#MelodivaSpotlight: Belqis mit neuem Video zur Single „Status Quo“
Welche*r Künstler*in kennt sie nicht, die Selbstzweifel, Überforderung und Identitätskrisen, die einem manchmal das Leben (und die Kunst!) schwermachen. Nichts ist gut genug, alle anderen scheinen es besser zu machen, und die eigene Ideenschmiede steht still. Die Frankfurter Singer-/Songwriterin Belqis hat darüber einen Song geschrieben und ein passendes, sehenswertes Video dazu veröffentlicht.
#MelodivaSpotlight: Anti-DicKtators mit „Russian Warship“
Die Anti-DicKtators sind eine Kollaboration gleichgesinnter Musiker*innen, die entsetzt darüber sind, was in der Ukraine vor sich geht und die auf ihre eigene, kleine Art – nämlich mit der Veröffentlichung einer Single – helfen wollen, Aufmerksamkeit und Geld für einen Hilfsfond zu generieren. Die Anti-DicKtators bestehen aus Phil Meadley (The Gaslight Troubadours), Sänger/Songwriter Yuriy Gurzhy (RotFront – Emigrantski Raggamuffin Kollektiv/The Disorientalists), Fiddle Spieler Jon Sevink (Levellers), Bassist Tom Robinson (Tom Robinson Band/BBC Radio 6Music Presenter) und der Sängerin Katya Tasheva (RotFront). Die Song-Lyrics basieren auf der Geschichte der ukrainischen Soldaten auf Snake Island in den frühen Tagen der Russischen Invasion, die mit “Russian warship, go f**k yourself!” reagierten, als sie vom Russischen Kommandeur aufgefordert wurden, sich zu ergeben. Alle 13 Soldaten starben, das Zitat ist ein Aufschrei des Widerstandes für Ukrainer*innen geworden. Der Slogan wurde sogar auf eine Briefmarke gedruckt, um die Tapferkeit der Soldaten zu würdigen. Yuriy Gurzhy sagt dazu: “Wir sind schockiert und verletzt, wenn wir sehen, was in der Ukraine passiert, wie brutal Russland ganze Städte und Dörfer auslöscht. Die Ukrainer*innen wehren sich und kämpfen wie Superhelden*innen. Selbst wenn es ungerecht ausgeht, wird der Krieg bald vorbei sein und man wird jedes Pfund, jeden Euro und Dollar brauchen, von dem was bis dahin gespendet wurde. Also schließen wir uns den Helfenden an und bitten Euch für die Ukraine Trust Chain zu spenden. Diese Organisation bringt direkte Hilfe in die Ukraine und hilft bei den Evakuierungen in der aktiven Kriegszone vor Ort. Unterstützt uns mit dem Kauf des Songs, der euch in drei Minuten den momentan wichtigsten Satz in Russisch beibringen wird.“ Den Song könnt ihr hier kaufen; alle Einnahmen gehen direkt an die Ukraine Trust Chain. Hier geht es zum Video.
#MelodivaSpotlight: Delphine Maillard mit neuer Single „L’enfant pleure“
Die Erde ist trocken – so trocken, dass nichts mehr wächst. Und das Kind ist hungrig – so hungrig, dass es weint. In ihrer neuen Single „L’enfant pleure“ (VÖ: 28.01.22 Timezone Records) macht Delphine Maillard den Klimawandel zum Thema. Für die Wahlberlinerin und Mutter von zwei Kindern sind die Gesundheit der Erde und das Erbe, das wir Menschen den künftigen Generationen hinterlassen, eine tägliche Sorge. Dürren und Klimakatastrophen reihen sich aneinander, die Nahrungsmittelversorgung wird zunehmend ungewiss. Trotzdem ist das Lied voller Hoffnung, denn sie glaubt fest daran, dass die Generation unserer Kinder – anders als wir – in der Zukunft die richtigen Entscheidungen treffen wird.
Die Musikerin nahm den Song in Berlin mit ihrem Gitarristen Dirk Homuth auf, lud die portugiesische Cellistin Marta Navarro Nunes dazu ein und beauftragte die griechischstämmige Videokünstlerin Alkmini Boura mit der Produktion des Musikvideos. Im Video ist ihr Sohn Malo zu sehen, das Kind, dessen Tränen auf die Erde fallen werden, um sie neu entstehen zu lassen. Das Lied ist ab 28.01. auf allen digitalen Plattformen und auf der MPN Webseite erhältlich. Maillard wird – sofern es die Pandemielage zulässt – am 11.03. im Nikolaisaal in Potsdam live zu erleben sein.
Womens Freedom Contest – jetzt mitmachen
Zum vierten Mal startete in Toronto diesen Winter der Womens Freedom Song Contest. Noch bis zum 1. März sucht der Wettbewerb nach der neuen „Female Anthem“. Alle Songschreiber*innen sind eingeladen, einen Song einzusenden, der Frauen* feiert. Es gibt außerdem eine Wettbewerbskategorie für Musikvideos und eine für Songtexte. Auch dabei soll es um Empowerment gehen. Die Gewinner*innen werden am 8. März bekanntgegeben.
#MelodivaSpotlight: Okzitanis veröffentlichen „Love – Dance – Crime“
#MelodivaSpotlight: Kandaland mit Rückenwind
Kanda ist wieder unterwegs! Neben ersten Konzertterminen, die ihr in unserem Konzertkalender findet, haben sie auch ein neues Video herausgegeben.
Und wer sich selbst an dem Song versuchen will, kann hier die Gitarrentabs nachlesen.
#artistathome: Fatoumata Diawara
Welche Botschaft wollen wir aus unserem Lockdown all den anderen Isolierten senden? Fatoumata Diawara singt von der Notwendigkeit für mehr Zusammenhalt und Gemeinschaft in schwierigen Zeiten. Komponiert hat sie den Song bereits im ersten Lockdown, nun gibt es auch ein Video dazu – und getreu dem Motto des Songs Ambè („Zusammen“) hat sie gleich acht weitere Musikerinnen dazugebeten: Angelique Kidjo, Dianne Reeves, China Moses, Inna Modja, Somi, Mayra Andrade, Thandiswa Mazwai und Terri Lyne Carrington senden einen Gruß weiblicher musikalischer Kraft über Grenzen hinweg.
#artistathome: Claudia Fink mit neuer Single „Über Wasser“
Durch gegenseitige Hilfe, Verständnis, Geduld und Humor dem Untergang entkommen will Claudia Fink (ehemals Lucid) mit ihrer 2. Single „Über Wasser“. Eigentlich seit einigen Jahren in Berlin beheimatet, hat sie den Lockdown genutzt, um mit Benno Bruschke (Drums), Tim Roth (Bass) und Lukas Fink (Trompete) in den Frankfurter Art Of June-Studios ihren neuen, stimmungsvollen Song aufzunehmen. Mit schwebenden Tönen beschwört Claudia Fink (Vocals, Gitarre, E-Piano) die Erinnerung an warme Sommerabende herauf, schenkt uns ein Lied von innerer Stärke und Leichtigkeit. Den Song könnt ihr euch hier kaufen, wer ihn live hören möchte, sollte am 14.07. zu den Carwitzer Sommerkonzerten kommen oder am 25.08. bei „Ins Freie!“ im Batschkapp-Sommergarten in Frankfurt vorbeischauen. (Foto: Jörg Schleicher)#artistathome: Ronja Maltzahn mit „April Waltz“ unterm Kirschbaum
#artistathome: Matilda mit neuem Song „Walking On Our Own“
Seit heute gibt es einen neuen Release: „Walking On Our Own“ ist eine Zusammenarbeit zwischen der Indiekünstlerin Matilda und dem Indierock-Singer-/Songwriter Carnival Kid. Der Song, der auf Soundcloud veröffentlicht wird, handelt von einer gescheiterten Beziehung und bekommt mit Kontrabass, Tremologitarre und Synthies ein passend-düsteres musikalisches Gewand. Er ist auf allen Streaming-Plattformen zu finden.
Vocation Music Award 2021
Erstmals wird in Deutschland und mehreren europäischen Ländern der „Vocation Music Award 2021“ ausgeschrieben, nachdem er 2019 mit Erfolg in Österreich stattfand. Bei diesem Wettbewerb können junge Musiker*innen einen selbstgeschriebenen Song zum Thema Berufung einreichen und damit eine professionelle CD-Produktion ihres Beitrags sowie ein Preisgeld gewinnen. Gemeinsam mit der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj), der Ordensgemeinschaft der Kapuziner und der Jugendkirche SAMUEL in Mannheim führt das Zentrum für Berufungspastoral der Deutschen Bischofskonferenz (ZfB) diesen Musikwettbewerb durch. Die Musikrichtung ist nicht festgelegt. Sie reicht von Rock/Pop über Lobpreis bis zu Volksmusik oder klassischer Kirchenmusik. Ab sofort können eigene Songs über die Homepage eingereicht werden. Dort sind auch alle weiteren Informationen zu den Teilnahmebedingungen zu finden. Eine Fachjury wird die eingereichten Songs bewerten und auch ein Online-Voting berücksichtigen. Die Teilnehmer*innen können ihre Beiträge in den sozialen Medien verbreiten und darum werben, dass viele auf der Homepage des Wettbewerbs für ihren Beitrag stimmen. Die Komponist*innen der 20 besten Songs werden zu einem Finale nach Mannheim eingeladen: Am 17. Juli 2021 werden sie in der Jugendkirche SAMUEL ihre Songs live aufführen und eine Bewertung durch die Jury erhalten. Der erste Platz erhält das Preisgeld von € 2.000.-, der zweite Platz € 1.000.- und der dritte Platz € 500.-. Einsendeschluss ist der 15. Juni 2021.
#artistathome: Conni Malys Arbeit wurde abgeschafft…
Seit März 2020 geht es der Musikerin Conni Maly aus Frankfurt wie den meisten Künstler*innen: ihre Projekte, Konzerte und Workshops mussten unter den Corona-Lockdowns abgesagt werden, ihre Arbeit wurde faktisch „abgeschafft“. Welche Projekte jetzt nicht mehr stattfinden können und wen es betrifft, zeigt sie in ihrem neusten Video, das sie mit Foto- und Filmmaterial aus ihrer Arbeit produziert hat. Den Song hat sie für die Demo „Solidarisch durch die Krise“ am 12.12. 2020 in Frankfurt geschrieben.
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