Fördergeld für Projekte von Vereinen und Initiativen zum Frankfurter „Pride Month“

In Frankfurt wird es 2026 zum vierten Mal einen „Pride Month“ geben, der im Christopher Street Day (CSD) seinen Höhepunkt findet. Unter dem Motto „Out loud. Out Proud! – Sichtbarkeit braucht Mut“ legt die Stadt ein Sonderförderprogramm in Höhe von insgesamt 50.000 Euro auf. Ziel ist es, Projekte und Initiativen zu unterstützen, die die Sicherheit, Sichtbarkeit und Empowerment von LSBTIQA*-Personen in Frankfurt stärken und dabei insbesondere auf community-basierte Ansätze setzen. Gefördert werden daher insbesondere Formate, die Empowerment, kollektive Fürsorge und solidarische Netzwerke fördern sowie den Austausch von Wissen und Erfahrungen ermöglichen. Unterstützt werden zum Beispiel Lesungen, Workshops, Podiumsdiskussionen, Filmvorführungen, Konzerte, Stadtteilfeste, Empowerment-Trainings und Queere Barabende. Die Höhe der zur Verfügung stehenden Einzelprojektförderung beträgt bis zu 5.000 Euro. Bewerbungsschluss: 07.05.2026

01.05.2026

Open Call: Lila Fetzen (Berlin)

Lila Fetzen erinnert 35 Jahre nach 1989/90 an die offiziell nicht anerkannten ostdeutschen Frauen*bewegungen, vor allem an die Lila Offensive, die sich im Prenzlauer Berg in den späten 1980-er Jahren gründete, und nimmt historische Fotografien zum Ausgangspunkt einer Suche nach solidarischen Gesten des Widerstands und der Sichtbarkeit heutigen queeren Lebens. In einer kollektiven Performance im Stadtraum wird der Frauen*widerstand der 80-er Jahre vor dem Hintergrund heutiger Erfahrungen im/mit städtischem Raum aktualisiert. Textile Banner, Kostüme und Sprechakte holen die Forderungen und das Potenzial von damals in die Gegenwart hinein und fragen, was wir aus den Erinnerungen, den „lila Fetzen“ mitnehmen und neu zusammensetzen können, um heutigen Ungerechtigkeiten zu begegnen. Um diese Performance in einem kollektiven Prozess gemeinsam zu gestalten und umzusetzen wird nach interessierten Frauen* und FLINTA*, die mitmachen, gesucht. Melde dich bis 30.06.2025 per Mail an.

30.05.2025

Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft startet Frauennetzwerk „BDKV Female Voice“

Der Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft (BDKV) hat sein Frauennetzwerk „BDKV Female Voice“ offiziell gestartet. Dieses Netzwerk zielt darauf ab, die Sichtbarkeit von Frauen in der Veranstaltungsbranche zu erhöhen, Chancengleichheit zu fördern und einen Raum für Austausch, Unterstützung und Weiterbildung zu schaffen. Koordiniert durch BDKV-Vorständin Verena Krämer kamen im Juli Teilnehmerinnen aus verschiedensten Mitgliedsunternehmen in einem Workshop in Frankfurt zusammen. Bei diesem Auftakt wurden die Themen diskutiert, die sie als Frauen in ihrer Arbeit und in der Branche beschäftigen, um anschließend Ziele und Aufgaben für das Netzwerk zu bestimmen. Schon jetzt steht für „BDKV Female Voice“ fest: Je mehr Frauen sich hier engagieren, desto lauter und effektiver kann das Netzwerk werden. Deshalb sind ab sofort alle Frauen in den BDKV-Mitgliedsunternehmen dazu eingeladen, mitzumachen. Das nächste Treffen von „BDKV Female Voice“ wird am Dienstag, den 17. September 2024, im Rahmen des Reeperbahn Festivals in Hamburg stattfinden. Ziel des Treffens ist es, neue Mitglieder aus den Kreisen der BDKV-Mitgliedschaft willkommen zu heißen und erste Projekte zu starten. Ein weiteres Treffen ist im Rahmen der BDKV-Mitgliederversammlung, am 13. November 2024 geplant, denn regelmäßige physische Treffen fördern die Vernetzung innerhalb des Netzwerks und geben Raum für die Projektarbeit.

27.08.2024