Kulturstiftung des Bundes startet Förderprogramm WAYS

Das Förderprogramm WAYS der Kulturstiftung des Bundes startet. Die internationale Jury hat knapp 60 weltweite Recherchevorhaben für die erste Phase von WAYS ausgewählt, mit dem die Kulturstiftung des Bundes bis 2031 langfristige kulturelle Partnerschaften fördert. Damit werden deutsche Kulturinstitutionen und Freie Gruppen darin unterstützt, neue außereuropäische Partner*innen zu gewinnen und gemeinsam künstlerische Projekte umzusetzen. Die jetzt im Fonds Anbahnung geförderten deutschen und außereuropäischen Kultureinrichtungen begeben sich mit WAYS auf die Suche nach neuen Partner*innen u. a. in Armenien, El Salvador, Marokko, der Mongolei, Simbabwe und Tonga bzw. in Deutschland. Mit dabei sind Veranstalter*innen wie das Künstler*innenhaus Mousonturm in Frankfurt oder Kampnagel in Hamburg, aber auch Museen wie das Museum für Weltkulturen oder das Historische Museum in Frankfurt und Gruppen wie das Ensemble Musikfabrik Landesensemble NRW e. V.

Die Recherchephase ist der erste Schritt im Programm WAYS. Die Partner haben ausreichend Zeit für Reisen, Gespräche und Workshops, um sich kennenzulernen, Perspektiven zu erweitern und gemeinsam Ideen für künstlerische Projekte zu entwickeln. Dabei erproben sie neue Modelle fairer und nachhaltiger internationaler Zusammenarbeit. Die Recherchevorhaben werden mit rund 1,5 Mio. Euro gefördert. 

03.03.2026

WAYS unterstützt langfristige Kooperationen mit internationalen Partner*innen

Ob Bühne, Ausstellung oder Musik: Immer mehr Kultureinrichtungen in Deutschland arbeiten mit internationalen Partner*innen zusammen. Doch wie gelingen Zusammenarbeit auf Augenhöhe, ein sensibler Umgang mit Ressourcen und der Austausch über unterschiedliche Arbeitsweisen? Mit WAYS – Faire und nachhaltige internationale Partnerschaften unterstützt die Kulturstiftung des Bundes langfristige Kooperationen mit Partner*innen außerhalb Europas – insbesondere aus Afrika, Lateinamerika und der Karibik, Nah- und Mittelost, Ozeanien sowie Zentral-, Süd- und Südostasien. Der Fonds Anbahnung ermöglicht bis zu 9,5-monatige Recherchen, Austauschformate und erste Projektskizzen – inklusive Aufenthalten vor Ort. Ziel ist die gemeinsame Entwicklung einer „Roadmap of Collaboration“. Danach gibt es zwei darauf aufbauende weitere Fonds. Gefördert werden Projekte in den Bereichen zeitgenössische Darstellende Künste, Visuelle Künste, Literatur, Musik und Architektur sowie kunst- und kulturhistorische und spartenübergreifende Vorhaben. Antragsberechtigt sind Kulturinstitutionen und freie Gruppen aus Deutschland und außereuropäischen Partnerländern (leider keine Einzelkünstler*innen). Für Interessierte werden zahlreiche Online-Antragsberatungen angeboten. Bewerbungsschluss: 1.10.2025
12.05.2025