NewcomerTV Nacht: jetzt bewerben!

Die Newcomer TV Nacht in Oberursel hat sich in den letzten Jahren als Plattform für junge Bands und Künstler*innen aus der Region etabliert. Jeweils vier Bands pro Abend treten in der schönen Atmosphäre der Musikhalle Portstraße auf. Die Konzerte werden von NewcomerTV und VirusMusikRadio aufgezeichnet und sowohl im Rhein Main TV ausgestrahlt, als auch im Internet gezeigt. Bewerben können sich Newcomerbands, die ein Programm von ausschließlich eigenen Songs (max. 30 Min.) spielen können. Stilistisch ist alles bis auf Schlager möglich – von Pop, über Punk, zum Jazz, weiter über Folk, Singer & Songwriter*in, Elektro, Rap, HipHop etc. Jede Band ist in ihrer musikalischen Darbietung frei. Die nächsten NewcomerTV Nächte sind am 26. April, 28. Juni, 27. September und 29. November 2024. Interessierte Bands und Solo-Acts können sich per Mail bei Sepp’l Niemeyer von Virusmusik per Mail bewerben.

29.02.2024

Guiness-Weltrekordversuch braucht Zuschauer*innen 22.02.2024 13 Uhr

Heute, am 22. Februar 2024 um 13 Uhr macht sich die gemeinnützige Stiftung Donne, Women in Music auf die Reise, um einen Guinness-Weltrekord für mehr Gleichberechtigung, Vielfalt und Inklusion in der Musikindustrie aufzustellen. Und dafür brauchen sie EURE Unterstützung! Um den Rekord zu brechen, brauchen sie mindestens 50 Leute, die die ganze Zeit zuschauen! Und damit stellen sie dann einen neuen Guinness World Record™ auf für das „Längste akustische Musik-Live-Stream-Konzert“. Hier geht es zum Livestream.

22.02.2024

Frankfurter Konzert-Experiment stellt Live und Stream gegenüber

Ein Live-Stream kann nicht als Konkurrenz zum Livekonzert gesehen werden, sondern sollte als eigenständiges audiovisuelles Musikformat behandelt werden. Das ist das Ergebnis eines Experiments, das die Kammerphilharmonie Frankfurt und das Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik (MPIEA) in Frankfurt am Main durchgeführt haben. Am 11.09.2022 spielte die Kammerphilharmonie Frankfurt zwei Konzerte mit identischem Programm auf dem Campus Bockenheim der Goethe-Universität Frankfurt. Sie fanden im Festsaal des Studierendenhauses statt und wurden zeitgleich in das im selben Gebäude gelegene Café KoZ gestreamt. Das Publikum war eingeladen, während der Konzerte zwischen den Sälen hin- und herzuwechseln, um die Qualitäten beider Formate zu erleben. 130 Personen besuchten die Vorstellungen, die vom MPIEA wissenschaftlich begleitet wurden. Ein großer Teil nahm an Befragungen teil, ergänzt wurde die Datenerhebung durch Videoaufnahmen, die während der Konzerte vom Publikum gemacht wurden. Insgesamt zeigte sich, dass die Mehrzahl der Konzertbesucher*innen den Live-Saal als den Ort des eigentlichen Geschehens wahrnahm und nur punktuell in den Streaming-Saal wechselte. Die empfundenen Vorzüge des Live-Erlebens bestanden vor allem im Ereignishaften, seinem ganzheitlichen Charakter und dem sozialen Miteinander, inklusive der Interaktion mit den Musiker*innen. Demgegenüber punktete der Stream durch die Möglichkeit, die Musiker*innen durch die Kameraführung besser und im Detail sehen zu können sowie durch die teilweise bessere klangliche Abmischung. Obwohl fast alle der Live-Situation den Vorzug gaben, wurden Streaming-Formate keineswegs für überflüssig gehalten – und zwar nicht nur als lohnende Alternative bei eingeschränkter Mobilität, aus Kostengründen o.ä. Für das weitere künstlerische Erkunden von Live- und Übertragungsformaten scheint es daher vielversprechend, solche Formate nicht als Konkurrenz zueinander aufzufassen, sondern komplementär zueinander als künstlerische Formen eigenen Rechts zu entwickeln, die Musik auch auf unterschiedliche Art und Weise erfahrbar machen.

24.05.2023

Feministischer Talk & Performance gegen digitale Gewalt 25.11.22

Am 25. November ist der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen*. Ein angstfreies Leben ist seit jeher zentrales Ziel feministischer Arbeit – zunehmend auch im digitalen Raum. Das Digitale Deutsche Frauenarchiv (DDF) lädt daher herzlich zu #nofear – Feministischer Talk & Performance gegen digitale Gewalt am 25.11.2022: Was braucht es aus feministischer Perspektive, um das Digitale angstfrei zu gestalten? Und wie können Wissen und Ressourcen feministischer Bewegungen gegen Hatespeech, Shitstorms, Cyberstalking und Co. verbunden werden? Am Live-Talk und den Performances & Videobeiträgen werden Melina Borčak (Journalistin), Katja Grieger (Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe), Ouassima Laabich (Politikwissenschaftlerin), Bundesministerin Lisa Paus (BMFSFJ), Nivedita Prasad (Professorin für Handlungsmethoden und genderspezifische Soziale Arbeit), Sookee (Autorin, Rapperin), Centre Talma (politische Tanz-Performance) und viele mehr mitwirken. Los geht es um 19:30 Uhr im im SchwuZ (Rollbergstr. 26, 12053 Berlin), im Anschluss gibt es die Gelegenheit, gemeinsam im SchwuZ bei Friends with Benefits (Pop/House) zu feiern. Der Eintritt ist für alle Gäste der DDF-Veranstaltung frei. Zudem wird der Abend live aus dem Berliner SchwuZ gestreamt: den Livestream findet ihr auf der Startseite des DDF.

21.11.2022

11. Kulturpolitischer Bundeskongress: „Die Kunst der Demokratie. Kulturpolitik als Demokratiepolitik“ 09.-10.06.2022

„Die Kunst der Demokratie. Kulturpolitik als Demokratiepolitik“ – unter diesem Titel thematisiert der Kongress vom 09.-10.06.2022 in Berlin, wie sich Demokratie mehrstimmig erfassen lässt. Im Fokus stehen Krisenphänomene des demokratischen Systems, aber auch die Frage, welche Perspektiven Kunst und Kultur in eine sich rasant verändernde Gesellschaft einbringen. Der Kongress öffnet zukunftsfähige Perspektiven auf Demokratie. Demokratie soll als politisches System, kulturelles Konzept und gesellschaftliche Lebensform kontrovers diskutiert werden.
Als Akteur*innen der Zivilgesellschaft bringen Künstler*innen und Kulturschaffende wichtige Themen wie Kunst- und Meinungsfreiheit zur Sprache. Sie sensibilisieren für rassismus- und diskriminierungskritische Perspektiven und stoßen – angesichts Klima- und Coronakrise – gesellschaftliche Transformationsprozesse an, an die auch die politische Bildung Anschluss sucht. Der alle zwei Jahre stattfindende Kulturpolitische Bundeskongress in Berlin gehört zu den renommiertesten Fachforen zur Diskussion kulturpolitischer Themen in Deutschland und richtet sich an Interessierte aus Kulturpolitik, kulturpolitischer Praxis, Verwaltung, Wissenschaft und Kunst, der kulturellen Aus- und Weiterbildung, dem Kulturmanagement, der Kulturvermittlung und dem Journalismus. Coronabedingt wurde der Kongress auf das Jahr 2022 verschoben.

Der Kongress kann auch als Livestream verfolgt werden (kostenloses digitales Ticket buchen).

29.03.2022

1. NewcomerTV Nacht 2022 – online

Es geht wieder los – man mag es kaum glauben, aber am 25. März findet wieder eine NewcomerTV Nacht in der Musikhalle Portstraße, in Oberursel statt! Die erste NewcomerTV Nacht 2022 wird wie im letzten Jahr online gestreamt und featured ab 17:15 Uhr vier Bands bzw. Solomusiker*innen, mit der Rockband (ab 19 Uhr) und die Indie-Musikerin Ghostgirl aus Frankfurt (20:45 Uhr) u.a. Den Stream findet ihr hier. Die Konzertnacht ist eine gemeinsame Veranstaltung von NewcomerTV, VirusMusikRadio und der Portstrasse Jugend & Kultur.

24.03.2022

TV-Tipp: Tokunbo @ Morgenmagazin ARD 15.03.2022

Am 15.03. stellt Tokunbo ihr neues Album „Golden Days“ im Morgenmagazin vor. Die Folk Noir-Sängerin hat schon mit der NDR Radio Philharmonie zusammen gearbeitet und wurde 2020 mit dem Preis „Best Female Artist International“ bei den Acoustic Music Awards sowie der Bronzemedaille bei den Global Music Awards 2021 ausgezeichnet. Ihr neues Album bietet „warm-hearted blend of folk and jazzy pop, with a cheeky hint of country. An album like a golden autumn day“. Der Livestream beginnt um 6:40 Uhr, kann aber auch danach in der Mediathek angeschaut werden.

14.03.2022

Winterjazz in Space – 18 Konzerte als Webisoden zum Nachschauen

Die 11. Ausgabe des „Winterjazz Köln“-Festivals, welches vom 7. bis 8. Januar 2022 in Kooperation mit dem Künstler*innen-Förderprogramm NICA artist development im Stadtgarten Köln geplant war, musste aufgrund der aktuellen Corona-Lage leider abgesagt werden. Seitdem wurde mit Hochdruck daran gearbeitet, die Musik des Programms trotz der Umstände in ihrer Frische und dem Forschungsgeist für das Publikum hörbar zu machen. Daraus entstand die neue Webisoden Serie „Winterjazz in Space“, welche mit insgesamt 6 Sendungen und je 3 Bands vom 7. bis 12. Januar 2022 live gestreamt wurde. Die Konzerte von Elisabeth Coudoux (solo), LARIZA (Foto), Laura Totenhagen (solo), BÖRT, KORSH, Lukoshko, Barbara Barth, u.v.w. stehen auf der  Facebookseite des Festivals zum Nachschauen bereit.

13.01.2022

Digitale Konferenz Zukunft Pop: „Popkulturelle Utopien“ 04.12.21

Auf der digitalen Konferenz Zukunft Pop widmen sich am Samstag, 04. Dezember 2021 Speaker*innen aus der Musikszene dem Thema „Popkulturelle Utopien“. Die Keynote „Sexismus in der Musikindustrie“ spricht Laura Lato (Musikerin), es folgt ein Panel zu Power relations within popular music no future without equality mit Lato, Pamela OwusuBrenyah (AFRO x POP, Music Women Germany) und Deborah Kelleher (Direktorin Royal Irish Academy of Music). OwusuBrenyah zeigt danach Perspektiven von Frauen in der Musikszene in Afrika auf. Ein weiteres Panel dreht sich um Music in Namibia, dabei diskutieren die namibische Sängerin Lioness, Angelika Schröder (Leitung College of the Arts Namibia), Jens Cording (Music in Africa) und Udo Dahmen (Künstlerischer Direktor Popakademie BadenWürttemberg). Die namibische Kuratorin Aino Moongo gibt in ihrer Keynote einen Überblick über historische und gegenwärtige Entwicklungen zum Thema. Im Panel Utopia or Reality: AI and Music” diskutieren Jovanka von Wilsdorf (Musikerin, AI Song Contest DIANA), u.a. über die aktuelle Entwicklung der Künstlichen Intelligenz (Artifical Intelligence) in der Musik. Von Wilsdorf gibt in ihrem Beitrag Einblicke in den Themenbereich der Gleichberechtigung im Zusammenhang mit KI. Ein Gespräch zwischen Betina Quest (Musikerin) und OwusuBrenyah beleuchtet die Situation von Musiker*innen in Ghana. Betina Quest und Engin beenden die Konferenz mit einem Konzert. Die Konferenz wird ab 12 Uhr hier live gestreamt.

30.11.2021

musicRLPwomen* laden zum Gründungsevent 30.09.2021

Musikerinnen* aus Rheinland-Pfalz, hergehört: nur noch vier Wochen bis zur Gründungsveranstaltung von musicRLPwomen*! Im Netzwerk musicwomen*germany hat sich ein neues Team für Rheinland Pfalz gegründet und feiert das am 30.09. ab 19 Uhr mit Liveshows von Diana Ezerex, Hanne Ka, Alarmbaby und LIN. Im anschließendem Talk lassen die Teilnehmerinnen* das Projekt in:balance für Gender Gerechtigkeit Revue passieren und diskutieren die Potenziale von Workshops als Safer Spaces. Außerdem geben Andrea Rothaug (musicwomen*germany) und Linn Meissner (musicNRWwomen*) einen Einblick in die Netzwerkarbeit und die Motivationen von musicwomen*germany. Danach stellen die musicwomen* aus Sachsen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen ihre Aktivitäten vor und spinnen gemeinsam mit dem Publikum Ideen für das Ländernetzwerk in Rheinland-Pfalz! Jetzt hier anmelden!
01.09.2021

#MelodivaSpotlight: Karoline Höfler mit neuem Duo „Roof Songs“

„Roof Songs“ heißt ein neugegründetes Projekt in der ungewöhnlichen Besetzung Vibraphon und Kontrabass, das während der Corona Pandemie entstand. Konzerttätigkeiten und reguläre Bandarbeit waren fast unmöglich geworden, so erwuchs aus den spontanen Improvisationen des Tübinger Vibraphonisten Dizzy Krisch auf seinem Hausdach das Projekt „roof songs“. Dafür konnte er die Stuttgarter Kontrabassistin Karoline Höfler gewinnen, mit der er bereits seit ca. 25 Jahren in unterschiedlichen Formationen zusammenarbeitet. Die Musik spiegelt die Intimität des Rückzugs auf sich selbst wieder und folgt der Idee, das Gefühl des Eingesperrtseins im privaten Raum während dieser schwierigen Zeit zu überwinden, um ein Gefühl von Freiheit statt der Enge des Raumes zu vermitteln. Im Sommer 2020 folgten erste Duo-Aufnahmen für die SWR Produktion „#Zusammenspielen“ . Ende August 2021 fand dann das erste Livestreaming-Konzert bei „live at mochers Vol 48“ statt.

 

30.08.2021

Neue Livestreaming-Plattform ApplaudUs will Bands fair bezahlen

Musiker*innen geben häufig große Summen aus, um ihre Musik im Studio aufzunehmen und verschenken sie dann regelrecht auf den großen Streamingplattform wie Spotify und Pandora, weil diese so wenig an die Bands ausschütten. Eine neue Livevideo- und Audiostreaming-Plattform & Marktplatz will das ab September ändern und Musiker*innen die Kontrolle zurückgeben: ApplaudUs. Die von US-Musiker*innen betriebene Website will ein nachhaltiges Businessmodell für performing artists bieten und ihnen mehr Einkommen und einen besseren Zugang zu ihren Fans verschaffen. Damit soll auch noch unbekannteren Bands die Möglichkeit gegeben werden, sich zu entwickeln. Musikliebhaber*innen können dort neue Bands entdecken und Livekonzerte von Musiker*innen auf der ganzen Welt anschauen. Während der Livestreams können sie ihren Lieblingsbands ein Feedback abgeben und die Musik kaufen; dieses Feedback füttert wiederum die ApplaudUs Charts, die die angesagtesten Acts laufend ermitteln. Bands können dort nicht nur ihre live gestreamten Konzerte und Backstage-Einblicke monetarisieren, sondern auch ihre Musik & Merch zu selbst bestimmten Preisen verkaufen. Die Registrierung ist kostenlos, die Erlöse werden sofort ausbezahlt, die Plattform behält nur „wenige Prozent“ als Gebühr ein, um die Plattform betreiben zu können. 2022 soll es auch als App an den Start gehen.

25.08.2021