Call for papers: Audiovisuelle Inszenierungen von Gender

Die Inszenierung von Gender geschieht auf allen Ebenen des Films: narrativ, visuell und auditiv, z.B. durch Verhaltensnormen, Körperbilder, Stimmklang und Musik. Insbesondere lassen sich dabei vergeschlechtlichte Topoi und Motive, wie Zitate, Anspielungen und Archetypen im Bereich des Sounds / der Musik sowie der bildlichen Gestaltung feststellen. Diese wirken intermedial zusammen, konstruieren und dekonstruieren sich gegenseitig. Um die jeweils eigenen historischen und fachspezifischen Diskurse dieser Themenfelder miteinander zu verbinden, bieten sich interdisziplinäre Perspektiven an. Hier setzt das 20. Symposium der Kieler Gesellschaft für Filmmusikforschung „Audiovisuelle Inszenierungen von Gender – zwischen Ästhetisierung und Politisierung“ an, das vom 18.–20. Juni 2026 an der Philipps-Universität Marburg in Kooperation mit dem dortigen Kunstgeschichtlichen Institut und dem Forschungszentrum Musik und Gender (Hannover) stattfinden wird. Die Veranstaltung lädt Wissenschaftler*innen und Filmschaffende dazu ein, bestehende oder neue Forschungsinteressen und Projekte auf (intersektionale) Gender-Aspekte auszuweiten und dabei die (historischen) Referenzrahmen der beteiligten Fachkulturen mitzudenken. Tandemvorträge und auch „Work-in-Progess“-Beiträge sind explizit erwünscht. Studierende und Early Careers sind ausdrücklich zur Einreichung eingeladen. Einreichfrist: 31.1.2026 

10.11.2025

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in in Augsburg gesucht

An der Philosophisch-Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Augsburg ist an der Professur für Musikwissenschaft (Prof. Dr. Gesa zur Nieden) zum 1. Februar 2026 eine Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin / wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d) im Umfang der Hälfte der regelmäßigen Arbeitszeit in einem unbefristeten Beschäftigungsverhältnis zu besetzen. Die Stelle ist in die Lehre und Forschungen des musikhistorisch ausgerichteten Arbeitsbereichs mit einem Lehrdeputat von 5 Lehrveranstaltungsstunden/Semester eingebunden. Gesucht wird eine Persönlichkeit mit Interesse an forschungsgeleiteter Lehre sowie an der gesellschaftlich relevanten Ausbildung von Musiklehrkräften und praktischen Musikerinnen und Musikern (m/w/d). Internationale Vernetzungen und ein eigenes Forschungsprofil, das den Arbeitsbereich z. B. in den Feldern Populäre Musik, Gender Studies, Musiksoziologie, Globalgeschichte der Musik, digitale Musikwissenschaft oder empirischen Arbeitsweisen bereichert, ist sehr erwünscht. Bewerbungsschluss: 15.11.2025