VUT startet Bundesweites Mentoringprogramm

Der Verband unabhängiger Musikunternehmer*innen startet mit MEWEM das deutschlandweit erste Mentoringprogramm für den weiblichen, trans und nicht-binären Nachwuchs in der Musikbranche. Das Programm startet im September, Interessent*innen auf Mentee-Plätze können sich ab jetzt bewerben.

Das VUT-Mentoringprogramm verbindet seit 2015 erfahrene Branchenkenner*innen aus allen Geschäftsbereichen der Musikwirtschaft mit Menschen, die noch am Anfang ihres Berufsweges in der Branche stehen. Im Rahmen des EU-geförderten Projektes MEWEM Europa wurde das bislang nur auf Berlin beschränkte Fortbildungsprogramm weiterentwickelt und für den hiesigen Ableger MEWEM Deutschland auf das gesamte Bundesgebiet ausgeweitet.

Im Rahmen des viermonatigen Programms werden 12 sich als Frau, trans oder non-binär identifizierende Menschen, die über langjährige Erfahrung in u.a. den Bereichen Label, Verlag, Vertrieb, Booking, Promotion und selbstvermarktende Künstler*innen verfügen, mit 12 Nachwuchskräften zusammengebracht, um diese nachhaltig bei ihrer beruflichen und persönlichen Weiterentwicklung zu unterstützen.

Jede sich als Frau, trans oder non-binär definierende Person, die die eigene Zukunft in u.a. den Bereichen Label, Verlag, Vertrieb, Booking, Promotion oder als selbstvermarktende*r Künstler*in sieht und bereits erste Erfahrungen in der Musikwirtschaft mitbringt, kann sich als Mentee bewerben. Sie sollten das Ziel haben, am gesamten Programm teilzunehmen und konkrete Ideen mitbringen, zu welchen Themen sie ihrer*ihrem Mentor*in „Löcher in den Bauch“ fragen wollen. Die Teilnahme am Programm ist für Mentees kostenlos. Bewerbungsschluss ist der 22. August 2021, 23.59 Uhr.

Wer Lust hat, als Mentor*in am Programm mitzuwirken, kann sich per E-Mail näher informieren. Die Mentor*innen der diesjährigen Ausgabe werden Anfang August bekanntgegeben.

22.07.2021

Call for papers: Reeperbahn Festival Conference 2021 (Deadline verlängert!)

Wer bei der nächsten Reeperbahn-Festivalkonferenz einen Talk organisieren oder ein Projekt vorstellen möchte, kann noch bis 14.06.2021 ihren/seinen Vorschlag einreichen. Der vorgeschlagene Beitrag sollte mit der Musikindustrie zu tun haben und so viele neue und ungewöhnliche Aspekte wie möglich aufweisen, die er auf interessante und innovative Art und Weise übermitteln soll. Die Veranstalter*innen suchen Inhalte, die sich mit aktuellen Herausforderungen und Entwicklungen in der internationalen Musikindustrie beschäftigen. Themen können z.B. sein: Brands & Advertising, Creative Tech, Film & TV, Games & E-Sports, Live Entertainment, Marketing, Media & Journalism, Modern Classical Music, Politics, Recorded Music, Rights Management, Social Action und mehr.

26.05.2021

Umfrage von Women* of Music (WoM) zur Diversität in der Musikindustrie

Das baden-württembergische Frauenkollektiv Women* of Music (WoM) hat eine Umfrage zur Diversität in der Musikindustrie gestartet, an der ihr noch bis 15.11.2020 teilnehmen könnt. WoM hat es sich zum Ziel gesetzt, die Diversität von Akteur*innen in der Musikbranche sichtbar zu machen sowie zu erhöhen, sich für Gleichstellung einzusetzen und die Akteurinnen* in ihren Tätigkeitsfeldern zu stärken. Damit sie dafür das richtige Angebot schaffen und sich für die jeweiligen Belange und Themen einsetzen können, möchten sie jetzt etwas über eure Lebenswirklichkeit in der Musikbranche erfahren. Die Umfrage richtet sich an alle Akteur*innen in der Musikbranche, unabhängig ihrer Geschlechteridentität. Die Umfrage ist in deutscher und englischer Sprache verfasst.

09.11.2020

Better Things bietet Knowledge-Sessions an

Better Independent ist ein Projekt der all female Agentur Better Things, das unabhängigen Künstler*innen mit Know-How dazu verhelfen will, sich eine Karriere aufzubauen. Mit ihrem Podcast und sog. „Knowledge Sessions“ vermitteln die Macherinnen wichtiges Insiderwissen über den deutschen Musikmarkt und bringen ihre langjährige Erfahrung aus diversen Gebieten mit ein. In der Online-Session „How to Make Money with Music in Times of COVID-19?“ gibt Steffi von Kannemann einen Einblick in die vielen Möglichkeiten, jenseits des Livespielens Geld zu verdienen und das Einkommen auf breitere Füße zu stellen. Es geht um Streaming, Merch Innovations, Crowdfunding und mehr. Wer möchte, kann noch eine persönliche Beratung dazubuchen, in der Fragen beantwortet und persönliche Strategien vorgeschlagen werden. Eine weitere Session beschäftigt sich mit der Frage, wie frau selbst ein Album veröffentlichen kann. Anna Dungal gibt Tipps und Tricks zu Selfpublishing, Vertrieb, Online-Auftritt usw. und zeigt einen 10-Schritte-Plan bis zum Release auf.

Die Sessions dauern je 3 Stunden und werden via Zoom in Englisch abgehalten. Kosten pro Workshop: 140.-€ nur Session, 200.-€ Session plus Beratung.

05.11.2020

Call for papers: Reeperbahn Festival Konferenz 2019

Du willst einen Talk leiten oder ein Projekt bei der nächsten Reeperbahn Festival Konferenz vorstellen? Dann reiche bis 30.04.2019 deinen Vorschlag ein. Gesucht werden Beiträge, die aktuelle Herausforderungen und Entwicklungen in der internationalen Musikindustrie thematisieren, die in mindestens eine der folgenden Kategorien passen: Creative Tech / Live Entertainment / Marketing / Media & Journalism / Modern Classical Music / music.brands.(e)motion (Sync & Brands) / Recorded Music / Rights Management / Sound & Society / Business Innovation.

11.03.2019

Call for Papers: Exploring Gender Dynamics in the Music Industry

The Department of Arts, Culture and Media in connection with the research project Exploring Gender Barriers in the (Dutch) Music Industry funded by the NWO KIEM (Creative Industry – Knowledge Innovation Mapping) at the University of Groningen is pleased to announce a two-day symposium to be held on May 17-18, 2019. The symposium will bring together both scholars and industry professionals to share insights on the topic of Gender Dynamics in the Music Industry. The intention is to share resources and create a dialogue to better address the lack of gender parity within the music industry. Further, we seek to extend to discussion to fields connected to, but not exclusive to the (relatively better researched) performance sphere. We welcome scholars and industry professionals from all genders and from all genres of music from classical to folk and popular.

Proposals are invited especially on these five topics but other related topics will also be considered: 1. Gender quotas in music festivals and music podiums/stages, 2. Gendered dynamics behind the scenes, 3. Discourses on gender in music industry platforms, 4. Policy approaches towards gender dynamics in the music industry, 5. Gendered facets of music education/training

Deadline: 15.03.2019

05.02.2019