ImPuls Brandenburg e.V. lädt zum kulturpolitischen Arbeitskreise-Treffen 20.10.2023

Eure politischen Forderungen für die Landtagswahl 2024! Der Landesverband ImPuls Brandenburg e.V. lädt alle Akteur*innen der Soziokultur, Popularmusik und Festivals am 20. Oktober 2023 von 10–16:30 Uhr herzlich ins MehrGenerationenHaus MIKADO nach Frankfurt (Oder) ein, um gemeinsam im Rahmen eines offenen Arbeitskreise-Treffens politische Forderungen für die Szene zu erarbeiten und damit auch die Weichen für die Zukunft zu stellen. Als Ausgangspunkt wird ein Papier dienen, an welchem der Verband in den letzten Monaten intensiv gearbeitet hat. Das Positionspapier enthält Forderungen für die drei Teilbereiche Soziokultur, Popularmusik und Festivals und soll an die relevanten politischen Entscheidungsträger*innen gehen. Am 20. Oktober soll das Positionspapier vorgestellt und mit euch, den Expert*innen und Macher*innen, inhaltlich verdichtet werden. Beteiligt euch aktiv an diesem Prozess und bringt eure Perspektiven ein! Interessierte können sich bis 15.10.2023 unter folgendem Link anmelden.

10.10.2023

Programm „Zusammenbringen!“ fördert 14 Baden-Württemberger Kulturbetriebe

Das Zentrum für Kulturelle Teilhabe (ZfKT) unterstützt Projekte zur Kulturellen Teilhabe in ganz Baden-Württemberg mit dem neuen Förderprogramm „Zusammenbringen!“. Es unterstützt Kultureinrichtungen dabei, sich im Rahmen von Fachtreffen miteinander zu vernetzen, zu beraten und weiterzubilden, um kulturelle Teilhabe für alle Menschen in Baden-Württemberg zu teilen und weiterzuentwickeln. Die Kultureinrichtungen arbeiten dabei spartenübergreifend zusammen, etwa ein Museum mit einem Theater, oder eine Hochschule mit einem Orchester. Die Einrichtungen gehen bei der Programmgestaltung der Fachtreffen von der Expertise aus, die sie selbst im Umgang mit bestimmten Aspekten von Kultureller Teilhabe bereits erworben haben. „Die Kulturszene muss sich austauschen, die Player sollten voneinander lernen und Best Practice vergleichen, denn gemeinsam sind die Herausforderungen besser zu bewältigen“, sagt Kunststaatssekretär Arne Braun. „Das neue Programm des Zentrums für Kulturelle Teilhabe stellt das in den Mittelpunkt, denn es bringt Können und Wissen aus den unterschiedlichen Bereichen zusammen. Genau diesen Austausch brauchen wir.“ Eine Fachjury wählte sieben Vorhaben zur Förderung aus, die Fördersumme beträgt insgesamt rund 235.000 Euro.

24.05.2023

Neues Forschungsprojekt untersucht vernetztes Handeln für Kultur in ländlichen Räumen

Nach einer Sommerakademie, einer Web-Talk-Reihe und dem Schwerpunkt in der letzten Ausgabe der Kulturpolitischen Mitteilungen (Nr. 179), die alle unmittelbar mit der laufenden Studie „Kulturpolitik für ländliche Räume“ in Verbindung standen, vertieft das Institut für Kulturpolitik seinen Schwerpunkt in diesem Themengebiet noch weiter. Hinter dem Akronym „NetKulaeR“ verbirgt sich der Titel des dreijährigen Projektes: Vernetztes Handeln für Kultur in ländlichen Räumen. Akteure – Rollenverständnisse – Gelingensbedingungen. Die Studie wird als eines von 22 Projekten im Rahmen der Fördermaßnahme „Faktor K – Forschung zum Faktor Kultur in ländlichen Räumen“ vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) finanziert. Im Rahmen einer Netzwerkanalyse wird erforscht, wie regional wirkende Institutionen regionale sektor- und bereichsübergreifende Vernetzung des Kulturbereichs organisieren bzw. gestalten können, um kulturelle Aktivitäten und Teilhabe in den in Deutschland sehr unterschiedlich strukturierten ländlichen Räumen zu stärken. Damit bietet das Projekt Akteur*innen der regionalen Netzwerkarbeit wie auch der kommunalen und Kreiskulturpolitik Beispiele guter Praxis und Anregungen zur Weiterentwicklung eigener Konzepte und Strategien.

28.03.2023

Neue Konzertreihe für FLINTA* in Regensburg

Am 13.01.2023 startet im W1 – Zentrum für junge Kultur eine neue Musikveranstaltungsreihe, bei der die Bühne nur von FLINTA*-Personen bespielt wird. Die Reihe „STAGE IS THEIRS“ wird von musicBYwomen* präsentiert und will für mehr sichtbare Vielfalt in der Musikszene sorgen. Der Abend beginnt mit einem Konzert von TREY um 20 Uhr. Das frisch gegründete Kollektiv besteht aus den drei Musikerinnen Leila, Elen und Frieda, die sonst als Solomusikerinnen auftreten und sich gegenseitig im musikalischen Prozess und Wandel unterstützen. Ihre Beiträge umfassen verschiedene Styles von Singer-Songwriter, Soul, Jazz, Folk zu Indie. Im Anschluss wird es Raum für Vernetzung geben: Musikschaffende können spontan ihre Projekte auf der Bühne vorstellen und Mitwirkende suchen. Solltest du also beispielsweise gerade in der Gründungsphase einer Band sein, dir fehlt aber noch der Bass, oder du hast ein anderes cooles Projekt, wofür du noch Verstärkung suchst? Dann hast du hier die Möglichkeit, ein Shout-Out zu machen! Partymucke gibt es auch noch mit einem DJ-Set von LILA, die mit sphärischen Klängen und breakigen Beats den Abend abrundet. Interessierte FLINTA*-Musiker*innen & DJs können sich per Mail für einen Auftritt bewerben.

11.01.2023

Frisch renoviertes Tagungshaus #lila_bunt bietet wieder Seminarräume

Das Hochwasser im Sommer 2021 hatte das feministische Tagungshaus in Zülpich (ehemals Frauenbildungshaus) schwer getroffen, u.a wurden die kompletten Erdgeschosse und vor allem das geliebte und denkmalgeschützte Fachwerkhaus besonders geschädigt. Über 100 Menschen im Alter von 7-70 haben seitdem gemeinsam mit dem Kollektiv am Wiederaufbau gearbeitet. Die Renovierungen sind weit fortgeschritten, sodass 2023 wieder ein spannendes, feministisches und intersektionales Seminar-Programm entstehen kann. Du hast Lust, dort selbst ein Seminar anzubieten? Das lila_bunt Kollektiv freut sich sehr über vielfältige und spannende Inhalte, die du mit dem Betreff „Seminarangebot“ per Mail schicken kannst. Auch die Beteiliungsformate bei lila_bunt sollen gestärkt werden. Dazu plant das Kollektiv gerade ein erstes Vernetzungs-/Kenenlerntreffen für das Support-Netzwerk: 8. April 2023!

20.12.2022

Jazzkonferenz „Jazz Now! 2022“ 03.-04.11.2022

Ob Diskurse, Impulse und Vernetzung: Für Jazzinteressierte und Jazzschaffende bietet die Jazz Now! 2022 ein reichhaltiges Programm, das die hochaktuellen Themen der deutschen Jazzszene im Kontext von gesellschaftlichen und kulturpolitischen Entwicklungen anspricht. Die Panels behandeln Themen wie faire Vergütung, Geschlechtergerechtigkeit und Jazzvermittlung für Kinder. Der Höhepunkt der Jazz Now! 2022 ist die Vorstellung der Ergebnisse der brandaktuellen Jazzstudie 2022 am 4. November. Die großangelegte Studie untersuchte u.a. die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Lebens- und Arbeitssituation von Jazzmusiker*innen in Deutschland. Die Panels werden als Livestream und digital zugänglich gemacht. Vielfältige Themen und wertvolle Impulse bieten vier offene Workshops zu Improvisation in der allgemeinen Musikpädagogik, Sozialer Absicherung und Altersversorge, transkulturellen Perspektiven und Improvisation und Selbstmanagement als Musiker*in (die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldung bis 1. November). In den World Cafés sind die Teilnehmer*innen eingeladen, sich in einen Austausch zu zentralen Themen der berufspolitischen Verbandsarbeit einzubringen. Zudem bietet die Jazz Now! 2022 die Möglichkeit zur Vernetzung, informellem Austausch und schließlich: Jazzmusik bei den Konzerten des Jazzfest München 2022 mit Olga Dudkova, Mel Canady’s Chessboard, Karolina Strassmayer & Drori Mondlak (CD-Release) u.a. Die Jazz Now! 2022 richtet sich an Jazzprofis, -studierende, -amateur*innen und -liebhaber*innen. Sie findet am Donnerstag, 3. November 2022 (11–17 Uhr) und Freitag, 4. November 2022 (12:30–18 Uhr) im Sudetendeutschen Haus, Hochstraße 8, 81669 München, statt.

27.10.2022

Music Ambassadors aus Berlin gesucht

Im Rahmen des Programms „Music Ambassador“ beauftragt die Music Commission Berliner Akteur*innen aus der Musikwirtschaft, den Standort im In- und Ausland zu präsentieren. Bis zum 25.08.2022 werden neue Musikbotschafter*innen gesucht.

18.08.2022

Karrieresprungbrett Berlin & Pop im Kiez (Bewerbungsschluss: 01.04.2022)

Mit dem Programm Karrieresprungbrett Berlin sollen Projekte und Plattformen gefördert werden, die den Nachwuchs aller Bereiche der Popmusik, von Musiker*innen bis Musikwirtschaft, bei ihrem nationalen oder internationalen Karrieresprung unterstützen (zum Beispiel durch Konzertreihen, Workshop-Programme, interdisziplinäre Formate). Unter Popmusik versteht das Musicboard dabei alle Genres und Spielarten, die nicht eindeutig der klassischen und Neuen Musik oder dem Jazz zugeordnet werden können, also auch jegliche Formen der genreübergreifenden und experimentellen Popmusik. Mit dem Programm Pop im Kiez sollen Projekte gefördert werden, die die Akzeptanz von Live-Musik im Bereich der Popmusik in einem speziellen Kiez Berlins anhand von Modellprojekten, einer Kampagne oder einer Reihe an Maßnahmen erhöhen. Das Programm greift die gegenwärtige Verdrängung subkultureller Freiräume in Berlin thematisch auf. Es soll szenebasierte Musikakteur*innen und deren Vernetzungsstrukturen innerhalb einer Nachbarschaft Berlins nachhaltig stärken und positive Effekte für lokale Clubs und Spielstätten hervorbringen.
Bewerben können sich Akteur*innen der Popmusikbranche, die in Berlin ansässig sind, Projekte mit einem Gesamtumfang von mindestens 5.000 Euro, die sich positiv auf die Berliner Popmusikszene und -wirtschaft auswirken, die Diversität der Berliner Musikszene widerspiegeln, eine Beteiligung von mindestens 50 Prozent weiblichen*, nicht-binären oder queeren Künstler*innen sicherstellen oder die Aspekte der Barrierefreiheit und Inklusion berücksichtigen und mehrheitlich barrierefrei konzipiert sind u.v.m. Achtung: Ausgeschlossen sind Kinder- und Jugendprojekte und Projekte der Kulturellen Bildung sowie Vorhaben von Einzelmusiker*innen oder Bands. Bewerbungsschluss: 01.04.2022

24.03.2022

Neues Portal „Musikwelten“ des Landesmusikrats NRW

Es gibt ein neues Portal für Musiker*innen und Fans: der Landesmusikrat NRW hat „Musikwelten“ gestartet, um die Vielfalt der Musikszene in NRW an einem Ort zu versammeln. Es will Musiker*innen die Möglichkeit geben, sich mit einem Profil zu präsentieren und untereinander zu vernetzen. Interessierte können sich hier selbst eintragen, Künstler*innen und Veranstaltungsorte entdecken und schauen, wo es offene Projekte zum Mitmachen gibt. 

07.07.2021

Regionale Kulturförderung im Ruhrgebiet für 2022 – jetzt beantragen

Mit rund 400.000 Euro fördert die Landesregierung NRW auch im Jahr 2022 Kunst- und Kulturprojekte der Freien Szene im Ruhrgebiet. Bis zum 30.09.2021 können sich Künstler*innen und Kulturschaffende aus dem Ruhrgebiet um eine Förderung bewerben. Bewerbungen können für kulturelle Vernetzungsprojekte erfolgen, die nachhaltig wirken und regionale Kulturentwicklungspotenziale enthalten oder im Rahmen einer städteübergreifenden Kooperation arbeiten und / oder eine städteübergreifende Wirkung entfalten. 

29.06.2021

Bewerbungsphase für die neue Ausgabe der Music Business Summer School startet

Ab sofort startet die Bewerbungsphase für die neue Ausgabe der Music Business Summer School. Das von Expert*innen kuratierte Angebot für die Teilbranchen Verlagswesen, Veranstaltungswirtschaft sowie Label und Vertriebsmanagement findet in diesem Jahr vom 16. bis zum 21. September 2021 in Hamburg statt. Das Angebot richtet sich an Mitarbeiter*innen und Selbständige im Musikverlagswesen, im Veranstaltungsmanagement und im Label- und Vertriebsbereich sowie an Musik- und Kulturmanager*innen mit beruflicher Vorerfahrung. Die Music Business Summer School findet in der Vorwoche des Reeperbahn Festivals – je nach Pandemielage – vor Ort in den Räumen des Bildungspartners Hamburg Media School, in hybrider Form oder vollständig digital statt. Zusätzlich wird während der Seminarwoche und beim anschließenden Reeperbahn Festival ein umfangreiches Rahmenprogramm geboten, welches den Schwerpunkt auf Vernetzung legt und neben den aktuellen Teilnehmer*innen auch Alumni und Dozent*innen einbezieht. Die Bewerbung ist ab sofort bis zum 20.7. möglich. Aufgrund einer zusätzlichen, krisenbedingten Förderung konnten die Teilnahmegebühren reduziert werden (300 € p.P.).

11.06.2021

Future Music Camp 2021 digital

Das Programm des digitalen Future Music Camps am 15. und 16. April 2021 der Popakademie Baden-Württemberg steht fest. Der Zeitplan für die zehn Keynotes sowie weitere interaktive Sessions sind auf der Website zu finden. UNter anderem geht es um Chancen und Herausforderungen von Künstlermarken auf TikTok, Non-Fungible Tokens (NFTs), die Möglichkeiten für Künstlerinnen und Künstler sowie Labels im Spannungsfeld von Gaming und Musik und die Rolle des modernen Labels. Neben hochkarätigen nationalen und internationalen Keynote-Speakerinnen und -Speakern werden von Teilnehmenden gehaltene Sessions angeboten. In diesen geht es z.B. um hybride Konzerte, die Zukunft von Podcast-Formaten und des Streamings. Weitere Sessions behandeln die Bedeutung der Urheberrechtsreform, NFTs, Immersive Produktionen und die Frage, ob Plattformen wie Clubhouse Diskriminierung im Rap verstärken. Das Future Music Camp startete 2009 als erstes Barcamp für die Musikwirtschaft und hat sich als modernes Konferenzformat für Führungs- und Nachwuchskräfte aus der Musik- und Kreativbranche etabliert. Als Veranstalter des Camps vernetzt die Popakademie Baden-Württemberg Expertinnen und Experten aus der Praxis mit Studierenden aus einschlägigen Fachbereichen wie Musik-, Medien-, Kultur- und Kreativwirtschaft. Die Teilnahme ist kostenlos,  Dort finden sich auch die Keynotes und Sessions.

12.04.2021