Aktion für Veranstaltungsbranche in München

Der Verband der Münchener Kulturveranstalter e.V. (VDMK) macht mit der Aktion „Ohne uns ist’s still“ in der Muffathalle auf die schwierige Situation der Veranstalter in München aufmerksam. Knapp 100 Vertreter der Branche zeigen auf, welche Unterstützung es braucht, um die Vielfalt des Münchner Kulturlebens für die Zukunft zu sichern. Dank erster Lockerungen und diverser Hilfsmaßnahmen gibt es im Land ein Aufatmen nach dem Lockdown. Doch während sich in den Isar-Auen bei schönem Wetter Massen-Events häufen, die Münchner Innenstadt nachts zur Outdoor-Partymeile mutiert und Flugzeuge bis auf den letzten Platz gefüllt in Urlaubs-Destinationen abheben, liegt die Veranstaltungswirtschaft weiterhin brach. Starke Beschränkungen der Besucherkapazitäten von derzeit 100 Personen in Spielstätten im Innenbereich und maximal 200 Personen bei Open-Air-Veranstaltungen verhindern nach wie vor eine wirtschaftliche Machbarkeit von Events. Live-Erlebnisse von Konzert- und Theaterveranstaltungen gibt es daher derzeit nicht bzw. nur sehr eingeschränkt. Clubs sind seit dem 13. März 2020 komplett geschlossen. Der Verband weist unter anderem darauf hin, dass aufgrund aufgrund der langen Vorläufe von Künstler*innen-und Saalbuchungen sowie der Bewerbung von Veranstaltungen nicht nur drei Monate Umsatzausfall zu erwarten sind, sondern nach aktuellem Stand ca. neun Monate oder länger. Entsprechende Nothilfen durch Bund, Land und Stadt seien notwendig und müssten rasch ausbezahlt werden.

08.07.2020

59. Loccumer Kulturpolitisches Kolloquium „Kreatives Prekariat“ 21.-23.02.14

Wie lebt es sich von und mit der Kunst? Wie leben KünstlerInnen zwischen unabhängigem Schaffen und der Notwendigkeit, den Lebensunterhalt zu bestreiten? Wovon leben Kreative derzeit? Und mit welchen Selbstverständnissen? Wie steht es um Einkommen und soziale Absicherung? Viele Städte rühmen sich ihrer lebendigen kreativen Szene. Welche konzeptionellen Vorstellungen aber gibt es in den Kommunen, welche Räume, Infrastruktur und finanzielle Mittel können zur Verfügung gestellt werden? Damit beschäftigt sich das 59. Loccumer Kulturpolitische Kolloquium „Kreatives Prekariat“ vom 21.-23.02.14, das von der Evangelischen Akademie Loccum in Kooperation mit der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. veranstaltet wird.
Veranstaltungsort: Evang. Akademie Loccum, Münchehäger Str., 31547 Rehburg-Loccum
Tel: 05766 81106, Fax: 05766 81900, Ansprechpartner: Albert Drews, ed.ak1716466906lve@s1716466906werd.1716466906trebl1716466906a1716466906
Tagungsgebühr: EUR 195, erm. EUR 97,50

06.01.2014

Infoportal „We CREATE ART AND BEAUTY“ (WeCAB) geht online

Am Montag, 3. Dezember ist das musikwirtschaftliche Informationsportal WeCAB – „We Create Art And Beauty“ – online gegangen. Independent-Label-Betreiber Stefan Herwig hatte die Idee für das Projekt und startet es nun zusammen mit der Journalistin Esther Mai. Das Ziel von WeCAB ist es, zu zeigen, wie Musikwirtschaft wirklich funktioniert und damit auch MusikerInnen den Sprung ins Profilager zu erleichtern. Neben einem unterhaltsamen Blick hinter die Kulissen der Musikbranche wird WeCAB deshalb auch aufzeigen, wie einzelne Institutionen der Musikwirtschaft funktionieren und wie man sich ein effektives Netzwerk aus Unterstützern wie Managements, Konzertagenturen, Livecrew, Verlagen und Labels zusammenbaut. Dazu bedient sich der Multiautorenblog der klugen Köpfe der Branche: Die WeCAB-Autoren sind ProfimusikerInnen, KomponistInnen oder arbeiten in anderen Bereichen der Musikwirtschaft. Sie sind LabelmitarbeiterInnen, gehören Managements oder Konzertagenturen an oder hatten als JournalistInnen schon viele Berührungspunkte mit dem Musikbusiness.
Gefördert wird die Plattform durch die Initiative Musik, einer Fördereinrichtung der Bundesregierung und der Musikwirtschaft. Die redaktionelle Unabhängigkeit und inhaltliche Qualität der Plattform soll ein fünfköpfiger Beirat überwachen.

Infos: Esther Mai, WeCAB Redaktion, ofni.1716466906bacew1716466906@iame1716466906, www.wecab.info
Tel: 0209 38 650 672, Fax: 0209 38 650 668.

04.12.2012