Forschungszentrum Musik & Gender feiert 20jähriges Jubiläum
CfP: „Music, Gender, Climate, and the Natural World: Approaches Across Disciplines“ (20.-22.5.2027)
Der Klimawandel fordert uns auf, das Verhältnis zwischen Mensch und Natur zu hinterfragen und eine Neupositionierung sowie Dezentrierung des Menschen in Betracht zu ziehen. Im Rahmen dieses Diskurses haben Wissenschaftler*innen, Musiker*innen und Künstler*innen begonnen, sich zu fragen, wie künstlerische Prozesse zu diesen Denk- und Handlungsansätzen beitragen können und wie ein Umdenken hinsichtlich der Stellung des Menschen unser Verständnis von Musik und Kunst sowie deren Verhältnis zur Natur beeinflussen kann. Die Konferenz „Music, Gender, Climate, and the Natural World: Approaches Across Disciplines“ vom 20.-22.5.2027 am Zentrum für Genderforschung und Diversität in Graz (AT) ergründet die Zusammenhänge zwischen Musik, ästhetischer Reflexion und künstlerischer Praxis, die sich aus der gemeinsamen Auseinandersetzung mit Ökomusikologie und Gender Studies ergeben. Konkrete Fragen könnten unter anderem folgende sein, sind jedoch nicht darauf beschränkt: Inwiefern stehen Geschlecht, Musik, Klang und Natur miteinander in Beziehung? Einreichfrist: 15.10.2026
PostDoc Stelle für Gender & Diversity Studies (Graz/AT)
Wissenschaftliche/r Mitarbeiter*in (m/w/d) in Bremen gesucht
Am Sophie Drinker Institut in Bremen ist ab 1. Oktober 2026 die unbefristete Stelle eines/r Wissenschaftlichen Mitarbeiter*in (m/w/d) (Teilzeit, 50%) zu besetzen. Das Sophie Drinker Institut, gegründet 2001, erforscht kulturgeschichtliche Aspekte der Musikgeschichtsschreibung und befasst sich schwerpunktmäßig mit musikwissenschaftlicher Frauen- und Geschlechterforschung. Das Institut gibt ein Online-Lexikon „Europäische Instrumentalistinnen des 18. und 19. Jahrhunderts“ heraus, publiziert eine Schriftenreihe (bisher 18 Bände) sowie eine Online-Schriftenreihe (5 Bände) und hat 2022 ein dreibändiges „Handbuch Konservatorien“ im Laaber Verlag veröffentlicht. Aktuell bereitet es eine Publikation zur Musikausbildung im Nationalsozialismus vor. Es tritt auch als Veranstalterin von Konzerten und Vorträgen an die Öffentlichkeit. Bewerbungsschluss: 1.8.2026
Postdoc: Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in im Projekt „Klingendes Archiv“ gesucht (Hannover)
An der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover ist am Musikwissenschaftlichen Institut (MWI) zum 01.10.2026 eine Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin / wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d) in der Musikwissenschaft (Entgeltgruppe 13 TV-L, 75%) im Projekt „Klingendes Archiv“ (Projektleitung: Maria Behrendt) mit dem Ziel der akademischen Weiterqualifizierung (Habilitation) zu besetzen. Die Befristung erfolgt in Abhängigkeit von der Dauer des Qualifizierungsvorhabens, längstens bis zum 30.09.2030. Die Stelle wird im Rahmen der Aufgaben dem an der HMTMH angesiedelten Forschungszentrum Musik und Gender (fmg) zugeordnet sein. Bewerbungsschluss: 17.05.2026
Ausschreibung Doktorand*innenstelle fmg
An der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover ist am Musikwissenschaftlichen Institut zum 01.10.2026 eine Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin / wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d) (Entgeltgruppe 13 TV-L, 50%)
mit dem Ziel der akademischen Weiterqualifizierung (Promotion) zu besetzen. Die Befristung erfolgt in Abhängigkeit von der Dauer des Qualifizierungsvorhabens, zunächst für maximal drei Jahre. Die Stelle ist Jun.-Prof. Dr. Maria Behrendt und im Rahmen der Aufgaben dem Forschungszentrum Musik und Gender zugeordnet. Bewerbungsschluss: 03.05.2026
Call for papers: Audiovisuelle Inszenierungen von Gender
Die Inszenierung von Gender geschieht auf allen Ebenen des Films: narrativ, visuell und auditiv, z.B. durch Verhaltensnormen, Körperbilder, Stimmklang und Musik. Insbesondere lassen sich dabei vergeschlechtlichte Topoi und Motive, wie Zitate, Anspielungen und Archetypen im Bereich des Sounds / der Musik sowie der bildlichen Gestaltung feststellen. Diese wirken intermedial zusammen, konstruieren und dekonstruieren sich gegenseitig. Um die jeweils eigenen historischen und fachspezifischen Diskurse dieser Themenfelder miteinander zu verbinden, bieten sich interdisziplinäre Perspektiven an. Hier setzt das 20. Symposium der Kieler Gesellschaft für Filmmusikforschung „Audiovisuelle Inszenierungen von Gender – zwischen Ästhetisierung und Politisierung“ an, das vom 18.–20. Juni 2026 an der Philipps-Universität Marburg in Kooperation mit dem dortigen Kunstgeschichtlichen Institut und dem Forschungszentrum Musik und Gender (Hannover) stattfinden wird. Die Veranstaltung lädt Wissenschaftler*innen und Filmschaffende dazu ein, bestehende oder neue Forschungsinteressen und Projekte auf (intersektionale) Gender-Aspekte auszuweiten und dabei die (historischen) Referenzrahmen der beteiligten Fachkulturen mitzudenken. Tandemvorträge und auch „Work-in-Progess“-Beiträge sind explizit erwünscht. Studierende und Early Careers sind ausdrücklich zur Einreichung eingeladen. Einreichfrist: 31.1.2026
15. Internationale Jazzforschungskonferenz 09.-11.04.26: Call for papers
Vom 9. bis 11. April 2026 findet in Graz die 15. Internationale Jazzforschungskonferenz über „Jazz und Populärkultur“ statt. Veranstaltet wird die Konferenz vom Institut für Jazz- und Popmusikforschung sowie der Internationalen Gesellschaft für Jazzforschung an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Graz. Ziel der Konferenz ist, Jazz und Populärmusik in einen breiteren, akademischen Kontext zu stellen und interdisziplinär zu erforschen. Noch bis 15.09.2025 ist es möglich, sich mit einem Beitrag für die Konferenz zu bewerben. Diese sollen sich aus verschiedenen Perspektiven mit dem Konferenzthema auseinandersetzen. Dazu zählen: Musikwissenschaft, Kulturwissenschaften, Jazzgeschichte, Medienwissenschaften, Soziologie, Musikanalyse, Klangforschung, digitale Geisteswissenschaften und praxisorientierte Forschung. Es wird darauf hingewiesen, dass vor allem Beiträge von „Frauen, Personen unterschiedlicher Geschlechtsidentität sowie von anderen unterrepräsentierten Gruppen innerhalb der Jazzforschung und Wissenschaft“ willkommen sind. Die Beiträge sollten sich auf Unterthemen mit Fragen beziehen, wie disziplinäre Grenzen prägen oder wie Jazz und Popmusik gelehrt und verstanden werden, um die globale Perspektiven aus verschiedenen kulturellen Sichtweisen und postkolonialen Diskursen zu beleuchten. Andere Unterthemen sind Geschlecht und Identität, Bildung und digitale Technologien. Die Beiträge werden in Band 57 der Reihe „Jazzforschung / Jazz Research“ veröffentlicht.
Umfrage zu digitaler Gewalt gegen Professor*innen
In einer Umfrage wird derzeit untersucht, inwieweit Professor*innen umkämpfter Wissensgebiete von (geschlechtsspezifischer) digitaler Gewalt betroffen sind. Die Befragung ist Teil des Forschungsprojekts „Digital Hate“ an der OTH Regensburg (Projektleitungen Prof. Dr. Clarissa Rudolph und Prof. Dr. Katherine Gürtler) und kann noch bis 20.07.2025 beantwortet werden. In der Umfrage geht es darum, in welchem Ausmaß und in welcher Form diese Gewalt erlebt wurde, wie Betroffene damit umgehen und ob sie an ihrer Hochschule Unterstützung erfahren. Die Umfrage richtet sich an Professorinnen und Wissenschaftlerinnen mit professor*innenäquivalentem Status in der Klima(folgen)-, Gender- und Migrationsforschung sowie Professoren und Wissenschaftler mit professorenäquivalentem Status in der Migrationsforschung. Sie soll dazu beitragen, gezielte Maßnahmen und Gegenstrategien gegen digitale Gewalt gegen Wissenschaftler*innen zu entwickeln. Das Forschungsprojekt „Digital Hate – Digitale Gewalt gegen Professorinnen umkämpfter Wissensgebiete” wird gefördert vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) in der Förderlinie „Innovative Frauen im Fokus” und ist an der OTH Regensburg angesiedelt.
Professur für Gender- und Intersektionalitätsforschung in Detmold
An der Hochschule für Musik Detmold ist zum Wintersemester 2025 / 2026 eine Professur (W2 LBesO) für „Gender- und Intersektionalitätsforschung in der künstlerisch-pädagogischen Lehre“ (m/w/d) zu besetzen. Gesucht wird eine Persönlichkeit (m/w/d), die Themen der künstlerisch-pädagogischen Lehre, insbesondere der Instrumental- und Gesangspädagogik sowie der Elementaren Musikpädagogik unter Berücksichtigung von Gender und weiteren Facetten von Teilhabegerechtigkeit in Forschung und Lehre vertritt. Bewerbungsschluss: 09.05.2025
Professur (W2 LBesO) für Gender- und Intersektionalitätsforschung (Detmold)
An der Hochschule für Musik Detmold ist zum Wintersemester 2025 / 2026 eine Professur (W2 LBesO) für „Gender- und Intersektionalitätsforschung in der künstlerisch-pädagogischen Lehre“ (m/w/d) zu besetzen. Gesucht wird eine Persönlichkeit, die Themen der künstlerisch-pädagogischen Lehre, insbesondere der Instrumental- und Gesangspädagogik sowie der Elementaren Musikpädagogik unter Berücksichtigung von Gender und weiteren Facetten von Teilhabegerechtigkeit in Forschung und Lehre vertritt. Bewerbungsschluss: 09.05.2025
Call for papers: LGBTQ+ Music Study Group Summer School (bis 04.03.2025 verlängert!)
Für die erste Summer School der LGBTQ+ Music Study Group, die vom 22. bis 25. Juli 2025 an der Humboldt-Universität Berlin stattfinden wird, wurde jetzt ein Call for papers ausgeschrieben. Insbesondere Personen, die sich in ihrer Forschung, ihrem aktivistischen oder künstlerischen Schaffen aktiv mit der Dezentrierung von Whiteness und Kolonialismus auseinandersetzen, sind eingeladen, bis 04.03.2025 (verlängert!) Beiträge zum Thema „Queer Survival, Organizing, and Worldmaking“ einzureichen.

