Vorträge & Diskussion: Popfeminismen in Zeiten von #MeToo 22.06.2026 Wien

Die Veranstaltung POPFEMINISMEN IN ZEITEN VON #METOO am 22.6.2026 ab 13 Uhr an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bringt Forschung, künstlerische Praxis und kulturpolitische Perspektiven zusammen, um Geschlechterverhältnisse und Machtstrukturen in populärer Musik und Clubkultur zu beleuchten und kritisch zu diskutieren. Den Auftakt bilden Impulsvorträge international profilierter Autor*innen und Kulturjournalist*innen, die theoretische sowie kulturhistorische Einblicke in feministische Pop- und Clubkulturen geben. Im Anschluss teilen erfahrene DJs und Produzent*innen ihre künstlerischen Arbeitsweisen und berichten aus erster Hand über den Umgang mit strukturellen Ungleichheiten in der Musikindustrie. Eine abschließende Podiumsdiskussion führt diese Perspektiven zusammen und widmet sich zentralen Fragen: Wie können queer-feministische Geschichtsschreibungen der Pop- und Clubmusik aussehen? Und welche Rolle spielen dabei Institutionen, Szeneakteur_innen und die Forschung? Durch die Kooperation mit Akteur*innen der Wiener Clublandschaft – etwa der Vienna Club Commission (VCC) – werden aktuelle Initiativen zu Awareness, Diversität und Sicherheit im Nachtleben eingebunden. So entsteht ein Raum für Austausch, Vernetzung und gemeinsame Strategien für eine gerechtere und inklusivere Clubkultur. Die Veranstaltung lädt dazu ein, Perspektiven zu teilen, Allianzen zu stärken und Impulse für nachhaltige Veränderungen zu setzen. Mit Beiträgen von Sonja Eismann, Electric Indigo, Rike van Kleef, Acid Maria, A Party Called JACK, Martina Brunner (VCC), Vina Yun, Pia Raddatz und Tianyu Jiang.
 
16.06.2026

#Popfeminismen 01.08.2018

Feminismus ist gegenwärtiger denn je. In Zeiten von Social Media erlebt gerade der Popfeminismus eine Hochphase. Zahlreiche junge weibliche MC’s und Popkünstler*innen positionieren sich vermehrt als Feminist*innen und setzen in ihren Performances auf „female empowerment”. Diese Art der popfeministischen Auseinandersetzung zeigt sich auch in seiner Pluralität im Netz. Dadurch werden Inhalte, Strategien und Ziele des Feminismus zunehmend von Ambivalenzen geprägt und Debatten um „den Feminismusbegriff“ werden in neuer Form virulent. Hashtags, Blogs, Social Media machen eine Vielfalt unterschiedlicher Lebensrealitäten von Frauen* und vielschichtige Diskriminierungen sichtbar und treiben neue Debatten um Identität, Sexismus und Rassismus an. Ergeben sich über Popkultur und Social Media neue feministische Perspektiven und Strategien? Wo liegen die Herausforderungen? Das fragt die Veranstaltung #POPFEMINSMEN, die von der Heinrich-Böll-Stiftung am 01.08. im Hafen 2 in Offenbach veranstaltet wird. Freut Euch auf einen Talk mit Nadia Shehadeh (Bloggerin), Pinar Tuzcu (Uni Kassel) und Sibel Schick (Missy Magazine), Videos und ein Konzert mit Leila Akinyi. Hingehen!

26.07.2018