Call for Papers: Jazz Diasporas

Die Zeitschrift „Popular Music and Society“ plant eine Sonderausgabe über „Jazz Diasporas“. Die Deadline für Vorschläge für Beiträge ist der 31. Juli 2020.

27.05.2020

Buchpräsentation via Zoom 08.06.2020: Jahrbuch Musik und Gender Band 12

Am 9. Juni 2020 wird um 18 Uhr die neue Ausgabe des Jahrbuchs Musik und Gender Bd. 12 vorgestellt. Der Band „Marginalisierungen – Ermächtigungen. Intersektionalität und Medialität im gegenwärtigen Musikbetrieb“, hg. von Björn Dornbusch und Kordula Knaus und Anke Charton wird via Zoom-Konferenz präsentiert, für die sich Interessierte bis 8. Juni (12 Uhr) per Mail anmelden können. Der Link zur Veranstaltung wird dann zugesandt. Alle Autor*innen und das Herausgeberteam werden anwesend sein.

25.05.2020

musiconn informiert über digitale Lehre in der Musikwissenschaft

musiconn, das Fachportal für Musikwissenschaft, fasst Angebote zu digitalen Angeboten in der musikwissenschaftlichen Lehre übersichtlich zusammen. Es finden sich hier Hinweise auf spezielle Verlagskonditionene während der Krise, einen Überblick über digitale Lehr- und Lerninhalte sowie wichtige Plattformen und Tools für ein kollaboratives Arbeiten. Wenn ihr weitere INhalte empfehlen oder eigene Ressourcen verlinken wollt, könnt ihr diese per Mail einsenden.

16.04.2020

Professur für Musikwissenschaft Paderborn zu besetzen

Am Musikwissenschaftlichen Seminar der Fakultät für Kulturwissenschaften an der Universität Paderborn ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine W2-Universitätsprofessur (w/m/d) für Musikwissenschaft zu vergeben. Gesucht wird eine wissenschaftliche Persönlichkeit, die das Fach Musikwissenschaft in großer Breite in Forschung und Lehre vertritt. Erwünscht sind dabei Forschungsschwerpunkte, welche die im Musikwissenschaftlichen Seminar Detmold/Paderborn vorhandenen Arbeitsgebiete sinnvoll ergänzen (wie z. B. Ältere Musikgeschichte, Digitale Musikwissenschaft/Digital Humanities, populäre Musik, systematische Musikwissenschaft).

Von der Stelleninhaberin/dem Stelleninhaber werden eine hohe Bereitschaft zur Kooperation und die Mitarbeit an der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Musikwissenschaftlichen Seminars erwartet. Erwartet wird ebenfalls die Mitarbeit in den Gremien der universitären Selbstverwaltung sowie aktives Engagement bei der Einwerbung von Drittmitteln. Bitte fügen Sie Ihrer Bewerbung neben den üblichen Unterlagen ein auf den Standort Detmold/ Paderborn bezogenes Lehr- und Forschungskonzept von 3-5 Seiten Umfang bei.

Einstellungsvoraussetzungen: Einstellungsvoraussetzungen sind gemäß § 36 Abs. 1 Ziff. 1 bis 4 HG NW (abgeschlossenes Hochschulstudium, pädagogische Eignung, Promotion und zusätzliche wissenschaftliche Leistungen) sowie Forschungs- und Lehrerfahrung in dem benannten Gebiet. Die Universität Paderborn strebt eine Erhöhung des Anteils der Frauen als Hochschullehrerinnen an und fordert daher qualifizierte Wissenschaftlerinnen nachdrücklich zur Bewerbung auf. Frauen werden gem. LGG bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen. Ebenso ist die Bewerbung geeigneter Schwerbehinderter und Gleichgestellter im Sinne des Sozialgesetzbuches Neuntes Buch (SGB IX) erwünscht.

Auskünfte erteilt Prof. Dr. Andreas Münzmay, Geschäftsführender Leiter Musikwissenschaftliches Seminar, Tel. 05231 975-672, ed.nr1773471748obred1773471748ap-in1773471748u@yam1773471748zneum1773471748.saer1773471748dna1773471748. Ihre Bewerbung senden Sie bitte unter Angabe der Kennziffer 4245 bis zum 14.05.2020 als PDF-Datei (in einem Dokument) per E-Mail an: ed.bp1773471748u@wk-1773471748naked1773471748.

06.04.2020

CfP: Frauen in der tschechischen Musikkultur des 19. Jahrhunderts

Die Tschechische Akademie der Wissenschaften veranstaltet am 23. Oktober 2020 eine Konferenz mit dem Titel: „Frauen in der tschechischen Musikkultur des 19. Jahrhunderts“. Aktuell nimmt sie dafür Einreichungen für Vorträge entgegen.

Die tschechische Musik des 19. Jahrhunderts ist international vordergründig für die Werke von Antonín Dvořák, Bedřich Smetana oder Václav Jan Tomášek bekannt. Jedoch gehören zur tschechischen Musikkultur des 19. Jarhunderts auch Namen wie Elise Barth, Marie Karolina Benda, Katerina Cibbini-Koseluh, Marie Červinková-Riegrová, Wilhelmine Ebert, Juliane Glaser, Marie Proksch, Mathilde Ringelsberg und viele mehr. Diese und andere Frauen, die sowohl im öffentlichen als auch im privaten Diskurs einen wesentlichen Anteil am tschechischen Musikleben des 19. Jahrhunderts hatten, verdienen wissenschaftliche Aufmerksamkeit – besonders mit Blick auf Betätigungsfelder wie Komposition; Performanz; das Schreiben von Textvorlagen für Vertonungen; andere kreative Felder wie das Konzeptionalisieren und Anfertigen von Kostümen und Bildern für musik-dramatische Aufführungen; das Koordinieren und Veranstalten musikalischer Veranstaltungen und Zusammenkünfte; Musikkritik und Musikpädagogik. Ziel dieses internationalen Workshops ist es, Wissenschaftler*innen zusammenzubringen, die daran interessiert sind, die Rolle von Frauen in diesen Kontexten zu reevaluieren.

Die offiziellen Workshopsprachen sind Englisch und Deutsch. Die Vorträge sollen 20 Minuten lang sein; danach stehen jeweils 10 Minuten für Fragen und Anregungen zur Verfügung. Da dieser Workshop nur einen Tag lang ist und von Parallelsektionen abgesehen werden soll, kann nur eine kleine Anzahl von Vorträgen angenommen werden. Dennoch werden interessierte Kolleg*innen ausdrücklich dazu ermutigt, Vorschläge auch mit Blick auf die Möglichkeit eines Beitrags in einer für 2021 geplanten Publikation zum selben Thema einzureichen.Vorschläge (max. 250 Wörter) und eine kurze Biographie sollten in einem MS Word-kompatiblen Format bis zum 31. Mai 2020 an Dr.in Anja Bunzel gesandt werden.

23.03.2020

Call for Contributions: Beiträge für musiconn.kontrovers

Wie wollen wir miteinander sprechen? Wie können wir in der Musikwissenschaft fruchtbar miteinander streiten? Für dynamische Formen des Austauschs stehen innerhalb digitaler Medien bereits Plattformen zur Verfügung. Obwohl sie Entgrenzung versprechen und zum Forschungsalltag gehören, werden diese neuen Kommunikationskanäle keineswegs so frei genutzt, wie es die Technologie ermöglichen würde: Wissenschaftler*innen einer Teildisziplin, einer Forschungsgemeinschaft oder einer räumlich definierten Community bleiben häufig unter sich. Blogs bieten eine Möglichkeit der Öffnung. Sie können Foren für direkte und kontroverse Diskussionen sein und die Aufmerksamkeit auf jene Kernfragen lenken, zu denen die Stimmen möglichst vieler KollegInnen und Kollegen gehört werden sollten.
Der Blog Musiconn.kontrovers will neue Impulse setzen und Gesprächsangebote machen. Unter der Dachmarke musiconn des Fachinformationsdienstes (FID) Musikwissenschaft bietet der Blog die Chance, ein Debattenformat in der digitalen Infrastruktur des Faches zu etablieren. Ziel des Blogs sind sachliche, unhierarchische Kontroversen über Kernfragen des Fachs, in der auch unfertige und strittige Gedanken ein Forum finden. Nach einer Pilotphase soll nun der Blog geöffnet werden: Wer einen Beitrag oder einen Gedanken zur Musikwissenschaft zur Diskussion stellen möchte, melde sich gerne per Mail an die Redaktion unter ed.nn1773471748ocisu1773471748m@noi1773471748tkade1773471748r.sre1773471748vortn1773471748ok1773471748. Die Redaktion freut sich über Texte mit 1000 bis 1500 Wörtern. Auch Kommentare und Repliken zu den bereits publizierten Texten sind jederzeit willkommen.
23.03.2020

Stellenausschreibung: Jungprofessur Musikwissenschaft an der UdK

An der Universität der Künste Berlin ist zum 01.10.2020 eine Juniorprofessur im Fach Musikwissenschaft ausgeschrieben.

Einer der Schwerpunkte soll im Bereich Gender Studies liegen.

Bewerbungen werden unter Angabe der Kennziffer 3/913/20 auf dem Postweg entgegengenommen. Einsendeschluss ist der 02.04.2020.

11.03.2020

Stellenausschreibung Praedoc Musikwissenschaft

Die Anton Bruckner Privatuniversität bietet künstlerische und künstlerisch-pädagogische Studiengänge in den Sparten Musik, Schauspiel und Tanz. Sie suchen ein*e Musikwissenschaftler*in die*der neue Impulse im Bereich der historischen Musikwissenschaft, der musikbezogenen Genderforschung oder der Popularmusikforschung setzt. Bewerber*innen mit abgeschlossenem Hochschulstudium in Musikwissenschaft, die eine Dissertation mit Schwerpunkt im Bereich der historischen Musikwissenschaft, der musikbezogenen Genderforschung oder der Popularmusikforschung anstreben, können ihre Unterlagen bis zum 24.2.2020 ausschließlich auf elektronischem Weg über das Bewerber*innen-Portal einreichen.

05.02.2020

Call for papers: „Körper(lichkeit) in der Musik des 20. und 21. Jhdts.“

Das performative und konzeptuelle Potenzial des menschlichen Körpers rückte seit Mitte des 20. Jahrhunderts zunehmend in den Fokus künstlerischer Auseinandersetzung, wo es sich, von ausführlicher ästhetischer und wissenschaftlicher Reflexion begleitet, heute als selbstverständliche Kategorie etabliert hat. Die Tagung „Körper(lichkeit) in der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts“ vom 05.-06.11.2020 im Zentrum für Genderforschung der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz widmet sich kompositorischen und performativen Konzepten, in welchen der menschliche Körper nicht nur als Mittel zum Zweck der Klangerzeugung eingesetzt und als nebensächlich verstanden wird, sondern in welchen dessen Ausdrucks- und Bewegungsmöglichkeiten im Zentrum künstlerischer Überlegungen stehen. Um die Thematik von „Körper“ und „Körperlichkeit“ in der Musik möglichst umfangreich diskutieren zu können, werden Einreichungen aus unterschiedlichen Disziplinen (Musikwissenschaft, Gender Studies, Theaterwissenschaft, Tanzwissenschaft, Disability Studies etc.) sowie interdisziplinäre Ansätze begrüßt. In der Überzeugung, dass dieses komplexe Themenfeld durch ein Miteinander von Theorie und Praxis um zusätzliche Facetten bereichert werden kann, sind zudem Beiträge aus dem Bereich der künstlerischen Forschung ausdrücklich erwünscht.

Bewerbungen müssen ein Abstract (max. 300 Wörter) und eine Kurzbiographie (max. 150 Wörter inkl. Kontaktdaten) umfassen. Im Falle eines Lecture recital kann zudem weiteres Material (etwa Audio- oder Videodateien) beigefügt werden. Tagungssprachen sind Deutsch und Englisch. Bitte senden Sie Ihre Unterlagen bis 8. März 2020 an ta.ca1773471748.guk@17734717480202y1773471748dobdn1773471748acisu1773471748m1773471748.

22.01.2020

Pop Personae – Tagung in Bayreuth

Unter dem Titel Pop Personae. Performing and Negotiating Identities in Popular Music veranstaltet die Universität Bayreuth vom 24.–25. Januar 2020 eine interdisziplinäre Tagung (Musikwissenschaft, Theaterwissenschaft und American Studies der Universität Bayreuth)

Zahlreiche internationale Wissenschaftler*innen (darunter Philip Auslander, Aisha Durham und Stan Hawkins) werden auf dieser interdisziplinäre Konferenz darüber diskutieren, wie im Popmusikbetrieb Star Personae durch Musik, Narrative, visuelle Aspekte etc. kreiert werden. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf das Aushandeln der Identitätskategorien Gender, Race, Sexualität etc. gelegt, sowie auf den Einsatz von Medientechnologien.

20.01.2020

Cfp: Themenoffene Arbeitstagung der Fachgruppe Frauen- und Genderstudien

Die Fachgruppe Frauen- und Genderstudien in der Gesellschaft für Musikforschung veranstaltet vom 05.-07.06.2020 an der Carl-von-Ossietzky Universität in Oldenburg eine themenoffene Arbeitstagung. Sie soll allen im Bereich der musikwissenschaftlichen Genderforschung arbeitenden oder daran interessierten Wissenschaftler*innen die  Möglichkeit zur Vorstellung und Diskussion ihrer Forschungsprojekte und -ergebnisse bieten, wobei Nachwuchswissenschaftler*innen (Doktorand*innen und Examenskandidat*innen) ebenso willkommen sind wie schon etablierte Kolleg*innen. Angestrebt ist keine reine Nachwuchstagung, sondern ein geschlechter- und generationengemischtes Diskussionsforum. Die Teilnehmer*innen müssen nicht Mitglied in der Fachgruppe sein. Interessierte schicken ihre Themenvorschläge mit kurzem Abstract (max. 2000 Zeichen) bis 29.02.2020 an die Sprecherinnen der Fachgruppe Dr. Cornelia Bartsch, ed.gr1773471748ubned1773471748lo-in1773471748u@hcs1773471748trab.1773471748ailen1773471748roc1773471748 und PD Dr. Katharina Hottmann (Universität Hamburg), ed.nn1773471748amtto1773471748h-tra1773471748gmuab1773471748@nnam1773471748ttoh.1773471748anira1773471748htak1773471748.

08.01.2020

Doktorandenstellen in Göttingen und Wien

An der Georg August Universität Göttingen sind zum 01.04.2020 drei Doktorandenstellen im Fachbereich Musikwissenschaft ausgeschrieben. Sie sind in das Forschungsprojekt “Sound Knowledge. Alternative Epistemologies of Music in the Western Pacific Island World” eingebunden (Infos). Vergeben wird jeweils  ein Forschungsvorhaben zu den Themen „sound knowledge and postcoloniality in Guam“, „sound knowledge and issues of climate change in the Federated States of Micronesia (FSM)“ und  „sound knowledge and social alienation/mental health in the Marshall Islands“. Infos und Bewerbung

An der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien sind sechs vierjährige Doktorandenstellen für das Projekt Music Matters. Materiality, Knowings and Practices in Performing Arts ausgeschrieben. Willkommen sind Forschungsvorhaben, die eine kritische Untersuchung von Aspekten der Materialität, von Wissen und Praxis von komplexen kulturellen Phänomenen im Bereich Musik und darstellende Kunst bieten. Informationen zu dem Projekt sind hier zu finden, die Stellenausschreibung ist hier einzusehen.

19.12.2019