Festival „Composing While Black & Queer“ 27.-29.10.2025
Die klassische Musikkultur ist bis heute von weißen, männlichen, westlichen Perspektiven geprägt. Wer und was nicht in dieses Raster passt, bleibt viel zu oft unerhört – auch in der Neuen Musik. Mit dem Festival „Composing While Black & Queer“, das unter der Leitung von Jun.-Prof. Dr. Anna Schürmer vom 27. bis 29. Oktober 2025 an der Hochschule für Musik und Tanz Köln realisiert wird, richten die Macher*innen das Ohr in 2 Konzerten und einem Symposium auf die intersektionale Vielfalt jenseits dieser Norm – auf Zukunftsmusik beyond the white/male frame. Im hundertsten Jahr der Hochschule für Musik und Tanz Köln stellt das dreitägige Minifestival nicht nur Fragen nach Teilhabe und Inklusion – es denkt Musik auch als Möglichkeitsraum für eine diverse Zukunft(smusik). Das interdisziplinäre Symposium widmet sich der kritischen Reflexion von Machtverhältnissen und Identitätskonstruktionen in der Musik. Neben einer Keynote von George Lewis und einem Roundtable mit weiteren Gästen des Festivals präsentieren Studierende der HfMT Köln ihre Forschungen im Kontext von Black Music Studies und Queer Musicology.
Ringvorlesung „Zwischen Istanbul und Köln“ 10.04.-10.07.2024
An der HfMT Köln ist eine neue Ringvorlesung gestartet: „Zwischen Istanbul und Köln – Postmigrantische Klangräume im Dialog der Wissenschaftskulturen“ lotet Grenzen aus: Grenzen zwischen Musik und Klang, zwischen Disziplinen und Wissenschaftskulturen, Grenzen der Geschichte, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit, Grenzen der Zeit und des Raums, Grenzen des Affekts und der Klangatmosphäre. Und nicht zuletzt: Grenzen, die Migration erzeugt und Grenzen, die durch Migration gestaltet worden sind. Die Vorlesung, die ihm Rahmen des von Professorin Sabine Meine organisierten Projekts „Kölner Musikgeschichten“ stattfindet, verkörpert selbst diese Annäherung: Es sind nicht nur Kolleg*innen aus der Musikethnologie, der Historischen Musikwissenschaft und der Musikpädagogik geladen, sondern auch aus der Anthropologie, der Religionswissenschaft und anderen Fachdisziplinen. Sie bringen verschiedene nationale Hintergründe mit, aus Deutschland, der Türkei und den USA. Zusammen werden sie nicht gerade eine Aufhebung aller Grenzen verkünden, sondern sich auf die Suche machen, nach neuen Grenzen und ihren Resonanzen, um neue Klangraume auszuloten.
Die Ringvorlesungen im Sommersemester 2024 finden vom 10. April bis 10. Juli 2024 jeden Mittwoch von 18 – 19:30 Uhr im Kammermusiksaal der Hochschule für Musik und Tanz Köln statt. Die Ringvorlesungen der HfMT sind öffentliche Veranstaltungen. Besucher*innen von außerhalb der Hochschule sind herzlich willkommen.
Gastprofessur in Musikethnologie (W2) zu postmigrantischen Musikkulturen
An der HfMT Köln ist im Sommersemester 2024 eine Gastprofessur in Musikethnologie (W2) für das Lehr- und Forschungsprojekt „Kölner Musikgeschichten. Postmigrantische Kulturen erforschen, verorten und vernetzen“ zu besetzen. Gesucht wird ein/e Musikethnologe/in mit abgeschlossener Promotion in Musikethnologie, einschlägigen Forschungs- und Lehrerfahrungen im Hochschulbereich, sowie guten Englisch- und Deutschkenntnissen. Ideal wäre eine Expertise im Bereich der türkischen Musik, vorausgesetzt wird die Bereitschaft zum Austausch mit der historischen Musikwissenschaft und zur Mitarbeit an einer Arbeitstagung. Über die Leitung des Projektseminars und weiterer Lehrangebote im Rahmen des Lehrdeputats besteht die Option der Leitung einer Ringvorlesung an der HfMT Köln. Mehr Infos zum spannenden Projekt können via Mail an [email]ed.nl1776893131eok-t1776893131mfh@e1776893131niem.1776893131eniba1776893131s1776893131[/email] und [email]ed.nl1776893131eok-t1776893131mfh@t1776893131fahcs1776893131nessi1776893131wkisu1776893131m1776893131 [/email] angefragt werden. Interessierte werden um eine Bewerbung per Mail an [email]ed.nl1776893131eok-t1776893131mfh@e1776893131niem.1776893131eniba1776893131s1776893131[/email] (Motivationsschreiben, CV, Lehrerfahrungen, Publikationen) bis 29.10.2023 gebeten.
Infos
„Cultural Leadership“-Stipendienprogramm 2023 (Bewerbung bis 25.06.)
Wie lassen sich Kulturorganisationen gestalten und zukunftsfähig weiterentwickeln? Welche Führungskultur braucht es in Kulturorganisationen? Wie können öffentliche Kulturinstitutionen in einer Gesellschaft in Transformation ihre Rolle (wieder)finden? Und was kann der ganz persönliche Beitrag in diesem Prozess sein? Im Herbst 2023 startet ein visionäres Pilotprojekt des Instituts für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft in Kooperation mit dem Institut für Kultur- und Medienmanagement der HfMT Hamburg: Das neue „Cultural Leadership“-Stipendienprogramm gibt jungen Führungspersönlichkeiten aus dem Kulturbereich in Nordrhein-Westfalen die Möglichkeit, Fähigkeiten, Wissen und Haltung im Bereich Cultural Leadership zu entwickeln und ihr Netzwerk zu erweitern. Die Teilnehmer*innen durchlaufen in acht Monaten eine Entwicklungsreise durch drei intensive Präsenzmodule, fokussierte Online-Impulse und kollegialen Austausch und erhalten nach erfolgreichem Abschluss ein Zertifkat der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Neben der persönlichen Entwicklung steht dabei stets auch die Vernetzung im Fokus. 15 Plätze werden in der Pilotphase als vollfinanzierte Teilnahme-Stipendien (inkl. Unterkunft) vergeben. Wer schon heute in Projekten oder Organisationen erste Führungsverantwortung trägt, bereits zwischen ca. 3-15 Jahre im Kulturbereich arbeitet und ihre/seine Organisation zukunftsfähig gestalten will, kann sich bis zum 25. Juni 2023 auf einen Platz in der Pilotgruppe bewerben.
Ringvorlesung zu Inklusivem Musik- und Theaterbetrieb 17.01.2023
EUCREA und das Team „Gleichstellung und Diversität“ der Hochschule für Musik und Theater Hamburg laden herzlich zur vorletzten Veranstaltung der Ringvorlesung „Nicht ohne uns! Wegebereitung eines inklusiven Musik- und Theaterbetriebs“ im Mendelssohn-Saal der HfMT Hamburg am Dienstag den 17.01.23 um 18 Uhr ein. Angela Müller-Giannetti berichtet über den Verein EUCREA e.V., der 2021 mit 25 Organisationen in vier Bundesländern mit dem Projekt ARTplus die erste umfassende Offensive zur künstlerischen Qualifizierung und Ausbildung von Kreativen mit Behinderung gestartet hat. Danach folgt ein Gespräch über Möglichkeiten und Barrieren des inklusiven Orientierungsjahrs am Hamburger Konservatorium. EUCREA und das Hamburger Konservatorium kooperieren bereits seit 2018 miteinander. Ab dem WS 2022 bieten das Hamburger Konservatorium für Musikschaffende mit Behinderung ein Orientierungsjahr Musik an. Ziel des Jahres ist es, jungen Menschen den Zugang zu einer berufliche Orientierung im Hinblick auf eine professionelle Musikausbildung zu ermöglichen. Wie kann dieses Angebot auf künstlerische Hochschulen erweitert und welche Ansätze übernommen werden? Zum Abschluss gibt es ein Klassisches Gitarrensolo von Gencay Özata (ARTplus Student). Eine Voranmeldung ist notwendig und erfolgt über eventbrite. Die Veranstaltung kann auch online auf Zoom unter diesem Link verfolgt werden (Meeting-ID: 662 7195 4562, Kenncode: 839365).
Veranstaltungsort: Mendelssohn-Saal | HfMT Hamburg | Harvestehuder Weg 12 | 20148 Hamburg
Der Saal ist für Rollstuhlfahrer*innen mit einem Lift zugänglich. Barrierefreie Toiletten gibt es leider nicht.
Lehrauftrag im Bereich Gesang Jazz/Pop in Köln zu vergeben
zum Wintersemester 2022/23 ein Lehrauftrag im Bereich Gesang Jazz/Pop im Stimmfach Tenor, Bariton oder Bass im Umfang von bis zu 10 Semesterwochenstunden zu besetzen.
- künstlerischen Haupt- und Nebenfachunterricht Gesang Jazz/ Pop für Studierende in den künstlerischen und pädagogischen Studiengängen
- Ensembleangebote im Bereich Jazz/ Pop
Die Hochschule für Musik und Tanz Köln strebt eine Erhöhung des Anteils an weiblichen Lehrbeauftragten an und fordert qualifizierte Frauen ausdrücklich auf, sich zu bewerben. Bewerbungen geeigneter Schwerbehinderter und Gleichgestellter im Sinne des § 2 Abs. 3 Teil I SGB IX sind erwünscht. Die Stundenzahl der Lehraufträge ist generell bedarfsabhängig und kann entsprechend variieren. Reise- und Übernachtungskosten werden in der Regel nicht erstattet. Interessierte reichen ihre Bewerbung mit aussagekräftigen Unterlagen als PDF-Dateien bis zum 10.08.2022 ausschließlich online ein.
Ringvorlesung: „It’s a man’s world?“ @ HfMT Köln (hybrid)
„It’s a man’s world? Künstlerinnen in Europas Musik-Metropolen des frühen 20. Jahrhunderts“ heißt eine Vorlesungsreihe, die seit April an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln stattfindet. Zum Inhalt heißt es: „Unter den Modernisierungen und Umbrüchen, die Europas Moderne vor dem Zweiten Weltkrieg kennzeichneten, veränderte die Frauenbewegung auch das Kultur- und Musikleben. Gegen soziale Ungleichheiten der Geschlechter begannen Künstlerinnen selbstbewusst ihre Stimme zu erheben, wenngleich führende Institutionen und Diskurse weiterhin von Männern bestimmt blieben. Musik-Metropolen wie Berlin, Wien, Prag, Paris oder Köln boten Frauen vielfältige Terrains, künstlerisch zu agieren“. Expert*innen aus den Musik- und Kulturwissenschaften bringen uns diese Künstlerinnen näher. Die letzten drei Termine sind:
22. Juni 2022 Musikerinnen in Terezín mit PD Dr. Kai Hinrich Müller, HfMT Köln
29. Juni 2022 Karriere in Köln. Die Komponistin Maria Herz vor ihrem Exil 1935 mit Prof. Dr. Sabine Meine, HfMT Köln, und Yuval Dvoran, M. A., Beethoven-Haus Bonn und HfMT Köln
6. Juli 2022 Von Tosca bis Lulu. Operndiven des frühen 20. Jahrhunderts und ihre Paraderollen mit Prof. Dr. Arnold Jacobshagen, HfMT Köln
Alle Vorlesungen finden mittwochs von 18-19:30 Uhr im Kammermusiksaal der HfMT Köln, Unter Krahnenbäumen 87, 50668 Köln statt. Die Ringvorlesungen der HfMT sind öffentliche Veranstaltungen. Besucher*innen von außerhalb der Hochschule sind herzlich willkommen. Interessierte können sich auch via Zoom zuschalten, Meeting-ID: 957 7193 3762, Kenncode: 479704.
Juniorprofessur an Hochschule für Musik und Tanz Köln ausgeschrieben
Wolfgang Schlüter Symposium zur Förderung junger Vibraphonist*innen
Wolfgang Schlüter (* 12. November 1933 in Berlin; † 12. November 2018) war ein deutscher Jazzmusiker und gehörte zu den wichtigen Vibraphonist*innen seiner Generation in Europa. Als Gründungsmitglied der NDR Bigband sowie als Professor der HfMT Hamburg war er über mehrere Jahrzehnte eine wichtige Größe in der Hamburger Jazzszene. Nach seinem plötzlichen Tod 2018 wurde sein Album „For You“ posthum veröffentlicht. Im Gedenken an ihn kommen im März 2022 ehemalige Schüler*innen, aktuelle Studierende und internationale Vibraphonist*innen in Hamburg zusammen, um sein musikalisches Erbe in Workshops, Mentoring-Tandems und Konzerten weiterzutragen. Ein Tandem bringt z.B. die Mentorin Izabella Effenberg (Foto) und die dänische Newcomerin Viktoria Holde Søndergaard zusammen, außerdem gehört die 23jährige Carlotta Ribbe zu den jungen Geförderten. Das Symposium findet vom 18.-20.03.2022 in der Jazzhall Hamburg statt. Interessierte können sich hier für Workshops anmelden (Teilnahmegebühr für Studierende: 75 Euro, für HfMT Hamburg-Studis ist die Teilnahme kostenlos).
Onlineveranstaltung: „Multimedia intersektional?“ 25.01.22
Der Musiktheaterbetrieb stellt Sängerinnen und Wissenschaftlerinnen vor besondere Herausforderungen, denn die – schwer definierbare – Vermischung von Stimme, Text und Körper beinhaltet komplexe Machtstrukturen. Oft genug verstellt der Fokus auf das Kunstwerk den Blick auf die beteiligten Personen. Wie aber lassen sich Machtstrukturen durch musikalische Performances reflektieren? Können diese durch neue Performance-Praktiken durchdrungen, hinterfragt und neu definiert werden? Wie kann frau als Sängerin damit umgehen, nicht nur in einem Stimmfach, sondern zugleich auch in einem ›Gender‹-Fach entsprechend performen zu müssen? Ist ›empowernde‹ Vokalität in der klassischen Musik überhaupt möglich? Am heutigen Dienstag, 25. Januar 2022 findet dazu ab 18 Uhr die Vortragsveranstaltung „Multimedia intersektional? Zur Reflexion von Machtstrukturen durch musikalische Performances“ an der HfMT Hamburg statt. Mit Prof. Dr. Nina Noeske, den Sängerinnen und Wissenschaftlerinnen Meredith Nicoll und Dorothea Koch und dem Trans-Aktivist und Tenor Holden Madagame. Die Teilnehme ist via Zoom-Link kostenlos möglich (Meeting-ID: 964 6924 9208).
Eine Veranstaltung im Rahmen der Ringveranstaltungsreihe Mensch | Musik | Gender.
Interaktive Konzerte gegen soziale Isolation
Die Hochschule für Musik und Theater (HfMT) hat in Kooperation mit dem Hospital zum Heiligen Geist das Projekt „Interaktive Konzerte gegen soziale Isolation“ ins Leben gerufen. Seit April 2020 spielen Studierende und AbsolventInnen der HfMT Hamburg interaktive Live-Konzerte für Menschen im Hospital zum Heiligen Geist mit einem anschließenden Videocall, bei dem die BewohnerInnen sich mit den Musizierenden austauschen können. Die Vision der HfMT ist es, dass möglichst viele Orchester, Opernhäuser, Musikhochschulen, Musizierende und Chöre in Deutschland interaktive Konzerte, für eine Partnerinstitution spielen und somit unseren älteren Mitmenschen in Altersheimen, Hospitalen o.ä. in Zeiten der Isolation, den Alltag verschönern und Nähe schaffen. Eine Rückschau von 2020 seht ihr hier. Wenn auch Ihr Interesse habt, meldet euch per Mail bei Frau Brunmayr (HfMT).
Lehrauftrag zum Hochschulprojekt „Gesichter zeigen – Vielfalt stärken! Porträts der HfMT Köln in Geschichte und Gegenwart“
An der Hochschule für Musik und Tanz ist ein Lehrauftrag über 4 SWS zu besetzen zum WS 210/21 (Semesterzeit verschoben auf 2.11.20- 10.2.21) für das auf ca. 2 Jahre angelegte Hochschulprojekt „Gesichter zeigen – Vielfalt stärken! Porträts der Hochschule für Musik und Tanz in Geschichte und Gegenwart“. Die Bewerbungsfrist endet am 31.08.2020.
- 1
- 2

