Stellenanzeige: Professur „Ästhetische Praxis und Kulturarbeit in der sozialen Arbeit“

An der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg ist zum 01.03.2022 eine W-2 Professur (m/w/d, 75%) für “Ästhetische Praxis und Kulturarbeit in der Sozialen Arbeit mit Schwerpunkt Musik oder Medien” zu besetzen. Gesucht wird eine Persönlichkeit, die über umfassende praktische Erfahrungen und fundierte theoretische Kenntnisse im Arbeitsbereich Ästhetische Praxis und Kulturelle Bildung/Kulturpädagogik mit Schwerpunkt Musik oder Medien verfügt und ein kulturpädagogisches, künstlerisches, kulturwissenschaftliches oder vergleichbares Hochschulstudium abgeschlossen hat. Berufserfahrung in der Sozialen Arbeit ist erwünscht.
Zu den Arbeitsaufgaben gehört, die praktische Anwendung und wissenschaftliche Reflexion von Formaten ästhetischer Praxis und kultureller Bildungspraxis in der Sozialen Arbeit weiterzuentwickeln, neben den genannten Lehrgebieten auch Grundlagenfächer der Sozialen Arbeit (BA/MA) zu vertreten sowie an der Betreuung von Studienprojekten und Bachelor-/Masterarbeiten mitzuwirken.
Im Vorfeld der Bewerbung besteht die Möglichkeit zu einem unverbindlichen und vertraulichen
Austausch. Bewerbungen bitte mit den üblichen Unterlagen und mit der Angabe von drei möglichen
Themen für eine Probevorlesung bis spätestens 23.09.2021 an den Rektor der Evangelischen Hochschule
Ludwigsburg, Herrn Prof. Dr. Norbert Collmar, Paulusweg 6, 71638 Ludwigsburg (ed.gr1719109066ubsgi1719109066wdul-1719109066he@ta1719109066rotke1719109066r1719109066).
07.09.2021

Musiktheater „Romeo und Julia 2012“ in der JVA Rockenberg

„Romeo und Julia“ – das wohl bekannteste Drama William Shakespeares liefert die literarische Grundlage für das aktuelle Musiktheaterprojekt des Art-Q Vereins in Kooperation mit der Justizvollzugsanstalt Rockenberg und der Fachhochschule Frankfurt am Main. Von Juli bis Oktober proben 20 Studierende und 20 jugendliche Strafgefangene in den ehemaligen Klostermauern der Rockenberger Jugendstrafanstalt. Während sich ein Teil der Gruppe mit der szenischen Arbeit und der Rollenentwicklung beschäftigt, probt der andere Teil an der musikalischen Unterlegung des Stücks mit Rap, Gesang und Percussion. Das Ensemble aus Studierenden der Sozialen Arbeit und inhaftierten Jugendlichen der JVA Rockenberg hat unter dem Motto „Romeo und Julia 2012“ in den vergangenen Wochen die alte Geschichte über Hass, Gewalt und Liebe neu bearbeitet und wird diese in der Klosterkirche im Marienschloss hinter den Gittern der JVA Rockenberg präsentieren. Angeleitet wird die Gruppe von einem Team aus KünstlerInnen, TheaterpädagogInnen, SozialarbeiterInnen und PsychologInnen (Theater und Regie: Maja Wolff, Timo Becker, Ulrike Kabisch, Mona Wolff | Musik: Ulrike Pfeifer, David Lang, Charlotte Armah, David Neumann).
Dies ist bereits das dritte erfolgreiche Musiktheaterprojekt unter der Leitung von Maja Wolff und Uli Pfeifer; nach der Aufführung „Die Zauberflöte“ in der JVA Frankfurt-Preungesheim 2010 (s. MELODIVA-Interview: https://www.melodiva.de/reports/mozart-hinter-gittern-die-zauberflote/) und dem Projekt „MS Carmen“ auf einem eigens dafür umgebauten Theaterschiff im Dezember 2011 wird in diesem Jahr wieder ausschließlich hinter den Gefängnismauern auf festem Boden gearbeitet.
Aufführungen und Tickets: 8., 9., 12. und 13. Oktober – Beginn 19 Uhr, Einlass 18.30 Uhr
Achtung: Tickets für die Aufführungen sind nur über das dafür vorgesehene Reservierungsformular auf der Homepage www.knasttheater.de erhältlich.

Infos & Kontakt: Art-Q e.V., Maja Wolff, Ostbahnhofstr. 13, 60314 Frankfurt am Main, Telefon: 069 9043 5850
ed.re1719109066taeht1719109066tsank1719109066@tkat1719109066nok1719109066, www.knasttheater.de

20.09.2012