Keychange-Umfrage zu Geschlechterverteilung in der Musikbranche
Mit einer groß angelegten Marktforschungsstudie untersucht das Reeperbahn Festival im Rahmen der Initiative Keychange die Geschlechterverteilung in allen Teilmärkten der deutschen Musikkultur und Musikwirtschaft. Erstmalig wird auch die Relevanz von Geschlechtergleichheit auf die Nutzung von Musikangeboten aus Sicht von Konsument*innen betrachtet. Die Ergebnisse sollen im Rahmen des Reeperbahn Festivals im September 2021 vorgestellt werden. Untersucht werden unter anderem die geschlechterspezifischen Unterschiede bei Anstellungsverhältnissen, Einkommensstrukturen und Aufstiegschancen innerhalb der Unternehmen der Musikwirtschaft. Darüber hinaus sollen Erkenntnisse darüber gewonnen werden, welche Einflüsse Geschlechtervielfalt bei Kaufentscheidungen und dem Nutzerverhalten für Konsument*innen haben. Bis zum 30. April 2021 können Interessierte hier an der Befragung teilnehmen.
Composers‘ Equality Survey 2021: jetzt mitmachen
Eine neue Umfrage unter Komponist*innen möchte herausfinden, warum es noch keine Gleichtstellung unter Komponist*innen gibt. „Composers‘ Equality Survey 2021“ behandelt Fragen wie: Was muss für den Support von Komponistinnen* getan werden, braucht es mehr Unterstützung bei dem Kind-Karriere Spagat? Brauchen wir eine Quote bei Förderprogrammen und in Universitäten? Wie hoch ist der Anteil von Frauen* in Kompositionsklassen, bei Lehrer*innen und Studierenden, aber auch bei Weltpremieren und auf Festivals? Die Umfrage ist in Englisch, wird anonym behandelt und muss nicht vollständig beantwortet werden. Die Ergebnisse werden auf den Social Media Kanälen der Initiatorin, der Sängerin Sarah Maria Sun, und in den Medien veröffentlicht. Hier geht es zur Umfrage.
Referatsleitung Antidiskriminierung und LSBTI* in Hamburg gesucht
Die Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke (BWFGB) ist Hamburgs ministerielle Verwaltungsbehörde für alle staatlichen bzw. öffentlich geförderten Einrichtungen in Wissenschaft und Forschung und hat die Zuständigkeiten für Bezirksangelegenheiten inne. Zum breiten Aufgabenportfolio der BWFGB gehören neben grundsätzlichen und übergreifenden ministeriellen Aufgaben in den Bereichen Gleichstellung von Frauen und Männern und geschlechtliche Vielfalt auch die eigenständigen Landesbeauftragten für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen, für jüdisches Leben und für die Bekämpfung und Prävention von Antisemitismus sowie der Landesseniorenbeirat. Für die Leitung des Referats Antidiskriminierung und LSBTI*, die strategische Weiterentwicklung der LSBTI*- und Antidiskriminierungsstrategie des Senats und mehr wird jetzt ein*e Nachfolger*in gesucht (Bewerbungsschluss: 11.03.2021).
Uni Passau untersucht Geschlechterunterschiede auf wissenschaftlichen Tagungen
Die Wissenschaft ist eine „Ökonomie der Aufmerksamkeit“, bei der es um Sichtbarkeit und Anerkennung geht. Wenn nicht gerade Corona grassiert, bieten Konferenzen Wissenschaftler*innen die Bühnen, um ins kollegiale Rampenlicht zu treten und ihr akademisches Selbst zu inszenieren. Es geht um persönliche Karrierechancen und das Machtgefüge in einer Disziplin. Eine umfangreiche Studie der Universität Passau belegt nun: Nach wie vor kommen Männer häufiger und länger zu Wort als Frauen. Ein Team der Universität Passau untersuchte Geschlechterunterschiede im Tagungsgeschehen auf dem 61. Deutschen Kongress für Geographie 2019 in Kiel. Es handelt sich dabei um die umfangreichste Studie dieser Art. Auf den ersten Blick scheinen die Ergebnisse positiv. Die Zahlen der Kongressbesucherinnen und -besucher waren so gut wie ausgeglichen – 47 Prozent Frauen, 52 Prozent Männer. Nicht ganz so ausgewogen war die Zahl der Vortragenden, aber immerhin: 46 Prozent Frauen, 54 Prozent Männer – ein immenser Fortschritt im Vergleich zu früheren Jahrzehnten. Im konkreten Verhalten auf der Konferenz zeigen sich jedoch immer noch starke Geschlechterunterschiede. „Das hatten wir in dieser Deutlichkeit nicht erwartet“, sagt Philipp Aufenvenne, der gemeinsam mit Prof. Dr. Malte Steinbrink die Studie geleitet hat. „Überrascht hat uns zum Beispiel, dass Vorträge von Männern besser besucht werden als die von Frauen und dass das am Verhalten der Männer liegt. Vorträge ihrer Kolleginnen besuchen sie weniger häufig.“ Eine deutliche Diskrepanz stellt das Passauer Team zudem im Hinblick auf die Redezeiten beim Vortrag und in den anschließenden Diskussionen fest. Wissenschaftler überziehen die Zeitvorgaben nicht nur häufiger, sondern zudem ausgiebiger. Auch die Diskussionen werden tendenziell von Männern dominiert. „Da bestehen überkommene geschlechtsspezifische Kommunikationsmuster fort, und diese sind offenbar zählebiger als die formalen Strukturen und Positionen im Unisystem, wo sich in den letzten Jahren eine sehr positive Dynamik abzeichnet.“ Die Autorinnen und Autoren möchten mit der Studie darauf aufmerksam machen, dass trotz aller Erfolge universitärer Gleichstellungsbemühungen unbewusste Verhaltensweisen und tradierte Rollenvorstellungen noch immer wirken. „Hier gibt es weiter Reflektions- und Handlungsbedarf – nicht nur in der Wissenschaft“, so Steinbrinks Appell. Die Studie erscheint voraussichtlich im Frühjahr 2021 unter dem Titel „Der alte weiße Geograph mit dem langen grauen Bart hat Recht! Genderbezogene Unterschiede hinsichtlich Partizipation und Kommunikationsverhalten auf dem Deutschen Kongress für Geographie 2019 in Kiel.“ Die Autor*innen stellen das Manuskript gerne auf Anfrage per E-Mail zur Verfügung.
Deutsche Jazzunion stellt Publikation zu Gleichstellung im Jazz vor
Zur Jazz Now! 2020 vom 15.-16.10.2020 in Leipzig wurde die maßgeblich von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien finanzierte und von der Deutschen Jazzunion herausgegebene Publikation „Gender.Macht.Musik. – Geschlechtergerechtigkeit im Jazz“ veröffentlicht. Dies markiert ein wichtiges Etappenziel des Projektbereichs „Gleichstellung im Jazz“, der nach Veröffentlichung der „Gemeinsamen Erklärung zur Gleichstellung von Frauen im Jazz“ zum Jazzforum 2018 in Hannover eingerichtet worden war. Damit möchte die Deutsche Jazzunion zugleich den Startpunkt für den neuen Projektbereich „Gender & Diversity“ setzen und die Themen Chancengleichheit und Benachteiligung im Jazz konsequent weiterdenken. Auf dem Abschlusspanel „Vielfalt wagen“ wurden mit Musiker*innen, Kulturschaffenden und Interkulturexpert*innen jazzspezifische Diversity und damit einhergehende Herausforderungen beleuchtet sowie entsprechende Maßnahmen diskutiert, mit denen die Jazzszene in Deutschland inklusiv(er) gestaltet werden kann. Eingeladen waren u.a. Pamela Owusu-Brenyah (Vorstand Music Women Germany, Founder/CEO AFRO x POP) und Dr. Laura Block (Projektleiterin Gleichstellung Deutsche Jazzunion).
musica femina münchen ist Gastgeberorganisation für Bundeskanzler-Stipendiatin
Professorinnenprogramm nimmt Hochschule für Musik München auf
Das Professorinnenprogramm von Bund und Ländern wurde 2008 gegründet und soll strukturelle Veränderungen fördern, die Frauen den Weg in die Wissenschaft ermöglichen. Die Hochschule für Musik und Theater München (HMTM) ist nun in das Programm aufgenommen. Die Förderung berechtigt die HMTM, bis zu drei Anschubfinanzierungen für die Erstberufung von Frauen auf unbefristete W2- oder W3-Professuren zu beantragen. Aktuell sind 22 von 85 Professuren mit Frauen besetzt (gerundet: 26%).
Prof. Dr. Bernd Redmann, Präsident der Hochschule für Musik und Theater München, sieht das Professorinnenprogramm als Motivation und Verpflichtung zugleich, und erhofft sich durch die Finanzierung die Möglichkeit, wichtige Akzente zu setzen.
UDJ stellt Maßnahmen zur Gleichstellung vor
Nach der auf dem 24. UDJ-Jazzforum veröffentlichten Gemeinsamen Erklärung zur Gleichstellung von Frauen im Jazz, die inzwischen von mehr als 250 Menschen und Institutionen unterzeichnet wurde, stellt die UDJ als Vertretung der Jazzmusiker*innen auf Bundesebene nun konkrete Maßnahmen zur Umsetzung vor.
Ein besonderes Zeichen will die UDJ mit einer Änderung der Modalitäten beim Deutschen Jazzpreis, dem Albert-Mangelsdorff-Preis setzen: Die Vergabe des Preises wird zukünftig durch eine paritätisch zwischen Frauen und Männern besetzte Jury erfolgen. Darüber hinaus wird bei der Auswahl der Preisträger*innen ein Wechsel zwischen Frauen und Männern festgeschrieben. Damit soll Chancengleichheit hergestellt und die Repräsentanz von Frauen in der öffentlichen Wahrnehmung und als Vorbilder im Jazz erhöht werden.
Auch in Gremien, an denen die UDJ beteiligt ist, soll für die Einführung einer Paritätischen Besetzung geworben werden. Für das Kuratorium des Musikfonds e.V. konnte dies jüngst bereits erreicht werden.
Mit dem Beratungs- und Vernetzungsprogramm UDJ-Vertrauenskollegin können junge Jazzmusikerinnen in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung ab sofort auf ein Netzwerk von erfahrenen Kolleginnen aus ganz Deutschland zurückgreifen. Konkret stehen 15 erfahrene Jazzmusikerinnen als UDJ-Mitglieder jungen Frauen bei Fragen mit Rat und Tat zur Seite. Zu den Vertrauenskolleginnen zählen unter anderem Julia Hülsmann, Angelika Niescier und Shannon Barnett.
Von der Politik fordern die Jazzmusiker*innen Unterstützung bei der Einrichtung eines „Frauenbüro Jazz“, bei der spezifischen Förderung von Nachwuchs-Jazzmusikerinnen sowie ein Programm für Jazzmusiker*innen mit Kindern. In einem Prozess über die kommenden Monate wird die UDJ weiter am Thema Gleichstellung arbeiten. Dabei wird es unter anderem eine Nachauswertung der Jazzstudie 2016 unter Aspekten der Geschlechtergerechtigkeit sowie mehrere Panels und Veranstaltungen zum Thema geben. Gefördert wird dieses Programm unter anderen von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM).
Die Gemeinsame Erklärung zur Gleichstellung von Frauen im Jazz kann weiterhin unter www.u-d-j.de/gleichstellung mitgezeichnet werden.
Konferenz zur Netzwerkbildung am 06.01.2019 in Köln
Obwohl das Gleichstellungsthema auch im Bereich Jazz wieder verstärkt zur Sprache kommt, hat sich bisher an der bekannten Problematik wenig geändert. Viele Podiumsdiskussionen, Panels und Symposien – die auffälligerweise häufig männlich besetzt sind – haben schon stattgefunden, die Fragestellungen wiederholen sich, es gibt kaum mehr neue Sichtweisen. Der Handlungsbedarf ist anerkannt, trotzdem gibt es noch so viel Subtiles, Unbedachtes, scheinbar Selbstverständliches, strukturell fest Etabliertes.
Die Musikerinnen Ulla Oster und Angelika Niescier laden darum alle Interessierten zu einer Konferenz zum Thema ein, deren Ziel die Vision und die Prüfung des Bedarf eines Netzwerkes nach dem Beispiel der mannigfaltigen Frauen-im-Business-Netzwerke ist.
Sie wollen mit einem persönlichen Treffen die Diskussion fokussieren um zu klären, welche Standpunkte und Meinungen es unter Musikerinnen und Protagonistinnen im Jazz und Verwandtem überhaupt gibt. Die Fragestellung beschreiben sie so:
– Haben wir selbst klare Positionen und genügend Gelegenheiten, um sie zu äußern?
– Was können wir konkret tun neben dem Beschreiben von Missständen und Formulieren von Forderungen? Können wir Formen der Zusammenarbeit untereinander finden, Formen der persönlichen/künstlerischen/(kultur)politischen Weiterentwicklung?
Im ersten Teil der Konferenz berichten die Pia Lenz und Anna Orth über die Recherchen zu ihrem Film „Der kleine Unterschied 2018“. Die beiden Autorinnen haben 18 ganz normale Frauen dazu befragt, was sie in ihrem Berufsleben erleben. Ihre aufwühlenden Alltagsberichte zeigen, wie weit entfernt die Gesellschaft in Deutschland von Gleichberechtigung ist. Der Bericht und das anschließende Gespräch mit den beiden Regisseurinnen soll Impulse für die weitere gedankliche Arbeit geben.
Im zweiten Teil der Konferenz wird das Gespräch in Arbeitgruppen weitergeführt, in denen effektiv und ergebnisorientiert Modelle für die Gründung eines Netzwerks diskutiert und Möglichkeiten zur weiteren Zusammenarbeit entwickelt werden sollen.
Zur Diskussion stehen mehrere Modelle solcher Netzwerk-Arbeit. Eine langfristige Vision könnte unter anderem sein: die Öffnung des Netzwerkes für alle Interessierten und eine lockere Folge von Treffen, an denen unterschiedliche ReferentInnen Impulse für künstlerische, gesellschaftliche und politische Arbeit geben.
Die Konferenz findet im Kölner Stadtgarten/europäischen Zentrum für Jazz und aktuelle Musik am 06.01.19, 11.00- 18.00 Uhr statt. Für ein kleines Catering wird gesorgt.
Anmeldung bis zum 01.12.2018 an: moc.l1776361079oa@re1776361079tsOal1776361079lU1776361079
Aufruf zur Mitzeichnung: Erklärung zur Gleichstellung von Frauen im Jazz
Die Union deutscher Jazzmusiker fordert in einer Gemeinsamen Erklärung zusammen mit rund 80 Institutionen und Erstzeichner*innen eine bessere Umsetzung der Gleichstellung von Frauen im Jazz. Sie bezieht sich dabei auf die Jazzstudie 2016, in der festgestellt wird, dass immer noch nur ein Fünftel der deutschen Jazzmusiker Frauen sind. Dabei ist der Anteil an Sängerinnen mit 86% im Vergleich zu Instrumentalistinnen überproportional hoch. Dieses Ungleichgewicht beginnt laut der Studie bereits im Jugendalter mit einem schlechteren Zugang von Mädchen zu Bands und Auftritten. Mit dem steigenden Grad der weiteren Professionalisierung sinkt der Anteil der Frauen unter den Musikstudent*innen, Band-Leader*innen, Dozent*innen oder Professor*innen im Jazzbereich dann immer weiter. Der Aufruf der UDJ will die Sichtbarkeit von Frauen im Jazz verbessern und auf eine tatsächliche Gleichstellung hinarbeiten. Dazu stellt er eine umfassende Reihe von Forderungen und Maßnahmen auf. Unter anderem treten die Unterzeichner für gendergerechte Sprache ein, fordern eine geschlechterbewusste Unterrichtspädagogik und eine stereotypenfreie Darstellung in allen Medien, sowie die stärkere Beteiligung von Frauen an entscheidungsrelevanten Ämtern. Außerdem fordern sie nicht nur mehr spezifische Förderprogramme für Frauen und Mädchen im Jazz, sondern darüber hinaus eine Kopplung der Vergabe öffentlicher Mittel überhaupt an eine angemessene Beteiligung von Frauen. Hier können sowohl Einzelpersonen als auch Institutionen die Erklärung mitzeichnen. Die Hochschule für Musik und Tanz in Köln veranstaltet als Mitunterzeichnerin am 14. 10. einen Konzert- und Diskussionsabend. In der Reihe „La Cité des Dames“ spielt das Eva Klesse Quartett, anschließender sind Eva Klesse, Anette von Eichel u. a. zu einer Gesprächsrunde zum Thema „Frauen im Jazz und Pop – Rolemodels und Perspektiven“ geladen.
1 Jahr Keychange-Kampagne: 50:50 balance by 2022
Im letzten Jahr ging die Keychange-Kampagne an den Start, eine europaweite Initiative der PRS Foundation mit EU-Unterstützung, die Musikfestivals, KünstlerInnen und AkteurInnen der Musikindustrie zusammenbringt und sich für die Gleichstellung der Geschlechter und mehr Vielfalt im Musikbusiness einsetzt. Ihre Kampagne „50:50 balance by 2022″ will Festival-VeranstalterInnen ermutigen, im Line-Up mehr Musikerinnen zu berücksichtigen. 60 Künstlerinnen und Kreative aus europäischen Ländern werden zu Festivals eingeladen, um an Showcases, Kollaborationen und an einem programme of creative labs“ teilzunehmen. Wer mitmachen will, ist herzlich eingeladen (siehe auch unsere News vom letzten Jahr).
Zur Zeit haben sich über 100 Festivals der Kampagne angeschlossen, in Deutschland sind es bislang 5 Veranstalter: Reeperbahn-Festival Hamburg und die angeschlossenen VUT Indie Days, Pop-Kultur Berlin, Alinae Lumr-Festival in Storkow und Jazzfest Berlin.
Wir würden weitere Teilnehmer der Kampagne sehr begrüßen, würde uns dann doch das Verfassen unserer monatlichen Festival-Reports viel mehr Spaß machen!
Hier noch ein link zu einem Interview mit Alexander Schulz, Mitinitiator von Keychange und Geschäftsführer des Reeperbahn-Festivals, das gerade in der Frankfurter Rundschau erschienen ist.
Alle Infos auf https://keychange.eu/
Helvetiarockt lädt zum Empowerment Day 17.-18.06.2017
Vom 17.-18.06.2017 lädt die Interessensgemeinschaft „Jazz, Pop, Rock“, bestehend aus HELVETIAROCKT, Musikschaffende Schweiz, Schweizer Musik Syndikat und dem RFV Basel, zum Gleichstellungstag der Schweizer Musikbranche nach Bern (CH), dem „2. Empowerment Day 2017“. Ein reichhaltiges Programm aus Workshops, Podiumsdiskussionen und mehr erwartet Euch. Am 15.06. geht es los mit einem Workshop im Neubad, Luzern mit der dänischen Band Selvhenter. Am 17.06. folgen eine Live-Technik Workshop für Mädchen und Frauen, Abschlusskonzerte der Female Bandworkshops, Konzerte mit Ursina, Maddam & DJ Playlove. Am 18.06. geht es weiter mit einer Diskussion zum Thema „Vereinbarkeit von Beruf & Familie im Musikbusiness“ mit einem Input von Frauke Meyer – Frauenkulturbüro Nordrhein-Westfalen, Projektleitung Stipendien für Musikerinnen mit Kindern, an Podium und Diskussion nehmen teil: Big Zis – Musikerin, Anja Derungs – Leiterin Fachstelle für Gleichstellung Zürich, Fabian Leuthold – Organisationsberater (Eintritt frei). Am gleichen Tag folgt „Schlaflose Nächte on- und offstage“, eine Diskussions- und Austauschrunde mit konkreten Storys und Erfahrungen mit Brandy Butler, Nick Werren und Joana Aderi. Workshops über Sexismus im Netz, gendergerechte Förderung, humanes Handeln und Empowering runden das Programm ab.
Anmeldung unter http://www.empowermentday.ch/ oder hc.tk1776361079corai1776361079tevle1776361079h@gnu1776361079dlemn1776361079a1776361079).

