Webinar: Creative Innovation Lab – Case Studies Session
Die Förderung Creative Innovation Lab aus dem Creative Europe Teilbereich CROSS SECTOR regt Akteur*innen aus verschiedenen Kultur- und Kreativbranchen dazu an, innovative digitale Lösungen (z. B. Tools, Modelle und Methoden) zu entwickeln und zu testen. Die Projektideen müssen auf den audiovisuellen Sektor und zusätzlich mindestens eine der folgenden drei Sparten der Kultur- und Kreativwirtschaft anwendbar sein: Musik, Buch, Museen. Passend zur aktuellen Ausschreibung, deren Bewerbungsfrist am 23. April liegt, organisieren verschiedene Creative Europe Desks am 10. Februar eine Online-Veranstaltung, in der die Schwerpunkte der Förderung vorgestellt werden und drei bereits geförderte Projekte ihre Erfahrungen teilen.
10. Februar 2026 | 14:00 – 15:00 Uhr | Zoom
Creative Innovation Lab
Die Förderung Creative Innovation Lab soll Kulturschaffende und Kreative dazu anregen, innovative digitale Lösungen mit potenziell positiven langfristigen Auswirkungen auf mehrere Kultur- und Kreativbranchen zu entwickeln und zu testen. Es soll die Entwicklung innovativer Lösungen (z. B. Tools, Modelle und Methoden) erleichtert werden, die auf den audiovisuellen Sektor und zusätzlich auf mindestens eine der folgenden drei Sparten der Kultur- und Kreativwirtschaft anwendbar sind: Musik, Buch, Museen.
Das Projekt muss nicht unbedingt unmittelbar auf den audiovisuellen Sektor zugeschnitten sein, sondern kann auch als Modell dienen, wenn es leicht in die audiovisuelle Branche übertragen werden kann. Projekte müssen mindestens eines der folgenden Themen abdecken:
- Virtuelle Welten als Umgebung für die Promotion europäischer Inhalte und Erschließung neuen Publikums
- Innovative digitale Lösungen für Produktion, Finanzierung, Vertrieb oder Promotion unter Nutzung neuester Technologien
- Verbesserung der ökologischen Nachhaltigkeit der audiovisuellen Branche und der Kultur und Kreativwirtschaft
Deadline: 23.04.2026, 17:00 MEZ
Aventis Foundation: Digitalförderung
Mit der Förderreihe „Digitale Experimente“ unterstützt die Aventis Foundation Projekte von professionellen Kulturinstitutionen, die sich mit der Verbindung von Kultur und Digitalisierung beschäftigen. Innovative digitale Projekte in der Kultur zielen darauf ab, die Art und Weise, wie Kultur erlebt, geschaffen und weitergegeben wird, zu verändern und zu bereichern. Sie tragen dazu bei, den Kultursektor zukunftsfähig zu machen und neue Formen der kulturellen Partizipation zu ermöglichen. Gefördert werden Vorhaben, die digitale Technologien auf kreative und transformative Weise nutzen, um kulturelle Inhalte zu schaffen, zu vermitteln oder zu bewahren. Diese Projekte zeichnen sich durch ihren Neuheitswert, ihre Originalität und ihre Fähigkeit aus, bestehende kulturelle Praktiken zu erweitern oder zu verändern. Unterstützt werden auch Projekte, die nicht zwingend digitale Ansätze verfolgen, sondern sich auch kritisch mit dieser Entwicklung auseinandersetzen. Bewerbungsfrist: 30. November 2025
Musikkonferenz MUSIC FRONTIERS 04.-05.09.2025 Berlin
Am 4. und 5. September 2025 findet im Herzen von Berlin-Kreuzberg die MUSIC FRONTIERS statt, eine Musikkonferenz der besonderen Art, die Visionär*innen, Innovator*innen, Künstler*innen und Branchenführer*innen zusammenbringt. Im Gegensatz zu traditionellen Musikkonferenzen, die sich oft nur auf den aktuellen Stand der Branche konzentrieren, widmet sich diese Veranstaltung innovativen und neuartigen Lösungen, die die Entwicklung der Musik und ihres Ökosystems vorantreiben. Die Veranstaltung will motivieren, informieren und Gespräche, echte Veränderungen und Kooperationen anregen. Von immersiven Showcases bis hin zu interdisziplinärem Austausch, mehr zum Programm hier.
„Übermorgen – Neue Modelle für Kulturinstitutionen“: Antrag ab sofort möglich
Kulturinstitutionen in deutschen Großstädten stehen vor einer Vielzahl komplexer, kulturpolitischer Zukunftsaufgaben, die durch sich derzeit überlagernde Krisen entstehen. Das bundesweite Programm „Übermorgen – Neue Modelle für Kulturinstitutionen“ lädt Kultureinrichtungen und Kommunen ein, trotz dieser Herausforderungen einen Raum für grundlegende Innovationen zu schaffen und sich dem Impuls zu widersetzen, auf Bekanntes und Vertrautes zurückzugreifen. Mit dem Programm stellt die Kulturstiftung des Bundes die Mittel zur Verfügung, um Überlegungen zu neuen Modellen zu ermöglichen: etwa für interkommunale Kooperationen oder experimentelle Nutzungskonzepte für Kulturorte. Das Programm beruht auf der Annahme, dass Kulturinstitutionen in zehn Jahren nur dann eine breite gesellschaftliche Unterstützung genießen werden, wenn sie noch stärker als Gemeingut wahrgenommen werden.
Creative Innovation Lab
Die Förderung Creative Innovation Lab soll Akteur*innen aus verschiedenen Kultur- und Kreativbranchen dazu anregen, innovative digitale Lösungen mit potenziell positiven langfristigen Auswirkungen auf mehrere Kultur- und Kreativbranchen zu entwickeln und zu testen. Es soll die Entwicklung innovativer Lösungen (z. B. Tools, Modelle und Methoden) erleichtert werden, die auf den audiovisuellen Sektor und mindestens einen weiteren kreativen und/oder kulturellen Sektor anwendbar sind. Das Projekt muss nicht unbedingt unmittelbar auf den audiovisuellen Sektor zugeschnitten sein, sondern kann auch als Modell dienen, wenn es leicht in die audiovisuelle Branche übertragen werden kann. Verpflichtende Themengebiete sind: Virtuelle Welten, innovative Business Tools und “grüne” Praktiken, um den CO2-Fußabdruck des Kultursektors zu senken. Einreichtermin: 24. April 2025. Die Exekutivagentur bietet eine Online Info-Session am 16. Januar 2025 von 11:00-13:00 Uhr an.
ZukunftsGut Preis sucht zukunftsweisende Strategien der kulturellen Vermittlung
Die vierte Ausschreibungsrunde des ZukunftsGut Preises der Commerzbank-Stiftung ist gestartet. Prämiert werden zukunftsweisende Strategien der kulturellen Vermittlung und deren nachhaltige Implementierung im Museum, Konzerthaus, Theater, in der Oper oder auch im Literaturhaus. Es richtet sich an alle öffentlichen und privaten gemeinnützigen Kultureinrichtungen, die ihr kulturelles Erbe, ihre Artefakte oder Produktionen einem diversen Publikum nicht nur zugänglich machen, sondern neue Zielgruppen nachhaltig erschließen und aktiv teilhaben lassen. Vergeben werden jeweils drei Preise in den Kategorien urbaner sowie ländlich-kleinstädtischer Raum. Der erste Platz ist jeweils mit 25.000 Euro dotiert, der zweite mit 10.000 Euro und der dritte mit 5.000 Euro. Bis zum 15. April 2024 können sich kulturelle Einrichtungen hier bewerben. Die Preisverleihung findet am 19. September 2024 in Frankfurt am Main statt.
Bridges Kammerorchester auf der Shortlist des Preises Innovation 2023
Eine Jury hat aus 29 Bewerbungen sechs Ensembles für die Shortlist des Preis Innovation 2023 ausgewählt. Mit dem Preis will die Deutsche Orchester-Stiftung neue Ansätze bei Konzertformaten und Programmen, bei der Ansprache neuer Zielgruppen, im Bereich der Musikvermittlung oder des Ensemblemanagements würdigen und ihnen öffentliche Wertschätzung verschaffen. Der seit 2017 vergebene Preis ist mit 20.000 € dotiert. Unter den Nominierten ist das Frankfurter Bridges Kammerorchester (Foto: Salar Baygan) unter der künstlerischen Leitung von Johanna-Leonore Dahlhoff. Aus seiner Vielfalt heraus entwickelt es einen innovativen Musikstil, der die Diversität der deutschen Gesellschaft hörbar macht und zeigt, wie die Vielfalt unterschiedlicher Kulturen ohne die Aufgabe einzelner Identitäten existieren kann. Mit einer großen Bandbreite von Musikstilen und einem vielfältigen Instrumentarium entwickelt das Ensemble u.a. Programme zur transkulturellen Musikvermittlung. Das Programm „Glokale Welthits“ verschafft Liedern, die in bestimmten Regionen der Welt sehr bekannt sind, in Deutschland aber nicht wahrgenommen werden, einen Platz im Konzertprogramm und dadurch öffentliche Beachtung. Der Preisträger wird am 6. Dezember 2023 bekannt gegeben.
Weste ermöglicht Musikerlebnis für schwerhörige/gehörlose Menschen
Gehörlose Konzertbesucher haben nur manchmal Zugang zu einer dolmetschenden Person und ihre sensorische Wahrnehmung des Klangerlebnisses beschränkt sich auf Tricks wie das Halten eines Ballons, eines Stücks PVC-Rohrs oder das Stehen in der Nähe der Lautsprecher, um die Vibrationen zu spüren. Selbst dann sind die Vibrationen stumpf, einkanalige Wellen und es mangelt ihnen an Nuancen. Das Projekt „Music Not Impossible“ möchte das Musikerlebnis dieser Menschen verbessern und hat eine tragbare Vibrationsweste entwickelt, mit der gehörlose und schwerhörige Menschen Musik über die Haut spüren können. Die Weste hat 24 vibrierende Kontaktpunkte und kann bis zu 3.900 verschiedene Frequenzen über fünf Oktaven erzeugen. Das Entwicklerteam hat dazu mit der gehörlosen Singer-/Songwriterin Mandy Harvey zusammengearbeitet, um während der gesamten Entwicklung Feedback von ihr zu bekommen. Nach Jahren kontinuierlicher Forschung und Entwicklung hat Not Impossible Labs mit der Unterstützung von Avnet bei Technologielösungen eine komplette Plattform zum Komponieren, Übersetzen und Senden von Audio als Vibrationen drahtlos an den Körper der Benutzer*innen ohne wahrnehmbare Latenz entwickelt. „Music: Not Impossible“ ist eine Kombination aus Wearables, Hardware, Software und drahtlosen Tools. Das System wurde am 21. September 2018 während eines Live-Konzerts von Greta van Fleet vor etwa 200 gehörlosen und hörenden Konzertbesucher*innen in der Innenstadt von Las Vegas uraufgeführt, Eindrücke vermittelt ein Video. Das HERE Arts Center in New York City hält als erste Location 6 Westen für Besucher*innen bereit.
Online-Infosession zu Förderprogramm „Creative Innovation Lab“ 12.05.2022
Kreatives Europa unterstützt mit dem Aufruf „Creative Innovation Lab” Akteur*innen der Kultur- und Kreativbranchen bei der Entwicklung innovativer Lösungen für die europäische Kultur- und Medienbranche, dabei werden auch Start-Ups und Tech-Unternehmen explizit angesprochen. Gesucht werden z.B. Tools, Modelle und Methoden, die für den audiovisuellen Sektor und mindestens einen weiteren kreativen Sektor anwendbar sind. Im Fokus stehen die Themen Nachhaltigkeit und Desinformation/Fake News. Um zu klären, was sich hinter dem „Creative Innovation Lab” verbirgt und wer die Förderung beantragen kann, laden die Creative Europe Desks aus Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg und Österreich am Donnerstag, den 12. Mai 2022 ab 11 Uhr zu einer gemeinsamen Online-Session ein.
Bewerbungsstart für „KULTURLICHTER – Deutscher Preis für kulturelle Bildung“ 2021
Vom 16.09.2021 bis 27,10.2021 läuft die Bewerbungsphase für den Preis für digitale kulturelle Bildung. Teilnehmen können alle gemeinnützigen Kultureinrichtungen und -initiativen aus den Bereichen Musik, Theater, bildende, darstellende und angewandte Kunst, Literatur, Soziokultur, Film, Medien, Digitales sowie kulturgutbewahrende Einrichtungen und Körperschaften des öffentlichen Rechts. Jede Einrichtung muss sich mit einem konkreten Projekt bewerben.
Die Auszeichnung „KULTURLICHTER – Deutscher Preis für kulturelle Bildung“ wurde im vergangenen Jahr von Kulturstaatsministerin Monika Grütters und der Kulturstiftung der Länder ins Leben gerufen. Erstmals verliehen wurde er Anfang 2021. Der Preis fördert die Umsetzung erfolgversprechender Konzepte der kulturellen Bildung.
Es werden drei Preise vergeben: Der Preis des Bundes zeichnet ein Projekt aus, das bundesweit adaptiert werden kann. Der Preis der Länder würdigt ein Projekt, das regional oder interregional übertragen werden kann. Beide Auszeichnungen sind mit Prämien von jeweils 20.000 Euro verbunden. Hinzu kommt der undotierte Preis des Publikums für ein Projekt mit besonderem Potenzial. Die Gewinner*in erhält eine maßgeschneiderte Beratung für die Weiterentwicklung und professionelle Umsetzung des Projekts. Ausschlaggebend sind vor allem die Nutzung innovativer Methoden der Vermittlung und der Einsatz neuer Technologien – wie zum Beispiel künstliche Intelligenz. Die Effekte und Wirkungen der Projekte müssen bei den Zielgruppen plausibel belegt oder in Aussicht gestellt werden können. Zudem sollen die Projekte ihre Konzepte und Instrumente anderen Einrichtungen und Akteuren aktiv zur Verfügung stellen und damit zu ihrer Verbreitung beitragen.
Konzepte zu „Digitalen Musikkulturen“ ausgezeichnet
Das NRW KULTURsekretariat suchte nach zukunftsweisenden Ideen für neuartige und interaktive Konzertformate für Kinder und Erwachsene, die über die Corona-Pandemie und ihre Folgen hinausweisen sollten. Fünf Konzepte zu „Digitalen Musikkulturen“ aus dem Bereich der globalen Musik bekommen jetzt einen Förderpreis von je 3.000 Euro. Eine Jury hat fünf Konzepte mit zum Teil technisch raffinierten und experimentellen Lösungsansätzen ausgewählt. Gewonnen hat das Konzept von Rochus Aust, der mit seinem „Telefonkonzert“ den Hörer*innen eine persönliche Konzertminiatur per Handy oder Festnetz anbietet. Technisch aufwändiger ist die von Monika Krieger und Wolfgang Pleus entwickelte „FeedBeat App“. Die interaktive Anwendung bringt den aufführenden Künstler*innen das Publikum als Avatare direkt vor die Bühne. Die Zuschauer*innen werden beim Live-Stream im Veranstaltungsort sichtbar und können mit ihren Interaktionen Teil des Events sein. Außerdem gewannen das auf Kinder zugeschnittene Konzept „Schlafe mein Prinz“ von Matthias Kurth und dem Ensemble WeltenBaum, Ayça Miraç mit ihrem Konzept „Concert Clip“ sowie Jarry Singlas Konzept „Gramofon“, das das Publikum zu kreativer Beteiligung auffordert.
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