Grammys 2023 verliehen

Gestern, am 05.02.2023 wurden die diesjährigen „Grammys“ in Los Angeles verliehen. Beyoncé, Brandi Carlile und Bonnie Riatt konnten sich über gleich mehrere Awards freuen. Samara Joy wurde in den Kategorien „Best New Artist“ & „Best Jazz Vocal Album“ ausgewählt. Das britische Indierock-Duo Wet Leg punktete bei „Best Alternative Music Performance“ & „Best Alternative Music Album“ mit „Chaise Longue“. In der Kategorie „Best Jazz Instrumental Album“ gewann „New Standards Vol. 1“ von Terri Lyne Carrington (Foto: Alexandra Wyman/WireImage), Kris Davis, Linda May Han Oh, Nicholas Payton & Matthew Stevens. Als bestes Folkalbum wurde „Revealer“ von Madison Cunningham prämiert. Auch erwähnenswert wäre die mexikanische Multiinstrumentalistin und Aktivistin Natalia Lafourcade, die mit ihrem Album „Un Canto por México – El Musical“ einen Grammy für das „Best Regional Mexican Music Album (Including Tejano)“ bekam. Lafourcade engagiert sich für Frauenrechte und setzt sich mit ihrer Musik für Community Projekte ein. Weitere Preise gingen an Molly Tuttle & Golden Highway, Rosalía, Lizzo, Muni Long u.a.

06.02.2023

Nominierten für Grammys stehen fest

Die Nominierungen für die diesjährigen „Grammys“, die am 5. Februar 2023 in Los Angeles verliehen werden, stehen fest. In der Kategorie „Best Jazz Instrumental Album“ wurde u.a. das Album von Terri Lyne Carrington nominiert, eine Nominierung für Melissa Aldana findet sich in der Kategorie „Best Improvised Jazz Solo“. Als „Best Jazz Vocal Album“ wurden Alben von Cécile McLorin Salvant, Samara Joy und Carmen Lundy nominiert. Neben den üblichen Verdächtigen wie Rihanna, Taylor Swift, Adele & Co. gibt es auch weniger bekannte Namen: das britische Indierock-Duo Wet Leg (Foto) ist gleich mehrfach aufgestellt, die R’n’B Band Moonchild hat Chancen auf den Titel „Best Progressive R&B Album“. Gaby Moreno ist mit ihrem Album „Alegoría“ in „Best Latin Rock or Alternative Album“ gelistet. Madison Cunninghams Performance von „Life According To Raechel“ hat die Jury in der Kategorie „Best American Roots Performance“ überzeugt; ihr Album ist auch im Folkbereich gelistet.

23.11.2022

Grammys 2022: And the winners are…

Die diesjährige 64. Grammy-Verleihung musste wegen der Omikron-Variante von Januar auf April verschoben werden, aber sie konnte dadurch als echte Veranstaltung in Las Vegas stattfinden. Die große Gewinnerin des Abends war die erst 19jährige Olivia Rodrigo, die als beste Newcomerin, für ihr Debüt-Album „Sour sowie für die beste Solo-Performance mit ihrem Welthit „Drivers Licensegekürt wurde. Außerdem gewann St. Vincent einen Grammy für „Daddy’s Home“ in der Kategorie Bestes Alternative Music Album. Jazmine Sullivan wurde für die beste R’n’B Performance & Album Genre geehrt, H.E.R. für die „Best Traditional R&B Performance“ mit „Fight For You“. Als bestes Jazz-Vocal-Album wurde „Songwrights Apothecary Lab“ von Esperanza Spalding ausgezeichnet. Zum besten Jazz-Latin-Album wurde „Mirror, Mirror“ von Eliane Elias, Chick Corea und Chucho Valdés ausgezeichnet. „They’re Calling Me Home“ von Rhiannon Giddens & Francesco Turrisi wurde als bestes Folkalbum gewürdigt. Eine kleine Überraschung gab es auch: in der Kategorie Global Music gewann nicht nur Angelique Kidjos „Mother Nature“ den Preis für das beste Album; zum ersten Mal wurde eine pakistanische Musikerin und Musikproduzentin geehrt: Arooj Aftab (Foto) lebt seit 2005 in New York City und bekam einen Grammy für ihre Performance des Songs „Mohabbat“.

19.04.2022

Grammys 2020: And the winner is…

Gestern, am 26.01.2020 wurden bei den 62. Grammy Awards 2020 im Staples Center in Los Angeles die begehrten Preise in 84 Kategorien vergeben. Der Preis gilt als die höchste internationale Auszeichnung für Künstler*innen und Aufnahmeteams, er ist von der Bedeutung vergleichbar mit dem Oscar in der Filmindustrie. Den Grammy in allen vier Hauptkategorien gewann die US-Sängerin Billie Eilish (Foto rechts). Die erst 18-Jährige wurde für das beste Album („When We All Fall Asleep, Where Do We Go?“), die beste Aufnahme, den besten Song (beides für „Bad Guy“) und als beste Newcomerin des Jahres geehrt. Auch Lizzo konnte sich in mehreren Kategorien gegen die anderen Nominierten durchsetzen: den Preis für die Best Pop Solo Performance, das Best Urban Contemporary Album und die Best Traditional R&B Performance konnte sie für sich entscheiden.

Ranky Tanky gewann mit „Good Time“ in der Kategorie Best Regional Roots Music Album, die erst 19jährige Künstlerin Koffee (Foto links) aus Jamaika das Best Reggae Album mit ihrer Debüt-EP „Rapture“. Das beste Country-Album hat nach Meinung der Jury die 61jährige Countrymusikerin Tanya Tucker herausgegeben, bei den Folkalben gewann Patty Graffin. Das mexikanische Gitarrenduo Rodrigo y Gabriela konnte bei Best Contemporary Instrumental Album überzeugen, Esperanza Spalding gewann das Best Jazz Vocal Album mit ihrem Album 12 Little Spells. Lady Gaga gewann zwei Grammys für die Musik des Kinohits „A Star Is Born“. Den Preis für die beste Filmmusik holte Beyoncé. Die frühere First Lady Michelle Obama gewann einen Grammy für die Hörbuchversion ihrer Autobiografie „Becoming: Meine Geschichte“. Den Best Score Soundtrack for Visual Media bekam Hildur Guðnadóttir für ihre Musik, die sie für den Film „Chernobyl“ geschrieben hat. Weitere Preisträgerinnen sind Rosalía (Best Latin Rock, Urban or Alternative Album), Angelique Kidjo (Best World Music Album), Sara Bareilles (Best American Roots Performance), u.a. Die Liste der Preisträger*innen findet ihr hier.

27.01.2020