29. Ausgabe von Jazz Now! 1.-2.10.2026 Hamburg

Am 1. und 2. Oktober 2026 lädt die Deutsche Jazzunion zur 29. Ausgabe der Jazz Now! nach Hamburg ein – mit Panels, Workshops, einem Live-Podcast und jeder Menge Vernetzungsmöglichkeiten. Zwei Tage lang wird die Hansestadt zum Treffpunkt für Musiker*innen, Studierende, Veranstalter*innen, Kulturpolitik und Akteur*innen der Kreativwirtschaft. Die biennal stattfindende Fachkonferenz wird in diesem Jahr in Kooperation mit dem Jazzbüro Hamburg sowie der JazzHall Hamburg veranstaltet. Das erste Panel widmet sich der Frage, wie neue Zielgruppen für Jazz und Improvisierte Musik gewonnen sowie nachhaltige Zugänge für ein vielfältiges Auditorium geschaffen werden können. Der Basar der Kompetenzen bietet an beiden Konferenztagen Workshops zur physischen und mentalen Gesundheit an, die Impulse für einen langfristig gesunden Berufsalltag vermitteln. In dem Panel „Wie sichern wir Jazz und Improvisierte Musik? – Zwischen Prekarität, Struktur, Politik und Perspektiven“ diskutieren Vertreter*innen der Politik mit den Veranstaltern über die politischen und strukturellen Voraussetzungen für zukunftsfähige Perspektiven. 

Der zweite Konferenztag beginnt mit der Mitgliederversammlung der Deutschen Jazzunion. Anschließend lädt die „Hamburg Experience“ Besuchende ein, sich im Rahmen eines Walk & Talk entlang der Alster zu vernetzen. Am Nachmittag folgt im Live-Podcast „The Shape of Jazz Records to Come – Die Zukunft von Jazzaufnahmen“ ein Blick darauf, wie Streaming, digitale Entwicklungen und veränderte Hörgewohnheiten die Zukunft von Jazzaufnahmen prägen. Schließlich beleuchtet das Abschlusspanel „Zwischen Vision und Struktur: Neue Wege der Jazzförderung – Fokus Large Ensembles“ aktuelle kulturpolitische Debatten und die besonderen Herausforderungen von Large Ensembles.

Interessierte können sich bis 30. September 2026 für die Fachkonferenz hier anmelden.

24.08.2026

European Jazz Conference 24.-27.9.2026

Vom 24. bis 27. September 2026 findet die 12. European Jazz Conference (EJC 2026) in Köln und damit erstmal in Deutschland statt. Der Stadtgarten Köln ist gemeinsam mit der Cologne Jazzweek und der Monheim Triennale Gastgeber dieser weltweit wichtigsten Fachtagung für kreative Musik, die in Zusammenarbeit mit dem Europe Jazz Network (EJN) ausgerichtet wird. Über 200 Mitgliedsorganisationen des EJN aus 38 Ländern und weitere internationale Fachleute kommen bei der EJC 2026 zusammen, um in diesen herausfordernden Zeiten über die Rolle von Jazz und improvisierter Musik für gesellschaftlichen Dialog, kulturelle Innovation und demokratische Resilienz zu diskutieren. Unter dem Leitmotto „Who We Are, What We Stand For“ sollen Impulse für die zukünftige Ausrichtung der Szene gesetzt werden. Das Themenspektrum reicht von nachhaltigen Finanzierungsmodellen und kulturpolitischer Interessenvertretung bis hin zur psychischen Gesundheit im Kontext von prekären Arbeitsbedigungen. 

Ein wesentlicher Bestandteil der Veranstaltung ist ein Showcase-Festival, das auch der Allgemeinheit zugänglich ist und einige der spannendsten aktuellen Stimmen des deutschen Jazz präsentiert. Erwartet werden Sera Kalo`s eX.II, Evi Filippou – Inevitable, GANNA, Holly Schlott – Unique, Luise Volkmann – Cheel, Olga Reznichenko Trio, Sheen Trio, Zola Mennenöh – A Labour of Love u.a. Der Stadtgarten Köln ist Hauptort für das musikalische Programm, weitere Spielstätten sind das Loft und die Sartory Säle.

10.08.2026

Europe Jazz Conference 2026 findet in Köln statt

Vorstand und Geschäftsführung vom Europe Jazz Network (EJN) haben entschieden: die Europe Jazz Conference 2026 findet in Köln statt. Vorausgegangen war eine europaweite Ausschreibung, aus der Köln als Sieger hervorgegangen ist. Für die Bewerbung hatten sich drei Mitglieder des EJN, der Stadtgarten Köln, die Cologne Jazzweek und die Monheim Triennale, zusammengetan. Erwartet werden zu dieser weltweit wichtigsten Fachkonferenz des Jazz und der aktuellen Musik rund 500 internationale Veranstalter*innen, Kurator*innen und weitere Akteur*innen. „Wir sind sehr glücklich, nach der Verleihung des Deutschen Jazzpreises in diesem und im kommenden Jahr mit der ,Europe Jazz Conference‘ im September 2026 ein weiteres wichtiges Event von internationaler Bedeutung in Köln ausrichten zu können“, so Janning Trumann, Geschäftsführer der Cologne Jazzweek und Vorstandsmitglied der Initiative Kölner Jazz Haus, die das „Europäische Zentrum für Jazz und Aktuelle Musik“ im Stadtgarten Köln verantwortet. „In 2026 feiert der Stadtgarten 40-jähriges Jubiläum“, sagt Kornelia Vossebein, künstlerische Leiterin des Stadtgarten Köln: „Wunderbar, dass wir genau in diesem Jahr die ,Europe Jazz Conference‘, die zum ersten Mal in Deutschland stattfinden wird, ausrichten können.“

10.09.2025

Deutsche Jazzunion lädt zum Jazzforum „Jazz Now!“ 31.10.-01.11.24 in Stuttgart ein

Die Deutsche Jazzunion lädt am Donnerstag, den 31. Oktober und Freitag, den 1. November 2024 zum 28. Jazzforum, der Jazz Now! 2024 ins Theaterhaus Stuttgart ein. Diesjähriger Kooperationspartner der biennalen Jazzkonferenz ist die IG Jazz Stuttgart. Das Jazzforum findet alle zwei Jahre in einem anderen Bundesland statt und richtet sich an Jazzprofis, Jazzstudierende, Jazzamateur*innen und Jazzliebhaber*innen. Die Jazz Now! hat sich als eine wegweisende Plattform etabliert, mit der Raum für Austausch zu aktuellen berufspolitischen Themen geschaffen und neue Impulse gesetzt werden sollen. Bei den Panels stehen in diesem Jahr die Themen Künstliche Intelligenz, Digitalisierung, Streaming und Urheberrechte sowie Exportförderung im Fokus. Das Forum beginnt mit einem Panel zur Veränderung der Kulturförderung, bei dem Politiker*innen aus Land und Kommune sowie Vertreter*innen der Szene darüber diskutieren, wie die soziale Absicherung von freischaffenden Jazzmusiker*innen gestärkt werden kann. Ein besonderes Highlight ist die Präsentation des Jazzberichts 2024, der von der Bundeskonferenz Jazz erarbeitete Bericht über die Lage des Jazz in Deutschland. Erstmals wird ein Kinderworkshop der Jazzpilot*innen angeboten und es findet die zweite Mitgliederversammlung des Jahres der Deutschen Jazzunion statt. Nach den tagsüber stattfindenden Formaten, die auch Workshops beinhalten, lädt die IG Jazz Stuttgart am Abend zu den Konzerten der 45. Stuttgarter IG JAZZTage ein, die ebenfalls im Theaterhaus stattfinden.

Die Teilnahme an der Jazz Now! 2024 steht allen Interessierten offen und ist kostenlos. Um Anmeldung zu den Workshops wird gebeten. Das Programm findet ihr online.

25.09.2024

Jazzkonferenz „Jazz Now! 2022“ 03.-04.11.2022

Ob Diskurse, Impulse und Vernetzung: Für Jazzinteressierte und Jazzschaffende bietet die Jazz Now! 2022 ein reichhaltiges Programm, das die hochaktuellen Themen der deutschen Jazzszene im Kontext von gesellschaftlichen und kulturpolitischen Entwicklungen anspricht. Die Panels behandeln Themen wie faire Vergütung, Geschlechtergerechtigkeit und Jazzvermittlung für Kinder. Der Höhepunkt der Jazz Now! 2022 ist die Vorstellung der Ergebnisse der brandaktuellen Jazzstudie 2022 am 4. November. Die großangelegte Studie untersuchte u.a. die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Lebens- und Arbeitssituation von Jazzmusiker*innen in Deutschland. Die Panels werden als Livestream und digital zugänglich gemacht. Vielfältige Themen und wertvolle Impulse bieten vier offene Workshops zu Improvisation in der allgemeinen Musikpädagogik, Sozialer Absicherung und Altersversorge, transkulturellen Perspektiven und Improvisation und Selbstmanagement als Musiker*in (die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldung bis 1. November). In den World Cafés sind die Teilnehmer*innen eingeladen, sich in einen Austausch zu zentralen Themen der berufspolitischen Verbandsarbeit einzubringen. Zudem bietet die Jazz Now! 2022 die Möglichkeit zur Vernetzung, informellem Austausch und schließlich: Jazzmusik bei den Konzerten des Jazzfest München 2022 mit Olga Dudkova, Mel Canady’s Chessboard, Karolina Strassmayer & Drori Mondlak (CD-Release) u.a. Die Jazz Now! 2022 richtet sich an Jazzprofis, -studierende, -amateur*innen und -liebhaber*innen. Sie findet am Donnerstag, 3. November 2022 (11–17 Uhr) und Freitag, 4. November 2022 (12:30–18 Uhr) im Sudetendeutschen Haus, Hochstraße 8, 81669 München, statt.

27.10.2022