PINKSTINKS sucht Vertretung Projektmanagement in Teilzeit befristet

Kennst du das? Alle schauen dich an, wenn der Zeitplan über den Haufen geworfen wird – weil du die Person bist, die den Überblick behält? Falls ja: PINKSTINKS braucht dich! Gesucht wird eine Person im Projektmanagement (m/w/d/i), die aus kreativem Chaos strukturierte feministische Projekte zaubert. Du bist die Schnittstelle im Team, behältst Termine im Blick und findest gemeinsam mit dem Team Lösungen, wenn doch mal was ins Rutschen kommt. Key Facts: 15-20 Std. die Woche, MO-DO vormittags, Büro in Hamburg Eimsbüttel, Homeoffice teilweise möglich (nach Absprache). Zunächst befristet bis Ende des Jahres, ggf. mit Option auf Verlängerung. Was dich erwartet? Ein kleines, aber großartiges Team, das von Hamburg aus deutschlandweit gegen Geschlechterklischees & Antifeminismus ankämpft. Mit Workshops, Social Media Kampagnen, einem Online-Magazin, Beratungen – und immer mit einer ordentlichen Portion Mut und Humor. Interessierte können ihre Bewerbung bis 30.09.2025 per Mail schicken. PINKSTINKS möchte diverser werden. Deshalb laden sie insbesondere FLINTA*, BIPoC, queere und mehrfach diskriminierte Menschen sowie Menschen mit Behinderungen dazu ein, sich bei ihnen zu bewerben.

25.09.2025

Jetzt für Musik- & Frauen-Projekte in Afghanistan spenden

Der Institutsleiter des Afghanistan National Institute of Music berichtet von schlimmen Zuständen, seitdem die Taliban die Herrschaft in Afghanistan übernommen haben. Instrumente wurden bereits zerstört, seine Schule kann nicht öffnen. Alle, die in die Arbeit und den Unterricht an diesem Institut verwickelt waren, sind nun gefährdet, denn die Taliban verstehen Musik als Sünde. Die Spenden für dieses Institut können nun erst mal nicht für Tourneen oder Neuanschaffungen verwendet werden, sondern müssen in Sicherheitsleistungen investiert werden, um das, was schon da ist, vor der Zerstörung zu bewahren. Hier könnt ihr für das ANIM spenden.
Ein weiterer Verein setzt sich bereits seit 1984 für die Schulbildung – anfangs insbesondere von Mädchen – in Afghanistan ein. Afghanistan Schulen will vor allem Schulangestellte mit Zuwendungen unterstützen, weil die neue Regierung den Lehrenden weniger Gehalt zahlen will. Im Moment herrsche große Unsicherheit, in Behörden, Banken und Hilfsorganisationen dürften Frauen bislang nicht arbeiten – die Taliban-Kämpfer wüssten nicht, wie sie sich gegenüber Frauen verhalten müssten und müssten erst ausgebildet werden, wurde dem Verein mitgeteilt. Die Schülerinnen der Frauenzentren lernen momentan gemeinsam mit ihren Lehrerinnen zuhause und nähen u.a. Schuluniformen für Bedürftige.
Die neue Inititative des Zentrums für feministische Außenpolitik Berlin und HÁWAR.help möchte auf ihrer Plattform Defend Afghan Women’s Rights Spenden für afghanische NGOs und Akteur*innen sammeln, die Frauen in Afghanistan unterstützen und helfen, sie außer Landes zu bringen. Außerdem arbeiten sie an politischen Forderungen für eine menschenrechtsbasierte Außenpolitik. Pinkstinks hält einen regelmäßig aktualisierten Blog bereit, der euch über weitere Unterstützungsmöglichkeiten informiert. Mehr zu Aktionen und Demos findet ihr bei Seebrücke.

01.09.2021