Buchtipp: The Routledge Companion to Jazz and Gender

Der von Monika Herzig, James Reddan und Michael Kahr herausgegebene Sammelband The Routledge Companion to Jazz and Gender enthält 38 Essays, in denen sich Mitwirkende aus vier Kontinenten aus unterschiedlichen Perspektiven dem Konstrukt von Geschlecht in Bezug auf Jazzmusik in Vergangenheit und Gegenwart nähern. Der reiche Sammelband ist in vier Bereiche untergliedert: Historische Perspektiven, Identität und Kultur, Gesellschaft und Bildung sowie Politik und Interessenvertretung. Wir sind schon sehr gespannt, denn die Inhaltsangabe klingt vielversprechend! Der Band wird am 18.08.2022 veröffentlicht und kann hier auch als E-Book bestellt werden.
 
ISBN 9780367534141, 516 Seiten
01.08.2022

Neuerscheinung: „Musik und Homosexualitäten“

Am 28.10.2021 erscheint der neue Sammelband „Musik und Homosexualitäten. Tagungsberichte Bremen 2017 und 2018“, herausgegeben von Kadja Grönke und Michael Zywietz. Er vereint die Ergebnisse zweier Bremer Tagungen zu „Stand und Perspektiven musikwissenschaftlicher Homosexualitätenforschung“ (2017) und „Homosexualitäten und Manierismen“ (2018). Für die Schriftfassung wurden die Beiträge drei Themenbereichen zugeordnet: „Musikwissenschaftliche Homosexualitätenforschung“ zielt auf Methodenfragen und Fachgeschichte. Der Abschnitt „Fallbeispiele“ widmet sich Musik-Akteurinnen und Akteuren vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart und nutzt dabei ganz unterschiedliche Forschungsansätze und Methoden. Das abschließende Kapitel, „Manierismen“, verbindet Homosexualitätenforschung mit Manierismus-Konzepten unterschiedlicher geistes- und kulturgeschichtlicher Disziplinen. Trotz der Mannigfaltigkeit der Untersuchungsansätze ergeben sich zwischen den 25 Beiträgen aufschlussreiche Querbeziehungen und Denkanstöße, die auch über die Fachgrenzen hinaus zu weiterem respektvollem und kreativem Gedankenaustausch motivieren können. 

ISBN 978-3-86485-259-6. 460 Seiten / 29,- Euro. Vorbestellung im Fachbuchhandel oder unter ed.me1675373516txet@1675373516dnasr1675373516ev1675373516.

27.09.2021

Call for Articles: „Richtig populär? – Kriterien der Popularität von Musik“

Ein Call for Articles des Zentrums für Populäre Kultur und Musik an der Uni Freiburg beschäftigt sich mit der Frage: „Really Popular? – Criteria of the Popularity of Music / Richtig populär? – Kriterien der Popularität von Musik“. Die für das Jahrbuch „Lied und Populäre Kultur / Song and Popular Culture“ Vol. 67 (2022) von Knut Holtsträter (Hg.) vorgeschlagenen Beiträge können bis 01.10.2021 eingereicht werden. Was macht eine Musik wirklich populär und ab wann ist sie es nicht mehr? Welche historischen, sozialen, ökonomischen und ästhetischen Bedingungen müssen erfüllt sein? Wie wird Popularität gemessen? Diese und weitere Fragen möchte der Band thematisieren. Die Beiträge müssen in Deutsch oder Englisch bis 01.05.2022 vorliegen.

29.06.2021

Uni Oldenburg sucht wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in

In der Fakultät III – Sprach- und Kulturwissenschaften – der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg ist im Institut für Musik zum 01.10.2021 bzw. nächstmöglichen Zeitpunkt befristet für zunächst drei Jahre die Stelle als Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) (Entgeltgruppe 13 TV-L) im Umfang von 65 % der regelmäßigen Arbeitszeit (z. Z. 25,87 Std. wöchentlich) zu besetzen.

Die Stelle beinhaltet

  • Beteiligung an Forschungsprojekten und wissenschaftliche Dienstleistungen im Forschungsbereich Kulturgeschichte der Musik
  • Lehre im Fach Musikwissenschaft entsprechend der Lehrverpflichtungsverordnung (LVVO), derzeit im Umfang von 2,6 LVS

Im Rahmen der Stelle wird Gelegenheit zur eigenen wissenschaftlichen Weiterqualifikation (Promotion) gegeben. Bewerbungsschluss: 30.06.2021

14.06.2021

Call for Papers: Women in Music since 1913 Symposium Liverpool Hope University, 21 March 2015

Due to Lili Boulanger’s historic triumph in the Prix de Rome competition, 1913 is often regarded as a watershed year in the history of Women in Music. A 19-year-old woman winning France’s most prestigious composition award symbolises women’s move from the private musical realm to the professional arena. Of course Boulanger’s achievement is part of a much wider set of trends, as the last century has seen the development of greater opportunities for women musicians than ever before. Conversely, the argument has been made that modernist compositional strategies were levied as a musical backlash against first-wave feminist progress in the early decades of the twentieth century, and many female music students still express some anxiety about aspirations to a compositional career in ways that suggest there is much progress left to be made. In the wake of the First-World-War centenary commemorations (another historical landmark highlighting complex developments in the struggle for and against gender equality), 2015 is a timely moment to critically consider the changing landscape of Women in Music since 1913.
We invite proposals for 20-minute papers on any musical genre or practice which may address, but need not be limited to, the following themes: Composing in Lili Boulanger’s wake / Women’s music education in the twentieth and twenty-first centuries / The impact of feminist politics/the Women’s Liberation Movement on women in Music
Women in composition / Women in performance / Women and music technology / The representation of women in music since 1913 / Women in popular music / Comparative views of women and men in music / Comparative issues for trans and cis women in music/as musicians

Proposals for 20-minute papers or suggestions for panels of four speakers (2h) should be sent as abstracts of not more than 300 words to ku.ca1675373516.epoh1675373516@cisu1675373516mnine1675373516mow1675373516 by Friday 9 January 2015. All applicants will be informed of the outcome by early February 2015.

08.12.2014

Call For Papers zu Gender und Identität im Jazz

Der Jazz war lange Zeit eine Männermusik, Frauen spielten in der öffentlichen Wahrnehmung des Jazz, aber auch im Selbstverständnis dieser Musik bei den ausübenden Künstlern eine genauso geringe Rolle wie andere, dem männerbündnerischen Ursprung dieser Musik nicht passende Identitätsbilder. Starke, individuelle, ihre eigene Stimme suchende und findende Frauen oder gar Musiker oder Musikerinnen, die nicht dem anderen, sondern dem eigenen Geschlecht zugeneigt waren, wurden lange Zeit entweder ausgegrenzt, als Ausnahme abgetan oder als Feigenblatt für eine postulierte Offenheit dieser Musik genutzt. Das 14. Darmstädter Jazzforum, das zugleich ein Vierteljahrhundert Jazzinstitut feiert, will sich vom 1. bis 4. Oktober 2015 dem Thema “Gender” von verschiedenen Seiten nähern. Wie bestimmt unsere Identität unser Verhältnis zur Musik bzw. zum Jazz? Ist Jazz wirklich eine Männermusik? Und wenn, woher kommen dann seine scheinbaren maskulinen Attribute? Spielt die Betonung von “masculinity” in der afro-amerikanischen Gesellschaft eine Rolle bei der Ausprägung maskuliner Haltungen im Jazz? Wie lässt sich eine solche Haltung näher festmachen – und wie übersetzt sie sich in andere Kultursphären? Wie nimmt man die Rollen, die man in der realen Welt spielt, mit in eine Kunst, die zum einen davon handelt, “sich selbst” zu spielen, zum anderen auf offene Kommunikation klarer Individuen angelegt ist? Diese und viele weitere Fragen möchte das Forum ansprechen und sucht deshalb Vorschläge für möglichst englischsprachige Referate, die sich 1. mit der Thematik Maskulinität / Gender / Intersektionalität / Identität befassen, 2. sich in analytischen Case Studies an die musikalische Aktivität einzelner Musiker oder Musikerinnen annähern oder 3. Schlaglichter auf gelebte Wirklichkeit in Geschichte wie Gegenwart werfen. Der Vorschlag sollte sich in eine der drei thematischen Blöcke einordnen lassen (bitte den gewünschten Block angeben). Vortragslänge: 25 – 35 Minuten (einschließlich aller Musikbeispiele). Deadline für Referatsvorschläge: 28. Februar 2015. Referatsvorschläge sollten mit einem kurzen Text (ca. 300 Worte) an Wolfram Knauer (ed.tu1675373516titsn1675373516izzaj1675373516@reua1675373516nk1675373516) geschickt werden.

Für die Zeit der Tagung werden die ReferentInnen in einem Darmstädter Hotel untergebracht; außerdem gibt es ein kleines Vortragshonorar, durch das auch der Abdruck des fertigen Referats in der Buchreihe “Darmstädter Beiträge zur Jazzforschung” abgegolten wird.

08.12.2014

Call for Papers: Interdisziplinäres Symposium: „Im weißen Rößl“ – Neue kulturgeschichtliche Perspektiven 1930-2015

Ein Symposium widmet sich vom 16.-18.04.2015 in St. Wolfgang (A) dem Singspiel „Im weißen Rößl“ und sucht ab sofort Beiträge, gern auch aus Gender-Perspektive. Das Singspiel „Im weißen Rößl“ wurde in der Fassung Erik Charells 1930 im Großen Schauspielhaus Berlin vor abendlich bis zu 3500 Zuschauern zum Massenerfolg und erwies sich als Paradigma der Unterhaltungsindustrie der Weimarer Republik. Noch im gleichen Jahrzehnt folgten repräsentative Großproduktionen in den ausschlaggebenden Metropolen des Unterhaltungstheaters Paris, London und New York, so dass das Werk schnell ein internationales Publikum fand. In seiner dichten Kombination aus den Medien Tanz, Musik, Bild, Schauspiel und Show lässt sich das „Weiße Rößl“ nicht nur als Markstein des (kurzlebigen) Subgenres „Revueoperette“, sondern vielmehr des populären Musiktheaters überhaupt lesen. Das intermediale Miteinander von Songs (medialisiert durch Schallplatte, Rundfunk, Arrangements für Tanzkapelle etc.), Kinofilmen und Bühnenwerk, aber auch die Entstehung eines touristischen Markenzeichens und identitätsstiftenden Erkennungsmerkmals, machen „Das weiße Rößl“ mit seinen verschiedenen Werkkomplexen zum Schlüsselthema für eine analytische Betrachtung des populären Musiktheaters in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Das Symposium ist deshalb als interdisziplinäre Arbeitstagung geplant, bei der VertreterInnen der wichtigsten Referenzdisziplinen Musik-, Theater-, Tanz-, Film-, Geschichts-, Medien- und Kommunikationswissenschaft sowie
Europäische Ethnologie/Empirische Kulturwissenschaft und Tourismusforschung Forschungs- und
Analyseergebnisse austauschend diskutieren. Eine Publikation der Beiträge ist geplant. Bis zum 17.12.2014 können Abstracts (max. eine Din A4 Seite) für einen 20-minütigen Beitrag im thematischen Rahmen der Tagung eingereicht werden, sowie eine Kurzvita inklusive Kontaktdaten. NachwuchswissenschaftlerInnen werden nachdrücklich zu einer Bewerbung aufgefordert.

Kontakt: Univ. Prof. Dr. Nils Grosch, Paris-Lodron-Universität Salzburg, Abteilung Musik-
und Tanzwissenschaft: ta.ca1675373516.gbs@1675373516hcsor1675373516g.sli1675373516n1675373516; Dr. Carolin Stahrenberg, Leopold-Franzens-Universität
Innsbruck, Institut für Musikwissenschaft: ta.ca1675373516.kbiu1675373516@greb1675373516nerha1675373516ts.ni1675373516lorac1675373516

05.10.2014

12 Stipendien für NachwuchswissenschaftlerInnen im Bereich Frühe Neuzeit zu vergeben

Im Rahmen des von dem Interdisziplinären Institut für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit (IKFN) der Universität Osnabrück und der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel (HAB) gemeinsam durchgeführten strukturierten, durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur geförderten, Promotionsprogramms Wissensspeicher und Argumentationsarsenal. Funktionen der Bibliothek in den kulturellen Zentren der Frühen Neuzeit sind zum 1. April 2015 12 Stipendien an NachwuchswissenschaftlerInnen mit sehr gutem Studienabschluss im Bereich der Frühen Neuzeit zu vergeben. Das gemeinsame Promotionsprogramm geht von der Einsicht aus, dass eine Bibliothek mehr ist als eine Ansammlung von Büchern. Man kann eine Bibliothek als ein schier unendliches ideengeschichtliches Reservoir betrachten, in dem Konstanz und Wandel von Wertvorstellungen und Kontroversen vergangener Epochen enthalten sind. Den Stipendiatinnen und Stipendiaten wird die Möglichkeit geboten, in ihrer Dissertation unter interdisziplinären Gesichtspunkten die dynamischen Elemente („living library“/„organisme vivant“) einer nur auf den ersten Blick statischen Institution wie der Bibliothek der Frühen Neuzeit zu analysieren. An dem Promotionsprogramm sind folgende am IKFN und der HAB vertretene Disziplinen beteiligt: Geschichte der Frühen Neuzeit, Literaturwissenschaft (Germanistik, Romanistik, Latinistik, Anglistik), Evang. u. Kath. Theologie, Kunstgeschichte, Musikwissenschaft. Standort des Kollegs ist Osnabrück, die Universität stellt die erforderlichen Arbeitsplätze zur Verfügung.
Die Stipendien werden für drei Jahre gewährt und belaufen sich auf monatlich 1400 Euro plus 100 Euro (Sachmittel, Bücher etc.), zusätzlich eventuelle Familien- und Kinderbetreuungszuschläge, sowie Unterstützung bei projektbezogenen Tagungsbesuchen und Forschungsreisen. Bewerbungsfrist: 31. Oktober 2014

14.07.2014