15. Sparda Jazz Award: Gewinner*innen bekannt gegeben
Die Gewinner*innen des 15. Sparda Jazz Awards stehen fest. Der Sparda Jazz Award wird seit 2012 von der Stiftung der Sparda-Bank West ausgeschrieben und richtet sich an junge Jazzmusiker*innen im Alter von 16 bis 29 Jahren, die ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland haben und noch bei keinem großen Plattenlabel unter Vertrag stehen. Die Jury kürte Teresa Luna (Foto) zur Siegerin, eine in Buenos Aires geborene Sängerin, Gitarristin und Komponistin, die in Bayern aufwuchs und heute in Berlin lebt. Sie gewann 2025 den Förderpreis des Bayerischen Jazzverbands. Den zweiten Platz belegte die Sängerin, Cellistin und Multiinstrumentalistin Savannah Hauskeller (auch Gewinnerin des Gesobau Jazz & Soul Award in diesem Jahr). Den dritten Platz machte die Dresdner Band kâyame – Kari Jacobs (Gesang, Komposition) Sebastian Wappler (Keys), Enna Lesch (Bass) und Heinrich Eißmann (Drums). Die Gewinner*innen teilen sich ein Preisgeld von insgesamt 7.000 Euro und werden, wie auch eine Reihe früherer Preisträgergruppen, im Rahmen des Lovebird Festivals am 5. und 6. Juni auf der Sparda-Bühne auf dem Düsseldorfer Marktplatz auftreten.
Krach+Getöse 2026: Finalist*innen stehen fest – Award Show 09.06.2026
Der Hamburg Music Award KRACH+GETÖSE – ein Schulterschluss von RockCity Hamburg e.V. und der Haspa Musik Stiftung, kürt jedes Jahr fünf Preisträger*innen und schenkt ihnen ein maßgeschneidertes 12-Monate-Förderprogramm, das sich sehen lassen kann: Mentorings, Bookings, Festivalslots, Studiotage und ein nützliches Netzwerk. Für den diesjährigen Preis konnten sich wieder Bands, Soloacts und DJs aus Hamburg und der Metropolregion bewerben, jetzt wurden die Finalist*innen bekannt gegeben. Mit dabei sind viele FLINTA* Artists wie babyzay | Bella Reed |BOVIY | Charlott Green | CHINYERE | dilemma | EatMe | FRAUPAUL (Foto: Laura Affolter) | GRETA | KYNG | LOMA REQS | MIRELLA | Moneygirl | NVCHT | SHITSHOW | SVELET | This Time For Real | TILLY PANTHA | TOMMAHAWK u.a. Die Preise werden in der glamourösen Award Show übergeben, dann gibt es Pokale, rauschenden Applaus und 2.500 Euro Preisgeld für jeden Act. Die Award Show findet am 09.06.2026 im Imperial Theater in Hamburg statt. Tickets gibt es hier.
Deutscher Jazzpreis 2026 verliehen
Am vergangenen Samstagabend wurde im Rahmen der jazzahead! in Bremen zum sechsten Mal der Deutsche Jazzpreis verliehen. Zu den Gewinner*innen gehören die Pianistin Olga Reznichenko („Piano/Tasteninstrumente“) (Foto: Brigita Kaspereite), die Kölner Sängerin Rebekka Salomea („Künstlerin des Jahres“), Été Large um die gleichfalls in Köln lebende Saxofonistin Luise Volkmann („Großes Ensemble des Jahres“), das Kris Davis Trio („Live Act des Jahres international“) u.a. Die Liste aller Preisträger*innen in 22 Kategorien findet ihr hier. Die Preisträger*innen erhalten je 12.000 Euro, alle nominierten Acts je 4.000 Euro. Finanziert wird dieser Jazzpreis mit Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), Wolfram Weimer, durchgeführt und organisiert von der Initiative Musik.
Vorschlagsphase gestartet: popNRW-Preis 2026
In diesem Jahr wird der popNRW-Preis zum 15. Mal vergeben. Das Vorschlags- und Nominierungsverfahren wurde gezielt geändert, um den popNRW-Preis offener, vielfältiger und zukunftsfähiger aufzustellen und die Breite der Popmusikszene in Nordrhein-Westfalen stärker abzubilden. Dafür wird der Kreis der vorschlagsberechtigten Popförderer deutlich erweitert und umfasst künftig zahlreiche Akteur*innen aus unterschiedlichen popmusikalischen Bereichen in ganz Nordrhein-Westfalen wie z.B. Festivals und Konzertreihen, Initiativen, Vereine und Spielstätten, Hochschulen, Kulturämter, Medien sowie Verbände und Förderprogramme. Neu in diesem Jahr ist aber auch eine reduzierte Zahl an Nominierten, die eine intensivere Begleitung und gezieltere Förderung der ausgewählten Artists ermöglicht. Denn die Nominierung für den popNRW-Preis ist nicht nur eine Auszeichnung für sich, sondern Teil der Förderstruktur von popNRW und eröffnet Zugang zu weiterführenden Fördermaßnahmen, etwa im Bereich Touring und internationale Präsentation.
Eine Übersicht aller vorschlagsberechtigten Popförderer findet ihr hier. Bis zum 22.05.2026 können alle Popförderer in den beiden Kategorien „Outstanding Artist“ und „Newcomer“ jeweils einen Act aus Nordrhein-Westfalen vorschlagen. In einem zweiten Schritt sichtet eine unabhängige Fachjury aus Vertreter*innen der Musikbranche, Medien und Festivals alle eingegangenen Vorschläge und nominiert die geeignetsten Acts für den popNRW-Preis.
Aki Takase erhält den Deutschen Jazzpreis für ihr Lebenswerk
Der Deutsche Jazzpreis würdigt 2026 eine der prägenden Persönlichkeiten des zeitgenössischen Jazz: Aki Takase erhält den Deutschen Jazzpreis für ihr Lebenswerk. Seit Jahrzehnten steht die japanische Jazzmusikerin für eine eigenständige musikalische Sprache, die sich zwischen Komposition und Improvisation, zwischen verschiedenen kulturellen Kontexten und ästhetischen Traditionen bewegt. Mit der Auszeichnung würdigt die Jury des Deutschen Jazzpreises eine Künstlerin, die Jazz nicht als starre und unflexible, sondern als offene, sich stets verändernde Praxis versteht. Ihr Einfluss zeigt sich vor allem in ihrer partizipativen Arbeitsweise und in den vielen musikalischen Querverbindungen, die daraus entstanden sind. Aki Takase begann im Alter von drei mit dem Klavierspiel, studierte klassisches Piano in Japan, entdeckte dann den Jazz und ging nach ersten Konzerten in Japan in die USA. Die mehrfach preisgekrönte Musikerin lebt seit 1987 in Berlin. Die Verleihung findet am 25. April 2026 im Congress Centrum Bremen statt – im Rahmen des 20-jährigen Jubiläums der jazzahead!. Tickets und weitere Informationen gibt es hier.
SWR-Jazzpreis 2026 geht an Olga Reznichenko
Seit 1981 ehrt der SWR-Jazzpreis besonders kreative, innovative, experimentierfreudige Musiker*innen, die den Jazz in Deutschland prägen. Der Preis wird vom Südwestrundfunk jährlich zusammen mit dem Bundesland Rheinland-Pfalz vergeben und ist mit 15.000 Euro dotiert. Die diesjährige siebenköpfige Jury entschied sich in diesem Jahr für die in Berlin und Leipzig lebende Pianistin Olga Reznichenko. Diese wurde 1989 im südrussischen Taganrog geboren, bekam zuerst eine klassische Klavierausbildung, entdeckte dann aber den Jazz als Musik der Freiheit & Rebellion für sich. 2012 kam sie nach Deutschland, um in Leipzig bei Richie Beirach und Michael Wollny Jazzklavier zu studieren. 2018 gründete sie mit Lorenz Heigenhuber (Bass) und Max Stadtfeld (Drums) ihr Trio O.R.T., ist aber auch eine gefragte Mitmusikerin in anderen Bands (Pauline Réage, Jelena Kuljić Fundamental Interactions, Space Schädel u.a.). „Stilistisch agiert sie agil zwischen Modern Jazz bis Punk-Jazz; ihr künstlerisches Wirken orientiert sich dabei konsequent an einem der Grundpfeiler des Jazz: dem Bekenntnis zur Offenheit. (…) Ihr Spiel an Klavier, Keyboard und Keytar ist pianistisch souverän und intensiv; furios ist ihr Umgang mit hochkomplexen Rhythmen und eindrücklich ihre klangliche Gestaltungsfantasie“, heißt es in der Jury-Begründung. Preisträgerkonzert und Preisverleihung finden am 31. Oktober im Rahmen von Enjoy Jazz im BASF Gesellschaftshaus in Ludwigshafen statt. (Foto: Brigita Kaspereite)
Deutscher Jazzpreis 2026: Jazz Girls Day unter den Nominierten
Wer zu den Preisträger*innen des Deutschen Jazzpreises 2026 gehört, wird bei der Preisverleihung am 25. April 2026 in Bremen bekanntgegeben. Die Nominierten wurden jedoch jetzt schon veröffentlicht. Bei Musikvermittlung und Teilhabe wurden die Jazz Girls Days (Foto: Bethany Robinson) nominiert, die Monika Herzig seit einigen Jahren mit der Hannover Jazzwoche organisiert. Im Bereich Gesang wurden Almut Kühne, Christina Wheeler und Zuza Jasinska, bei den Holzblasinstrumenten Camila Nebbia, bei den Blechbläser*innen Carina Khorkhordina und Lina Allemano aufgestellt. Bei den Pianist*innen gab es drei Nominierungen, nämlich Masako Ohta und die gebürtigen Russinnen Olga Reznichenko und Svetlana Marinchenko. In der Kategorie Saiteninstrumente gehören Emily Wittbrodt und Maria Reich, beim Schlagwerk Evi Filippou und Mariá Portugal zu den Nominierten. Auch bei den Großensembles sind zwei weiblich geführte Formationen vertreten: zum einen Fabia Mantwills Orchestra und Luise Volkmann & Été Large; auch das in der Ukraine enstandene MEMENTO ODESA, eine Zusammenarbeit von Sebastian Studnitzky und Anastasiia Pokaz mit dem Kammerorchester der Philharmonie Odesa hat die Chance auf einen Preis. Das Projekt unterstützt über Konzerterlöse Hilfsprojekte in der Ukraine. In weiteren Kategorien finden wir z.B. hilde, Camila Nebbia ft. Marilyn Crispell & Lesley Mok, Maria Faust Sacrum Facere, Webber/Morris Big Band und Sophia Göken. Die Preisträger*innen werden mit einer Trophäe und einem Preisgeld in Höhe von mindestens 10.000 € prämiert. Nominierte, die keinen Preis gewinnen, erhalten mindestens 1.000 € Nominierungsgeld. Wir drücken all diesen Nominierten die Daumen!
Hamburg Music Award KRACH+GETÖSE 2026 (bis 25.03. bewerben)
Es ist soweit: der Hamburg Music Award KRACH+GETÖSE 2026 öffnet heute seine Bewerbungstore! Gemeinsam mit der Haspa Musik Stiftung und der hochkarätigen Fachjury, bestehend aus: Demian Kappenstein, Mariybu, Max Richard Leßmann, Philo Tsoungui und VANDALISBIN, sucht RockCity e. V. den spannendsten Musiknachwuchs aus Hamburg und Metropolregion. Den fünf Preisträger*innen winkt ein Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro sowie ein Jahr voller Chancen mit maßgeschneidertem Rückenwind in Form von u.a. Bookingslots, Beratung und Mediensupport! Zur Bewerbung gehören drei Songs als Stream (Spotify, Soundcloud, Bandcamp, YouTube), ein Musikvideo, ein aussagekräftiger kurzer Livemitschnitt und einen Link zur Website, Facebook, Instagram o.ä. Die Preisträger*innen werden am 09. Juni 2026 bei der Award Show im Imperial Theater gekürt und mit Live-Acts, Pokalen und jeder Menge Musik gefeiert. Bewerbungsschluss: 25. März 2026
Chorverband Rheinland-Pfalz e. V.: Sila Award 2026 (jetzt nominieren)
Mit über 900 Chören und ihren rund 70.000 Mitgliedern, davon mehr als 30.000 aktiv Singende, ist der Chorverband Rheinland-Pfalz e.V. der größte Amateurmusikverband in Rheinland-Pfalz und gehört zu den fünf großen Landes-Chormusikverbänden in Deutschland. Er arbeitet eng mit politischen und öffentlich-rechtlichen Institutionen und Gremien sowie Chorverbänden und Chören zusammen. Gemeinsam mit “Singendes Land – Das Magazin zur Chorkultur” schreibt der Chorverband Rheinland-Pfalz erneut den renommierten SILA Award mit der Auszeichnung zum Chor des Jahres aus. Nominieren kann jede, auch außerhalb von Rheinland-Pfalz lebende, natürliche Person. Die Nominierungsphase für den SILA Award 2026 endet am 31. März 2026.
POLYTON: Nominierungen stehen fest
Die Akademie für Populäre Musik richtet am 25.3.2026 die dritte Vergabe des Musikpreises POLYTON in Berlin aus. Der Preis feiert nicht nur die Artists im Rampenlicht, sondern auch die Menschen und Teams im Hintergrund, die diese Werke möglich machen. Jetzt wurden die Nominierungen bekannt gegeben: unter anderem haben Shirin David, ZAH1DE, Ikkimel, blond, CATT und die Kölner Band The Red Flags (Foto: Lisa Ordemann) eine Chance auf den begehrten Preis. Eine Übersicht über alle Nominierungen findet ihr auf Instagram. Eingebettet ist die Preisverleihung erneut in ein mehrtägiges Programm, das vom 23. bis 25.3. auch Diskussionsrunden und Think Tanks umfasst.
Grammys 2026
Am 1. Februar 2026 wurden in Los Angeles zum 68. Mal die Grammys verliehen. Im Hauptfeld wurden der Song „Wildflower“ von Billie Eilish (Song of the year), Olivia Dean (Best New Artist) und das Album „Luther“ von Kendrick Lamar & SZA (Record of the year) ausgezeichnet. Als Songwriter of the year, non-classical wurde Amy Allen ausgewählt. Im Pop konnten sich u.a. Lola Young, Cynthia Erivo & Ariana Grande, Lady Gaga und FKA Twigs über die begehrte Trophäe freuen. Im R’n’B/Rap/Spoken Word Bereich wurde u.a. Kehlani geehrt, im Jazz bekam „Portrait“ von Samara Joy den Preis für das beste Gesangsalbum. Die isländische Musikerin Laufey wurde für „A Matter Of Time“ mit dem Grammy Best Traditional Pop Vocal Album geehrt. Im American Roots Bereich gingen gleich zwei Ehrungen an Mavis Staples, und die all female Band I’m With Her (Foto: AlysseGafkjen) konnte mit ihrem Song „Ancient Light“ punkten und den zweiten Grammy Best Folk Album absahnen. Weitere Preise gingen an Natalia Lafourcade, Gloria Estefan, Tyla, Caetano Veloso And Maria Bethânia, Carla Patullo Featuring The Scorchio Quartet & Tonality und Doechii, die mit „Anxiety“ für das beste Musikvideo ausgezeichnet wurde.
10. German Songwriting Award – Jubiläumsausgabe
Der German Songwriting Award feiert in diesem Jahr ein Jahrzehnt Songwriting und Musikproduktion. Interessierte können ihr Werk in einer von 12 Kategorien einreichen und von einer erfahrenen internationalen Jury aus Expert*innen der Musikbranche bewerten lassen, darunter: Universal, Armada Music, Warner, BMG, Mobilee Records, A&R Worldwide, Smash The House, Budde Talent Agency, Popakademie, TRO und viele mehr. Um die Vielfalt musikalischer Kreativität abzubilden, gibt es zahlreiche Kategorien: von Singer-Songwriter*in und Pop über Music for Motion Picture und Best Engineered Song bis hin zu Best Immersive Mix, Lyrics Only, Urban oder EDM. Gewinnen könnt ihr einen Release inkl. Marketingkampagne plus tolle Zusatzpreise. Die Einreichung des ersten Songs kostet 40 Euro, ab dem zweiten 15 Euro. Ihr könnt denselben Song in mehreren Kategorien einreichen oder verschiedene Songs in unterschiedlichen Genres platzieren. Weitere Angebote sind A&R Sessions mit Feedback gegen Gebühr u.a. Einsendeschluss: 10.03.2026

