Pop-Seminare vermitteln Branchenbasics für Musikschaffende
Die Musikbranche ist komplex und oft fehlt es an richtigen Kontakten, um selbst die einfachsten Probleme zu lösen. Viele Musiker*innen haben Fragen zu GEMA, Verlagswesen, Urheberrecht und ähnlichen Themen. Vom 28. September – 19. Oktober veranstaltet das Pop-Büro Stuttgart deshalb vier Pop-Seminare zu Musikbranchen-Basics. In der neuen vierteiligen Weiterbildungsreihe könnt ihr von Profis alles Wesentliche rund um fachliche und rechtliche Grundlagen in der Musikbranche lernen. Die Seminare finden online via Zoom in der Regel dienstags von 18-21 Uhr statt, hängen inhaltlich miteinander zusammen und sind nur als Reihe hier buchbar (Tickets: 41,17 €). Ein weiterer Block ist im Frühjahr 2022 geplant.
Best of ReBoot Live 31.08.21: jetzt anmelden
Das digitale Trainingsprogramm ReBoot Live wurde in den letzten zehn Wochen von insgesamt 200 Unternehmen aus der Livemusikbranche genutzt. Das Weiterbildungsprogramm richtet sich an Vertreter*innen aus den Bereichen Booking, Venues und Clubs, lokale Veranstalter*innen, Ticketing sowie Künstler*innen. Wer die kostenlosen Workshops verpasst hat, hat kommende Woche noch einmal Gelegenheit, sich die wichtigsten Inputs auf einmal zu holen. Am 31. August 2021 wird es aufgrund der regen Teilnahme einen Zusatztermin Best Of ReBoot Live geben. In drei Stunden werden die wichtigsten Inhalte aufgearbeitet und zusammengefasst. Anmeldungen zur kostenlosen Veranstaltung von 10-13 Uhr sind ab sofort möglich.
Landesregierung NRW fördert junge Kunstformen im Ruhrgebiet ab 2022
Virtual Reality, zeitgenössische Akrobatik, Breakdance oder Techno-Sounds – mit dem bis 2030 angelegten Dekadenprojekt „Metropole der Künste Ruhr“ fördert die Landesregierung unter dem Dach der Ruhr-Konferenz umfassend junge künstlerische Ausdrucksformen im Ruhrgebiet und setzt so frische Impulse im dichten Kulturangebot der Metropole Ruhr. Ziel ist die Etablierung eines Ökosystems neuer, internationaler Künste, das künftig das kulturelle Profil der Region auf besondere Weise prägen und die nationale wie internationale Sichtbarkeit stärken soll. Im Zentrum des Vorhabens steht das neue Förderfeld „Neue Künste Ruhr“, dass sich in vier Programmlinien unterteilt. Diese sind:
1. die digitalen Künste, die auf meist interaktive Weise sowohl neue ästhetische Erlebnisse ermöglichen, als auch die Effekte der Digitalisierung auf alle Lebensbereiche in den Fokus nehmen,
2. die Urban Arts, die verschiedene Strömungen der Subkultur wie Hip Hop, Street Art, Breakdance und Poetry Slam mit zeitgenössischem Tanz, Bildender Kunst und Musik verbinden,
3. der zeitgenössische Zirkus, der Elemente der Artistik mit zeitgenössischem Tanz, moderner und klassischer Musik, Theater und Medienkunst verknüpft, sowie
4. die Clubszene der elektronischen Musik, die Lichtkunst, Sound-Art und zeitgenössischen Tanz kombiniert und auf besondere Weise für urbane Kulturorte einer Metropole steht.
Mit der Förderung der Neuen Künste sollen zukunftsweisende Kunstformen fest im Ruhrgebiet verankert und Künstler*innen an die Region gebunden werden. Dabei sollen Projektvorhaben, Stipendien für Künstler*innen – sowohl in Verbindung mit Kulturinstitutionen als auch mit Wirtschaftsunternehmen – sowie Veranstaltungsformate gefördert werden, die Aufrufe starten voraussichtlich im Sommer 2021. Flankiert werden soll das Förderfeld von strukturellen Ankerprojekten, darunter neue Ausbildungs- und Produktionszentren etwa im Bereich Artistik oder Urban Arts sowie große Veranstaltungen, wie das digitale Kunstfestival „The New Now“, das erstmals im Sommer dieses Jahres auf Zeche Zollverein stattfinden wird. Langfristig sollen außerdem neue Aus- und Fortbildungsangebote für den Bereich der Neuen Künste entstehen, um Künstler*innen in diesem Feld weiter zu professionalisieren. So sollen etwa gemeinsam mit Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Akademien in der Region weitere Studiengänge für die Neuen Künste entwickelt werden.
Rakterei Festival & Convention 26.-29.03.2021
Imke Machura veranstaltet zum zweiten Mal ihr Raketerei Festival, „das Event für Musiker*innen, die auf der Stelle treten und sich Wachstum wünschen. Das Event für Musiklieberhaber*innen, die neue Musik entdecken wollen“. In zahlreichen Workshops erfahrt ihr, wie ihr von zu Hause aus eure Musik aufnehmen und radiotauglich bearbeiten, mit der eigenen Musik Geld verdienen, mit Ableton Live remixen, eine CD veröffentlichen, Schreibblockaden überwinden könnt u.v.m. Freut euch auf Konzerte mit Luise, MO XX, Donna Maya, Aga Labus, Ally Storch, Patty Moon, Roods & Reeds, Salma mit Sahne, AVENIR, Hauke Kranz, Zuzana Leharovà Quartett, Britta Rex (Foto), Maren Kips, Kerstin Bogensee, heikesmoment und Sabine Hermann! Hol dir ein Early Bird Ticket bis zum 06.03.2021. Kaufe gemeinsam mit deinem Freundeskreis, dann kostet das erste Ticket 24,00 €, jedes weitere 5,00 €.
Hochschule Luzern (CH) bietet Weiterbildungskurse an
Seminarangebot „Kultur & Management“ 2021 des Kulturbüros RLP online
Das Kulturbüro Rheinland-Pfalz hat sein Seminarangebot „Kultur & Management“ für 2021 mit zahlreichen neuen Themen herausgebracht. Neu ist auch ein breites Angebot von 25 Online-Seminaren. Bei den „Kultur & Management“-Seminaren geht es neben Soft Skills und Rhetorik schwerpunktmäßig um die Finanzierung kultureller Arbeit, Marketing und PR, Recht und Verwaltung. Die ca. 50 ein- oder zweitägigen Seminare richten sich an Mitarbeiter*innen, die in der Kulturvermittlung oder im Organisations-, Verwaltungs- und Managementbereich von Kultureinrichtungen, also Kulturzentren, -ämter, -büros, -vereinen, -initiativen, Theater, Orchester, Kleinkunstbühnen, Festivalveranstalter etc., tätig sind bzw. in das Berufsfeld Kultur einsteigen wollen. Genauso interessant ist es aber auch für Künstler*innen, die sich am Markt etablieren oder behaupten wollen. Die Seminare laufen nicht nur in Rheinland-Pfalz, sondern auch im angrenzenden Baden-Württemberg. Kooperationspartner für die Seminare in Baden-Württemberg ist der dortige Landesverband für Soziokultur. Im Rahmen des rheinland-pfälzischen Bildungsfreistellungsgesetzes kann für die Seminare beim Arbeitgeber Bildungsurlaub beantragt werden. Die meisten Seminare sind auch als Lehrerfort- und -weiterbildung anerkannt. Das Programm ist beim Kulturbüro Rheinland-Pfalz erhältlich: Tel. 02621/62315-0, oder nachzulesen im Internet unter www.kulturseminare.de.
JAZZ Á LA FLUTE-Academy baut Angebot aus: Intens-Mitgliedschaft
Corona sei Dank! Flötist*innen und Freund*innen der Improvisation finden in der JAZZ Á LA FLUTE Academy von Isabelle Bodenseh seit einigen Monaten eine hilfreiche Weiterbildungsmöglichkeit und Anlaufstelle. Ab 01.07. können interessierte Musiker*innen nun noch intensiver in die Materie eintauchen und eine Intens-Mitgliedschaft (12,90€ pro Monat) abschließen. Geboten werden regelmäßige ZOOMsessions, um das Monatsthema in Halbzeit gemeinsam zu üben, das Thema näher zu besprechen, über Erfolge zu berichten, oder um Probleme bei der Umsetzung zu schildern; Arbeits- und Übungsmaterialien per Dropbox zum Monatsthema; Facebooklives in der Intens-Gruppe am Monatsanfang, wo das Monatsthema mit Hörbeispielen und weiteren Erklärungen präsentiert wird sowie die Anbindung an eine geschlossene Facebook-Gruppe, die die Möglichkeit bietet, sich auszutauschen und eigene Impro-Werke zu präsentieren.
NRW-Förderprogramm „Kultur und Weiterbildung“ geht in die zweite Runde
Weiterbildungseinrichtungen sind in Nordrhein-Westfalen wichtige Anbieter der Kulturellen Bildung, insbesondere im ländlichen Raum. Um sie bei der Entwicklung und Umsetzung von Kunst- und Kulturprojekten zu unterstützen, hat die Landesregierung das Programm „Kultur und Weiterbildung“ gestartet. Volkshochschulen und nach dem Weiterbildungsgesetz NRW (WbG) anerkannte Weiterbildungseinrichtungen in anderer Trägerschaft können sich noch bis zum 26. Juni um Förderung bewerben. Gefördert werden Projekte, die vor allem die Altersgruppe zwischen 18 und 27 Jahren ansprechen, kreative Fähigkeiten stärken und in enger Zusammenarbeit mit professionellen Künstler*innen und/oder Kunst- und Kultureinrichtungen realisiert werden. Die Ausschreibung ist bewusst themenoffen gestaltet und bezieht alle Kunstsparten mit ein – ob Film, Theater, Tanz, Musik, Literatur oder bildende Kunst. Pro Projekt stehen bis zu 15.000 Euro zur Verfügung. In einer ersten Ausschreibungsrunde im vergangenen Jahr sind bereits 26 Projekte zur Förderung ausgewählt worden.
Musikmesse sucht Speaker*innen für das Education Forum
Die Jubiläumsmesse 2020 bietet mit der „Networking & Education Area“ in Halle 3 eine zentrale Begegnungs- und Weiterbildungsplattform. Für das „Education Forum“ wurden insgesamt 4 Schwerpunktthemen definiert, die mittels Vorträgen, Workshops und Diskussionen alle Akteur*innen aus dem Bereich der musikalischen Bildung ansprechen sollen:
- Musikpädagogik | Aneignung und Wissensvermittlung
- Aus- & Weiterbildung | Bildungsangebote in der Musikwirtschaft und im Bereich Musikinstrumentenbau
- Inklusion & Integration | Gesellschaftlich und sozial motivierte Projekte, die zur Zusammenführung beitragen
- Musik & Gesundheit | Gesundheitsfördernde Wirkung von Musik; Betrachtung der gesundheitlichen Aspekte des aktiven Musizierens
Zudem wird es eine Jobbörse geben, die für Besucher *innen und Absolvent*innen eine berufliche Orientierung bietet und aktuelle Ausschreibungen aufzeigt.
Gesucht werden passende Vorträge (keine Produktvorträge) oder Panels: Diese sollten bevorzugt am Messe-Freitag oder -Samstag (3.4. – 4.4.2020) stattfinden und müssen sich an die Education-Zielgruppe (Schüler*innen, Lehrer*innen, Musikschulen, Musiker*innen etc.) richten. Die Vorträge oder Panels dürfen eine Länge bis max. 45 Minuten nicht überschreiten. Die Referent*innen dürfen mit regem Zuspruch eines interessierten Publikums rechnen. Das Honorar beträgt 350.-€. Eine Erstattung ggf. anfallender Reisekosten ist nach Vereinbarung möglich. Für Referent*innen wird es im Bühnenareal einen Registrierungscounter sowie kostenfreies Catering geben.
Music Business Summer School 03.-05.03.20: jetzt bewerben
Frauenbildungshaus Zülpich schließt 2019
Traurige Nachrichten: das Frauenbildungshaus schließt im Sommer 2019 nach 40 erfolgreichen Jahren. Der Bildungsmarkt habe sich in den letzten Jahren so sehr verändert, dass sie als Tagungshaus nicht mehr bestehen können, schreiben die Macherinnen in ihrem letzten Newsletter. Lernen verändere sich durch die Digitalisierung sehr und junge Frauen als Zielgruppe entwickelten neue Lernformen und eroberten andere Lernräume. Da für Ausstattung und Renovierung der Räumlichkeiten in Zukunft hohe Investitionen erforderlich wären, die ein hohes Risiko mit sich bringen, soll das Haus jetzt verkauft werden – sehr gerne an Frauen.
Aber bis es so weit ist, können Frauen bis Mitte 2019 weiterhin Seminare und Fortbildungen besuchen und dort Ferien machen. Das prall gefüllte Abschiedsprogramm könnt ihr hier einsehen.
Tontalente e.V. startet Fortbildung „Interkulturelle Musikpraxis“ im Okt. 2018
Unsere Gesellschaft ist vielfältig. Musik kann als internationale Sprache vermitteln und Menschen verbinden. In dem Kurs „Interkulturelle Musikpraxis“ bilden sich Musiker*innen fort, die Musik in Kitas, Schulen, Stadtteilen und Jugendzentren einsetzen, die neue Musikkulturen kennenlernen und gemeinsam mit anderen Musiker*innen praktisch ausprobieren wollen. Die Zertifikats-Fortbildung richtet sich an zugewanderte Profi- und Hobby-Musiker*innen, Studierende von Musikhochschulen / Kulturpädagogik u.ä., Profi-Musiker*innen, u. a. Musiklehrkräfte, selbstständige Musiker*innen und Hobby-Musiker*innen, aus dem sozialen/interkulturellen Bereich (Erzieher*innen, Sozialarbeiter*innen, Flüchtlingshilfe u.ä.). Der Umfang der Fortbildung beträgt insgesamt 80 Stunden: 5 Wochenend-Module, jeweils von Freitag 16 Uhr bis Sonntag 16 Uhr. Es müssen mindestens 60 Stunden besucht worden sein, um ein Zertifikat zu erhalten. Der erste Durchlauf startet im Oktober 2018. Interessierte können sich bis 31.08.2018 mit einem Lebenslauf und einem kurzen Motivationsschreiben (im pdf-Format) an ed.et1756629332nelat1756629332not@v1756629332um1756629332 bewerben.