Frankfurter Integrationsprojekt „Bridges“ startet Crowdfunding
Es ist noch nicht so lange her, dass die Studentinnen Julia Huk und Isabella Kohls mit ihrer Idee an die Öffentlichkeit gegangen waren: im Oktober letzten Jahres starteten sie ihr Projekt „Bridges – Musik verbindet“, in dem sie die Macht der Musik nutzen wollten, um Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen mussten und hier in Deutschland gestrandet sind, zu integrieren, Differenzen zu überwinden und einander verstehen zu lernen. 70 professionelle MusikerInnen kamen seitdem aus Frankfurt und der ganzen Welt zusammen, die Hälfte davon Geflüchtete, in 8 Ensembles werden die MusikerInnen bis zum Ende der Spielzeit 2017 bei über 50 Veranstaltungen gespielt haben.
Am 18.04. soll es erneut ein Konzert im Großen Sendesaal des Hessischen Rundfunks geben, bei dem Eigenkompositionen und neue Arrangements vorgestellt werden sollen. Um das Projekt weiter tragfähig halten und die Kosten zu decken, hat die Initiative jetzt eine Crowdfunding-Aktion gestartet und das Fundingziel auf 20.000 Euro festgelegt. Damit sollen die Technik und Instrumente instand gehalten werden, und Fahrten zu den Proben, die nötige Öffentlichkeitsarbeit und Organisation bezahlt werden. Wer das Projekt unterstützen will, kann sich noch bis 16.02.2017 beteiligen unter www.startnext.com/bridges-musikverbindet zu unterstützen.
Anika Nilles beim Drum Camp der Musikmesse Frankfurt 2017
Top-MusikerInnen, nur eine Armlänge vom Publikum entfernt: beim Drum Camp und Guitar Camp erleben BesucherInnen der Musikmesse Frankfurt ein beeindruckendes Event-Programm. Das Line-Up für die neuen Publikumsmagnete füllt sich: Mit Jeff Waters (Annihilator), Bruce Gaitsch (Peter Cetera) sowie Michael Schack (Netsky, Kate Ryan, Milk Inc.) und der deutschen Schlagzeug-Senkrechtstarterin Anika Nilles gibt die Messe Frankfurt vier weitere prominente Namen bekannt. Alle KünstlerInnen sind vom 5. bis 8. April 2017 täglich mit einer Performance in einer großen schallisolierten Kabine zu erleben und stehen im Anschluss an ihre Auftritte für Meet and Greets und Autogramme zur Verfügung.
Weitere Infos: www.musikmesse.com, https://www.anikanilles.com/
Mehr Geld für die freie Kulturszene in Frankfurt
Die freie Kulturszene in Frankfurt kann in 2018 auf mehr Unterstützung von Seiten der Stadt hoffen. Das vermeldet das Journal Frankfurt nach einem Mediengespräch mit der neuen Kulturdezernentin Ina Hartwig. Die Koalition aus CDU, SPD und Grünen hat beschlossen, dass im Jahr vier Millionen Euro mehr für die freie Szene zur Verfügung gestellt werden sollen. Damit sind Kulturschaffende gemeint, die nicht an große Institutionen wie etwa dem Schauspiel Frankfurt, der Oper oder größeren Museen und Kunsthochschulen angesiedelt sind. „Diese Entscheidung war bitternötig„, sagte Kulturdezernentin Ina Hartwig am Montag bei einem Mediengespräch. Die Festivals Stoffel vom Stalburg Theater und Sommerwerft vom Antagon Theater müssten sich keine Sorgen mehr um ihre Existenz machen – ebenso wie das Ensemble Modern. Vom Geldsegen profitieren sollen auch Ateliers der Stadt im Ostend und die freie Theaterszene. Wieviel Geld letztendlich für die einzelnen Institutionen ausgegeben wird, wurde noch nicht bekanntgegeben, weil die Stadtverordneten den Haushalt der Stadt erst noch beschließen müssen. Zuvor werden die Vorschläge des Kulturdezernats im entsprechenden Ausschuss diskutiert.
(Quelle: Journal Frankfurt)
Modern Music School in Frankfurt feiert 10jähriges Jubiläum
Am Samstag, 12. November 2016 feiert die Modern Music School in Frankfurt ihr zehnjähriges Jubiläum. Gemeinsam mit ihren SchülerInnen blickt sie im Gemeindehaus der Emmausgemeinde Eschersheim ab 15 Uhr zurück auf eine sehr erfolgreiche gemeinsame Zeit. Um 18 Uhr findet die offizielle Feierstunde statt – umrahmt von Auftritten einiger SchülerInnen sowie Schülerbands der Modern Music Schools in Frankfurt, Bad Homburg, Dieburg, Wiesbaden und Mainz.
Infos & Kontakt: Tobias Haug, Eschersheimer Landstr. 563, 60431 Frankfurt, moc.l1773771262oohcs1773771262cisum1773771262nredo1773771262m@gua1773771262h.t1773771262, www.modernmusicschool.com
Tenor für JazzPopChor „Bird’s Talk“ in Frankfurt gesucht
„Wir sind „Bird’s Talk“, ein kleiner feiner gemischter Jazzchor. Durch die Besetzung mit 18 Sängerinnen und Sängern haben wir eine gute Balance zwischen differenziertem Ensembleklang und Auftrittsfähigkeit gefunden.
Wir singen a cappella (bei Konzerten auswendig) ein Repertoire zwischen feinziseliertem Jazz und manchmal auch etwas schrägem Pop in teilweise ambitionierten Arrangements. Da manche unserer Arrangements mehr als 4-stimmig sind, solltest Du bereits Chorerfahrung haben, bei Interesse gibt es auch die Möglichkeit, Soloparts zu übernehmen. Wir gehen davon aus, dass Dir die Probenarbeit genau so viel Spaß machen wird wie uns, dass Du gerne in die wöchentlichen Proben kommen wirst und Dich aber trotzdem zuhause mit Noten oder Playalongs (midi) ein wenig vorbereiten kannst. Wir proben donnerstagabends im Frankfurter Nordend, geleitet von der wunderbaren Regina Klein.
Das Repertoire, aus dem wir seit unserem Gründungsjahr 2000 immer wieder einmal schöpfen, sowie weitere Infos findest Du auf unserer Homepage. Interessiert? Kontakt: Jörg Pochmann (Tenor): 069 /43 053 665, ed.kl1773771262atsdr1773771262ib@of1773771262ni1773771262, Regina Klein (Chorleitung): Tel: 06003 – 6617 (Friedberg), Mobil: 0171-4397497
ed.zz1773771262aj-la1773771262cov@n1773771262ielk.1773771262anige1773771262r1773771262“
Infos: http://www.birdstalk.de
Interkulturelle Wochen in Frankfurt 29.10.-12.11.2016
Noch bis zum 12. November bieten die Interkulturellen Wochen in Frankfurt ein spannendes Programm aus Workshops, Begegnungsabenden, Wanderungen, Thementagen, Filmen, Konzerten u.v.m., das neue Perspektiven eröffnen und viele neue Begegnungsmöglichkeiten innerhalb der Stadtgesellschaft ermöglichen soll. Neue Lebensabschnitte und Formen des Zusammelebens gestalten, die Lebensläufe der anderen kennen und verstehen lernen – dafür steht das diesjährige Motto der Kultur-Wochen „Frankfurt – gemeinsam läuft‘s“. Hier geht es zum Programmflyer: http://www.vielfalt-bewegt-frankfurt.de/sites/default/files/ikw_programm2016-final-ansicht-03.pdf
Filmstart: „As I Open My Eyes“ (06.10.2016)
„As I Open My Eyes“ (Tunesien 2015, 102 Min., arab./franz., OmU) heißt der erste Spielfilm von Leyla Bouzid, der heute anläuft und u.a. im Frankfurter Mal Seh’n Kino zu sehen sein wird. Er spielt in Tunis, kurz vor der Zeit, die oft als arabischer Frühling bezeichnet wird. Farah ist gerade mal 18, hat ihr Abitur gemacht, und die Familie stellt sie sich bereits als Ärztin vor. Sie aber singt fürs Leben gern in einer Rock-Band und rebelliert mit politischen Texten gegen die einengende Gesellschaft. Sie steht für jene Generation, die vor wenigen Jahren auf die Straße ging, um Dinge zu ändern. Die Tunesierin Leyla Bouzid erzählt die Geschichte der jungen Rebellin mit Feingefühl und einer geteilten Lust am Aufbruch und Ausbruch. Jede Gesellschaft muss sich verändern, wenn sie vorwärtskommen will. Das Umfeld lässt in ihrer Heimat den Frauen wenig Spielraum; die Mutter, das wird im Verlauf des Filmes klar, weiß selber nur zu gut, was sie meint, wenn sie ihre geliebte Tochter zu besänftigen versucht. Bouzid’s Film steckt voller Elan einer Generation, die auch in der Wirklichkeit des so genannt arabischen Frühlings erfahren musste, dass alles seine Zeit braucht und mitunter mehr Geduld, als Jugendliche aufbringen mögen. Farah hat die Rockmusik als Ventil, hat ihre Band, mit der zusammen sie auftreten und sich auslassen kann. Und wenn Leyla Bouzid eine Geschichte erzählt, die sie im 2010 angesiedelt hat – also bevor der Sturm losging –, dann erzählt sie ganz intensiv von heute. Das Kino Mal Seh’n zeigt den Film von Do. 06. bis Di. 11. Oktober jeweils um 20 Uhr
Veranstaltungsort: Mal Seh’n Kino, Adlerflychtstr. 6, 60318 Frankfurt
Filmtipp: „Mali Blues“ im Frankfurter Mal Seh’n Kino
Das westafrikanische Land Mali gilt als Wiege des Blues, den verschleppte Sklaven auf die Baumwollfelder Amerikas mitbrachten. Traditionelle Musik hält schon seit Jahrhunderten die Gesellschaft Malis zusammen. Doch Malis Musik ist in Gefahr. Radikale Islamisten führen im Norden des Landes die Scharia ein, verbieten Tanz und weltliche Musik, zerstören Instrumente und bedrohen MusikerInnen. Viele MusikerInnen fürchten um ihr Leben und fliehen aus der Region um Timbuktu und Kidal. Doch der islamistische Terror hat sich mittlerweile auch auf andere Teile Malis ausgeweitet. Die UNO-Kriegseinsätze werden weiter verstärkt, auch die deutsche Bundeswehr ist seit drei Jahren im Einsatz. Der Kinofilm MALI BLUES (von Lutz Gregor, D / Mali 2016, 90 Min., franz. OmU) erzählt die Geschichten von vier MusikerInnen, die Hass, Misstrauen und Gewalt in ihrem Land und eine radikale Auslegung des Islam nicht akzeptieren wollen. Weder in Mali, noch an einem anderen Ort auf der Welt. Internationaler Shooting Star Fatoumata Diawara, Ngoni-Virtuose und traditioneller Griot Bassekou Kouyaté, der junge Rapper Master Soumy und der virtuose Gitarrist Ahmed Ag Kaedi, Leader der Tuareg-Band Amanar – sie alle haben eines gemeinsam: ihre Musik verbindet, tröstet, heilt und gibt den Menschen die Kraft für Veränderung, für eine gemeinsame Zukunft in Frieden. Das Mal Seh’n Kino zeigt den Film vom Do. 06. bis Di. 11. Oktober jeweils um 22 Uhr, am So. 09., 16., 23. und 30. Oktober jeweils um 14 Uhr.
Veranstaltungsort: Mal Seh’n Kino, Adlerflychtstr. 6, 60318 Frankfurt
Neu: Monatliche Studio-Konzerte im Libertine Lindenberg in Frankfurt
In einem neu gestalteten Tonstudio im Libertine Lindenberg in Frankfurt – einem Hotel, das sich eher als „Gästgemeinschaft“ versteht – soll es in Zukunft regelmäßige Studiokonzerte geben. Studiomacher Wolfgang Gottlieb, den viele vom Hazelwood Studio/Label in Rödelheim kennen, hat für den 29. Juli die Britin Ellie Ford eingeladen.
Infos: http://www.das-lindenberg.de
Sommerfest in der Brotfabrik Frankfurt 17.07.2016
Am 17. Juli feiert der Verein Brotfabrik Hausen in Frankfurt ein Sommerfest. Gefeiert wird von 15-20 Uhr im schönen Hof auf dem Gelände. Es gibt eiskalte Sommergetränke, Paella, Würstchen, Kuchen und natürlich Musik. Hier das Programm:
Bühne im Hof:
15.30 Uhr Juliana Da Silva (Musica Brasileira)
17.00 Uhr „Finden Sie das grüne Kuvert“: Performance vom Frankfurter Autoren Theater
17.45 Uhr Tanzvorführung Kizomba Fabrik
18.00 Uhr Linda Krieg und Marvin Scondo (Blues)
Kinderprogramm:
Um 15.30 Uhr gibt es einen Crash-Tanz-Workshop für Kinder ab 7 Jahren mit Sandra Baumeister im Frankfurter Autoren Theater
Die VeranstalterInnen freuen uns über eine Rückmeldung, wer zum Fest kommen möchte, aber natürlich auch über alle, die einfach so spontan vorbeikommen.
Infos & Kontakt: www.brotfabrik.de
Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in in Frankfurt gesucht
Am Institut für Musikwissenschaft der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main ist zum 01.10.2016 die Stelle einer/eines Wissenschaftlichen Mitarbeiterin/Mitarbeiters (E13 TV-G-U) für die Dauer von 3 Jahren (mit Verlängerungsmöglichkeit um 3 Jahre) zu besetzen.
Aufgaben: Mitarbeit in Forschung und Lehre im Bereich der Historischen Musikwissenschaft; organisatorische Betreuung des BA-Studiengangs Musikwissenschaft; Beratungstätigkeit für Studierende; Lehrdeputat von 4 SWS.
Die Stelle ist zur wissenschaftlichen Weiterqualifizierung bestimmt; ein Drittel der Arbeitszeit ist für die eigene Forschung vorgesehen.
Einstellungsvoraussetzungen sind eine Promotion im Fach Musikwissenschaft sowie einschlägige Forschungserfahrungen im Bereich der Historischen Musikwissenschaft (Musik nach 1600). Die Konzipierung einer zweiten wissenschaftlichen Studie wird vorausgesetzt.
Bewerbungen sind bis zum 15.06.2016 zu richten an den Geschäftsführenden Direktor des Instituts für Musikwissenschaft der Goethe-Universität, Senckenberganlage 31, 60054 Frankfurt am Main.
Energiereferat Frankfurt bietet Förderprogramm für kleine Theater- und Kulturhäuser
Die Stadt Frankfurt will mit einer neuen Förderrichtlinie kleinen Theater- und Kulturbühnen beim Energiesparen helfen. Durch Energieberatungen und Fördergelder bis zu 30.000 Euro sollen die Kulturbetriebe nachhaltiger und energieeffizienter wirtschaften. Oft können sie das aufgrund von finanziellen Engpässen und fehlendem Fachpersonal nicht ohne Unterstützung bewerkstelligen. Dabei soll nun die Aktion „Frankfurt spart Strom“ helfen. „Kleine Bühnen können damit große Sprünge beim Klimaschutz machen„, sagte Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne). Das Gallustheater machte den Anfang: nach der Energieberatung 2013 konnte das Gallustheater rund 11.500 Kilowattstunden einsparen. In einem Zeitraum von zwei Jahren bietet die Stadt 250.000 Euro als Fördermittel an, dabei bekommt jedes Theater maximal 30.000 Euro, vorausgesetzt, 80 Prozent der Nutzungszeit werden für kulturelle Zwecke aufgebracht, es wurde eine vorangegangene Energieberatung in Anspruch genommen, sowie der Betrieb hat seinen Sitz in Frankfurt. Sind diese Vorgaben erfüllt, fördert die Stadt zwischen 30 und 60 Prozent der förderfähigen Kosten. Jedes kleine Theater- oder Kulturhaus, das die Anforderungen erfüllt, kann einen Antrag stellen. Auch Läden, die umweltbewusster agieren möchten, können eine Förderung erhalten.
(Quelle: http://www.journal-frankfurt.de)

