MELODIVA goes Digitales Deutsches Frauenarchiv

Seit September 2018 ist das Digitale Deutsche Frauenarchiv (DDF), ein interaktives Fachportal zur Geschichte der Frauenbewegungen in Deutschland, online. Es lädt dazu ein, Themen, Akteurinnen und Netzwerke der Frauenbewegungen aus zwei Jahrhunderten kennenzulernen. Da sind wir natürlich dabei!
Ausgewählte Quellen der Frauenbewegungsgeschichte sind nun in digitalisierter Form für die breite Öffentlichkeit im Internet zugänglich. Hinter dem DDF stehen die Archive, Bibliotheken und Dokumentationsstellen des i.d.a.-Dachverbands. Sie sind zentrale Anlaufstellen zur Erforschung der Frauen- und Lesbenbewegungen im deutschsprachigen Raum.
Auf der Plattform könnt ihr ab jetzt auch alle – zu Beginn noch mit Schreibmaschine geschriebene – Ausgaben des Rundbriefs ab 1985 einsehen. Da lässt sich so manches Kleinod finden und in vergangenen, glorreichen Zeiten schmökern. Auch alle Ausgaben der Zeitschrift MELODIVA, die noch bis 2000 als Printmedium gedruckt wurde, könnt ihr dort finden (siehe link-Liste weiter unten).

Außerdem ist gerade der lesenswerte Essay „It’s A Man’s World: Rock-, Pop- und Jazzmusikerinnen schließen sich zusammen“ von Hildegard Bernasconi auf der DDF Plattform erschienen. Wie sich Popularmusikerinnen* in der männlich dominierten Musikwelt in neu gegründeten Frauen-Musik-Initiativen organisierten und wie unser Verein „Frauen machen Musik e.V.“ und Rundbriefe und Melodiva entstanden sind, könnt ihr hier nachlesen.

  Rundbrief 0 Febr 1985  / Rundbrief 1 Juni 1985  / Rundbrief 2 Okt 1985 

Rundbrief 3 Febr 1986  / Rundbrief 4 Juni 1986  / Rundbrief 5 Okt 1986 

Rundbrief 6 Febr 1987  / Rundbrief 7 Juni 1987  / Rundbrief 8 Nov 1987  

Rundbrief 9 März 1988  / Rundbrief 10 Nov 1988  / Rundbrief 11 März 1989 

Rundbrief 12 Juni 1989  / Rundbrief 13 Okt 1989  / Rundbrief 14 Febr 1990  

Rundbrief 15 Juni 1990  / Rundbrief 16 Nov 1990  / Rundbrief 17 Nov 1991 

Rundbrief 18 März 1992  / Rundbrief 19 Aug 1992  / Rundbrief 20 Dez 1992 

Rundbrief 21 März 1993  / Rundbrief 22 Sept 1993  / Rundbrief 23 Dez 1993 

Rundbrief 24 April 1994  / Rundbrief 25 Juli 1994  / Rundbrief 26 Okt 1994  

Rundbrief 27 Jan 1995  / Rundbrief 28 April 1995  / Rundbrief 29 Juli 1995

Rundbrief 30 Okt 1995  / Rundbrief 31 Dez 1995 

  Melodiva 1 März 1996  / Melodiva 2 Juli 1996  / Melodiva 3 Okt 1996 

Melodiva 4 Jan 1997  / Melodiva 5 April 1997  / Melodiva 6 Juli 1997 

Melodiva 7 Sept 1997  / Melodiva 8 Jan 1998  / Melodiva 9 April 1998 

Melodiva 10 Juli 1998  / Melodiva 11 Okt 1998  / Melodiva 12 Dez 1998  

Melodiva 13 März 1999  / Melodiva 14 Juli 1999  / Melodiva 15 Okt 1999 

Melodiva 16 Sonderheft März 2000 

 

28.11.2019

CfP: „Herstory Re-Imagined: Women’s Lives in Biographical Fiction and Film“

Für die Internationale Konferenz „Herstory Re-Imagined: Women’s Lives in Biographical Fiction and Film“ vom 16.-17.12.2109 am King’s College in London werden noch bis 21.06. über folgenden Call Beiträge gesucht: „How do the lives of historical women become the raw material of novelists and filmmakers? This conference addresses the current boom in biographical novels and biopics about women’s lives, encompassing a broad conception of ‚woman‘ that includes queer and trans life narratives. Figures as diverse as Queen Eleanor of Aquitaine, poet Sylvia Plath, surgeon James Miranda Barry, painter Artemisia Gentileschi, and actress Jiang Qing are the subjects of fictions in various formats and degrees of literary ambition, while pilot Amelia Earhart, stateswoman Margaret Thatcher, blues singer Bessie Smith, and first lady Jackie Kennedy – to name just a very few – have been prominently re-imagined on the silver screen. The conference examines the contemporary repackaging of historical women’s lives in narrative genres, exploring possible connections and tensions between these stories and earlier feminist perspectives on ‚herstory‘ and women’s (in)visibility“. Hier geht es zum vollständigen Call for Papers.

11.06.2019

Arbeitsgespräch „Herstory. Frauen sammeln, beschreiben, bewerten, erklären Musik“

Das Arbeitsgespräch Herstory. Frauen sammeln, beschreiben, bewerten, erklären Musik am 11.12.2015 von 9-17 Uhr ist ein Treffpunkt am Schluss der ersten Förderperiode des im Sommer 2006 gegründeten Forschungszentrums Musik und Gender (fmg). Im Januar 2015 wurde die Finanzierungszusage durch die Mariann Steegmann Stiftung für weitere 10 Jahre erneuert, also bis 2026 verlängert. Innerhalb einer Wissenschaftslandschaft im Takt immer neuer Drittmittelanträge ist es ein fast irrealer Zustand, 20 Jahre unbehelligt von Existenzsicherungs-Bemühungen sammeln, beschreiben, bewerten und erklären zu können und auf diese Weise Menschen in ein dynamisches Forschungsgebiet hineinziehen, sie fördern und ihnen Freiraum für ihre Entwicklung geben zu können.

In der ersten Förderperiode standen das kulturelle Handeln von Frauen und der Themenkomplex ›Orte der Musik‹ im Zentrum der Forschungen im fmg; vor allem aber ging es um Menschen, die sich an diesem Ort entwickeln konnten. Dass im ersten Jahrzehnt so viele Mitarbeitende das fmg durchlaufen würden, war nicht zu erwarten. Sie haben sich entfaltet, etabliert und die Ideen und Erfahrungen aus dem fmg an viele verschiedene Orte getragen. Somit hat sich auf vielfältige Weise das Ziel des fmg, ein Vernetzungszentrum zu sein, erfüllt: Menschen, die vor Ort im fmg gedacht, geschrieben, gesammelt, vermittelt, diskutiert, sich auf neue Erfahrungen und Themen eingelassen und Ideen entfaltet haben, haben all dies an andere Orte mitgenommen. Sie kommen nun im Arbeitsgespräch zusammen, um in drei Sektionen – Musikforschende Frauen; Rezipierende und darüber schreibende/sich äußernde Frauen (und Männer); Frauen-Forschung/Frauen-Netzwerke – in Dialoge über ihre Arbeit einzutreten.

Das Programm des Arbeitsgesprächs findet Ihr hier: http://www.fmg.hmtm-hannover.de/fileadmin/www.fmg/Downloads/Arbeitsgespraech_2015_Flyer.pdf. Die Teilnahme am Gespräch ist kostenlos, um Anmeldung bis zum 01.12.2015 wird gebeten unter ed.re1718946648vonna1718946648h-mtm1718946648h@gmf1718946648.

Veranstaltungsort: Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, Hörsaal 202, Emmichplatz 1, 30175 Hannover.

25.11.2015