Progressive Records in Frankfurt bietet Proberäume & mehr

Im Januar wurde es angekündigt, jetzt ist es amtlich: die Proberäume von Progressive Records im Frankfurter Norden sind fertig saniert und können jetzt von Bands angemietet werden. Die Räume befinden sich in einem neu sanierten Bunker mit Lüftungsanlage, Heizung und modernen Toiletten und bieten Platz für über 100 Bands. Sie kosten zwischen 120-170.-€ pro Monat zzgl. Umlagen und bieten Bands einen festen Tag pro Woche. Neben Proberäumen gibt es auch Studios und eine Stage für Live-Streaming. Der Bunker liegt an der U-Bahn-Haltestelle Römerstadt in der Hadrianstraße in Heddernheim. Anfragen können über ein Formular gestellt werden, aktuell sind noch einige Räume frei.

24.11.2020

Call for papers: „Das Lehren lernen“ Symposium Universität der Künste

Ein aktueller Call for papers sucht Beiträge für ein Internationales Symposium, das vom Sophie Drinker Institut, der Universität der Künste Berlin (Ivo Berg) und der Kestenberg-Gesellschaft vom 15. bis 17. Oktober 2021 in Berlin veranstaltet wird. Das Thema der Veranstaltung lautet „Das Lehren lernen: Anfänge und Stationen der Ausbildung von Instrumental- und Gesangslehrenden an der Schwelle zum 20. Jahrhundert“. Die Einreichung von Beiträgen wird bis zum 15. Dezember 2020 an ed.tu1775211319titsn1775211319i-rek1775211319nird-1775211319eihpo1775211319s@nen1775211319rel_n1775211319erhel1775211319 erbeten. Hier kann die Ausschreibung heruntergeladen werden.

10.11.2020

Petition fordert, Einzelunterricht an Musikschulen in Hessen wieder zu ermöglichen

Der wegen der hohen Covid-19-Infektionsraten beschlossene Teillockdown in Deutschland hat mitunter auch Auswirkungen auf den Unterricht in Musikschulen. In Hessen müssen diese nach einer von der Landesregierung beschlossenen Verordnung bis 30.11.2020 schließen. Eine Musikschule in Fulda wendet sich nun mit einer Petition an die hessische Landesregierung mit der Forderung, Einzelunterricht für Musikschulen wieder zu ermöglichen. Sie weist in ihrer Petition auf einen Facebook-Eintrag der hessischen Landesregierung vom 29.10.2020 hin, nach dem der Einzelunterricht für Bildungsangebote in allen Bereichen möglich sei – Musikunterricht jedoch nur außerhalb von Musikschulen weiterhin erlaubt sei, Musikschulen selber aber schließen müssten! Das hieße, dass ein*e Musiklehrer*in von Haus zu Haus ziehen und seinen Unterricht dort in Küche, Wohnzimmer oder Esszimmer halten könne, die Musikschulen in ihren Räumlichkeiten mit durchdachtem Hygiene- und Abstandkonzept keinen Einzelunterricht mehr anbieten dürfen. Weiter heißt es in der Petition, „dass Volkshochschulen geöffnet bleiben und Jugendarbeit (wenn der Bildungsaspekt im Vordergrund steht) weiter stattfinden darf. Ohne einen Vergleich ziehen zu wollen sind wir der Meinung, dass man einer Musikschule wohl durchaus ebenso einen Bildungsaspekt zurechnen darf“. Die Petition könnt ihr hier noch die nächsten 14 Tage mitzeichnen.

02.11.2020

„Medienpreis Leopold – Gute Musik für Kinder“ ausgeschrieben

Auch in diesem Jahr gibt es eine neue Wettbewerbsrunde des Verbandes deutscher Musikschulen (VdM) für den alle zwei Jahre verliehenen Medienpreis LEOPOLD – Gute Musik für Kinder. Neu ist nun der Sonderpreis Elementare Musikpraxis digital. Damit werden Materialien zu ergänzendem digital gestütztem Lernen für die Altersgruppe ab zwei Jahren und den Themenbereich der Elementaren Musikpädagogik ausgezeichnet, die Kindern auch zu Hause angeleitet musikalische Aktivität ermöglichen. Die 13. Ausschreibung wendet sich aber ebenso wie bisher auch wieder an Produzent*innen fantasievoller CDs, DVDs, CD- und DVD-ROM in bester Qualität, die in unterschiedlichster Weise Musik zum Thema haben. Außerdem sind weiterhin musikbezogene deutschsprachige Online-Formate wie Internetportale und Applicationprogramme gesucht, die zu kreativer Nutzung durch Kinder anregen. Eingereicht werden können Produktionen, die zwischen dem 1. Januar 2016 und dem 31. Januar 2021 erschienen und über den Handel oder andere (Verkaufs-)Wege zu beziehen sind. Einsendeschluss: 31. Januar 2021

28.10.2020

Fortbildungen Rhythmicals und Bodybeats als Alternative zum Singen in der Schule

Die Coronapandemie bringt es mit sich, dass im Moment im Schulunterricht nicht gesungen werden darf. Die staatl. gepr. Musiklehrerin, Chorleiterin und systemische Coachin Nina Herwig zeigt Lehrer*innen in ihren Fortbildungen daher Rhythmicals und Bodybeats, die eine gute Alternative zum Singen darstellen. Die meisten Fortbildungen können online besucht werden und richten sich an Lehrende der Klassen 3-6 (natürlich können auch neugierige Nicht-Pädagog*innen an den Fortbildungen teilnehmen). Außerdem bietet Herwig online Einzel- und Gruppencoaching für fachfremd Musik Unterrichtende an, bei denen die Themen individuell abgesprochen werden können. Für die gleiche Zielgruppe ist eine Präsenzfortbildung am 20. November in Köln gedacht, mit der sie eine praxisnahe Einführung für die Arbeit in der Grundschule gibt. Am 29.10. und 05.11. haben Singfreudige außerdem die Möglichkeit, bei ihrem Online-Mitsing-Aangebot „Joy of Singing“ mitzumachen.

20.10.2020

Klavierlehrer*in in Riedstadt (Hessen) gesucht

Die Musikschule Riedstadt sucht eine*n Klavierlehrer*in: „Wir sind ein tolles Team von 20 Musiker*innen in Weiterstadt, Groß-Gerau und Riedstadt. Wir müssen uns dringend erweitern.
Wer kann gut Klavier spielen (Studium ist keine Vorraussetzung) und kann Notenlesen, mag Kinder, ist freundlich und sucht noch einen Nachmittagsjob für ein paar Stunden?“ 
01.09.2020

JAZZ Á LA FLUTE-Academy baut Angebot aus: Intens-Mitgliedschaft

Corona sei Dank! Flötist*innen und Freund*innen der Improvisation finden in der JAZZ Á LA FLUTE Academy von Isabelle Bodenseh seit einigen Monaten eine hilfreiche Weiterbildungsmöglichkeit und Anlaufstelle. Ab 01.07. können interessierte Musiker*innen nun noch intensiver in die Materie eintauchen und eine Intens-Mitgliedschaft (12,90€ pro Monat) abschließen. Geboten werden regelmäßige ZOOMsessions, um das Monatsthema in Halbzeit gemeinsam zu üben, das Thema näher zu besprechen, über Erfolge zu berichten, oder um Probleme bei der Umsetzung zu schildern; Arbeits- und Übungsmaterialien per Dropbox zum Monatsthema; Facebooklives in der Intens-Gruppe am Monatsanfang, wo das Monatsthema mit Hörbeispielen und weiteren Erklärungen präsentiert wird sowie die Anbindung an eine geschlossene Facebook-Gruppe, die die Möglichkeit bietet, sich auszutauschen und eigene Impro-Werke zu präsentieren.

23.06.2020

Musikschulen öffnen in einigen Bundesländern

Endlich wieder bildschirmfrei lernen! Die Musikschulen dürfen in einzelnen Bundesländern ab heute wieder in begrenztem Umfang öffnen. Voraussetzung dafür ist insbesondere die Einhaltung der Hygienevorschriften, des Mindestabstands und bestimmter Raumgrößen. Auf der Seite des Verbands deutscher Musikschulen findet sich eine Liste mit den aktuellen Bestimmungen für die einzelnen Bundesländer. Ausnahmen beziehungsweise Sonderregelungen gibt es teilweise für Gesangsunterricht und Blasinstrumente.

04.05.2020

Guter Ratgeber für Online-Unterricht

Quasi über Nacht ist in der Corona-Krise der Online-Musikunterricht von einem Nischenangebot zur zentralen Unterrichtsform geworden. Für die Lehrpersonen ergeben sich daraus neue Herausforderungen. Der Schweizerische Musikpädagogische Verband (SMPV) hat für Musikpädagog*innen, die derzeit ihre ersten Erfahrungen mit dem Online-Unterricht sammeln und niederschwellige Unterstützung benötigen, einen Ratgeber zusammengestellt, der einen einführenden Überblick in die technischen Möglichkeiten gibt und Links zu Anleitungsvideos bereitstellt. Er stellt Apps und Programme für den Online-Unterricht, Notations- und Notenprogramme, Audio- und Videobearbeitungs- und Aufnahmeprogramme vor und gibt Ratschläge für die bestmögliche Qualität des Unterrichts.

Der SMPV ist der größte schweizerische Be­rufs­verband im Bereich Mu­sik und Bildung. Er bie­tet seinen Mit­gliedern ein breites Spektrum an Dienstleistungen an und setzt sich für ihre be­ruf­lichen Interessen ein.

04.05.2020

Qualitativ guter Musikunterricht in Zeiten von Corona

„Corona bringt eine Schwachstelle an den Tag“, heißt ein Artikel von Gerhard Wolters, der in der Schweizer Musikzeitung erschienen ist. Die erzwungene Pause des „richtigen“ Unterrichts zeige, dass bisher wahrscheinlich zu viel auf die Quanität des häuslichen Übens (Wie lange/oft hast Du geübt?) geachtet worden sei, aber zu wenig auf die Qualität. Denn viele Lehrer*innen wären dazu übergegangen, nicht nur online zu unterrichten, sondern sich auch Videos der Schüler*innen beim Üben zuhause schicken zu lassen. Viele sähen in diesen Zeiten zum ersten Mal, wie ihre Schüler*innen zuhause üben und ihr Instrument spielen, erhielten Einblick in den Prozess und die Rahmenbedingungen des Übens. Da ist von verstimmten Klavieren die Rede, von schlechten Haltungen oder von Schlagzeugen, die wie Kraut und Rüben rumstehen.

Beim Fernunterricht zeigten sich außerdem große Unterschiede beim Gelingen. Je mehr der Musikunterricht auf eigenverantwortliches, selbstbestimmtes Lernen abgezielt hätte, desto besser kämen die Schüler*innen jetzt klar. Schüler*innen, die es gewohnt seien, sich selbst Ziele zu setzen und ihr eigenes Üben daraufhin zu beurteilen, seien klar im Vorteil. Denn selbstbestimmtes Lernen setze deutlich mehr Motivation und lustvolles Üben frei als fremdbestimmte Führung durch Lehrpersonen oder die Eltern. Spitzenreiter der Lehrer*innen, die sich von ihren Schüler*innen Aufnahmen schicken ließen, war ein Trompetenlehrer, der in den ersten drei Wochen der Quarantäne über 1100 Aufnahmen seiner 37 Schüler*innen erhielt, hinzu kamen noch ca. 40 Stunden Unterricht per Facetime. Die Schüler*innen berichteten motiviert und voller Spielfreude von ihren Fortschritten und Ergebnissen.

Was sind Eure Erfahrungen mit dem Unterricht während des Corona Lockdowns? Habt Ihr Tipps für Eure Kolleg*innen? Schickt uns eine Mail, wir machen daraus bei Bedarf einen Report.

04.05.2020

Förderprogramm „Musik für alle!“

Mit „Musik für alle!“ werden außerschulische Projekte gefördert, die Kindern und Jugendlichen den Zugang zur Musik ermöglichen. Sei es das Singen im Chor, ein Beatbox Workshop, das Kennenlernen verschiedenster Instrumente, gemeinsames Musizieren in der Gruppe, ein Konzertbesuch oder eine Ferienfreizeit, bei der die Kinder und Jugendlichen ein Musical erarbeiten und aufführen – das Förderprogramm „Musik für alle!“ bietet vielfältige Möglichkeiten für die Umsetzung der Projektideen. Als Teil des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) initiierten Förderprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ unterstützt der Bundesmusikverband Chor & Orchester e.V.  Chöre, Orchester und Musikvereine sowie Kulturinstitutionen bei ihren Vorhaben. Das Programm fördert Angebote für finanzschwache und bildungsferne Kinder und Jugendliche, die zwar in Schulen durchgeführt werden können, aber außerhalb des regulären Unterrichts, nachmittags, im offenen Ganztagsbetrieb oder am Wochenende stattfinden müssen. Bei Kitas und Kindergärten ist eine Förderung als Schnupperprojekt möglich. Auch hier muss die Teilnahme freiwillig sein. Die Organisation und Durchführung der Projekte erfolgen in so genannten Bündnissen, in denen sich mindestens drei Institutionen vor Ort mit verschiedenen Eigenleistungen in die Arbeit einbringen.

Interessierte können sich im Projektbüro beraten lassen und ihren Antrag online hier stellen; Antragsfristen im Jahr 2020: 1. Juni 2020 (für Projektbeginn 1. August 2020), 1. September 2020 (für Projektbeginn 1. November 2020). Für Projekte, die ausschließlich digital stattfinden, gilt keine Antragsfrist. Diese können laufend eingereicht werden. Ein Projektbeginn ist ca. 4 Wochen nach Antragseingang möglich.

28.04.2020

JAZZ À LA FLUTE Academy bietet Online-Kurse & Unterricht

Die Flötistin Isabelle Bodenseh bietet in ihrer JAZZ À LA FLUTE Academy „The Art of Improvisation“ Online-Kurse und Unterricht an. Zum Beispiel veranstaltet sie Jazzharmonik Sessions mit praktischem Anteil, bei der die Teilnehmer*innen die gezeigten Improvisationsübungen gleich praktisch umsetzten können. Außerdem liefert sie zum Üben PowerPoint Präsentationen, pdfs und Playalongs. In ihrer Facebook-Gruppe bietet sie Facebooklives mit Übungen und neuen Themen rund um Jazz/Rock/Pop und kleinere Tutorials. Ebenso hört sie sich gepostete Improvisationsvideos der Mitglieder in der Gruppe an und gibt Tipps. Das Angebot richtet sich vor allem an Melodieinstrumente und Gesang, an Musiker*innen aus der Klassik, die es sich noch schwer tun mit freiem Spiel, und natürlich an alle mit Vorkenntnissen, die ihr Können in der Improvisation vertiefen wollen. Isabelle Bodenseh arbeitet als Hochschuldozentin für Improvisation an der Musikhochschule Frankfurt und bietet ihren Unterricht nun in gleicher Qualität online und für jeden zugänglich an, der mit Improvisation sein Können vertiefen möchte. Improvisation bringt Freiheit und Authentizität im Spiel, gibt der Musikerin eine individuelle Sprache, fördert Kreativität, Freigeist und Bühnenpräsenz. Mehr denn je ist ein starker individueller Ausdruck auf der Bühne oder als Pädagogin wichtig, um sich auf dem Markt zu behaupten! Dazu gehören auch Themen wie Lebensplanung, „Mutter sein und Karriere“ oder Marketing.

Die JAZZ À LA FLUTE Plattform wächst beständig und ist in dieser Form einmalig. Für Fragen und Infos können sich Interessierte gern per Mail an ed.he1775211319snedo1775211319belle1775211319basi@1775211319etulf1775211319zzaj1775211319 melden und/oder Mitglied in der Facebook-Gruppe werden.

27.04.2020