Datenbank “Migraphone” macht (post-)migrantische Musikszene sichtbar (BW)
Mit Migraphone ist eine neue Plattform für Musiker*innen mit Lebensmittelpunkt in Baden-Württemberg online – initiiert vom Forum der Kulturen Stuttgart e.V. Die Datenbank macht die (post-)migrantische Musikszene im Land sichtbarer und erleichtert sowohl die Vernetzung untereinander als auch die gezielte Suche durch Veranstaltende. Entstanden ist Migraphone aus dem klaren Bedarf nach mehr Sichtbarkeit und Austausch innerhalb der Szene. Der Eintrag sowie alle weiteren Angebote sind kostenlos.
Music Business Speed Dating & Artist Feedback Session (Stuttgart)
Ab ins Music Business! Music Business Speed Dating oder Artist Feedback Session? Bis 24. April 2026 könnt ihr euch für beide Formate, die das Popbüro Stuttgart im Rahmen der About Pop Convention gemeinsam mit Dunstan Media umsetzt, bewerben! Business-Wissen, Kontakte, neuer Input und ein Ticket zur About Pop inklusive. Neugierig? Dann schaut schnell hier vorbei: Artist Feedback Session & Music Business Speed Dating.
Unterwegs 2026 Theaterfestival: Offene Bühne
Vom 8. bis 17. Mai 2026 veranstaltet der Kulturverein protagon e.V. eine besondere Festival-Tour durch Hessen. In Kooperation mit lokalen Akteur*innen bringt protagon die gemeinschaftsstiftende Atmosphäre, die viele von der Sommerwerft kennen, in Form eines mobilen Festivals in den Landkreis Offenbach. Die Reise geht von Mühlheim (08-10.Mai) über Dreieich/Offenthal (11.–13.Mai) nach Seligenstadt (15. und 17. Mai). Ein besonderes Highlight ist die Offene Bühne für lokale Beiträge, welche an allen Festivalstandorten stattfinden wird. Du singst unter der Dusche, schreibst Gedichte ins Tagebuch, tanzt vor dem Spiegel und träumst heimlich davon, dein Talent mit der Welt zu teilen? Bei der Open Stage des unterwegs- Theaterfestivals bietet sich dir/euch die Gelegenheit eines Auftritts auf einer Bühne, mit Mikrofon, Lautsprecher und Publikum. Kontakt
Open Call: Jubiläumsausgabe des IF*TF 2026 zu Feministischer Demokratie
Das nächste Internationale Frauen*Theater Festival findet vom 14.–20.09.2026 in Frankfurt statt und feiert in diesem Jahr zehn Jahre intersektional-feministisches Empowerment, Sichtbarkeit und strukturelle Veränderung. Unter dem Motto „FEMINISTISCHE DEMOKRATIE: 10 Jahre die Zukunft des Theaters inszenieren“ wurde jetzt ein Open Call ausgeschrieben, bei dem Künstler*innen aus den Bereichen Theater, Performance, Tanz, öffentlicher Raum, Workshops, Musik, Video, bildende Kunst sowie Beiträge für das Symposium gesucht werden. Leitfragen können sein: Welche ästhetischen, performativen oder kollaborativen Methoden entwickeln Künstler*innen, um demokratische, feministische und antikoloniale Arbeitsprozesse zu gestalten? Welche neuen Narrative können patriarchale und koloniale Machtstrukturen hinterfragen? Welche Visionen einer gerechteren Zukunft entwerfen Künstler*innen Deadline: 15.05.2026
10 Arbeitspaket-Stipendien für Brandenburger Künstler*innen
Das Kulturministerium Brandenburg schreibt auch 2026 wieder zehn Arbeitspaket-Stipendien à 10.000 € für Künstler*innen aus. Die Förderung richtet sich an Kunstschaffende aus den Bereichen Literatur, Bildende Kunst, Musik und Darstellende Kunst mit erstem Wohnsitz in Brandenburg. Die Stipendien sind bewusst nicht an ein konkretes Projekt gebunden, sondern sollen Raum für künstlerische Entwicklung schaffen – etwa für Recherchen, neue Formate, Proben, Technikanschaffungen, Coaching oder Vernetzung. Bewerbungsfrist: 12.04.2026
Umfrage: Rechtsfragen aus eurer Festivalpraxis
Für einen Rechtsberatungs-Workshop von Festivals Aktuell aus dem AK Festivalkombinat der LiveKomm am 13. April werden konkrete Praxisfälle aus der Festivalarbeit gesucht. Das Ziel ist es, eure realen Fragestellungen direkt mit juristischen Expert*innen zu besprechen – praxisnah, konkret und lösungsorientiert. Interessierte können bis 3. April 2026 ihren Fall einreichen (auch anonym möglich). Auf Basis eurer Einreichungen werden passende Anwält*innen für den Workshop zusammengestellt. Hier geht es zur Umfrage.
Projektfonds Popularmusik Brandenburg: Digitale Infocalls 8. & 9. April
Mit der Förderung „Projektfonds Popularmusik“ unterstützt das Kulturministerium Projekte aus dem Bereich Popularmusik, die im Jahr 2026 im Land Brandenburg realisiert werden. Mit dem Programm soll die freie popularmusikalische Szene in Brandenburg, insbesondere Projekte und Initiativen, die zur musikalischen Vielfalt und kulturellen Entwicklung beitragen, gefördert werden. Antragsberechtigt sind gemeinnützige juristische Personen des privaten Rechts (z.B. Vereine, GmbH’s oder Stiftungen). FÜber die zu fördernden Projekte sowie über die Bemessung der Fördermittel entscheidet das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur unter Einbeziehung des Impuls Brandenburg e.V. Es können Fördersummen von 2.500 – 10.000 € mit mind. 10 % Eigenanteil beantragt werden, für Projekte, die bis 31.12. in Brandenburg stattfinden und noch nicht begonnen haben. Anträge müssen bis 12.04.2026, 23:59 Uhr im Ministerium eingegangen sein. Alternativ können die Anträge per E-Mail oder postalisch eingereicht werden. ImPuls Brandenburg e.V. bietet für eure Fragen zur Antragsstellung folgende Infocalls an:
8. April 2026: 10-11 Uhr (Registrierung) und 17-18 Uhr (Registrierung)
9. April 2026: 18-19 Uhr (Registrierung)
ImPuls Brandenburg e.V. macht Jahresmonitoring: jetzt mitmachen
ImPuls Brandenburg e.V. startet sein erstes digitales Jahresmonitoring – und braucht eure Unterstützung! Mit euren Angaben soll erstmals eine belastbare Datengrundlage für die Soziokultur-, Popularmusik- und Festivalszene in Brandenburg geschaffen werden, um die Szene sichtbarer zu machen, politisch besser zu argumentieren und Förderstrukturen gezielter weiterzuentwickeln. Dauer: 20–40 Minuten (Zwischenspeichern möglich), Deadline: 13. April 2026.
Tabea Kind erhält Jazz-Preis Baden-Württemberg 2026

Der mit 15.000 Euro dotierte Jazz-Preis Baden-Württemberg geht in diesem Jahr an die Kontrabassistin und Komponistin Tabea Kind (Foto: Jennifer Rumbach) aus Karlsruhe. Der Preis ist einer der bestdotierten Nachwuchspreise für Jazz in Deutschland und wird seit 1985 jährlich von einer unabhängigen Jury verliehen. Tabea Kind wurde 1999 in Karlsruhe geboren. Sie ist Bassistin, Komponistin und Pädagogin. Nach dem Bachelorstudium in Musikpädagogik in Freiburg und Bern schloss sie 2024 ihren Master am Jazzcampus in Basel ab. Sie ist aktiv in der deutschen und schweizerischen Jazzszene und arbeitet mit renommierten Ensembles wie Aerie, Aino Salto, dem Bundesjazzorchester oder dem Mia Gjakonovski Quartett zusammen. Sie leitet ihr eigenes Trio (Debüt-CD „Fragments“, 2024) und tritt auf Festivals und in renommierten Veranstaltungsorten quer durch Europa auf.
Musikforum Rheinland-Pfalz bringt Clubs und Livespielstätten zusammen
Am 27. März 2026 trafen sich mehr als 30 Veranstalterinnen und Clubbetreibende aus Rheinland-Pfalz zu einem Branchentreffen des Musikforums Rheinland-Pfalz in Kaiserslautern. Im Mittelpunkt standen aktuelle Herausforderungen der Veranstaltungsbranche, etwa steigende Produktionskosten, verändertes Publikumsverhalten und behördliche Vorgaben. Vorgestellt wurden auch Unterstützungsmöglichkeiten, darunter der neu entwickelte Musikindex Rheinland-Pfalz, der ab April als öffentlich zugängliches Branchenverzeichnis für die Musikwirtschaft im Land dienen soll. Ziel des Treffens war es, sich zu vernetzen, Themen zu sammeln und gemeinsam zu klären, welche Anliegen gegenüber Politik und Verwaltung eingebracht werden sollen, sagte Anna Blaich, Vorständin der Bundesstiftung für Livekultur. Ein weiterer Termin zum Thema Inklusion bei Musikveranstaltungen ist bereits geplant.
Akademie für Populäre Musik vergibt Popmusikpreis POLYTON
Die Akademie für Populäre Musik (AfPM) hat am 25. März in Berlin zum dritten Mal den Popmusikpreis POLYTON vergeben. Gewürdigt wurden Werke in acht Genres sowie in der zusätzlichen Kategorie Newcoming. Zu den Preisträger*innen gehören unter anderem Nina Chuba mit dem Remix von “RAGE GIRL”, Domiziana mit ihrer EP “Club Inferno”, CATT mit dem Album “A Different Life” sowie Ellen Allien mit dem Liveset “Berlin Beats: Ellen Allien”.
Social Startup Pitch „Teilhabe schaffen“
Ihr seid ein Team, das gesellschaftliche Teilhabe für Menschen mit Migrationsgeschichte durch kulturelle und künstlerische Formate stärkt – und wünscht euch den nächsten strategischen Entwicklungsschritt für euer Projekt? Ihr arbeitet mit Theater, Musik, Tanz, Film oder Fotografie, initiiert interkulturelle Begegnungsformate, entwickelt kreative Bildungsangebote u.ä.? Der Social Startup Pitch „Teilhabe schaffen“ sucht Projekte, die mit kulturellen und künstlerischen Mitteln Teilhabe schaffen. Gesucht werden 8 Teams, die bis zum Pitchwettbewerb gecoacht werden. Beim finalen Pitchevent am 27. Oktober 2026 in Düsseldorf werden 3 Gewinnerteams gekürt, die gemeinsam mit dem Sieger des Community Votings insgesamt 100.000 € Förderung erhalten. Wenn ihr zudem gemeinnützig organisiert seid, dann bewerbt euch bis 19. April 2026.

