41. Deutscher Rock und Pop Preis 2023: jetzt bewerben
In 2023 werden zum 41. Mal zahlreiche „Deutsche Rock & Pop Preise“ der verschiedensten musikalischen Bereiche an herausragende Nachwuchsmusikgruppen und -künstler*innen sowie durch eine Fachjury ausgewählte professionelle Musikgruppen und Einzelkünstler*innen mit und ohne Tonträgervertrag verliehen. So sollen auch in diesem Jahr Künstler*innen so unterschiedlicher musikstilistischer Bereiche wie Rock, Pop, Country, Hard & Heavy, Alternative, Weltmusik, Reggae, Funk & Soul u.v.a. geehrt werden. Einziges Kriterium ist dabei der künstlerische Anspruch. In ihrer kulturellen und künstlerischen Ausrichtung steht diese Kulturveranstaltung damit im bewussten Gegensatz zu anderen Veranstaltungszeremonien von Industriepreisen und kommerziellen TV-Anstalten. Durch die Auszeichnung in über 125 verschiedenen Musikgenres wird der heutigen musikalischen Vielfalt im Bereich der Rock- & Popmusik Rechnung getragen. Damit soll erreicht werden, dass sich möglichst viele Musikgruppen und Einzelkünstler*innen in ihrer Stilistik wiederfinden. Die Kulturveranstaltung soll wie bisher als Plattform des kreativen Nachwuchses, aber auch als Treffpunkt einzelner etablierter Künstler*innen und Persönlichkeiten des musikalisch-wirtschaftlichen Umfeldes dienen. Bis 1. September können sich Musiker*innen bewerben.
Open Green Voices Award für Sänger*innen ausgeschrieben (Amateur*innen)
Beim alljährlichen Gesangs-Nachwuchs-Wettbewerb für Sänger*innen aus und um München und der Region Oberbayern (seit 2002) können sich neue Talente mit einem Song einer Jury vorstellen. Die Begleitung der Sänger*innen erfolgt am Wettbewerbsabend durch eine professionelle Begleitband, mit der im Vorfeld auch geprobt wird. Grundvoraussetzung ist, dass alle Bewerber*innen Amateur*innen mit guten musikalischen Grundkenntnissen sind, Bühnenerfahrung ist hilfreich, jedoch keine Voraussetzung. Professionelle SängerInnen sind vom Wettbewerb ausgeschlossen. Ziel des Wettbewerbs ist es, ein Forum zur musikalischen Förderung zu bieten und eine mögliche spätere berufliche Ausrichtung grundzulegen. Dem ausrichtendem Institut von Joy C. Green ist die Vermittlung der Bedeutung kultureller Werte für unser Leben wichtig, der Abbau von Vorurteilen und die Förderung des sozialen und gesellschaftlichen Miteinanders während der musikalischen Zusammenarbeit. Der Award findet 2023 am 7. Oktober statt. Anmeldeschluss: 01.10.2023. Eine Bewerbung kann per Post oder Mail beim Institut erfolgen. Das Bewerbungsformular könnt ihr hier downloaden.
Junge Musiker*innen für Jugendfolkorchester gesucht
Treffen Junge Musikszene
Bist du ein*e junge*r Musiker*in (11-21 J.), schreibst gerne eigene Songs oder produzierst? Dann solltest du dich jetzt für das inspirierende Event „Treffen Junge Musikszene“ bewerben! Tauche ein in eine Welt voller Musik und erweitere dein Wissen in spannenden Workshops mit Profis. Als Highlight erwartet dich ein Konzert in Berlin. Das Treffen findet vom 22. bis 27. November 2023 statt. Du kannst dich bis 31.07.2023 bewerben. Bei Fragen steht dir ein Q&A am 3. Juli ab 17 Uhr zur Verfügung (Anmeldung per Mail).
„JAZZAMIND – the european award“ will Jazznachwuchs fördern
Die Kulturstiftung EUROPAMUSICALE möchte einen Beitrag im Genre Jazz leisten und ruft in diesem Jahr einen neuen gesamteuropäischen Wettbewerb aus, den „JAZZAMIND – the european award“. Mit insgesamt 60.000 Euro dotiert möchte der Wettbewerb nicht nur den europäischen Jazznachwuchs fördern, sondern zugleich Brücken in Europa bauen. Gesucht werden Jazz-Bands mit bis zu 5 Musiker*innen. Kein Bandmitglied darf am Finaltag älter als 30 Jahre alt sein. Mindestens ein Bandmitglied muss ihren/seinen Wohnsitz in Europa haben. Es gibt 3 gleichwertige Preise à 20.000 Euro in 3 unterschiedlichen Kategorien: Welche Band zeigt die höchste künstlerische Qualität? Welche Band erweckt beim Publikum die größte Jazz-Begeisterung? Welche Band hat den innovativsten Auftritt? Um möglichst viele Menschen teilhaben zu lassen, bekommen die 3 Preisträgerbands, wovon alle träumen: Gemeinsam touren sie durch die angesagtesten europäischen Jazz-Clubs und Jazz-Festivals. Semifinale und Finale finden am 20. und 21.09.2023 in Timișoara, Rumänien statt. Bewerbungsschluss: 16.07.2023
Pro Support Netzwerktreffen für Musiker*innen in Potsdam – Gast: KSK 04.07.23
Das ZPOP ist ein Kompetenzzentrum für Popularmusik in Brandenburg und wird gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg. Seine Aufgabe besteht im Wesentlichen darin Rahmenbedingungen und Angebote zu gestalten, die eine bestmögliche Förderung der Praxis von Brandenburger Musiker*innen, Musikvermittler*innen und dem Nachwuchs bieten. Dazu gehört es neben Kursen, Camps und weiteren Angeboten, vor allem bedarfsgerechte Fort- und Weiterbildungsangebote zu realisieren und zu Netzwerktreffen einzuladen. Es sind acht Netzwerktreffen in Potsdam, Brandenburg an der Havel und Cottbus geplant, an denen Expert*innen aus der Musikwirtschaft über Gema, GVL, Streaming, Releases, Booking oder Organisationsprozesse informieren. In entspannter Atmosphäre können sich vor allem freie Gesprächsrunden entwickeln. Am 4.7. beginnt das Treffen bei ZPOP Education in Potsdam mit einem Kurzvortrag zur Künstlersozialkasse (KSK) von Andreas Kißling mit anschließender Gesprächsrunde und viel Raum für Networking und Austausch. Eine Online-Teilnahme via Videokonferenzsoftware ist für die Termine in Potsdam auf Anfrage möglich. Die Teilnahme ist kostenlos.
Ausgefallene & mutige Songs für Compilation „Listen to Berlin“ gesucht
Wie klingt Berlin? Eine kurze Antwort darauf, wofür diese erstaunliche Stadt musikalisch steht, gibt es nicht. Denn Berlin ist ein farbenfrohes und sich ständig veränderndes musikalisches Universum. Um es zu erfassen, muss man es hörbar machen! Mit der Compilation-Reihe “LISTEN TO BERLIN” präsentiert die Berlin Music Commission (BMC) jedes Jahr die vielfältigen Sounds der Hauptstadt. Es werden keine Mainstream-Sounds, sondern ausdrücklich ungewöhnliche und mutige Produktionen gesucht, die neue Impulse und Hörgewohnheiten schaffen. Hier können unangepasste und unkonventionelle Künstler*innen und Nachwuchstalente ihre Musik einem breiten Publikum präsentieren, das Genre ist egal. Die ausgewählten 18 Künstler*innen haben sogar die Chance auf den Künstler*innenpreis der LISTEN TO BERLIN: AWARDS und auf diverse Auftrittsmöglichkeiten, wie dem Most Wanted: Music Showcase Festival (MW:M Live). Neu in diesem Jahr: es soll ein Fokus auf Jugendförderung gelegt werden. Hierfür werden auf der Compilation zwei Slots für jugendliche Nachwuchsmusiker*innen im Alter von 14-18 Jahren eingerichtet. Bewerbungsschluss: 30.06.2023
Voting für Next Generation „Women in Jazz“ (bis 07.05.)
Zum 3. Mal vervollständigt das Projekt Women in Jazz – Next Generation das Festivalprogramm des gleichnamigen Festivals in Halle, Magdeburg und Saalekreis. Mit dem auf fünf Jahre ausgelegten Projekt wollen die Festivalmacher*innen die junge weibliche Jazzszene supporten. Bis Ende März konnten sich europäische Jazzmusikerinnen und Bands bewerben, nur 20 Acts (Foto: Shejust_Left) wurden zugelassen, um sich einem Online-Voting zu stellen. Beim Voting darf jede*r Votende maximal drei Stimmen abgeben, allerdings wird ein Mehrfach-Voting für ein einzelnes Projekt nur als eine Stimme gezählt. Das Voting muss bis zum 7. Mai 2023 – 24 Uhr – erfolgt sein. Die Vorstellung der Gewinnerin bzw. Band erfolgt im Rahmen des diesjährigen Preisträgerkonzertes für die Jazzpreisträgerin der Stadt Halle, Sandrine Ramamonjisoa und ihrer Band Appalosa, am 9. Mai 2023 in der Georgenkirche. Die Gewinnerin/Gewinnerband erhält im Mai 2024 den Jazzpreis der Stadt Halle. Die drei Projekte mit der höchsten Stimmabgabe werden am 10. Mai 2023 auf der Webseite des Festivals veröffentlicht. Das Festival verlost unter allen Teilnehmer*innen am Voting 5 x 2 Tickets für die African Soul Night am 13. Mai 2023 in der Georg-Friedrich-Händel Halle.
Start der Bewerbungsphase: pop rlp masterclass
Bis 14.05.2023 könnt ihr euch für den 5. Durchgang der pop rlp masterclass bewerben! Die Masterclass ist ein High Level Music Coaching & Networking Programm in Rheinland-Pfalz und basiert auf einem Coachingprogramm für junge Musiker*innen & Bands in Rheinland-Pfalz. Sie hat das Ziel, Newcomer*innen der Musikszene mit erfahrenen und visionären Branchenexpert*innen sowie regionalen Fördereinrichtungen zu vernetzen. Was sich am Konzept geändert hat, erfahrt ihr hier. Bewerben können sich Solo-Künstler*innen und Bands, bei denen mindestens die Hälfte aller Bandmitglieder ihren Wohnsitz in RLP haben oder einen konkreten Bezug zum Land RLP nachweisen muss. Gesucht werden Acts mit eigener Musik, klaren internen Zielsetzungen, Engagement, Offenheit und Kooperations- sowie Kritikfähigkeit, vorhandenem Entwicklungspotential und Verfügbarkeiten an verschiedenen Terminen.
Jazz-Preis Baden-Württemberg 2023 geht an Clara Vetter
Der Jazz-Preis des Landes Baden-Württemberg 2023 geht in diesem Jahr an die Pianistin und Komponistin Clara Vetter (Foto: Michael Gunzert). Die erst 26-Jährige bekommt den mit 15.000 Euro dotierte Preis am 6. Oktober 2023 im Theaterhaus Stuttgart verliehen. Der Vorsitzende der Fach-Jury, Thomas Siffling, sagte: „Mit der Pianistin Clara Vetter haben wir dieses Jahr eine besondere junge Frau als Preisträgerin, die durch ihre musikalische Reife und Vielfalt mit ihrem Trio, sowie ihrer Fähigkeit als Arrangeurin und Komponistin für Großensembles die Jury überzeugte.“ Vetter entdeckte bereits im Alter von drei Jahren ihre Leidenschaft für das Klavierspiel, mit 15 Jahren wurde sie in das Landesjugendjazzorchester Baden-Württemberg aufgenommen. Ihr Bachelorstudium im Fach Jazz-Klavier schloss sie 2018 ab und wurde im selben Jahr mit dem „Steinway & Sons Förderpreis Stuttgart“ ausgezeichnet. Es folgte ein Performance Masterstudium von 2019 bis 2021 am Kopenhagener Konservatorium. Mit ihren Big Band Arrangements gewann sie 2022 den Bundesjazzorchester Kompositionswettbewerb, im Herbst 2021 wurde sie ausgewählt, ein Konzert für „Large Ensemble“ für das Stuttgarter Jazztage Festival zu komponieren und aufzuführen. Clara Vetters am längsten bestehendes Projekt ist ihr Trio, das sie 2014 gründete. Ihr Debütalbum „Leading Impulse“ erschien 2020, im März 2023 wurde das aktuelle Album „Live In Cologne“ veröffentlicht.
Förderprogramm „POP TO GO – unterwegs im Leben“
„POP TO GO – unterwegs im Leben“ ist ein Förderprogramm des Bundesverbandes für Popularmusik e.V. und setzt bei der ständigen Begleitung durch Popularmusik und -kultur mitten im Leben eines jeden an. Popkulturelle Projekte holen Kinder und Jugendliche direkt über ihre Interessen ab und laden sie dazu ein, selbst kreativ zu werden und sich musikalisch auszuprobieren. POP TO GO Projekte richten sich an Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 3 und 18 Jahren, deren Chancen Musik zu machen durch eine soziale oder finanzielle familiäre Risikolage gering sind. Umgesetzt werden die Projekte durch mindestens drei lokale Akteure, die sich zu Bündnissen für Bildung zusammenschließen. Ein Projekt bei POP TO GO funktioniert nach einem modularen Baukastenprinzip. Es stehen 5 Formate und 3 Add-Ons als Rahmen zur Verfügung: z.B. als kurzes Schnupperangebot, Vertiefungsworkshop, Ferien-Camp oder Kurs, Auftritt, Coaching und mehr. Die Formate können einzeln, parallel oder aufeinander aufbauend genutzt werden. Die nächste Frist für die Antragseinreichung ist voraussichtlich im Juni 2023. Für allgemeine Infos gibt es monatlich eine offene, digitale Sprechstunde. Nächster Termin: 17.04.2023 (Zoom-Link)
Pop-Stipendiat*innen bekannt gegeben
Zum zweiten Mal vergibt das Pop–Büro Region Stuttgart Pop–Stipendien in Höhe von je 5.000 Euro an regionale Musiker*innen. Die vom Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart, der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH, der Stuttgarter Jugendhaus gGmbH und alwa Stiftung ausgelobten Stipendien werden in diesem Jahr an fünf Künstler*innen bzw. Bands vergeben, die damit ihre Musikalben, Videos oder ähnliches umsetzen können: ABENAA aka Tracy Osei–Tutu (Foto) plant 2023 ihre Debüt–EP mit tanzbaren Songs von Afrobeats bis elektronisch angehauchten Tracks im UK Garage Stil zu releasen. Mit ihrer Musik möchte sie besonders BiPoC’s und FLINTAS* empowern und Themen wie wie Rassismus, koloniale Kontinuitäten, Klassismus und selbstbestimmte Sexualität ansprechen. CALI aka Caroline d’Orville möchte ihr Solo–Debüt–Album veröffentlichen, das sich zwischen Avantgarde–Pop, Post–Punk und Krautrock bewegt. jules aka Jule Borchhardt plant eine Debüt EP und ist musikalisch dem Genre Alternative Pop zuzuordnen. In dem Mini–Album will sie besonders die Themen Female Empowerment, Selbstbewusstsein und persönliches Wachstum in den Blick nehmen. Ausgewählt wurden außerdem die Punkband Njelk und oaielup (Tiemo Hauer), zwei lobende Erwähnungen und je 2.000 Euro gehen an Nils Edte und Diplomatic Fun (Lilian Gonzalez, Jonathan Ohr).

