Wissenschaftliche/r MitarbeiterIn an Hochschule für Musik und Tanz Köln gesucht

Die Hochschule für Musik und Tanz Köln sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein/n Wissenschaftliche/n MitarbeiterIn im Rahmen des Forschungsprojektes zum Thema „Zwischen Identität, Image und Selbst: Musik als Ausdrucksmittel in der digitalen Kultur“. Die Projektstelle im Fachbereich 5 ist bis 31.03.2017 und in Teilzeit (50%) ausgeschrieben.

Aufgaben: Mitarbeit an dem o.a. Forschungsprojekt und Vorbereitung einer qualitativen Studie

Anforderungen: Abgeschlossenes Masterstudium in Musikwissenschaft oder verwandter Abschluss, thematischer Schwerpunkt in musikwissenschaftlichen Gender Studies und/oder Musiksoziologie, möglichst Erfahrung in qualitativer Forschung innerhalb des Studiums und idealerweise ein Promotionsprojekt zu einem verwandten Thema.

Allgemeine Hinweise: Die Stelle ist bewertet bis zu Entgeltgruppe 13 TV-L. Die Hochschule für Musik und Tanz Köln fördert die Fortbildung ihrer Mitarbeiter/innen, verfügt über ein Jobticket und gleitende Arbeitszeit, die im Rahmen der dienstlichen Erfordernisse in Anspruch genommen werden kann. Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht und werden nach Maßgabe des Landesgleichstellungsgesetzes NRW bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen. Bewerbungen geeigneter Schwerbehinderter und Gleichgestellter im Sinne des § 2 Abs. 3 Teil I SGB IX sind ebenfalls erwünscht. Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Bewerbungskennziffer „Wiss-09/2016“ bis zum 27.10.2016 per E-Mail an: ed.nl1773664734eok-t1773664734mfh@n1773664734egnub1773664734reweb1773664734. Bitte bewerben Sie sich mit folgenden Unterlagen, die in einer pdf-Datei zusammengefasst sein sollen: Lebenslauf mit Angabe des Studienverlaufs sowie der Themen von Bachelor- und Masterarbeit, Auflistung ev. Lehrerfahrung und ggf. Veröffentlichungen, Kopie der Abschlusszeugnisse, Skizze des Promotionsprojekts (bis 1000 Zeichen).

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an Frau Priv.-Doz. Dr. Corinna Herr (ed.nl1773664734eok-t1773664734mfh@r1773664734reh.a1773664734nniro1773664734c1773664734).

05.10.2016

Ethnomusikalische Tagung „Gender – Performance – Activism“ 13.-16.07.2016

Das Berner Institut für Musikwissenschaft veranstaltet vom 13.-16.07.2016 die ethnomusikologische Tagung „Gender – Performance – Activism: Transcultural Conversations“. Die Konferenz findet im Rahmen des zweimal im Jahr veranstalteten Treffens der Music & Gender Study Group of the International Council for Traditional Music (ICTM) statt und wird in Kooperation mit dem Center for Global Studies der Universität Bern ausgerichtet. ICTM gilt als der weltweit größte und international am besten vernetzte wissenschaftliche Verbund für Ethnomusikologie (www.ictmusic.org). Die Study Group wude von Barbara L. Hampton 1985 ins Leben gerufen, um die Rollen und Funktionen von Gender in verschiedenen Kulturen und Gesellschaften durch die Auseinandersetzung mit Musik und Tanz besser zu verstehen.
Inhaltlicher Schwerpunkt der Tagung ist die Auseinandersetzung mit den Gender Studies angesichts gegenwärtiger globaler Prozesse wie Migration, Transnationalismus, Diaspora und Fusion. Zu den SpeakerInnen gehört die Finnin Pirkko Moisala, Pionierin der ethnomusikologischen Genderforschung und Mitherausgeberin des 2000 veröffentlichten Bands „Music & Gender“, das zentral für die Entwicklung einer umfassenden interkulturellen Wahrnehmungsperspektive gesehen wird. Das Programm der Tagung ist abwechslungsreich; es gibt Führungen, Konzerte, einen Workshop und fast 40 Vorträge über vielfältige Themen, über Aufführungspraktiken chinesischer Rockmusikerinnen oder Sikh-Musikerinnen, über Ansätze der Queer Studies, Gender-Konstruktionen in der finnischen Roma-Musik, die spezifischen Herausforderungen von Flamenco-Gitarristinnen, männliche Gender-Konstruktionen im Glam-Rock u.v.m. Gäste sind herzlich willkommen (Tagesgäste können kostenlos vorbeischauen), wer am gesamten Programm teilnehmen möchte, kann sich unter http://www.musik.unibe.ch/forschung/tagungen/musicgendersymposium/index_ger.html anmelden.

06.07.2016

Arbeitstagung: Gender Studies in der Musikwissenschaft 24.-25.06.2016 Graz (A)

Am 24. und 25. Juni 2016 findet an der Kunstuniversität Graz die internationale Arbeitstagung „Gender Studies in der Musikwissenschaft. Entwicklungen, Positionen, Tendenzen“ statt. In einem fachübergreifenden Austausch werden der aktuelle Stand sowie zukünftige Entwicklungen von Gender Studies in der Musik bzw. Musikologie thematisiert. Durch führende ExpertInnen aus diversen Disziplinen werden in vier Sektionen unterschiedliche Aspekte der Gender Studies ins Zentrum gestellt. Jede Sektion wird durch zwei Vorträge eingeleitet, welche im Anschluss in Round Tables diskutiert werden.
In der Sektion 1: Gender Studies and Musicology beschäftigt sich Prof.in Dr.in Sigrid Nieberle (Technische Universität Dortmund) aus literaturwissenschaftlicher Perspektive mit der derzeitigen publizistischen Tendenz des Anti-Genderismus in unterschiedlichen Medien. Prof. Dr. Fred Maus (University of Virginia) setzt sich in seinem Vortrag mit dem Aspekt der Maskulinität in der Musik auseinander. Die Sektion 2: Gender, Postcolonial Studies and Music wird durch einen Beitrag von Prof.in Dr.in Ellen Koskoff (University of Rochester, Eastman School of Music) über den Effekt von Feminismus auf Musik und musikalische Praxis in Indien, Simbabwe und Indonesien eingeleitet. Anschließend diskutiert PDin Dr.in Gabriele Dietze (Humboldt-Universität zu Berlin) den Zusammenhang von Gender und Postkolonialen Theorien. In der Sektion 3: Gender, Interdisciplinarity and Music erörtert Prof.in Dr.in Kerstin Palm (Humboldt-Universität zu Berlin), ausgehend von der aktuellen biologischen Embodimentforschung, den zentralen Stellenwert biologischer Forschung für eine interdisziplinäre Sex-Gender-Forschung. Dr.in Hannah Bosma (Amsterdam) untersucht anhand von Werken von Anne La Berge und Huba de Graaff den Umgang mit Geschlecht, Gender und Technologie in der interdisziplinären elektronischen Musik. Die Sektion 4: Gender, Diversity and Music umfasst einen Vortrag von Prof.in Dr.in Corinna Onnen (Universität Vechta), in welchem die Begriffe Gender, Diversity, Intersektionalität und Inklusion historisch eingeordnet und deren soziale Entstehungskontexte und theoretischen Perspektiven betrachtet werden. Daneben setzt sich Dr.in Lisa Colton (University of Huddersfield) mit der Frage nach Zusammenhängen von Diversity und Musikologie auseinander, wobei vor allem der Ausdruck und die Darstellung von unterschiedlichen Identitäten in der populären Musik untersucht werden.
Ort: Kleiner Saal, Kunstuniversität Graz, Leonhardstraße 15, 8010 Graz Datum und Zeit: 24. und 25.06.2016, jeweils von 9:30-18:00 Uhr

15.06.2016

Call For Papers sucht Beiträge über Komponistinnen

Für die dritte und vierte Ausgabe der Reihe „Analytical Essays on Music by Women Composers“, die von Oxford University Press herausgegeben wird, werden noch Beiträge gesucht, die sich mit Komponistinnen der Konzertmusik von 1900-1960 und elektroakustischer und experimenteller Musik und Multimedia von 1950-2015 befassen. Gesucht werden englischsprachige Artikel, die eine Vielzahl analytischer Methoden nutzen, um Musik von Komponistinnen mit verschiedenen kulturellen Hintergründen und Musikstilen zu erforschen und zu erklären. Jeder Essay sollte sich mit einer Komponistin befassen. Besonders gesucht werden Artikel über wichtige Komponistinnen wie z.B. Rebecca Clarke und Pauline Oliveros sowie Künstlerinnen außerhalb der USA. Eine Kurzfassung des vorgeschlagenen Beitrags (300 Wörter) mit einer kurzen Biografie wird bis spätestens 15.07.2016 per Mail an Laurel Parsons (moc.l1773664734iamg@1773664734snosr1773664734apjle1773664734rual1773664734) und Brenda Ravenscroft ac.us1773664734neeuq1773664734@rcsn1773664734evar1773664734 erbeten.

31.05.2016

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in in Frankfurt gesucht

Am Institut für Musikwissenschaft der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main ist zum 01.10.2016 die Stelle einer/eines Wissenschaftlichen Mitarbeiterin/Mitarbeiters (E13 TV-G-U) für die Dauer von 3 Jahren (mit Verlängerungsmöglichkeit um 3 Jahre) zu besetzen.
Aufgaben: Mitarbeit in Forschung und Lehre im Bereich der Historischen Musikwissenschaft; organisatorische Betreuung des BA-Studiengangs Musikwissenschaft; Beratungstätigkeit für Studierende; Lehrdeputat von 4 SWS.
Die Stelle ist zur wissenschaftlichen Weiterqualifizierung bestimmt; ein Drittel der Arbeitszeit ist für die eigene Forschung vorgesehen.
Einstellungsvoraussetzungen sind eine Promotion im Fach Musikwissenschaft sowie einschlägige Forschungserfahrungen im Bereich der Historischen Musikwissenschaft (Musik nach 1600). Die Konzipierung einer zweiten wissenschaftlichen Studie wird vorausgesetzt.
Bewerbungen sind bis zum 15.06.2016 zu richten an den Geschäftsführenden Direktor des Instituts für Musikwissenschaft der Goethe-Universität, Senckenberganlage 31, 60054 Frankfurt am Main.

30.05.2016

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in in Oldenburg gesucht

In der Emmy Noether-Nachwuchsgruppe „Musikgeschichte auf der Bühne“ sind an der Fakultät III – Sprach- und Kulturwissenschaften – am Institut für Musik zum nächstmöglichen Zeitpunkt befristet zunächst bis 31.03.2020 die Stellen zweier Wissenschaftlicher Mitarbeiterinnen/Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Entgeltgruppe 13 TV-L) im Umfang von jeweils 65% der regelmäßigen Arbeitszeit (z. Z. 25,87 Std. wöchentlich) zu besetzen.

Die Emmy Noether-Nachwuchsgruppe „Musikgeschichte auf der Bühne: Konstruktionen der musikalischen Vergangenheit im Musiktheater“ untersucht Bühnen­ereignisse des 18.-21. Jahrhunderts, die sich explizit auf musikhistorische Themen beziehen und so die Elemente Musik, Theater und Geschichtserzählung verbinden. Ziel ist ein neues Verständnis von Musikgeschichtsschreibung, das intermediale Verflechtungen von Kunst, Wissenschaft und Alltag herausarbeitet und Wissen als soziokulturellen Aushandlungsprozess beschreibt, in dem Klang und Wahrnehmung, Spiel und Sprache, Theorie und Praxis interagieren. Weitere Informationen zur Nachwuchsgruppe unter: http://www.uni-oldenburg.de/musik/forschung/kulturgeschichte/projekte/musikgeschichte-auf-der-buehne/

Die Stellen beinhalten die Mitarbeit im Forschungsprojekt „Musikgeschichte auf der Bühne“ (u.a. Mitarbeit beim Aufbau einer Musiktheater-Datenbank, Mitarbeit bei wissenschaftlichen Veranstaltungen, redaktionelle Betreuung von Publikationen der Forschungsgruppe etc.) und die eigenständige Bearbeitung des Teilbereichs „Mozart auf der Bühne“ bzw. des Teilbereichs „Musikgeschichte im populäreren Musiktheater ab 1970“. Es besteht die Gelegenheit zur Promotion im Bereich „Musikwissenschaft“.

Erforderlich ist ein mit einem überdurchschnittlich guten Examen abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Musikwissenschaft (oder verwandtes Fach). Bewerbungen aus den Theater- oder Geschichtswissenschaften oder einem anderen einschlägigen Fach mit Musikbezug sind auch willkommen.
Außerdem ein Promotionsprojekt im Bereich „Musikgeschichte auf der Bühne“ mit Bezug zu dem zu bearbeitenden Teilbereich.

Bewerbungsschluss: 29.04.2016

10.04.2016

Folkwang Universität der Künste und Ruhr-Universität Bochum starten neues Studium für MusikwissenschaftlerInnen

Zum Wintersemester 2016/17 bieten die Folkwang Universität der Künste und die Ruhr-Universität Bochum (RUB) ein neues und innovatives Studienprogramm für MusikwissenschaftlerInnen an: Der Zwei-Fächer-Bachelor Musikwissenschaft (180 ECTS-Punkte) bietet die Möglichkeit, das Fach Musikwissenschaft an Folkwang mit einem zweiten Fach aus den Sozial- und Ostasienwissenschaften an der RUB zu kombinieren. Diese neuen Studienrichtungen sind interessant für MusikwissenschaftlerInnen, die sich profiliert mit der Musiksoziologie und Musikethnologie beschäftigen möchten. Berufsfelder liegen neben akademisch-wissenschaftlichen Tätigkeiten z.B. im Bereich von Kulturmanagement, Verlagsarbeit, Museen und der Öffentlichkeitsarbeit.
Zugangsvoraussetzungen sind der Nachweis der allgemeinen oder einschlägig fachgebundenen Hochschulreife sowie Kenntnis der deutschen Sprache. Für das Fach Musikwissenschaft ist die erfolgreiche Teilnahme am Folkwang-Eignungsprüfungsverfahren eine besondere Zugangsvoraussetzung. Bewerbungsfrist ist der 15. März.

Seit dem WS 2004/2005 gibt es an der Folkwang Universität der Künste den bundesweit einzigartigen Bachelor Studiengang „Musikwissenschaft in Kombination mit einem künstlerischen Fach“. Zudem wird der Zwei-Fächer-Bachelor in Kombination mit einem wissenschaftlichen Fach angeboten. Dazu kooperiert Folkwang seit 2010 mit der Fakultät für Geisteswissenschaften der Universität Duisburg-Essen (DUE). Die soeben unterzeichnete neue Kooperation mit der RUB ermöglicht nun ab WS 2016/17 zwei weitere Studienrichtungen für diesen Zwei-Fächer-Bachelor: Neben der Musikwissenschaft an Folkwang kann für das zweite Fach an der RUB gewählt werden zwischen: „Kultur, Individuum und Gesellschaft“, „Politik, Wirtschaft und Gesellschaft“, „Japanologie“, „Koreanistik“ sowie „Sinologie“. Bewerbungsfrist ist hier der 15. Juli.

An welcher Hochschule die Studierenden des Zwei-Fächer-Bachelor „Musikwissenschaft in Kombination mit einem wissenschaftlichen Fach“ jeweils als HaupthörerIn eingeschrieben sind, können sie selbst entscheiden. Das Studium B.A. Musikwissenschaft umfasst drei Studienjahre (6 Semester) und beginnt immer zum Wintersemester; Bewerbungsfrist ist der 15. März.

(Quelle: www.miz.org)

22.02.2016

Erstes Treffen der „Initiative Digitale Musikwissenschaft“ bei DHd-Tagung in Leipzig

Der digitale Wandel verändert Arbeits-, Forschungs- und Publikationsmöglichkeiten in der Musikwissenschaft. Um den derzeit existierenden Bemühungen, Projekten und Initiativen innerhalb der Gesellschaft für Musikforschung eine gemeinsame Plattform zu geben, will die “Initiative Digitale Musikwissenschaft” in der Gesellschaft für Musikforschung einen ersten Anstoß geben. Neben einer bereits eingerichteten Mailingliste (ed.nf1773664734d.vre1773664734stsil1773664734@sumg1773664734id1773664734) soll es im Frühjahr 2016 ein erstes Treffen geben: am Dienstag, 8. März, 10:30 bis 12:00 Uhr im Rahmen der DHd-Tagung in Leipzig (DHd – digital humanities im deutschsprachigen Raum).

15.02.2016

Symposium „Musik und Homosexualität“ Bremen 29.-30.01.2016

Das Institut für Kunst- und Musikwissenschaft an der HfK Bremen lädt zum Symposium „Musik und Homosexualität – Homosexualität und Musik“ am 29./30. Januar 2016 ein. Das Symposium konzentriert sich bewusst nicht auf eine musikhistorische, personenbezogene oder ikonologische Perspektive, sondern nimmt die beiden Pole „Musik“ und „Homosexualität“ wechselseitig und gleichgewichtig in den Blick. Nicht die eindeutige oder zugeschriebene sexuelle Orientierung, sondern die mögliche Wahrnehmungsweise von Musik und Mensch steht im Mittelpunkt des Symposiums. Das Panorama der Themen ist ebenso vielfältig wie das der beteiligten Fächer: ReferentInnen aus Musikwissenschaft, Geschichtswissenschaft und Slawistik, ein Literaturwissenschaftler, ein Filmregisseur und ein Komponist treffen zusammen, um u. a. über die politischen und moralischen Aspekte des Themas zu diskutieren, nach innermusikalischen Gestaltungsweisen zu fragen oder die Schwierigkeiten einer adäquaten Analysemethode zu problematisieren. Populäre Musik steht gleichberechtigt neben Opernraritäten und autonomer Instrumentalmusik. Instrumentenwahl, Maskeraderie und Intermedialität spannen ein weites Betrachtungsfeld auf. Am Freitagabend wird ein Film gezeigt, der Wissenschaft und Fiktion zusammenbringt und auf künstlerische Weise von der Relevanz eines Themas zeugt, dessen Vielfalt während des Symposiums durch rege Diskussionsbeiträge vertieft werden soll.

Fr. 29.01. 11-20:30 Uhr
Sa. 30.01. 10:30-15:30 Uhr

Eine vorherige Anmeldung zur Tagung ist nicht notwendig; der Eintritt ist frei. Wer am Samstag am Mittagessen teilnehmen möchte, sollte dies verbindlich mitteilen.

Veranstaltungsort: Kammermusiksaal der HfK Bremen, Dechantstraße 13–15, 28195 Bremen (1. Etage)

24.01.2016

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in an Hochschule für Musik Basel (CH) gesucht

Die Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW umfasst neun Hochschulen mit über 10’000 Studierenden. Die Hochschule für Musik und die Hochschule für Alte Musik – Schola Cantorum Basiliensis bilden zusammen die Musikhochschulen der FHNW / Musik Akademie Basel. An der Hochschule für Musik ist per 01.04.2016 folgende Stelle mit Arbeitsort Basel zu besetzen:
Wissensch. Mitarbeiter/in (30–50 %) im SNF-Forschungsprojekt „Entwicklung und Evaluation einer Web-Applikation zur Analyse von audiovisuellen Medienangeboten im schulischen Musikunterricht“

Ihre Aufgaben:
Innerhalb des interdisziplinären SNF-Projekts „Entwicklung und Evaluation einer Web-Applikation (trAVis-school) zur Analyse von audiovisuellen Medienangeboten im schulischen Musikunterricht“ (Leitung: Prof. Dr. Klaus Neumann-Braun, Seminar für Medienwissenschaft, Universität Basel, und Dr. Michael Kunkel, FHNW) wird im Kontext einer ICT-integrierenden Lernkultur ein innovatives Lehr-Lernszenario für den Musikunterricht entwickelt. Ziel ist die Verbesserung der interaktiven Lehrmittelsituation in den Schulen und eine zeitgemässe Medienkompetenzförderung von Schülerinnen und Schülern. Sie bringen in dieses Projekt Ihre in musikpädagogischer Forschung und Praxis erworbene Expertise ein und sind zuständig für die kooperative Planung eines innovativen digitalen Unterrichtsszenarios im Team mit Lehrkräften, für die Organisation und Durchführung der Datenerhebung sowie für die evaluierende Aufbereitung und Publikation der Ergebnisse. Die Anstellung ist befristet (je nach Pensum auf mind. 2 bis max. 3 Jahre).

Ihr Profil:
Sie verfügen über ein abgeschlossenes Studium in Musikpädagogik, Musikwissenschaft und/oder Musik bzw. in Erziehungswissenschaft, Medien­wissen­schaft oder Pädagogischer Psychologie. Zudem besitzen Sie Forschungs­erfahrung, vorzugsweise im Rahmen einer Promotion, oder gute forschungs­methodische Kenntnisse und haben Freude an teamorientierter, wissen­schaft­licher Projektarbeit. Sie sind eine selbstständige, initiative und zuverlässige Persönlichkeit mit Interesse an einem innovativen Forschungsumfeld mit intensivem Kontakt zur musikalischen Praxis/Ausbildung und zu einem renom­mierten universitären Kooperationspartner, die ihre Fähigkeiten innerhalb eines aufgeschlossenen und hoch motivierten Forschungsteams mit Kompetenzen im Schnittfeld von Musik und Medienwissenschaft entfalten möchte.

Bewerbungsschluss: 11.01.2016 . Hier geht es zur Online-Bewerbung: https://apply.refline.ch/655298/1104/VH-AYhn8lQKI.xL9.udxsPZ5IYkvEFYoXoMOfPiYgjJOtkvTuadRD8/apply.

Weitere Infos: Dr. Michael Kunkel, Leiter der Forschungsabteilung der Hochschule für Musik, T +41 61 264 57 35.

01.12.2015

Arbeitsgespräch „Herstory. Frauen sammeln, beschreiben, bewerten, erklären Musik“

Das Arbeitsgespräch Herstory. Frauen sammeln, beschreiben, bewerten, erklären Musik am 11.12.2015 von 9-17 Uhr ist ein Treffpunkt am Schluss der ersten Förderperiode des im Sommer 2006 gegründeten Forschungszentrums Musik und Gender (fmg). Im Januar 2015 wurde die Finanzierungszusage durch die Mariann Steegmann Stiftung für weitere 10 Jahre erneuert, also bis 2026 verlängert. Innerhalb einer Wissenschaftslandschaft im Takt immer neuer Drittmittelanträge ist es ein fast irrealer Zustand, 20 Jahre unbehelligt von Existenzsicherungs-Bemühungen sammeln, beschreiben, bewerten und erklären zu können und auf diese Weise Menschen in ein dynamisches Forschungsgebiet hineinziehen, sie fördern und ihnen Freiraum für ihre Entwicklung geben zu können.

In der ersten Förderperiode standen das kulturelle Handeln von Frauen und der Themenkomplex ›Orte der Musik‹ im Zentrum der Forschungen im fmg; vor allem aber ging es um Menschen, die sich an diesem Ort entwickeln konnten. Dass im ersten Jahrzehnt so viele Mitarbeitende das fmg durchlaufen würden, war nicht zu erwarten. Sie haben sich entfaltet, etabliert und die Ideen und Erfahrungen aus dem fmg an viele verschiedene Orte getragen. Somit hat sich auf vielfältige Weise das Ziel des fmg, ein Vernetzungszentrum zu sein, erfüllt: Menschen, die vor Ort im fmg gedacht, geschrieben, gesammelt, vermittelt, diskutiert, sich auf neue Erfahrungen und Themen eingelassen und Ideen entfaltet haben, haben all dies an andere Orte mitgenommen. Sie kommen nun im Arbeitsgespräch zusammen, um in drei Sektionen – Musikforschende Frauen; Rezipierende und darüber schreibende/sich äußernde Frauen (und Männer); Frauen-Forschung/Frauen-Netzwerke – in Dialoge über ihre Arbeit einzutreten.

Das Programm des Arbeitsgesprächs findet Ihr hier: http://www.fmg.hmtm-hannover.de/fileadmin/www.fmg/Downloads/Arbeitsgespraech_2015_Flyer.pdf. Die Teilnahme am Gespräch ist kostenlos, um Anmeldung bis zum 01.12.2015 wird gebeten unter ed.re1773664734vonna1773664734h-mtm1773664734h@gmf1773664734.

Veranstaltungsort: Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, Hörsaal 202, Emmichplatz 1, 30175 Hannover.

25.11.2015

Ausstellung über englische Salon- und Konzertkultur am Forschungszentrum Musik & Gender

Einblicke in die englische Salon- und Konzertkultur gewährt vom 10. bis 26. November 2015 das Forschungszentrum Musik und Gender im Foyer der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Die Ausstellung „I’ve brought some Songs“ (Eröffnung: 18 Uhr) widmet sich mit seltenen Notendrucken und weiteren Archivbeständen einem bisher wenig beachteten Ausschnitt der europäischen Musikkultur und zeigt musikalische Kostbarkeiten aus der Sammlung englischer Komponistinnen des Forschungszentrums Musik und Gender.
Musizierende Frauen, klirrende Gläser, fauchende Katzen, pfeifende Wasserkessel und genervte Ehemänner – sah es so in den aristokratischen und bürgerlichen Salons in England um 1800 aus? Oder vielmehr: klang es so? Die Musik der Opern- und Konzerthäuser in den Musikmetropolen der Zeit um 1800 ist gut erforscht, ganz im Gegensatz zu den Fragen nach der häuslichen Musikkultur. Wer spielte? Was wurde gespielt? Wer hörte zu? Ein von Prof. Dr. Melanie Unseld an der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg initiiertes Forschungsprojekt geht anhand von Karikaturen des englischen Karikaturisten James Gillray (1756-1815) dieser Frage nach. Denn in diesen Zeichnungen spielt die Musik eine ebenso interessante wie herausragende Rolle: Vor der spitzen Feder Gillrays waren weder die Primadonnen der Zeit, noch die Glee-Club-Besucher sicher. „Delights of Harmony“? – wohl nicht immer. Um die Karikaturen zum Klingen zu bringen, werden Kompositionen der abgebildeten Musikkultur in einem Gesprächskonzert am 26. November 2015 um 19:30 Uhr aufgeführt: Sonaten und Rondos von Johann Baptist Cramer, Veronica Cianchettini und Elizabeth Billington, Balladen von Harriet Abrams u. a. aus dem Bestand des Forschungszentrum Musik und Gender. Es musizieren: Anastasia Wendler (Sopran) und Elisabeth Reda (Klavier) zu einem Vortrag von Maren Bagge und Clemens Kreutzfeldt. Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei.

08.11.2015