hr4-Chorwettbewerb für hessische Chöre
„Singt euren Song“ – der Chorwettbewerb des Hessischen Rundfunks hr4 – geht in die zweite Runde. Ab sofort können sich hessische Chöre anmelden, es gibt keine inhaltlichen Begrenzungen, egal ob Pop-, Gospel-, Männer-, Frauen- oder Kinderchor. Der Radiosender interessiert sich zum einen für die Musik der Chöre, aber vor allem für die Menschen dahinter. „Wir möchten von den Chören erfahren, was ihre Gemeinschaft auszeichnet. Was sie so besonders und einzigartig macht…“. Deshalb ist der Bewerbungstext für die Anmeldung genauso wichtig wie die Gesangsprobe. Die Anmeldung ist bis Freitag, 23. März, möglich: per E-Mail an ed.4rh@brewebttewrohc oder per Post an hr4, Stichwort: Chorwettbewerb, Wilhelmshöher Allee 347, 34131 Kassel.
Die Teilnahmebedingungen und das Bewerbungsformular auf www.hr4.de.
Finalisten-Chöre von „Singt Euren Song“ stehen fest: vom 11.-29.09. abstimmen
Über 150 Chöre aus Hessen waren dem hr4-Aufruf im Juli gefolgt, jetzt stehen die FinalistInnen fest. Die 15 Chöre, die das Finale des hr4-Chorwettbewerbs „Singt Euren Song“ erreicht haben, heißen: Cantando Cantabile (Wiesbaden), New Harmonists (Heppenheim), Miss Harmonie (Nidderau-Eichen), Hohes C (Kassel), GrimmMischChor (Steinau an der Straße), PopChor21 (Heppenheim), MiniMaxis (Hünstetten), Cantamus (Gießen), Soundhaufen Maulbach (Maulbach), Some Singers (Hohenstein-Born), Chorona e. V. Buseck (Buseck), Sing & Act (Haiger), Jugendchor 2000 (Obertshausen), Soulfood (Bad Vilbel) und Modern Voices (Pohlheim). Noch steht nicht fest, welcher Chor die unvergessliche Reise zu einem großen europäischen Chorfestival gewinnt. Zuerst produziert hr4 Videoclips und Radioporträts von allen Finalteilnehmern, mit denen sie sich im Radio und auf hr4.de noch einmal von ihrer besten Seite zeigen können. Dann gilt es, Fans, Freunde und Familien zu mobilisieren, damit sie per TED-Telefonvoting im September für „ihren“ Chor anrufen. Der Chor mit den meisten Anrufen gewinnt den hr4-Chorwettbewerb „Singt Euren Song“. Das Voting läuft vom 11.-29.09.2017 und bestimmt am Ende, welcher Chor gewinnt.
hr4-Chorwettbewerb „Singt euren Song“ sucht Hessens sympathischsten Chor
„Singen macht Spaß, vor allem, wenn man es in der Gemeinschaft macht, und deshalb suchen wir Hessens sympathischsten Chor“, sagt hr-Moderator und Juryvorsitzender Jörg Bombach. Ab sofort können sich hessische Chöre für den hr4-Chorwettbewerb anmelden und eine Reise zu einem europäischen Chorfestival gewinnen. Hessens Chöre sind so vielfältig wie das Bundesland selbst. Ob Pop-, Gospel-, Männer-, Frauen- oder Kinderchor, alle verbindet eines: die Freude am Singen und ein großes Gemeinschaftsgefühl. Der Radiosender interessiert sich zum einem für die Musik der Chöre, aber vor allem für die Menschen dahinter – für ihre Begeisterung, ihr Engagement und ihren Zusammenhalt. Der hr4-Chorwettbewerb will zeigen, welche tollen Chöre und Menschen in unserem Bundesland zusammen singen und auch sonst viel gemeinsam bewegen. „Wichtig ist uns die erkennbare Freude am Singen und das soziale Engagement in großer Gemeinschaft“, verrät Jörg Bombach, der gemeinsam mit seiner Jury 15 Finalisten aussucht. Der Gewinnerchor wird anschließend via TED-Voting von den hr4-HörerInnen bestimmt. Die siegreichen Sängerinnen und Sänger fahren dann gemeinsam zu einem europäischen Chorfestival.
Bewerben können sich Chöre (Mindestalter 18 Jahre) mit Wohnsitz in Deutschland mit einer Gesangsprobe und einem Text, der beschreibt, was Euren Chor so besonders macht, menschlich und musikalisch – und wie er entstanden ist. Die Anmeldung zum Chorwettbewerb ist bis zum 11. August 2017 über ein Bewerbungsformular möglich.
hr2-kultur bekommt „Radiokulturpreis“ der GEMA
Für seine „besonderen Verdienste um die Musiklandschaft in Deutschland und sein anspruchsvolles und vielfältiges Programm jenseits des Mainstreams“ erhält hr2-kultur den „Radiokulturpreis“ der GEMA. Programmchefin Angelika Bierbaum freut sich sehr über die Auszeichnung in der Kategorie „Ernste Musik, Jazz sowie sonstige gehobene Vokal- und Instrumentalmusik“: „Die Ehrung bedeutet für uns aus zwei Gründen sehr viel: Zum einen ist sie die Anerkennung einer Programmstrategie, die konsequent die Nähe zum hessischen Musikleben pflegt. Zum anderen sehen wir den Preis auch als Auszeichnung für unser Musikrepertoire, das sich sowohl von Popularwellen als auch von rein klassikgeprägten Kulturradios unterscheidet.“ Die Preisverleihung findet am 24. Mai in München statt. Der Preis ist nicht dotiert.
Radiotipp: „Starke Frauen – Starke Töne“ hr2 kultur 08.03.2016
In hr2-kultur übernehmen die Frauen am Dienstag, 8. März komplett das Ruder. Unter dem Motto „Starke Frauen – Starke Töne“ wird von 6 bis 20 Uhr ausschließlich Musik von und mit Frauen gespielt. Außerdem stellt der Sender Initiativen vor, die sich in Hessen um die stärkere Präsenz von Frauen im (klassischen) Musikbetrieb kümmern. Da gibt es zum Beispiel den Furore-Verlag in Kassel, der nur Musik von Frauen verlegt, da gibt es die Kasseler Musikpädagogin und Sängerin Christel Nies, die seit vielen Jahren rein weibliche Konzertreihen, z.B. „Komponistinnen und ihr Werk“ veranstaltet, in Frankfurt sitzt seit einigen Jahren das Archiv „Frau und Musik“. Und natürlich leben und arbeiten in Frankfurt auch viele herausragende Sängerinnen, Musikerinnen und Komponistinnen. Selbstredend wird das hr2-Programm an diesem Tag vor allem von Frauen moderiert.
Infos: http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=94634&key=standard_document_59561474
Weltmusikprojekt „Bridges“ 19.04.2016: Restkarten an der Abendkasse
Es ist noch gar nicht lang her, dass die Studentinnen Julia Huk und Isabella Kohls mit ihrer Idee an die Öffentlichkeit gegangen waren: im Oktober letzten Jahres starteten sie ihr Projekt „Bridges – Musik verbindet“, in dem sie die Macht der Musik nutzen wollten, um Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen mussten und hier in Deutschland gestrandet sind, zu integrieren, Differenzen zu überwinden und einander verstehen zu lernen. Mit der „Musik als Brücke“ wollten sie Differenzen überwinden und Unterschiede kreativ nutzen, um gemeinsam ein tolles Konzert zu gestalten. In wenigen Wochen – am 19. April – ist es soweit und das Musikprojekt wird im Sendesaal des Hessischen Rundfunks sein Abschlusskonzert haben. Der Konzertabend ist das Ergebnis wochenlanger, gemeinsamer Probenarbeit von einheimischen, geflüchteten und schon teilweise hier beheimateten MusikerInnen. KomponistInnen haben für diesen Abend und die Zusammenstellung der verschiedenen Instrumente eigens Stücke komponiert. Das Publikum erwartet überaus spannende Begegnungen, Gänsehautmomente, ungewöhnliche Musikinstrumente und: im wahrsten Sinne des Wortes „Weltmusik“.
Die Karten für das Benefizkonzert sind leider bereits ausverkauft, es wird aber ab 19:30 Uhr noch einige wenige Restkarten geben. Wer also dabei sein will, sollte frühzeitig da sein. Eintritt frei, Spenden erbeten.
Interview mit Anke Helfrich bei hr2 Doppelkopf
Auf ihrer Visitenkarte steht: Pianistin / Komponistin, schon vor vielen Jahren hat sie ihre Berufung zum Beruf gemacht. Anke Helfrich ist Deutschlands bekannteste Jazz-Pianistin, eine der wenigen deutschen Frauen im Jazz, die es auch auf die internationale Bühne geschafft hat. Sie lebt nicht in der Jazz Metropole Berlin, Köln oder Frankfurt sondern außerhalb, an der Grenze zu Hessen, weil sie da ihre Ruhe hat und ihr dort ihre Projekte einfallen. Gerade arbeitet sie an einem neuen Album, das sie in New York aufnehmen wird und das im Herbst erscheinen soll. Hier kann sie auch mal die ganze Nacht Musik machen, ohne die Nachbarn zu stören. Das kommt oft vor, denn als Hobby gibt die Berufs-Jazzerin „Musik“ an. Die sie nicht nur leidenschaftlich macht, sondern auch mit viel Enthusiasmus unterrichtet, zum Beispiel am Dr. Hochs Konservatorium in Frankfurt.
In der Radiosendung „Doppelkopf“ (hr2) sprach Daniella Baumeister mit Anke Helfrich über den Jazz und die Gänsehaut, die er verursachen kann, wenn er zum Beispiel von Thelonious Monk oder Herbie Hancock gespielt wird, über verrückte Projekte, die sie in die ganze Welt schicken und über das Leben, das mit den schwarzweißen Tasten so viel bunter ist. Hier ist das Interview im Podcast nachzuhören: http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=22564&key=standard_podcasting_hr2_doppelkopf&mediakey=podcast/hr2_doppelkopf/hr2_doppelkopf_20150416_59577456&type=a.
„Hessenreporter“ über junge Stars im Internet
Mit „Youtube“ zum Weltstar: Teenie-Idole wie Justin Bieber hatten im Netz ihren Durchbruch – die „Lochis“ aus Riedstadt und Funda aus Fulda auch. Die selbst gedrehten Pop-Parodien der 13-jährigen Zwillinge Heiko und Roman Lochmann und die Cover-Versionen der 18-jährigen Funda aus Fulda im Videoportal „Youtube“ haben im vergangenen Jahr mehr als 20 Millionen Menschen angeklickt. Für den „Hessenreporter“ mit dem Titel „Internetstars – Berühmt durch Klicks“ am Sonntag, 13. Januar, um 18.30 Uhr im hr-fernsehen haben die Autoren Maurice Friedrich und Rick Gajek die „Lochis“ und Funda mehr als ein halbes Jahr begleitet. Unter www.internetstars.hr-online.de gibt es weitere exklusive Videos und Interviews mit den jungen Stars, die hier bereits am Freitag, 11. Januar, um 14 Uhr im Video-Livechat zu erleben sind.
An die sechzig Videos haben die Riedstädter Youtube-Helden binnen eines Jahres gedreht – auf dem Schulhof, am Leeheimer Riedsee oder im Kinderzimmer. Ein großer interaktiver Spaß – und ein gutes Geschäft: Als „Youtube-Partner“ verdienen Heiko und Roman Lochmann an der Werbung in ihrem „Channel“ mehrere hundert Euro im Monat. Die 18-jährige Funda aus Fulda arbeitet noch daran: Für den erträumten Ruhm als Sängerin hat sie sogar – erst einmal – die Schule verlassen. Der „Hessenreporter“ begleitet die jungen Videostars bei ihrem außergewöhnlichen Hobby, beim Kampf um die meisten Klicks und Fans im Internet. Was ist das für ein Phänomen, sich vor einem Millionenpublikum im Internet selbst zu inszenieren? Birgt es auch Gefahren? Den Reportern gelingt ein ungewöhnlicher und spannender Blick in die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen, deren Karriere im Elternhaus beginnt und sofort weltweit zu verfolgen ist.
Pilotprojekt: hr-Orchestermusiker spielen in Frankfurter Kinderzentren
Eine Melodie, eine Musik, ein perfekter Klang: die Musikpädagogik weiß um die Bedeutung musikalischer Erfahrung schon im frühesten Kindesalter. Das Kita-Projekt des hr-Sinfonieorchesters Orchestermusiker spielen in Kinderzentren zieht praktische Konsequenzen aus den Erkenntnissen und startet ein Pilotprojekt in Deutschland. Zwar gibt es zahlreiche Bildungsprojekte in der deutschen Orchesterlandschaft, aber sie sind hauptsächlich auf Schulkinder und Jugendliche ausgerichtet. Mit dem Kita-Projekt wird eine Lücke geschlossen, die für die musikalische Früherziehung bedeutsam ist. Nach einer erfolgreich verlaufenden Testphase in 2011 können nun interessierte Kinderzentren von Kita Frankfurt nach und nach dieses Angebot aufgreifen.
Eine Gruppe von fünf OrchestermusikerInnen unterschiedlicher Instrumentengruppen besucht über den Zeitraum eines Jahres in mehreren Einheiten eine Kindertageseinrichtung und weckt in Zusammenarbeit mit hierfür gesondert geschulten ErzieherInnen Neugierde am Musikmachen und Freude an der Musik. Mit seinem auf große Nachhaltigkeit angelegten Konzept, das Kindern die Möglichkeit eröffnet, über einen längeren Zeitraum persönliche Beziehungen zu professionellen Orchestermusikern aufzubauen und dabei intensive musikalische Erlebnisse und Erfahrungen zu sammeln, ist das Kita-Projekt ein Pilotprojekt für Deutschland. Es rundet zugleich als weiterer wichtiger Baustein die vielfältige Jugendarbeit des hr-Sinfonieorchesters sowie die musikalischen Bildungsangebote der städtischen Kinderzentren Frankfurts ab.
hr1 sucht wieder Hessens beste Coverband
Eine neue Chance für hessische MusikerInnen, groß rauszukommen: Das Radioprogramm hr1 sucht bereits zum sechsten Mal die beste Coverband Hessens. Mitmachen kann jede Pop- und Rockgruppe, die sich den Hits der sechziger bis neunziger Jahre verschrieben hat. Von Abba bis Asia, von den Stones bis Simple Minds: Bands aus Hessen, die etwas aus dem beliebten Repertoire dieser Jahrzehnte drauf haben, sollten sich bis zum 28. September 2012 bewerben. Die „hr1-Band 2013“ gewinnt eine professionelle Musikproduktion im Hessischen Rundfunk, ist zu Gast im Radio und kann ein Jahr lang hr1 musikalisch bei verschiedenen Veranstaltungen repräsentieren. Bewerber sollten bis zum Einsendeschluss eine CD mit fünf möglichst live aufgenommenen Titeln zusammen mit dem ausgedruckten Bewerbungsbogen einschicken. Aus allen Einsendungen wählt die hr1-Musikredaktion dann drei Bands für die Live-Endrunde aus. Die drei Finalisten werden beim „BMW-Frankfurt-Marathon“ am Sonntag, 28. Oktober, von 10 Uhr an auf der hr1-Bühne am Platz der Republik direkt an der Laufstrecke gegeneinander antreten.
Infos: www.hr1.de
Tag der Offenen Tür im Hessischen Rundfunk 16.09.2012
Am Sonntag, 16. September, verwandelt sich der Hessische Rundfunk (hr) in einen musikalischen Abenteuerspielplatz. Das hr-Sinfonieorchester und die hr-Bigband öffnen von 10 bis 18 Uhr die Türen von Konzertsälen, Instrumentenkellern und Tonstudios. Unter dem Motto „Backstage für alle!“ laden die beiden Orchester zu Konzerten und einem Blick hinter die Kulissen ein mit Klangspielen, Führungen, Talkrunden und Demonstrationen von Aufnahmetechnik. Instrumente aller Art können ausprobiert werden. Einmal ein Orchester leiten? Ein Dirigiersimulator macht es möglich. Hören, Mitmachen, Entdecken ist die Devise. Der Eintritt ist frei. Um 11 Uhr begrüßt das hr-Sinfonieorchester die Besucher im hr-Sendesaal mit einer öffentlichen Probe und Aufführung von Richard Strauss‘ „Till Eulenspiegels lustige Streiche“. Die hr-Bigband verwandelt das Hörfunkstudio II in einen Jazz-Club, und auch die Studioregie mit dem großen Mischpult, an dem Tonmeister und Toningenieur den Aufnahmen den letzten Feinschliff verpassen, wird für das Publikum zugänglich sein. Außerdem wird die Band in großer Formation auch im hr-Sendesaal mit lebensfrohem afrikanischen Jazz inspirieren. Dazwischen gibt es vielfältige Kammermusik, und um 18 Uhr laden MusikerInnen und Gäste des hr-Sinfonieorchesters zum Abschlusskonzert „Euphonium & Friends“. Wer in den Konzertsälen keinen Platz mehr findet, kann mit der ganzen Familie im Innenhof des Hessischen Rundfunks bei den Musikaktionen des „Mobilen Musik Museum“ ungewöhnliche Klangerfahrungen machen. Ein Platsch- und Planschklavier, Plumpsstäbe, Tauchgong, Flaschophon, Wasserorgeln, Plätschertrichter, Schwimmtrommeln, Blubberwanne sind Teile eines wahrhaft spritzigen „H²Orchesters“; Monsterflöten und Erdxylophon warten auf Neugierige. Wer dagegen wissen will, wie man klassischen Musikinstrumenten passable Töne entlocken kann, trifft in der Goldhalle auf MusikerInnen, die erklären und helfen. Andere Annäherungen an die Musik bieten der klingende Instrumentenkeller und Führungen in die Hörfunkstudios. Alle Veranstaltungen sind eintrittsfrei. Catering ist vorhanden.
Veranstaltungsort: Hessischer Rundfunk, Bertramstraße 8, 60320 Frankfurt
Infos: http://www.hr-online.de
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