Interdisziplinäre Vortragsreihe „Bühnenkünstlerinnen des 19.Jahrhunderts“ in Hannover

„Bühnenkünstlerinnen des 19. Jahrhunderts Dialoge zwischen Kunst und Wissenschaft“ heißt eine interdisziplinäre Vortragsreihe an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover. Die vom Forschungszentrum Musik und Gender ausgerichtete Veranstaltungsreihe findet vom 16 . April bis 9. Juli 2013 statt und ist offen für alle Interessierten. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. Die Vorträge befassen sich mit folgenden Fragen: „Wie waren die Sängerinnen, etwa von Wagner-Opern, ausgebildet, gesellschaftlich positioniert und auf welchen Wegen wurden sie berühmt oder scheiterten? Welche Netzwerke konnten sie für ihre Zwecke nutzen? Wie lebten sie im Spannungsfeld von Beruf und Familie? Welche Werke wurden für sie geschrieben und wie wirkte sich ihr künstlerisches Können auf diese Kompositionen aus? Während die Theatergeschichte des 19. Jahrhunderts vor allem von Komponisten, Regisseuren und Kapellmeistern erzählt – von Berufsfeldern also, die auch heute noch als männlich dominiert gelten dürfen –, werden in dieser Vorlesungsreihe Künstlerinnen in den Blick genommen, die in jener Zeit auf den europäischen Theater- und Opernbühnen zuhause waren. Wir widmen uns Sängerinnen, Tänzerinnen und Schauspieler innen und lassen ihren Lebensalltag wieder lebendig werden.
Die HMTMH lädt Sie herzlich zu Dialogen zwischen Kunst und Wissenschaft ein: International renommierte Expertinnen und Experten zur Bühnengeschichte des 19. Jahrhunderts referieren während des Sommersemesters 2013 jeweils dienstags um 17:00 Uhr zu Bühnendarstellerinnen, die Geschichte geschrieben haben. In einem Roundtable in der Mitte des Semesters schlagen wir den Bogen in die Jetztzeit und sprechen u.a. mit der Generalmusikdirektorin der Staatsoper Hannover über das Künstlerinnenleben auf, vor und hinter Bühne in der heutigen Zeit“.

15.04.2013

Musikland Niedersachsen in Hannover sucht ReferentIn für Koordination, Strategie & Entwicklung

Niedersachsen sucht eine/n Referent/in für Koordination, Strategie und Entwicklung. Sie wären AnsprechpartnerIn für die Festivals in Niedersachsen und die freie Szene aus Komponisten, Künstlern und Ensembles zwischen Neuer Musik, Jazz, Rock und Pop. Diese Protagonisten begleiten Sie durch Moderation, Analyse, Beratung, mediale Vermittlung und die Konzeption und Durchführung von Projekten, Kampagnen, Fortbildungen und Tagungen. Ihre Arbeit gestaltet sich im engen Austausch mit Politik, Förderern, Verbänden und Netzwerken. Bewerbungsschluss: 02. April 2013

16.03.2013

Arbeitsgespräch „Rohe Beats, harte Sounds…“ über Aggressivität & Gender in der Popularmusik

Am 16. Februar 2013 findet das Arbeitsgespräch „Rohe Beats, harte Sounds – Konstruktionen von Aggressivität und Gender in der popularen Musik“ an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover statt: Populäre Musik schöpft aus der ganzen Bandbreite menschlicher Emotionen – einschließlich Wut, Zorn, Aggressivität. Häufig geht es dabei nicht um emotionalen Ausgleich, um Balance: Populäre Musik kann aggressiv sein, ohne Frieden zu wollen, und sie kann gleichzeitig gefallen. Darin liegt ihre Ambivalenz, aber auch ihr Potenzial zur Kritik, zum Widerstand. Was aber ist das Aggressive in Hard Rock, Punk, Hip Hop, Industrial, Dubstep und anderen Genres? So häufig das Attribut ‚aggressiv‘ im Diskurs auftaucht – meist bleibt unklar, aufgrund welcher musikalischer, intermedialer, soziokultureller oder sonstiger Kriterien es vergeben wird. Zugleich ist zu beobachten, wie dieser Diskurs vom stereotypen Dualismus ‚aggressiver Mann – friedfertige Frau‘ geprägt ist. In der Realität haben beide Geschlechter prinzipiell ein aggressives Potenzial – und damit Zugang zu ‚aggressiven‘ Sounds. Neben Geschlecht spielen Aspekte wie Alter, Sexualität, soziale Schicht, Ethnizität und kultureller Kontext eine wichtige Rolle, wenn kulturell und gesellschaftlich ausgehandelt wird, was Aggressivität ist und wie sie bewertet wird. Aus populärer Musik können wir in hervorragender Weise lernen, wie solche Vorgänge entstehen. Das Arbeitsgespräch versteht sich als wissenschaftlicher Beitrag zur gesellschaftlich brisanten Debatte über Medien und Gewalt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung unter ed.re1782362126vonna1782362126h-mtm1782362126h@gmf1782362126 ist erforderlich.

Infos: h[url]ttp://www.fmg.hmtm-hannover.de/de/aktuelles/kongresse-und-arbeitsgespraeche/rohe-beats-harte-sounds-konstruktionen-von-aggressivitaet-und-gender-in-populaerer-musik/programm-arbeitsgespraech-16-februar-2013/
[/url]

09.01.2013

„Geschlechtergerecht Hören.Spielen.Denken“ – Themenwoche an der HMTMH Hannover

Am 1. November 2012 feiert das Gleichstellungsbüro der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover 20-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass wurden die Hochschulmitglieder eingeladen, sich aktiv an der Gestaltung einer Themenwoche vom 5. bis 9. November 2012 zu beteiligen. Unter den Fragestellungen: „Welche Rolle spielt Geschlecht in Ihren Fächern, Studiengängen und in den Berufen, für die Sie ausbilden? Sowie im Rahmen von Forschung, künstlerischer Arbeit und Lehre?“ Lehrende und Studierende gestalteten einen bunten Strauß verschiedenster Vorhaben und Veranstaltungen als Geburtstagsgeschenk – zur besonderen Freude der Gleich-
stellungsbeauftragten, Birgit Fritzen.
In der Reihe Geschlechtergerecht Hören.Spielen.Denken. wurden diese Veranstaltungen zusammen gefasst. Die Themenwoche dient als Auftakt der Reihe, die sich auch in den kommenden Semestern mit Fragen zur Geschlechtergerechtigkeit an der HMTMH auseinandersetzen wird.

31.10.2012

Kulturzentrum Faust Hannover sucht Geschäftsführer/in

Das Kulturzentrum Faust Hannover sucht eine/n Geschäftsführer/in für 25 Stunden/Woche. Bewerbungsschluss ist der 24.2.2012. Die Stellenausschreibung gibt es hier: http://www.kulturzentrum-faust.de/index.php?article_id=2365&clang=0

19.02.2012