gefragt: In zehn Kategorien entscheiden die Vereinsmitglieder über die Gewinner*innen. Für den Lieblingssong wird es erstmals auch ein Publikumsvoting geben. Parallel dazu arbeitet das ehrenamtliche Vereinsteam an der Vorbereitung der Preisverleihung, die Mitte April stattfinden soll. Die Liste der Nominierten findest du hier. Hier geht es zum Mitgliedsantrag.
Rock in den Mai in Offenbach (30.4.2026 ): jetzt bewerben
Die Kommune 2010 Offenbach hat einen Open Call gestartet: ab sofort können sich Bands (Style: Rock | Pop | Metal | Alternative) für einen Auftritt beim Rock in den Mai Festival am 30.04.2026 bewerben. 16 Bands spielen über 8 Stunden auf 2 Bühnen open air in Offenbach. Der Eintritt ist frei. Interessierte schicken eine Mail.
Open Call: Tallinn Fringe Festival (18.8.-18.9.2026)
Die Ausschreibung für das Tallinn Fringe Festival ist jetzt offen. Das Tallinn Fringe Festival ist ein professionelles, genreübergreifendes Festival für Kurzaufführungen, das einen Monat lang in ganz Tallinn (Estland) stattfindet. Es wird nicht von einem Festivalteam kuratiert; die Künstler*innen kontaktieren die Veranstaltungsorte hier direkt, die dann die bestätigten Shows an das Festival weiterleiten. Dies gewährleistet ein vielfältiges, lebendiges und buntes Programm für alle, sowohl für Künstler als auch für das Publikum. Es gibt keine Bewerbungsfrist. Du hast Fragen? Dann mach mit beim Infocall am 16.02. um 17:30 Uhr.
BBK Bundesverband in Berlin vergibt kleinen Büroraum (12,5 qm)
Coworking Nachbar*innen gesucht! Vier Kulturverbände aus Musik und Bildender Kunst vergeben einen kleinen, feinen Büroraum (12,5 qm) mit Platz für z. B. zwei große Schreibtische, Regal & Co. Das Haus punktet mit Fahrstuhl und nettem Pförtner, in Top-Lage nahe S-Bhf Ostkreuz. Trotzdem ist es ruhig gelegen, damit ihr ungestört und konzentriert arbeiten könnt. Außerdem gibt es eine voll ausgestattete Küche, einen großzügigen Besprechungsraum und eine wöchentliche Reinigung inklusive. Gesucht werden Menschen, die Lust auf ein kreatives, kollegiales Arbeitsumfeld haben. Die Warmmiete inkl. Reinigung & Verwaltung beträgt 461,61 Euro/Monat. Bei Interesse meldet euch gerne direkt beim BBK (Mail), Tel. 030 2640 970.
Weiterbildung ArtistLAB für Musiker*innen & Improvisierter Musik
Ihr seid selbstständige Musiker*innen im Bereich Jazz und Improvisierter Musik? Ihr arbeitet an Releases, Touren, Ensembles oder neuen Projekten und braucht dafür mehr Zeit, Struktur und verlässliche Rahmenbedingungen? Dann bewerbt euch bis zum 28.02.2026 bei ArtistLAB! ArtistLAB begleitet euch bei der Arbeit an euren eigenen künstlerischen Vorhaben – nicht als klassischer Kurs, sondern als begleitete Arbeitszeit im Rahmen einer beruflichen Weiterbildung. Die Fortbildung von Fabian Ristau startet im April und geht 20 Wochen. Die maximale Teilnehmer*innen beträgt 10 Personen. Euch erwarten insgesamt 60 Stunden Praktische Weiterbildung mit 1:1 Coaching, Expert*innen-Seminaren und praxisorientierten Einheiten; die Schwerpunkte werden auf Grundlage deiner Situation gemeinsam festgelegt. Kosten: 4.800 Euro – bei entsprechender Förderfähigkeit kann die Teilnahme zu 90% über KOMPASS finanziert werden – eine staatliche Qualifizierungs- und Weiterbildungsförderung für Solo-Selbstständige.
Open Call: guterstoff Festival vergibt Residenzen an experimentelle Künstler*innen
guterstoff ist ein Festival für experimentelle Musik und Performance. Es umfasst Installationen, Konzerte sowie digitale und interaktive Formate und legt einen besonderen Schwerpunkt auf kollektive Arbeitsweisen. Im Mittelpunkt steht die freie Zusammenarbeit über Disziplin- und Genregrenzen hinweg sowie das gemeinsame Erproben und Entwickeln neuer künstlerischer Praktiken. So entstehen neue Arbeiten, die aus offenen Prozessen und dem Experiment heraus entwickelt werden. Zentraler Ausgangspunkt der vierten Edition ist der Ort Bürgewald (Gemeinde Merzenich) – ein sogenannter Geisterort im rheinischen Braunkohlerevier, in dem sich Fragen von Strukturwandel, Energietransformation und demografischem Wandel verdichten. Bürgewald bildet dabei nicht nur den geografischen, sondern auch den inhaltlichen Fokus der künstlerischen Auseinandersetzung.
In einem Open Call werden jetzt Künstler*innen aller Disziplinen (z. B. Bildende Kunst, Musik, Performance, Theater, Tanz, Text) gesucht. Es gibt keine Altersbegrenzung. Das Festival richtet sich jedoch an Einzelkünstler*innen, die am Anfang oder in der frühen Phase ihrer professionellen Laufbahn stehen. Bereits bestehende Gruppen oder Kollektive sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Die Teilnahme umfasst eine zehntägige Residenz vom 17. – 27.9.2026. In diesem Zeitraum entwickelt ihr mit weiteren guterstoff-Künstler*innen eine neue Arbeit, die im September 2027 im Rahmen des guterstoff-Festivals (3. – 4.9.2027 (Probenwoche vom 29.08.-2.09.2027)) in Bürgewald und Köln präsentiert wird. Geboten wird die Zusammenarbeit mit einem jungen, professionellen Team, ein Künstler*innenhonorar sowie die Übernahme von Reise- und Unterbringungskosten während der Arbeits- und Festivalphasen. Einreichfrist: 28.2.2026
Queerfeministisches ELLA Festival in Mallorca sucht Künstler*innen
Das ELLA Festival Mallorca (29.8.-6.9.2026) sucht Künstler*innen und Kreative, die mit Musik, Workshops, DJ Sets, Talks und visuellen und hybriden Formaten zum Festival beitragen wollen. Gesucht werden Vorschläge, die mit den Werten der Macher*innen übereinstimmen: Gemeinschaft, Verbundenheit, Sichtbarkeit und gemeinsame Erfahrungen. Das ELLA ist ein internationales Festival, das auf Austausch, Präsenz und bedeutungsvollen Begegnungen basiert und sich an lesbische, queere Frauen und non-binäre Personen richtet. Interessierte schreiben eine Mail.
Projektmanagement Deutscher Jazzpreis mit Schwerpunkt Kommunikation (befristet bis 31.7.2027)
Seit 2021 prämiert der Deutsche Jazzpreis herausragende künstlerische Leistungen der nationalen und internationalen Jazzszene. Hauptfördernde des Preises ist der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM). Der aktuell mit jeweils mindestens 10.000 Euro dotierte Deutsche Jazzpreis wird in insgesamt 22 Kategorien vergeben, darunter Künstler*innen, Aufnahme/Produktion, Live, Komposition/Arrangement sowie drei Sonderpreise. Damit setzt der Preis ein starkes Zeichen für die Anerkennung und Förderung des Jazz und der improvisierten Musik. Die Initiative Musik sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Person (w/x/m) in Vollzeit (Teilzeit ist möglich), für das Projektmanagement Deutscher Jazzpreis mit Schwerpunkt Kommunikation als Elternzeitvertretung, befristet bis 31.07.2027. Die Stelle ist der Projektleitung Deutscher Jazzpreis zugeordnet und organisatorisch im Awards-Team der Initiative Musik eingegliedert. Bewerbungsfrist: 1. März 2026
Terri Lyne Carrington wird Spitzenprofessorin in München
Die weltweit renommierte Jazz-Schlagzeugerin, Komponistin, Produzentin und Pädagogin Terri Lyne Carrington wird neue Spitzenprofessorin an der Hochschule für Musik und Theater München. Das gab das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst kürzlich in München bekannt. Dank des Spitzenprofessurenprogramms (SPP) als Teil der Hightech Agenda Bayern wird Terri Lyne Carrington bis Ende 2028 insbesondere am Jazz Institut der HMTM unterrichten. Gleichzeitig werden verschiedene, auch interdisziplinäre Projekte auf die ganze Hochschule ausstrahlen.
Carrington hat in ihrer Karriere u.a. mit Pharoah Sanders, Cassandra Wilson, David Sanborn, Dianne Reeves, Wayne Shorter und Herbie Hancock zusammengearbeitet und wurde für ihr Album „Money Jungle“ mit einem Grammy ausgezeichnet. Sie ist Gründerin und Leiterin des Berklee Institute of Jazz and Gender Justice und publizierte 2022 die Song-Sammlung „New Standards: 101 Lead Sheets By Women Composers“, begleitet vom Album „New Standards Vol. 1“. „Im Jazz geht es immer um Kreativität und Freiheit. Künstlerische Innovation entsteht durch neue Perspektiven und Freiräume. Meine Arbeit für mehr Geschlechtergerechtigkeit im Jazz hilft dabei, dass mehr Raum für neue Geschichten und neue Sounds im Jazz entsteht“, erklärt sie. (Foto: Michael Goldman)
Call for Papers: Themenoffene Arbeitstagung der Fachgruppe Soziologie und Sozialgeschichte der Musik in der Gesellschaft für Musikforschung
Für die traditionell themenoffene Arbeitstagung vom 22.-23. Mai 2026 an der Uni Koblenz lädt das Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik dazu ein, Beiträge über aktuelle Forschung im Bereich der Soziologie oder Sozialgeschichte der Musik einzureichen. Willkommen sind Vorschläge aus allen Gebieten der Forschung zu Soziologie und Sozialgeschichte der Musik: qualitative und quantitative, sozialgeschichtliche und soziologische Ansätze, die aus Themenbereichen globaler, lokaler und glokaler Musikgeschichte, den Gender oder Intersectional Studies, oder der Popularmusikforschung stammen und vieles mehr. Der CfP steht allen Forschenden offen, die Mitgliedschaft in der Fachgruppe oder der Gesellschaft für Musikforschung ist nicht notwendig. Die Arbeitstagung ist insbesondere für Early Career Researchers gedacht. MA-Studierende und Promovierende sind daher speziell aufgefordert, sich zu bewerben. Gleichzeitig sind aber auch etablierte Forscher*innen aufgerufen, ihre aktuellen Projekte vorzustellen. Einreichfrist: 15. März 2026
Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen zum Thema Geschlechtergleichstellung
Das Programm „Citizens, Equality, Rights and Values“ (CERV) der Europäischen Union fördert Projekte zum Thema Unionswerte, Gleichstellung, Teilhabe und Gewaltprävention – mit einem Etat von rund 1,44 Mrd. Euro. Derzeit ist ein Call zur Förderung der Gleichstellung der Geschlechter ausgeschrieben, der die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben fördern, Lohntransparenz und gleichen Lohn erreichen, eine gleichberechtigte Teilhabe und Vertretung in wirtschaftlichen und politischen Entscheidungsprozessen und/oder die Bekämpfung von Geschlechterstereotypen in Medien und Werbung fördern will. Wer antragsberechtigt ist, seht ihr hier. Bewerbungsschluss: 28.04.2026
In einer digitalen Veranstaltung stellt euch die Kontaktstelle CERV am 26. Februar die Ausschreibung kurz vor und steht euch anschließend für Fragen zur Verfügung.
26. Februar 2026 | 11:00–12:00 Uhr | digital
2. WebTalk „Kulturelle Bildung in ländlichen Räumen – vor Ort und mobil“ 10.02.26
Die Webtalk-Reihe „Regionale Kulturentwicklung – kulturelle Regionalentwicklung“ der Kulturpolitischen Gesellschaft umfasst drei Online-Sessions und ist der Abschluss des dreijährigen Forschungsprojekts „Vernetztes Handeln für Kultur in ländlichen Räumen“ (NetKulaeR), das die Potenziale regionaler Förder-, Beratungs- und Vernetzungsstellen für Kultur in ländlichen Räumen untersucht. Der nächste Webtalk am 10.02.2026 rückt eine zentrale Herausforderung kultureller Teilhabe in ländlichen Räumen in den Blick: die Mobilität als Voraussetzung für den Zugang zu Kultur. Vorgestellt werden unterschiedliche Ansätze regionaler Kulturförderung: Florian Schwemin (Bayerischer Bezirk Oberpfalz) präsentiert das Heimatmobil, mit dem Kulturvermittler*innen Dörfer und Kleinstädte erreichen. Lisa Zimmermann (Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien) stellt das Mobilitätsprogramm KulturPfadfinder vor, das Schulen und Kultureinrichtungen vernetzt und Kosten übernimmt. Markus Daum (LandKulturPerlen Hessen) erläutert einen aufsuchenden Ansatz, mit dem Projekte der Kulturellen Bildung direkt vor Ort initiiert und gefördert werden. In der anschließenden Diskussion werden zentrale Stellschrauben Kultureller Bildung für eine gelingende kulturelle Regionalentwicklung reflektiert. Die Moderation übernimmt Anke von Heyl.
10. Febrar 2026 | 16:30–18:00 Uhr | digital
Die Teilnahme am WebTalk ist kostenfrei, eine Anmeldung über das Online-Formular wird erbeten.

